Dialog Kunst Kirche
Der Fachbereich Kunstpastoral mit Sitz in St. Paul München pflegt und fördert den Dialog von Kirche und den zeitgenössischen Künsten in der Erzdiözese München und Freising. Näheres erfahren Sie unter der Rubrik Über die Kunstpastoral.
 

TatOrtZeit.Andacht
sonntags, 20.15 Uhr, in St. Paul

So. 06.12.2020
Zweiter Adventssonntag


Legenden und Märchen vom heiligen Nikolaus
Sprecher: Pascal Fligg (Münchner Volkstheater)
Musikalische Gestaltung: Zeitgenössische Musik von und mit Axel Nitz, Saxophon, und Peter Gerhartz, Orgel
 
Seitenaltar, St. Paul München
Auf dem Josefsaltar sind auch Szenen aus den Apokryphen dargestellt (Foto: Rainer Hepler)
13.12.2020
Dritter Adventssonntag


„Was nicht in der Bibel steht“: Adventsgeschichten aus dem Jakobusevangelium
Sprecherin: Sylvana Krappatsch
Musikalische Gestaltung: Zeitgenössische Musik von und mit Hugo Siegmeth, Saxophon, und Peter Gerhartz, Tasteninstrumente

Auf den Seitenflügeln des neugotischen Josefsaltares sind Szenen dargestellt, die zu Advent und Weihnachten gehören, aber nicht in der Bibel, sondern aus Schriften späterer Zeit stammen.

 

Neuer Podcast zum Tatort-Jubiläum

Am 29.11.1970 wurde in der ARD der erste von über 1000 „Tatort“-Folgen ausgestrahlt. Aus diesem Anlaß las André Jung bei der „TatOrtZeit.Andacht“ am 8. November 2020 „Verbrechen in der Bibel“, begleitet von Elmar Guantes (Kontrabass) und Peter Gerhartz (Tasteninstrumente).
Von der Ermordung Abels durch Kain angefangen ist die Bibel voll von Geschichten über Verbrechen, ein offensichtlich zeitloses Thema. Viele tun sich in einem heiligen Buch schwer mit all der Gewalt, die in der Geschichte oftmals als Vorwand zur Nachahmung benutzt wurde. Aber wie bei der Gewalt etwa in Märchen geht es dabei in der Regel nicht um Nachahmung, sondern wie auch in jedem „Tatort“ um Verarbeitung, Bewusstwerdung, Aufdeckung, Wahrheitsfindung, Abschreckung, Empathie; um das, was die Griechen katharsis (Reinigung) nannten. Und wie sich die Themen der „Tatorte“ in 50 Jahren durch alle gesellschaftlichen Bereiche zogen, lässt auch die Bibel kaum ein Thema aus: vom Inzest über Kriegsverbrechen und Freiheitsberaubung bis hin zu Amtsmissbrauch und Mordversuch … Aber auch fast modern wirkende kriminalistische Methoden wie getrennte Verhöre sind darin zu finden. Die kleine Auswahl mag zum Weiterlesen anregen:

Verbrechen in der Bibel - Podcast (51:14 Minuten)

In Kürze finden Sie hier auch Podcasts von weiteren Andachten in St. Paul. Die Podcasts vom Sommerhalbjahr sind hier zu finden.

 

Die Erzdiözese München und Freising bittet Sie um Ihre Meinung

In einer Gesellschaft, die sich rasant verändert, möchte die Erzdiözese weiterhin bestmöglich für die Menschen da sein und den kirchlichen Auftrag erfüllen. Eine Online-Befragung soll dabei helfen, besser zu verstehen, welche Angebote sich die Menschen von der Kirche wünschen und wie sie die vorhandenen Angebote bewerten.

Nehmen Sie an der Befragung bis zum 6. Dezember unter www.erzbistum-strategieprozess.de teil.

Alle Daten werden anonymisiert und streng vertraulich behandelt. Die Auswertung der Ergebnisse wird im Februar 2021 veröffentlicht. Die Befragung ist Teil des Gesamtstrategieprozesses der Erzdiözese München und Freising, in dem sie Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln erarbeitet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Neues Monatsprogramm der Kunstpastoral

Das Monatsprogramm für Dezember 2020 finden Sie hier.
 

