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DIE AMAZONIEN-SYNODE Gemeinsam auf dem Weg mit Papst Franziskus und unserem Partnerland Ecuador

Amazonien
Auf Einladung von Papst Franziskus treffen sich vom 6.-27. Oktober 2019 Indigene und die Bischöfe Amazoniens sowie Vertreter kontinentaler Bischofskonferenzen und hinzugeladene Fachleute im Vatikan. Dieses Ereignis nennen wir auf Deutsch ganz bewusst „Amazonien-Synode“ und nicht „Amazonas-Synode“, da es um das gesamte Gebiet Amazonien geht und nicht nur um den wasserreichsten Fluss des Planeten, den Amazonas. Amazonien umfasst die größte zusammenhängende Regenwaldregion der Welt und ist hinsichtlich ihrer erdgeschichtlichen Entstehung, ihrer geographischen Besonderheiten, ihrer kulturhistorischen Vergangenheit, ihrer komplexen Beziehungen, ihrer Symbiosen und ihrer unvergleichlichen Flora und Fauna mehr als einmalig. Die Synode bezieht sich also auf ein riesiges Territorium mit einer Ausdehnung von 7,5 Millionen Quadratkilometern und den dort angesiedelten Herausforderungen auf ökologischer, sozialer und pastoraler Ebene: zur Diskussion steht der Einsatz der Kirche für eine ganzheitliche Ökologie, für die Anerkennung und Unterstützung indigener Völker und der lokalen Bevölkerung sowie Wege einer erneuerten Pastoral.

Adveniat 2016
Großmutter und Enkelin in der Region des Apostolischen Vikariats Puyo im amazonischen Ecuador. Foto: Adveniat
Das Erzbistum München und Freising pflegt seit 57 Jahren eine enge Partnerschaft mit der Kirche des Landes Ecuador, dessen gesamte Fläche zu über 40% aus Amazonasgebiet besteht. Viele Menschen aus den Partnerschaftsgruppen leben also in Amazonien und sind direkt von den in der Synode zu behandelnden Themen betroffen. So liegt es einerseits nahe, dass wir unseren Partnerinnen und Partnern solidarisch zur Seite stehen, andererseits wissen wir, dass uns die rücksichtslose Ausbeutung von Rohstoffen, der Bau riesiger Wasserkraftwerke sowie die Schaffung gigantische Plantagen und die damit verbundene Abholzung und Zerstörung von Lebensräumen auch direkt etwas angeht: Internationale Konzerne beteiligen sich an Mega-Bauvorhaben in Amazonien ebenso wie sie dort Erdöl fördern, um den konsumistischen Lebensstil der Industrienationen zu bedienen. Damit schaden sie nicht nur dem lokalen Ökosystem und der Bevölkerung vor Ort, sondern auch dem Weltklima, für dessen gesundes Gleichgewicht der amazonische Regenwald eine bedeutsame Rolle spielt. In diesem Sinne sind auch wir in einer Welt in der wie Papst Franziskus sagt „alles miteinander verbunden ist“ (LS 16) betroffen und angehalten uns mit der Thematik auseinander zu setzen.

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