Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unseres Angebots erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.
OK
Mehr Infos
Doppelter Paulus

Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising

Schlagworte
Die Münchner Paulskirche – Sitz der Kunstpastoral: Seit über einem Jahrzehnt ein besonderer Ort der immer wieder neuen Begegnung von Kirche und zeitgenössischen Künsten: Dauerhaft haben hier Heimat gefunden die zeitgenössisch gestaltete Pauluskapelle, Arbeiten des Holzbildhauers Rudolf Wachter oder die Videoinstallation von Stefan Hunstein „Gegenwart… !“. Auf dem Bild doppelt sich der Pfarrpatron in einem der schwarzen Spiegel von Stefan Hunstein, Verweis auf die „andere“ Wirklichkeit hinter den Dingen. So entdecken wir immer wieder neu unseren Glauben in neuem Gewand, denn die Kirche braucht heute, wie Papst Franziskus sagt, „neue Zeichen, neue Symbole, neues Fleisch“. ... mehr
 
 
 
 

AKTUELL

 
Empfangshalle_Haendewaschen-s-683x1024
Bild: Empfangshalle

Aschermittwoch der Künstler

Mi. 6.3., um 17:30 Uhr
Im Dom Zu Unserer Lieben Frau mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

Die Gestaltung stand unter dem thematischen Fokus „Reinigung“: Es war die Arbeit „Waschende Hände“ des Künstlerduos EMPFANGSHALLE – Michael Gruber und Corbinian Böhm – zu sehen. Die ‚Waschstation‘, an der sich immer zwei Menschen gegenseitig je eine Hand waschen, was im Video festgehalten wird, wurde 2017 bereits in St. Paul gezeigt.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes erfolgte u.a. mit Werken von Wolfram Buchenberg (*1962) und Samuel Sebastian Wesley (1810-1876) durch die Capella Cathedralis unter Leitung von Frau Domkapellmeisterin Lucia Hilz und Domorganist Msgr. Hans Leitner.

Pressemeldung zum Aschermittwoch, Videobeitrag und Predigt von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum Nachhören


Hier geht es zur Webseite des Künstlerduos Empfangshalle
 
 
 
 

VORSCHAU

Bild Lange Nacht 19
Bild: Thomas Geist

Lange Nacht der Musik am 04.05.2019 ab 20.00 Uhr

St. Paul – München
St.-Pauls-Platz 11, St.-Pauls-Kirche
TatOrtZeit
Jeden Sonntagabend wird um 20.15 der Gottesdienst in St. Paul musikalisch gestaltet von Mitgliedern der Bayerischen Staatsoper bis hin zu Musikern der freien Szene mit zeitgenössischen Improvisationen, Gesang und unterschiedlichsten Instrumenten. Mit einer Lichtgestaltung von Peter Schultze geben sich die Musiker zum ersten Mal gemeinsam ein Stelldichein bei einer Langen Nacht und treten an unterschiedlichen Stellen des weiten Kirchenraums miteinander in Dialog.




Musiker*innen:
Peter Gerhartz, Tasteninstrumente
Miriam Ströher, Oboe
Bettina Ullrich, Stimme 
Kathrin Feldmann, Alt
Andreas Höricht, Bratsche 
Axel Nitz, Saxophon
Jost Hecker, Cello
Doris Döbereiner, Blockflöte
Michael Popp, Gambe

Ende 24.00 Uhr
nicht barrierefrei
www.erzbistum-muenchen.de/kunstpastoral
Musikstil: zeitgenössische Improvisationen
 
 
 