 

Ausstellungs- und Veranstaltungshinweise

 

*** AdventCULTure in St. Maximilian ***

Musikalische Gottesdienste
an den Wochenenden und Feiertagen bis 6.1.2021
St. Maximilian München, Glockenbachviertel

St. Maximilian bietet im Advent besondere Gottesdienste mit Münchner Musikern (Jazz, Klassik und Volksmusik) – organisiert von Kirchenpfleger Stephan Alof und der Cellistin und musikal. Direktorin Fany Kammerlander, Zelebration i.d.R. Rainer Maria Schießler.
Der Kirchenraum ist mit besonderer Beleuchtung (Peter Schultze) in einen Nadelwald mit Krippenszenen verwandelt als Weg zum Weihnachtsfest.
U.a. mit: Sternschnuppen-Kinderlieder, Christian Loferer und Fany Kammerlander, nouWell Cousines, Konstantin Wecker und Martina Eisenreich, Mulo Francel und Oud & Ehab Aboufakher u.a.

Weitere Informationen und vollständiges Programm:
Programmheft St. Maximilian
 

*** Lichtandachten setzen Zeichen der Hoffnung ***

Licht, Musik und geistliche Impulse – Künstler gestalten Advents- und Weihnachtszeit mit Installationen in St. Korbinian München
              
Unter dem Leitwort „Kunst im Licht“ setzen bekannte Lichtkünstler in der Advents- und Weihnachtszeit ein Zeichen der Hoffnung in der Münchner Kirche St. Korbinian, Valleystraße 24, München-Untersendling. 
Im Rahmen von besonders gestalteten Andachten werden Lichtinstallationen gezeigt, die – unter Beachtung der Infektionsschutzvorgaben – von Musik begleitet „Kunst im Licht“ darstellen.
Die Andachten finden an den Adventswochenenden und dem Weihnachtswochenende freitags, samstags und sonntags jeweils von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr und 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.
 

*** Bilderkriege: Zum Verhältnis von Kunst- u. Religionsfreiheit ***

Fr. 4.12.2020
18 Uhr
online via ZOOM

Der Abend mit Dr. Kia Vahland, Meinungsredakteurin der Süddeutschen Zeitung mit Schwerpunkt Kultur und Geisteswissenschaften, behandelt die Rolle von Bildern im Spannungsfeld von Kunst-und Religionsfreiheit vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse.Eine Kooperation von Evangelischer Stadtakademie, Kunstpastoral und Deutscher Gesellschaft für christliche Kunst DG.

Online-Ticket: 8,00 €.
Anmeldung und weitere Infos:
www.evstadtakademie.de/veranstaltung/meinungsfreiheit-oder-gotteslaesterung/
 

*** Im November und Dezember dürfen leider keine Konzerte stattfinden: Die Reihe wird daher ausgesetzt. ***

Die Auferstehungskirche schenkt der Kultur ein zu Hause
MESSWEIN STATT MOSCOW MULE

Die Konzertreihe LIVE IN DER BAR GABANYI zieht in die  Auferstehungskirche im Westend, Gollierstr. 55

Ab Donnerstag, 8.10.2020, ist die Auferstehungskirche im Westend wöchentlich Gastgeber für die Konzertreihe der Bar Gabanyi. Auch durch die Vermittlung des Fachbereichs Kunstpastoral kann das Comeback der Kulturreihe für jeweils 90 Zuhörer stattfinden - ein Zeichen der Hoffnung für Künstler, Kulturschaffende und für das Publikum.

Weitere Informationen zu den Abenden finden Sie hier und auf der Webseite der Gabanyi-Bar.
 

*** Im November und Dezember geschlossen ***

Was Menschen berührt
18.9. 2020 – 30.1.2021


Jurierte Mitgliederausstellung im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales des Paul-Klinger-Künstlersozialwerk e.V.

Rund 50 Künstler nutzten die Gelegenheit, sich mit mehr als 250 Werken zum Thema „Was Menschen berührt“ zu bewerben. 
In der Ausstellung werden 83 Werke von 42 Künstlern in verschiedenen Techniken, Malerei, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Drucke, gezeigt.
Hier finden Sie weitere Informationen.

 
Logo Kunst Netz Werk

Aufgrund der neuen Coronavorgaben wieder hoch aktuell

Galerien und Museen waren und sind nun wieder wegen Corona geschlossen. So musste und muss auch die Kunst neue Wege zu den Menschen finden. Die katholische und evangelische Kirche unterstützen gemeinsam die Aktion "Kunst in Netz".

