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Doppelter Paulus

Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising

Schlagworte
Die Münchner Paulskirche – Sitz der Kunstpastoral: Seit über einem Jahrzehnt ein besonderer Ort der immer wieder neuen Begegnung von Kirche und zeitgenössischen Künsten: Dauerhaft haben hier Heimat gefunden die zeitgenössisch gestaltete Pauluskapelle, Arbeiten des Holzbildhauers Rudolf Wachter oder die Videoinstallation von Stefan Hunstein „Gegenwart… !“. Auf dem Bild doppelt sich der Pfarrpatron in einem der schwarzen Spiegel von Stefan Hunstein, Verweis auf die „andere“ Wirklichkeit hinter den Dingen. So entdecken wir immer wieder neu unseren Glauben in neuem Gewand, denn die Kirche braucht heute, wie Papst Franziskus sagt, „neue Zeichen, neue Symbole, neues Fleisch“. ... mehr
 
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Dialogs von Kirche und Kunst,

Leben mit den Herausforderungen des Lebens, Leben unter geänderten Vorzeichen ist Aufgabe dieser Tage.
Wir als Kunstpastoral gehen hier einen vorsichtigen Weg, bei dem der offene, tagsüber zugängliche und bewusst gestaltete Kirchenraum von St. Paul im Mittelpunkt steht, in dem man sich frei und ohne Mundschutz bewegen kann, in dem derzeit eine Klanginstallation erklingt und ab sofort auch das neue, als Audio-Podcast gestaltete Format TatOrtZeit.Andacht, das Sie jeweils aktuell auf unserer Homepage (siehe unten) finden können.

Der Pfarrverband sowie die Kroatische Katholische Gemeinde feiern in St. Paul wieder erste Gottesdienste, bei denen die derzeit strengen Regeln gelten.

Untenstehend finden Sie Links auf aktuelle kulturelle Veranstaltungen bzw. Online-Angebote, die wir als Kunstpastoral empfehlen.

Sicher ist gerade Kreativität entscheidende Ressource in diesen Tagen!
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen
 
Ihre Ulrich Schäfert und Rainer Hepler
 

Die Paulskirche ist tagsüber geöffnet.

Die TatOrtZeit-Gottesdienste des Fachbereichs Kunstpastoral finden weiterhin nicht in gewohnter Form statt.
 
In St. Paul erklingt derzeit donnerstags und samstags während der Öffnungzeiten zu jeder vollen Stunde ein neues Format von Kunstandachten mit Text und Musik, die sie auch Online abrufen können.
 
Pfingstsamstag bis 25. Juni 2020
TatOrtZeit.Andacht
Texte aus der Pfingstliturgie
André Jung (Sprecher) – Elisabeth Daiker (Gesang) – Jost Hecker (Cello) – Peter Gerhartz (Tasteninstrumente) – Rainer Hepler (Dramaturgie)
Am 27. Juni gibt es in der Kirche und im Internet dann einen neuen Podcast zum Patrozinium.
 
Zuletzt:
TatOrtZeit.Andacht
Aus dem Marienleben von Rainer Maria Rilke (Podcast zum Anklicken)
Sylvana Krappatsch (Sprecherin) – Kathrin Feldmann (Gesang) – Andreas Höricht (Bratsche) – Peter Gerhartz (Tasteninstrumente) – Rainer Hepler (Dramaturgie)
 

Ostern anders

„Exultet“ - Künstler in der Osternacht in St. Paul

Osterkerze Lothar Götter
In der leeren Münchner Paulskirche setzten sich in der Osternacht 2020 vier Künstlerinnen und Künstler mit dem Exultet auseinander, einem uralten Loblied auf die Osterkerze, die in diesem Jahr als „Schafsäule“ von dem Künstler Lothar Götter gestaltet wurde (Weitere Informationen zur Kerze finden Sie hier).

Zum Video geht es hier

 
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Logo Kunst Netz Werk
Galerien und Museen sind wegen Corona geschlossen. So muss auch die Kunst neue Wege zu den Menschen finden. Die katholische und evangelische Kirche unterstützen gemeinsam die Aktion "Kunst in Netz".