RÜCKBLICK KUNSTINSTALLATION
BALZ ISLER
ENT-

HEILIG-GEIST-KIRCHE
ROSENHEIM
VOLTO 2

Der Schweizer Künstler Balz Isler konzipiert für VOLTO2 eine mehrdimensionale Installation, die auch den Außenraum der Kirche mit einbezieht. Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Kirchenraum der Heilig-Geist-Kirche ist ein toter Schmetterling (Pfauenauge), den der Künstler bei einer Ortsbegehung im Juli 2018 im Glockenturm fand. Das zentrale Motiv, ergänzt durch Text und Objekt, wird den Ort in Relation setzen zu den veränderten Bedingun-gen, die wir als global und unberechenbar empfinden. Isler beschreibt sie als Prozesse, die „ent-wenden, ent-wickeln, ent-puppen [...] und ent-leeren.”
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
VOLTO ist eine Reihe mit Kunstinstallationen in der Heilig-Geist-Kirche in Rosenheim, die einmal jährlich stattfindet. VOLTO, im Italienischen das Antlitz, das Aussehen, nimmt Bezug auf das bedeutsame Fresko „Volto Santo“ in der Heilig-Geist-Kirche und reflektiert das Bild des Menschen. Es werden aktuelle künstlerische Positionen gezeigt, die zur räumlichen wie spirituellen Dimension des Kirchenraumes in Bezug treten. Die Reihe wird veranstaltet von der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchenstiftung St. Nikolaus, Rosenheim.
 
 
 

Spot zum Kurzfilm "die Herberge" von Ysabel Fantou und Sanne Kurz

 
 
180416_Osterkerze
Bild: Kunstpastoral

OSTERKERZE 2018 in St. Paul


„In dieser gesegneten Nacht, heiliger Vater, … nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe! Aus dem köstlichen Wachs der Bienen bereitet, wird sie dir dargebracht ... Wenn auch ihr Licht sich in die Runde verteilt hat, so verlor es doch nichts von der Kraft seines Glanzes. Denn die Flamme wird genährt vom schmelzenden Wachs, das der Fleiß der Bienen für diese Kerze bereitet hat… Geweiht zum Ruhm deines Namens, leuchte die Kerze fort, um … das Dunkel zu vertreiben. Nimm sie an als lieblich duftendes Opfer, vermähle ihr Licht mit den Lichtern am Himmel.“
Mit diesen Worten wird im Exsultet der Osternacht die Kerze aus dem „köstlichen Wachs der Bienen“ gepriesen.
Mindestens 10% Bienenwachs müssen daher nach wie vor in Kerzen im liturgischen Gebrauch enthalten sein. Die Osterkerze in St. Paul besteht in diesem Jahr wie in den Ursprüngen aus 100% Bienenwachs. Kostbares Ergebnis der Arbeit und des Zusammenspiels von Millionen Bienen und des Imkers. Bienensterben  – v.a. befördert durch Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und nur am Profit orientierte, industrielle Imkerei, in der die ursprünglichen Bedürfnisse der Bienen kaum mehr respektiert werden – zeigt das zerbrechliche Gleichgewicht von Mensch und Natur.
Ostern feiert die Auferstehung und neue Schöpfung in Jesus Christus, in der alles im Gleichgewicht des Lebens ist. Dem Menschen als Ebenbild Gottes ist die Erde übergeben, um sie zu hüten und zu pflegen. Der Mensch erforscht die Natur in seinen Grundbausteinen: der Bienenwabe wie auch der chemischen Struktur des Wachses liegt die Form des Sechsecks zu Grunde. Die technologischen Möglichkeiten sind dem Menschen geschenkt, um auch heute mit neuen Mitteln diesen Einklang in Nachhaltigkeit anzustreben. Die neben dem Kreuz-Symbol in die Kerze eingegossenen digitalen Ziffern erinnern an diese immer aktuelle Aufgabe!
Die Kerze „leuchte, bis der Morgenstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht: dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, der von den Toten erstand, der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht“.
 
Die Kerze wurde nach einer Anregung von Rainer Hepler von Benedikt Lechner und Ulrich Schäfert gestaltet und von Ute Balleisen und Markus Daiser, Demeter-ImkereiOffizin in Brannenburg im Inntal hergestellt
 
 
 
 

Rückblick

Opernfestspielgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx mit Uraufführung


10.00 Uhr
St. Michael München
Uraufführung eines Werks für 8 Hörner (mit Gongs) von Samy Moussa mit den Munich Opera Horns
Nelson-Messe von Joseph Haydn
Solisten: Selene Zanetti (Sopran), Rachael Wilson (Alt),  Dean Power (Tenor), Milan Siljanov (Baß), Bayerisches Staats-orchester und Chor der Bayerischen Staats-oper. Leitung: Samy Moussa
Mehr informationen auf der Seite der Staatsoper hier
 
Winterreise
Bild: © Stefan Hunstein
Rückblick auf die
Lange Nacht der Musik
Schubert & Jazz –
W I N T E R R E I S E
St. Paul München

