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Kirche Mariä Himmelfahrt in Markt Indersdorf wird saniert

Umfassende Instandsetzung der ehemaligen Klosterkirche
Mariä Himmelfahrt in Markt Indersdorf
Mariä Himmelfahrt in Markt Indersdorf (Foto: H. Schertl)
München/Markt Indersdorf, 16. Juni 2016. Die Pfarr- und ehemalige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Markt Indersdorf (Landkreis Dachau) wird umfassend instandgesetzt. Schwerpunkte sind dabei die Sanierung des Dachstuhls und Elektroarbeiten. Insgesamt werden sich die Kosten einer vorläufigen Schätzung zufolge auf rund 1,9 Millionen Euro belaufen. Die Kosten teilen sich Kirche und Staat: 870.000 Euro trägt die Erzdiözese München und Freising, die örtliche Kirchenstiftung übernimmt 80.000 Euro. 950.000 Euro entfallen auf staatliche Baulasten zum Substanzerhalt des Gebäudes. Mit einem Ende der Sanierungsarbeiten ist frühestens Ende 2017 zu rechnen.
 
In den Dachräumen von Haupt- und Seitenschiffen sowie in den Dachbereichen der Türme werden Arbeiten zur Ertüchtigung, zum baulichen Brandschutz sowie Reparaturen an der bestehenden Konstruktion vorgenommen. Die Orgelempore wird statisch ertüchtigt, die Orgel selbst gereinigt und überarbeitet. Auch die Entwässerung und die Blitzschutzanlagen werden erneuert. Nach der Beseitigung von Schäden am Mauerwerk und Putz erhält die Kirche einen neuen Außenanstrich.
 
Nachdem im laufenden Jahr hauptsächlich Außenarbeiten erfolgen und ein erster Teil der Elektroarbeiten erledigt werden soll, stehen 2017 Innenarbeiten an. Einen Schwerpunkt stellt hier die Restaurierung der barocken Sakristeiausstattung dar. Neben der Restaurierung von Fresken etwa im Bereich unter und auf der Orgelempore werden Putz und Farbe an der Raumschale im Kircheninneren erneuert, wo es nötig ist.
 
Zuletzt war das in Teilen aus dem 12. Jahrhundert datierende Kirchengebäude in den 1970er und 1980er Jahren einer Generalsanierung unterzogen worden. 1996 wurde die Rosenkranzkapelle nach einem Wasserschaden im darüber liegenden Zeichensaal der Realschule saniert. 2010 wurde der Hochaltar statisch ertüchtigt, 2011 der Dachstuhl im Bereich der Kuppel über dem Hochaltar instandgesetzt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde das Fresko in der Kuppel restauratorisch bearbeitet. (uq)

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