Der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben die Online-Ausstellung www.kunst-netz-werk.online als digitales Kunstprojekt ins Leben gerufen. Seit Gründonnerstag, den 9. April 2020, werden hier täglich neue Beiträge präsentiert – dem digitalen Medium gemäß mit Schwerpunkt auf Videoarbeiten, aber auch mit Werken im Bereich Rauminstallation und Malerei. Einzelne Arbeiten sind extra für dieses Projekt entstanden; alle Beiträge eröffnen im Kontext der Corona-Krise neue Deutungsperspektiven. 

Entscheidende Qualität dieser Plattform ist der Dialog, der sehr persönliche Zugang: Die angefragten Kunstvermittler*innen wählen die Künstler*innen aus, mit denen sie als Duo ins Gespräch treten. Ein kurzer Text der Kunstvermittler stellt Hintergrundinformationen bereit und erläutert das Konzept der ausgewählten Arbeit.
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Die Künstler*innen äußern sich dazu in einem kurzen Interview, und sie geben Einblicke in ihre aktuellen Erfahrungen, die Herausforderungen des Alltags, aber auch ihre Hoffnungen für die Gesellschaft. Gedanken, Gedichte und Überlegungen werden geteilt: „Bei dem Bau der Modelle am Küchentisch kam mir mal der Gedanke, ob es möglich wäre, auch für sein Leben ein Modell zu entwickeln oder gewisse Dinge modellhaft auszuprobieren und durchzuspielen. (…) Auch mussten sich viele in dieser Krise quasi beschränken und verkleinern. Können wir aus kleineren Einheiten heraus nicht das Große bilden?“ (Markus Zimmermann)
 
Kunstvermittler*innen und Künstler*innen gehören gleichermaßen zu den Berufsgruppen, denen zwar die Reflexion über unser Leben und die Erneuerung unserer Gesellschaft besonders am Herzen liegen, die aber von den mit der Krise verbundenen Einschränkungen unmittelbar und existentiell betroffen sind. Die Plattform kunst-netz-werk bietet ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern und auch in dieser Zeit für die eigene Arbeit honoriert zu werden. Insgesamt konnten bisher 22 Duos finanziert werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Projekt über Spenden weiterwachsen zu lassen. Diese Gelder kommen den Kunstvermittler*innen und Künstler*innen vollumfänglich zu.
 
Beiträge auf der Plattform gibt es bisher von folgenden Künstler*innen:
Gretta Louw, Fotini Potamia & Dine Doneff, Afra Dopfer & Katharina Weishäupl, Empfangshalle, Judith Egger, Sandra Filic, Carsten Fock, Manuela Hartel, Hubert Hasler, Robert Keil, Eveline Kooijman, Pfeifer & Kreutzer, Herbert Nauderer, Gisbert Stach, Sonja Töpfer, Camill von Egloffstein, Max Weisthoff und Markus Zimmermann.
 
Via Email – antwort@kunst-netz-werk.online – gibt es die Möglichkeit, sich mit den Verantwortlichen über die Künstler*innen und deren Beiträge auszutauschen.
 
 
Projektträger:
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
www.dg-kunstraum.de

Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
www.erzbistum-muenchen.de/kunstpastoral
 
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
www.handlungsfelder.bayern-evangelisch.de/arbeitsbereich-kirche-und-kunst.php
 
Ansprechpartner
Benita Meißner, Telefon: 089 282548
Dr. Ulrich Schäfert, Telefon: 0151 14633480
E-Mail: antwort@kunst-netz-werk.online
 

Corona – Informationen für die Kreativwirtschaft

Der Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V. hat wichtige Links für alle im Kreativbereich tätigen Menschen und Institutionen zusammengetragen.
Auch die Facebookseite des Vereins ist immer auf dem neusten Stand.

 

Wieder in St. Paul: Gegenwart! von Stefan Hunstein

Hunstein_Frontansicht
Bild: Kunstpastoral
Hunstein_mit Madonna
Bild: Kunstpastoral
Hunstein_mit Spiegelbild_Uli
Bild: Kunstpastoral
 
 
 
 
 
 
 
 
 





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AKTUELL

Offener Brief der Münchner Ensembles

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