Der DG Kunstraum, der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising sowie das Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben die Online-Ausstellung
www.kunst-netz-werk.online als digitales Kunstprojekt ins Leben gerufen. Seit Gründonnerstag, den 9. April 2020, werden hier täglich neue Beiträge präsentiert – dem digitalen Medium gemäß mit Schwerpunkt auf Videoarbeiten, aber auch mit Werken im Bereich Rauminstallation und Malerei. Einzelne Arbeiten sind extra für dieses Projekt entstanden; alle Beiträge eröffnen im Kontext der Corona-Krise neue Deutungsperspektiven. 

Entscheidende Qualität dieser Plattform ist der Dialog, der sehr persönliche Zugang: Die angefragten Kunstvermittler*innen wählen die Künstler*innen aus, mit denen sie als Duo ins Gespräch treten. Ein kurzer Text der Kunstvermittler stellt Hintergrundinformationen bereit und erläutert das Konzept der ausgewählten Arbeit.
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Die Künstler*innen äußern sich dazu in einem kurzen Interview, und sie geben Einblicke in ihre aktuellen Erfahrungen, die Herausforderungen des Alltags, aber auch ihre Hoffnungen für die Gesellschaft. Gedanken, Gedichte und Überlegungen werden geteilt: „Bei dem Bau der Modelle am Küchentisch kam mir mal der Gedanke, ob es möglich wäre, auch für sein Leben ein Modell zu entwickeln oder gewisse Dinge modellhaft auszuprobieren und durchzuspielen. (…) Auch mussten sich viele in dieser Krise quasi beschränken und verkleinern. Können wir aus kleineren Einheiten heraus nicht das Große bilden?“ (Markus Zimmermann)
 
Kunstvermittler*innen und Künstler*innen gehören gleichermaßen zu den Berufsgruppen, denen zwar die Reflexion über unser Leben und die Erneuerung unserer Gesellschaft besonders am Herzen liegen, die aber von den mit der Krise verbundenen Einschränkungen unmittelbar und existentiell betroffen sind. Die Plattform kunst-netz-werk bietet ihnen die Möglichkeit, sich zu äußern und auch in dieser Zeit für die eigene Arbeit honoriert zu werden. Insgesamt konnten bisher 22 Duos finanziert werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Projekt über Spenden weiterwachsen zu lassen. Diese Gelder kommen den Kunstvermittler*innen und Künstler*innen vollumfänglich zu.
 
Beiträge auf der Plattform gibt es bisher von folgenden Künstler*innen:
Gretta Louw, Fotini Potamia & Dine Doneff, Afra Dopfer & Katharina Weishäupl, Empfangshalle, Judith Egger, Sandra Filic, Carsten Fock, Manuela Hartel, Hubert Hasler, Robert Keil, Eveline Kooijman, Pfeifer & Kreutzer, Herbert Nauderer, Gisbert Stach, Sonja Töpfer, Camill von Egloffstein, Max Weisthoff und Markus Zimmermann.
 
Via Email – antwort@kunst-netz-werk.online – gibt es die Möglichkeit, sich mit den Verantwortlichen über die Künstler*innen und deren Beiträge auszutauschen.
 
 
Projektträger:
Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst e.V.
www.dg-kunstraum.de

Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising
www.erzbistum-muenchen.de/kunstpastoral
 
Kunstreferat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
www.handlungsfelder.bayern-evangelisch.de/arbeitsbereich-kirche-und-kunst.php
 
Ansprechpartner
Benita Meißner, Telefon: 089 282548
Dr. Ulrich Schäfert, Telefon: 0151 14633480
E-Mail: antwort@kunst-netz-werk.online
 

Corona – Informationen für die Kreativwirtschaft

Der Paul Klinger Künstlersozialwerk e.V. hat wichtige Links für alle im Kreativbereich tätigen Menschen und Institutionen zusammengetragen.
Auch die Facebookseite des Vereins ist immer auf dem neusten Stand.
 