„Mein Herz sieht an dem Himmel
Gemalt sein eignes Bild“
In einer sachten Dekonstruktion näherten sich Hunstein, Wolf und Siegmeth der „Winterreise“ an. Schuberts Komposition wurde in improvisatorischer Freiheit mit Laute und Saxophon aufgegriffen, W. Müllers Gedichte wurden rezitiert, nicht gesungen – und erhielten so einen ungehörten Resonanzraum. Die existentiellen Fragen des Wanderers, seine wachsende Entfremdung und Spiegelung in einer kalten Welt erklingen heute so drängend wie vor 200 Jahren. Im Wechsel antworteten Improvisationen von Gerhartz und Nitz im spirituellen Raum St. Paul: „Weg? Wahrheit? Leben?“ Künstler: Stefan Hunstein (Sprecher); Axel Wolf (Laute, Theorbe); Hugo Siegmeth (Saxophon, Bassklarinette); Axel Nitz (Saxophon); Peter Gerhartz (Orgel)
 

Rückblick

Einzelausstellung an zwei Orten in der Galerie der DG und in der Kirche St. Paul München

Kunstprojekt von Empfangshalle; Kamera und Schnitt Frank Sauer

Wäsche – Empfangshalle

Im Rahmen der OPEN art 2017 eröffnete die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) zusammen mit dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising die Ausstellung ‚Wäsche’ des Münchner Künstlerduos EMPFANGSHALLE an zwei Orten.

Partizipation von Dritten ist ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Schaffens von Corbinian Böhm und Michael Gruber, die seit 2000 unter dem Namen EMPFANGSHALLE zusammenarbeiten. Neben klassischen Skulpturen entstanden somit auch performative und ephemere Arbeiten, deren Verlauf das Unvorhersehbare durch die Interaktion der Menschen widerspiegeln. In der Galerie der DG waren neue Arbeiten der Künstler zu sehen, darunter eine Rauminstallation, Fotografien und eine Auswahl an Videoarbeiten.
Ausgangspunkt der Ausstellung ‚Wäsche’ war die Intention, zwei Orte im Zentrum Münchens, die nicht unterschiedlicher sein könnten, mit ihren gesellschaftlichen Realitäten zu verknüpfen: Die Kirche St. Paul und die Galerie der DG. EMPFANGSHALLE schaffte dafür ein Bild. Gesammelt wurden Kleider rund um St. Paul: Liturgische Gewänder, Altkleider der Gemeinde sowie Fundstücke obdachloser Wanderarbeiter, die unter anderem auf den Stufen des Kirchenportals schlafen. Diese Kleidungsstücke wurden zusammen in einer in der Galerie aufgestellten Industriewaschmaschine gereinigt und als Rauminstallation zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt. So entstand ein buntes Wäschebild der Gesellschaft des Bahnhofsviertels in einer der teuersten Lagen Münchens, am Odeonsplatz.

Das Thema „Reinigung“ wurde auch in der Arbeit „waschende Hände“ mit einer interaktiven Waschstation weitergeführt, bei der sich immer zwei Menschen gegenseitige eine Hand waschen, was wiederum im Video festgehalten wurde. Das Video wurde in St. Paul und in der Galerie der DG gezeigt und eröffnete je nach Ort vielfältige Assoziationen.
 

Videoinstallation "Zukunft" von Stefan Hunstein

Hunstein Zukunft 2
Foto Stefan Hunstein
 
 
 
 
 
 
Edition 2018
Die Edition ist über Ausstellungsende hinaus noch zu erwerben.
www.vck-muenchen.de
 
 

Kooperationspartner:

 

Monsignore Fellerer Fond zur Unterstützung von Künstlern in Not

Monsignore Dr. Johannes Fellerer (1905-1986) war seit 1965 Künstlerseelsorger in der Erzdiözese München und Freising. Er legte in seinem Vermächtnis den Grundstock für den so genannten Fellerer-Fonds. Ziel des Fonds ist ausschließlich die materielle Unterstützung von bedürftigen KünstlerInnen in Notsituationen.

Auf Anfrage erhalten Sie die Kontoverbindung des Fellerer-Fonds.
Bitte klicken Sie hier