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Seelsorge für Menschen mit Behinderung

Bunt wie ein Regenbogen<br/>Menschen mit Behinderung
Bunt wie ein Regenbogen
 

Woche für das Leben 2019

In der Woche vom 4. bis 11. Mai 2019 findet die Woche für das Leben statt, heuer mit dem Titel „Leben schützen. Menschen begleiten. Suizide verhindern.“

In Kooperation mit Prof. Dr. med. Josef Bäuml, Psychiater am Klinikum rechts der Isar, feiern wir am Samstag, 4. Mai 2019 um 16:30 Uhr in der Kirche von Haus Maria Linden, Arnikastr. 1, 85591 Vaterstetten einen Gottesdienst zur Eröffnung der Woche für das Leben.
 
Im Anschluss an diesen Gottesdienst wird Prof. Bäuml noch für Gespräche / Fragen zur Verfügung stehen.

 

EVS Steinhöring: Gemeinsames Singen und Gottesdienst in Fendsbach

Jeden 1. Samstag im Monat um 16.30 Uhr: gemeinsames Singen mit einem Jugendchor, anschließend um 17.30 Uhr gemeinsame Eucharistiefeier in der Kirche vom Fendsbacher Hof, Fendsbach 1, 85669 Pastetten
 
Die Termine  2019:

2. März, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli
 

Einladung zum ökumenischen Gottesdienst in der Philippuskirche München

Einladung
 

Rückblick:

Symbolfotos Weltreligionen

Ausstellung "Religionen der Welt - eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen"

Vom 13. -30. März 2019 fand eine Ausstellung „Religionen der Welt – Eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen“ in Rosenheim statt.
Es war ein interreligiöses, interaktives und inklusives Projekt für Menschen mit und ohne Behinderung. An 10 Stationen konnte man die 5 Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus aktiv kennenlernen und vieles über Menschen und ihren Glauben entdecken.
 
Die Ausstellung stieß auf großes Interesse und die Rückmeldungen von Menschen mit und ohne Behinderung waren sehr positiv.

Sehen Sie sich einen kurzen Film an, der über die Ausstellung gedreht wurde!
 
 

Rückblick: Besuch in der Kirche St. Helena, München-Giesing

Halt geben und loslassen
Gruppe aus der Caritas-Werkstatt erkundet St. Helena
München-Giesing. „Wir gehen in die Kirche, in eine katholische“, freut sich Christel. Sie gehört zur Gruppe aus der Werkstatt für behinderte Menschen in der Humboldtstraße 2a, die heute mit Seelsorgerin Monika Kaukal während der Arbeitszeit St. Helena besuchen darf. Auch Mariam, Michael, Christian, Jessica, Nadine und Imre sind dabei. Auch wenn zwischen dem Marianum und St. Helena nur zwei U-Bahn-Stationen liegen, so muss man erst einmal zur U-Bahn kommen. Der Fahrer eines blauen BMW hupt und schreit, als die Gruppe nicht schnell genug über die Straße geht. Ob er nicht bemerkt, dass es sich dabei um Menschen mit Behinderung handelt? Beim Lift, auf den Christian mit seinem Rollstuhl angewiesen ist, klemmt erst einmal die Tür. Aber drei nette Jugendliche helfen dabei, sie aufzubekommen. Und es geschieht noch etwas Schönes unterwegs: Schülerinnen von der Schule an der Fromundstraße verschenken auf der Straße Rosen mit Spruchkarten.
Vor St. Helena gibt es eine Rampe, so dass Christian mit seinem Rolli auch zur Kirche heraufkommen kann. Oben wartet schon Gerhard Wastl. Der Pastoralreferent nimmt sich Zeit für die Gruppe. In der Kirche bleibt er beim Weihwasserkessel stehen. Was das ist, muss er nicht erklären. Mariam und Michael nehmen Weihwasser und machen das Kreuzzeichen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. In der Kirche erzählt Gerhard Wastl vom Leben der Heiligen Helena, der die Kirche ihren Namen verdankt. Er erklärt entscheidende Stationen im Leben von Jesus. Dabei hilft ihm der Kreuzweg aus Bronze, der oben – nach der Auferstehung – Platz hat für die Osterkerze.
Der Seelsorger erklärt anschließend die Fenster aus farbigem Glas, die die zwölf Apostel darstellen. Die Gruppe erfährt auch, dass im Tabernakel geweihte Hostien aufbewahrt werden. Die Marienstatue daneben mag Gerhard Wastl besonders: „Maria gibt dem kleinen Jesus Halt, aber sie lässt ihn auch los in sein Leben“, erklärt er. Damit können alle etwas anfangen, denn jeder braucht Menschen, die einem Halt geben, aber jeder braucht auch Freiheiten.
Am Taufbecken vorbei geht es schließlich in die Sakristei. Gerhard Wastl zeigt, was dort in den Schränken aufbewahrt wird: Noch nicht geweihte Hostien, Weihrauchkörner, viele Bücher und nicht zuletzt die liturgischen Gewänder in verschiedenen Farben. Das Glitzern in den Augen mancher aus der Gruppe zeigt, dass es vom Besuch in St. Helena noch lange viel zu erzählen geben wird.
Gabriele Riffert
Bibel-Kurs
Monika Kaukal bietet als Seelsorgerin in der Caritas-Werkstatt in der Humboldtstraße unter anderem einen „Bibel-Kurs“ an. Er gehört neben Töpfern, Chor, Trommeln und vielen anderen Angeboten zu den „berufsbegleitenden Maßnahmen“.
Begrüßung vor der Kirche
Pastoralreferent Gerhard Wastl begrüßt die Gruppe (Foto: G. Riffert)
Rolli-Rampe vor St. Helena
Rolli-Rampe vor St. Helena (Foto: G. Riffert)
 