Seit Ostersonntag wieder in St. Paul: Gegenwart! von Stefan Hunstein

Hunstein_Frontansicht
Bild: Kunstpastoral
Hunstein_mit Madonna
Bild: Kunstpastoral
Hunstein_mit Spiegelbild_Uli
Bild: Kunstpastoral
 
 

Was derzeit nicht stattfinden kann ...

 
 
Meditation Ausschnitt
Die Mediationen in St. Paul sind derzeit ausgesetzt.
Die in die Liste der Teilnehmer am MeditationsRaum eingetragenen Interessenten erhalten derzeit weiterhin dienstags einen eigenen Impuls als Email.
 
 

Wenn es die Umstände zulassen, sollen folgende Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden

Zwischenraum Sterben
ZWISCHENRAUM Sterben

Im temporären Kunstraum Karmeliterkirche nähern sich Künstler*innen dem Thema „ZWISCHENRAUM sterben“ im Rahmen der ökumenischen Woche für das Leben:

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Im temporären Kunstraum Karmeliterkirche nähern sich Künstler*innen dem Thema „ZWISCHENRAUM sterben“ im Rahmen der ökumenischen Woche für das Leben: Zeitgenössische Flamenco-Performance „TRANSforma“ mit Vicky Barea und Olivia Muriel Roche, Klassik und zeitgenössische Improvisationen von Elena Fennrich am Flügel, Klangprojekt „DER LICHTE RAUM“ und experimenteller KLANGRAUM von Wolfgang Gleixner, dazu Installationen zu ‚Leben im Sterben‘ von Nanni Schiffl-Deiler, Wolfrik Fischer, Christophe Schneider, Karin Soika, Cornelius Pöpel und Benjamin Zuber.
 
Veranstalter: Erzdiözese München und Freising Fachbereich Kunstpastoral und Fachbereich Hospiz und Palliativ
Hugo Sigmeth JPG
Passacaglia

Hugo Siegmeth Ensemble
„Selten überschreitet eine Musik so behutsam Grenzen. Dieses Quartett klingt nach Jazz, nach Barockmusik und nach Kammermusik des frühen 20. Jahrhunderts. Und dabei immer nach sich selbst.“ (BR-Klassik) ...

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„Für Hugo Siegmeth ist es selbstverständlich, klassische Musik als Ausgangspunkt für Improvisation zu nutzen. Deshalb verbindet er in zahlreichen Projekten Jazz mit Alter Musik, Barockmusik, Klassik, Neuer Musik und traditionellen Klängen aus seiner rumänischen Heimat, und das mit größtem Fingerspitzengefühl und äußerst geschmackssicher. Das Ideal der klassischen Musik spiegelt sich in der technischen Perfektion und der  Klangschönheit wider, kombiniert mit der Spontaneität und Improvisationslust des Jazz. Hugo Siegmeths Spiel und Ton sind von einer nahbaren und geschmeidigen Melodik gekennzeichnet. Er formuliert seine Phrasen wie ein Sänger, was den ganz persönlichen Ausdruck in seiner Musizierweise unterstreicht." (Jurybegründung Förderpreis Musik 2015)
Mit dem Ensemble Passacaglia greift der Saxophonist und Komponist eine musikalische Form auf, die seit dem Barock verwendet wird. Der Begriff Passacaglia leitet sich vom Spanischen pasar una calle "eine Straße entlang gehen" ab und hat sich über die Jahrhunderte als Form etabliert, in der die Melodie über eine feste Basslinie variiert. Themen von Bach, Händel, Webern und Ligeti werden zusammen mit eigenen Kompositionen zu einem Zyklus vereint, der Musikstile der barocken und klassischen Musik mit den  Klangwelten des Jazz konfrontiert. Mit „einer Farbgebung, wie sie derzeit kaum einem anderen Saxofonisten in Deutschland gelingt" (Jazzthing), greift der Bayerische Jazzförderpreisträger die Klangideen der Originale auf und führt sie mit ausgeprägter Tonkultur in seinen ganz eigenen musikalischen Kontext. In der ungewöhnlichen Besetzung des Ensembles, die an die Kammermusik des frühen 20. Jahrhunderts anschließt, erweisen sich alle Musiker als Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz und Neuer Musik. Der ukrainische Cellist Eugen Bazijan arbeitet regelmäßig in der Bühnenmusik des Residenztheaters und der Kammerspiele München, Max Grosch hat eine Professur für Jazzvioline in Klagenfurt und Josef Reßle wurde für sein  klangfarben-reiches Spiel mit dem BMW Jazz Award 2016 ausgezeichnet.
…als hätte Bach in seiner Freizeit am liebsten Ben Webster gehört und Anton
Webern mit John Coltrane die Schulbank gedrückt.“ (BR-Klassik)
Hugo Siegmeth Saxophon, Bassklarinette
Max Grosch Violine
Josef Reßle Piano
Eugen Bazijan Cello
www.hugo-siegmeth.de
Wachtertisch
Versetzt - Sechs Orte - sechs Themen - ein Tisch
 

