Wirkung entfalten + Kirche gestalten Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese München und Freising

Münchner Dom
Die Erzdiözese München und Freising richtet den Blick nach vorne. Gegenwart und Zukunft mit ihren vielfältigen Herausforderungen wollen gestaltet werden. Der kirchliche Auftrag besteht darin, sich einzusetzen im Sinne der Botschaft Jesu, dem Evangelium Gesicht und Gestalt zu geben. Das wird konkret in den verschiedenen kirchlichen Einrichtungen, sei es im Bereich der Seelsorge, der Caritas oder der Bildung. Viele Menschen sind hier haupt- und ehrenamtlich tätig und bringen sich in den kirchlichen Institutionen und Organisationen ein. Damit die Kirche im Erzbistum München und Freising auch weiter kraftvoll für die Menschen da sein und ihnen die christliche Botschaft im wahrsten Sinn des Wortes nahebringen kann, gilt es, die sich stets wandelnden Rahmenbedingungen dafür in den Blick zu nehmen. Nicht zuletzt, da die Ressourcen, v.a. die finanziellen aufgrund sinkender Einnahmen geringer werden, gilt es sich zu vergewissern, wie sich die Erzdiözese mit ihren Einrichtungen gut aufstellen kann, um auch in Zukunft ihrem wichtigen Auftrag gerecht zu werden. Viele Projekte in den vergangenen Jahren haben hier bereits Akzente gesetzt, aber erst in einem gemeinsamen Blick auf die kirchlichen Handlungsfelder wird sich zeigen, wo künftig Prioritäten und Schwerpunkte liegen werden. Hier setzt der Gesamtstrategieprozess an. Sein Ziel ist es, Leitlinien zu entwickeln, anhand derer die Erzdiözese ihr Handeln wirksam für die Zukunft ausrichten kann. Er wird dabei die Vielfalt kirchlicher Handlungsfelder berücksichtigen.

Vom Auftakt: Impulse und Erwartungen zum Strategieprozess

 
Visual Statement Generalvikar christoph Klingan
Visual Statement Katharina Maier
Statement WB Haßlberger zum Auftakt Strategieprozess
 

Der Prozess ist auf ein Jahr angelegt. Grundlage für die Arbeit ist zunächst eine Bedarfs- und Fähigkeitsanalyse, in der geprüft wird, welche Angebote die Menschen von der Erzdiözese erwarten und bei welchen Angeboten die Erzdiözese bereits eine besondere Kompetenz besitzt. Zudem sollen in dieser Phase der Fundierung bereits vorliegende Konzepte und Arbeitsergebnisse der vergangenen Jahre in den Prozess einfließen. Die Angebote der Erzdiözese werden in Arbeitsfelder gruppiert und die jeweils eingesetzten Ressourcen erfasst.
 
Anschließend, etwa zum Jahreswechsel, beginnt in den einzelnen Arbeitsfeldern die Ausarbeitung des strategischen Zielbildes. Beleuchtet werden beispielsweise die Zielgruppen der Angebote, die inhaltliche Profilierung, das Verhältnis von Ehrenamt und Hauptamt, die Struktur der Angebote in einem Arbeitsfeld, der Einsatz von Ressourcen sowie Möglichkeiten der Vernetzung und Kooperation. In den Arbeitsgruppen sollen möglichst vielfältige Perspektiven zum jeweiligen Arbeitsfeld zusammenkommen. Dazu werden unter anderem Nutzer und Nutzerinnen der Angebote sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende beteiligt. Die Zielbilder und erste Optimierungsvorschläge, die in den einzelnen Arbeitsgruppen erarbeitet wurden, werden anschließend zusammengeführt und abgeglichen.

An einem ersten ausgewählten Beispiel soll anschließend das auf diese Weise neu erarbeitete strategische Leitbild konkretisiert und umgesetzt werden. Diese Erprobung des Leitbilds in der praktischen Anwendung bildet zugleich den Abschluss des einjährigen Gesamtstrategieprozesses und den Auftakt zur Umsetzung seiner Ergebnisse, die in den kommenden Jahren in allen Arbeitsfeldern der Erzdiözese erfolgen soll.
 
Der Gesamtstrategieprozess steht unter dem Motto "Wirkung entfalten + Kirche gestalten".
 

Wirkung entfalten + Kirche gestalten: Video zum Auftakt des Strategieprozesses

 
 

Kontakt

Fragen zu Gestaltung und Ablauf sowie zu Möglichkeiten der Beteiligung können per E-Mail an strategieprozess@eomuc.de gerichtet werden.