 

Ökumenischer Arbeitskreis Ethik und Menschenrechte – München

Leben bis zum letzten Atemzug
 
Der Arbeitskreis Ethik und Menschenrechte hat im Oktober eine neue Broschüre in Leichter Sprache herausgegeben: Forschung an nicht einwilligungsfähigen Menschen:
 
 
Anne Kunstmann - Abteilungsleiterin
Bild: Kiderle

Kontakt

Pastoral Menschen mit Behinderung
Postfach 330 360
80063 München

Abteilungsleiterin:
Anne Kunstmann, Gemeindereferentin
Telefon: 089 2137-4312 und 0160 7036811
AKunstmann@eomuc.de

 

Sekretariat:


 

Rückblick

Berührende Begegnung
Romwallfahrt des KJSW mit geistig und mehrfach behinderten Menschen

München. „Dieses Erlebnis kann man nicht toppen“, ist sich Berthold Wübbeling sicher. Der Fachvorstand des Katholischen Jugendsozialwerks spricht von der Romwallfahrt mit 23 Bewohnern aus drei Einrichtungen des KJSW. Die Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung aus München-Pasing, Vaterstetten und Rosenheim wurden von ebenso vielen Betreuern, darunter Berthold Wübbeling, begleitet. Die Fahrt erfolgte in einem behindertengerechten Bus, der mit einem Lift für Rollstuhlfahrer ausgestattet war. Während der sechstägigen Wallfahrt vom 8. bis 13. Oktober standen die Attraktionen Roms sowie die Teilnahme an der Papstaudienz im Mittelpunkt.
Bei der Papstaudienz durften alle Wallfahrer mit Handicap sowie einige Begleitpersonen ganz nach vorne, um Franziskus besser sehen zu können. Dass der Papst dann am Ende der Audienz zur Gruppe ging und alle persönlich begrüßte und segnete, war ein beeindruckendes Erlebnis für die Teilnehmer. „Franziskus ist ein lieber Mensch“, freute sich etwa Josef S., der geistig behindert ist und sich schon lange eine Begegnung mit dem Papst gewünscht hatte. In seinem Zimmer im Monsignore-Bleyer-Haus in Pasing hängen nicht nur Fotos von Fußballern, sondern auch ein Bild von Franziskus, den er sehr verehrt. Nicht nur die behinderten Teilnehmer, sondern auch die Begleiter waren sehr beeindruckt von Papst Franziskus. „Er hat eine unglaublich wohlwollende Ausstrahlung, die das Herz berührt“, meinte eine Betreuerin.
Die Wallfahrt war durch einen großzügigen Zuschuss der Erzdiözese München und Freising in Höhe von 40.000 Euro sowie durch Firmenspenden in Höhe von 6000 Euro möglich geworden. Organisiert hatte sie das Bayerische Pilgerbüro. Als Seelsorgerin war Monika Kaukal (siehe Foto) mitgefahren. Als Gemeindereferentin ist sie unter anderem für das Haus Maria Linden des KJSW in Vaterstetten zuständig. (rif)
(Artikel in der Münchner Kirchenzeitung vom 19. Juni 2016)
 
 
 
 

Gemeinsame Gottesdienste

Für Menschen mit und ohne Behinderung

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