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Diese Veranstaltungen waren für 2020 geplant:

Versetzt
- Meinung machen? Wie emotional müssen Medien sein?
Mi., 29.04.2020
BR Saal Arnulfstraße
19 Uhr

Versetzt - #EXIST - Raum für Kunst in München
Mi., 13.05.2020
Kreativquartier
19 Uhr

Versetzt - Affekt und Effekt: Ändern wir ökologisch die richtigen Dinge?
Mi., 27.05.2020
Markuskirche
19 Uhr

Versetzt - Social Design - Lösungen für eine bessere Welt?
Mi., 17.06.2020
Hochschule München
19 Uhr

Versetzt - Gespaltene Gesellschaft - Wer muss wie mit wem worüber reden?
Mi., 01.07.2020
Jüdisches Museum München
19 Uhr

Versetzt - Freiheit der Kunst - Theorie und Praxis
Mi., 20.07.2020
Alte Messe /Karmeliterkirche
19 Uhr
 

RÜCKBLICK

Geistliche Musik zur Karwoche "Il Pianto di Maria" - Musik von Axel Nitz

 

MENETEKEL gezählt, gewogen, zerteilt

Menetekel
Bewegtbild-Projektion an den Turm von St. Nikolaus in Rosenheim während der Fastenzeit vom 01.03. bis 29.03.2020 von Bastian Trieb.
Veranstalter ist die Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Kooperation mit dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München - Freising.
Ein Menetekel ist ein Warnzeichen. In der biblischen Geschichte vom Festmahl des Königs Belsazar erscheinen geheimnisvolle Zeichen an der Wand, die zunächst niemand versteht - während man ein rauschendes Fest feiert und aus gestohlenen Bechern aus dem Jerusalemer Tempel trinkt. Erst der Prophet Daniel kann die Schriftzeichen deuten, die das Ende der Herrschaft voraussagen:
„Mene tekel u-pharsin  -  Er (Gott) hat (dein Reich) gezählt, gewogen, zerteilt“ (Dan. 5)
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Im Dezember 2015 sind 197 Staaten in Paris die völkerrechtlich bindende Verpflichtung eingegangen, die Erderwärmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter auf "deutlich unter" zwei Grad Celsius zu begrenzen. Es wird stark befürchtet, dass eine Erwärmung über 1,5 Grad zu unumkehrbaren Kippmomenten in verschiedenen Teilsystemen unseres globalen Ökosystems führen wird, die die negativen Veränderungen insgesamt dramatisch weiter beschleunigen werden. Gestützt auf Zahlen des Weltklimarates wurde ermittelt, dass weltweit nicht mehr als weitere ca. 330 Gigatonnen CO2 ausgestoßen werden dürfen (Stand Februar 2020). Am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat man dieses Kontingent in Zeit umgerechnet:
Wenn wir unser Verhalten nicht ändern, also weiterhin so viel CO2 ausstoßen wie in den letzten Jahren, dann bleiben uns weniger als acht Jahre bis diese Restmenge ausgeschöpft ist.1
Der laufende Ausstoß müsste also sofort dramatisch verlangsamt werden, um mehr Zeit zu gewinnen - neueste Zahlen zeigen hingegen, dass die Emissionen weltweit ansteigen.
Es gilt, die Zeichen der Zeit zu erkennen, entschlossen zu handeln und voller Hoffnung zu bleiben.
Seit Beginn der Neuzeit waren Uhrwerke auf hohen Türmen, insbesondere den Kirchtürmen, der zentrale und maßgebliche Zeitanzeiger für die Bürger einer Stadt.
Die Erfindung der Zeitmessung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Moderne und für unsere Art zu leben und zu wirtschaften.
Gefordert ist nichts Geringeres als ein umfassender Kulturwandel, eine grundlegende Änderung der heute vorherrschenden Art und Weise, wie produziert und konsumiert wird. (...) schreibt der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising unter Bezug auf Papst Franziskus.
Die Zeit rinnt dahin, aber noch haben wir die Kraft und die Chance, das Ruder herumzureißen. Die politisch Verantwortlichen sind gefordert, wirksame gesetzliche Regelungen, spürbare Verpflichtungen und ordnungspolitische Maßnahmen in die Wege zu leiten. Ehrgeizige Klimaziele sind ein Gebot der Gerechtigkeit und die Grundlage für die Bewahrung der Schöpfung. Den Einsatz für Klimagerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung auf später zu verschieben, geht nicht mehr. Papst Franziskus schreibt in Laudato si’: „Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen“(LS 13). An diese Fähigkeit glauben wir.2
 
 
Bastian Trieb Bewegtbildkunst
  Dr. Ulrich Schäfert
Kunstpastoral EOM 
Andreas M. Zach
Pfarrer St. Nikolaus
 
 
1 siehe: https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html
2 siehe: https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-47863120.pdf
Die Installation ist mit den zuständigen Fachbehörden der Stadt Rosenheim abgesprochen und genehmigt.
Der Stromverbrauch des Bildprojektors entspricht während der Laufzeit in etwa dem eines 500 Watt Halogen Baustrahlers - die Lichtemission ist jedoch im Vergleich geringer und endet aus Gründen des Emissionschutzes um 23:00 Uhr. Der rechnerische Gesamt-Stromverbrauch wird CO2-kompensiert über atmosfair gGmbH.
Ansprechpartner: Pfarrbüro St. Nikolaus oder via menetekel@bastiantrieb.de

Hören Sie hier einen Podcast des Sankt Michaelsbundes

 
 
 
Passionsspiele prägen „Aschermittwoch der Künstler“
Kardinal Reinhard Marx feiert Gottesdienst mit Kulturschaffenden im Münchner Liebfrauendom
 
München, 19. Februar 2020. Die Passionsspiele Oberammergau standen im Mittelpunkt des diesjährigen Gottesdienstes zum „Aschermittwoch der Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 26. Februar, um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierte. Vor Beginn der Heiligen Messe im Liebfrauendom führte Thomas Schlichting, Leiter des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbistum, ein Gespräch mit dem Regisseur der diesjährigen Passionsspiele, Christian Stückl, auf den Treppen vor dem Altar.
 
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Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Chor und Orchester der Passionsspiele Oberammergau sowie von Domorganist Hans Leitner und Domkapellmeisterin Lucia Hilz unter der Leitung von Eva Kammerer und Markus Zwink gestaltet. Zur Austeilung der Asche erklang die „Passionsmusik Nr. 2: Der Verlust des Paradieses“ von Rochus Dedler (1779-1822) und Markus Zwink (geb. 1956). Zur Kommunion sang der Chor Teile aus der „Passionsmusik Nr. 6: Das Pessachmahl vor dem Auszug aus Ägypten“ von Markus Zwink.
 
Die Gestaltung des Aschermittwochs der Künstler 2020 erfolgte in Zusammenarbeit mit Christian Stückl und dem Passionstheater Oberammergau in kritischer Auseinandersetzung mit den Inhalten und der Geschichte der Passionsspiele, in der es immer wieder antijüdische Tendenzen gegeben hat. Im Gottesdienst wurde durch die Wiederaufführung der Messkomposition des jüdischstämmigen Komponisten Max Peter Meyer, der die Passionsspiele Oberammergau in den 1930er Jahren mitgeprägt hatte, ein besonderer Akzent gesetzt. Er war 1935 aus München nach Oberammergau gekommen und ließ sich 1936 taufen, wurde aber trotz Teilnahme am Kirchenchor im Ort zunehmend isoliert. 1938 wurde er verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht, konnte aber aufgrund der Intervention des Ettaler Abtes nach England emigrieren. Nach dem Krieg kehrte Meyer nach Oberammergau zurück und war an der Vorbereitung der Passionsspiele von 1950 beteiligt.
 
Traditionell nehmen an dem Gottesdienst insbesondere Künstler und Kulturschaffende teil. Frederik Mayet, der bei den diesjährigen Passionsspielen Jesus spielt, und Eva-Maria Reiser, Darstellerin der Maria, tragen die Lesungen vor. Die Kollekte kam dem Monsignore-Fellerer-Fonds zugute, der Künstlerinnen und Künstler in Notsituationen unterstützt. Im Anschluss an den Gottesdienst fand in schlichtem Rahmen eine Begegnung für geladene Künstler und Kulturschaffende statt.
 
Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit, eine Zeit der Umkehr und Buße, in der sich die Gläubigen auf das Osterfest vorbereiten. Zu den Gottesdiensten an diesem Tag gehört der Ritus der Aschenauflegung. Die Geistlichen zeichnen den Gläubigen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn und sprechen dabei einen Vers aus dem Buch Genesis: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ oder aus dem Markus-Evangelium: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“. Der „Aschermittwoch der Künstler“ wurde von dem katholischen Schriftsteller und Diplomaten Paul Claudel nach dem Zweiten Weltkrieg in Paris begründet. Er wird mittlerweile in mehr als 100 Städten weltweit gefeiert. (hs)
 
 

Gartenplanung‘ - Begegnung mit der Künstlerin Claudia Starkloff

Im Hortus conclusus 11.2019_2
Bild: Claudia Starkloff
Datum          11.02.2020
Ausstellungsraum der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst DG
in der Finkenstr. 4 und Akademie der Bildenden Künste, Akademiestraße 2-4, 80799 München
Kooperation der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst DG mit den Fachbereichen Kunstpastoral und Seniorenseelsorge
 
Mehr Informationen finden Sie hier
 
 

Uraufführung

Konzert Ponnelle
Pierre-Dominique Ponnelle, Johannes Öllinger, Peter Gerhartz, Leander Kaiser.
Bild: Kunstpastoral
"Drei" _ Trio für Orgel, E-Gitarre und Schlagzeug am 16.10.2019
 
 

Projektteam- und - Partnerprogramme des Projekts „Wie wollen wir wohnen? Neue Ideen für die Stadt“ mit dem Künstlerkollektiv UTOPIA TOOLBOX

Utopia Toolbox Container
Der Utopia-Toolbox Container im Einsatz
Bild KAB-Unv/UTOPIA-TOOLBOX
Der Utopia-Toolbox-Container auf der Kardinal-Faulhaber-Platz in Rosenheim im Vorfeld der Kommunalwahlen in Bayern im Frühjahr 2020

Die neuesten Entwicklungen finden Sie hier
 
Das Projektteam stellt sich vor:
Wie wollen wir wohnnen Team
Foto Monika Ziegler
(v.l.n.r.)
Andrea Hailer (PR/ Öffentlichkeitsarbeit), 
Richard Weissenbacher: Geschäftsführer Stellwerk 18 GmbH,
Daniel Artmann: Geschäftsführer Stellwerk 18 - Digitale Wirtschaft Südostoberbayern e.V.,
Alfred Hilscher: KAB Rosenheim, Kreisvorsitzender und Kreiskatholikenrat
Alexander Kirnberger: Sozialforum Rosenheim, katholische Betriebsseelsorge, 
Juliane Stiegele: UTOPIA TOOLBOX
Dr. Ulrich Schäfert, Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral
Sebastian Heindl, Stadtpfarrer Pfarrei Christkönig/ Pfarrverband Am Zug
Gudrun Unverdorben, KAB 
Erwin Heller: UTOPIA TOOLBOX
Dietrich Mehl: Sozialverband VdK Bayern, Kreisgeschäftsführer
Günther Stranzinger: Diakonie Soziale Dienste Oberbayern, Bereichsleitung Beratung - Arbeit - Bildung
 
 

Impressionen der Gruppenausstellung "Und wir sollten schweigen - Künstlerinnen in St. Paul"

Und wir...
Bild: Johannes Seyerlein
Und wir...
Bild: Johannes Seyerlein
Kunstwerk 6
Bild: Johannes Seyerlein
Kunstwerk 4
Bild: Johannes Seyerlein
 
Kunstwerk 5
Bild: Johannes Seyerlein
 
Erstmals wurden in der Kirche St. Paul als bewährtem Standort für zeitgenössische Kunst sechs renommierte, international tätige Künstlerinnen in einer Gruppenausstellung präsentiert.

Ursächlich für die Idee, der künstlerischen Stimme von Frauen einen Raum zu geben, ist das mit dem hl. Apostel Paulus in Verbindung stehende Wort von der „in der Kirche zu schweigen habenden Frau.“Auf dieses knapp zwei Jahrtausende geltende Diktum, das die Möglichkeiten von Frauen stark geprägt hat, reagieren die Künstlerinnen in großformatigen, skulpturalen und installativen Werken.

In sehr unterschiedlicher und vielfältiger Weise positionierten sich Birthe Blauth, Patricija Gilyte, Sarah Lehnerer, Nina Annabelle Märkl, Lorena Herrera Rashid, Susanne Wagner innerhalb dieses innovativen Ausstellungsprojektes. Ihre Arbeiten, die sie explizit für die Ausstellung geschaffen haben, hinterfragen kirchliche und gesellschaftliche Rollenbilder und treten in künstlerischen Dialog mit der neugotischen Architektur und der Ornamentik des Kirchenraumes. Es entstanden raumgreifende Interventionen, die individuelle und spannende Positionen der sechs ausgewählten Künstlerinnen reflektieren.

Die Ausstellung wurde kuratiert von
Dr. Barbara Fischer und Dr. Alexander Heisig.
 
 
 
Lange Nacht 19
Bild: Johannes Seyerlein

Lange Nacht der Musik am 04.05.2019

St. Paul – München
St.-Pauls-Platz 11, St.-Pauls-Kirche
TatOrtZeit
Jeden Sonntagabend wird um 20.15 der Gottesdienst in St. Paul musikalisch gestaltet von Mitgliedern der Bayerischen Staatsoper bis hin zu Musikern der freien Szene mit zeitgenössischen Improvisationen, Gesang und unterschiedlichsten Instrumenten. Mit einer Lichtgestaltung von Peter Schultze haben sich die Musiker zum ersten Mal gemeinsam ein Stelldichein bei einer Langen Nacht gegeben und traten an unterschiedlichen Stellen des weiten Kirchenraums miteinander in Dialog.

Musiker*innen:
Peter Gerhartz, Tasteninstrumente
Miriam Ströher, Oboe
Bettina Ullrich, Stimme 
Kathrin Feldmann, Alt
Andreas Höricht, Bratsche 
Axel Nitz, Saxophon
Jost Hecker, Cello
Doris Döbereiner, Blockflöte
Michael Popp, Gambe
Lange Nacht 2
Bild: Johannes Seyerlein
Lange Nacht 19 3
Bild: Johannes Seyerlein
 
 
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Bild: Empfangshalle

Aschermittwoch der Künstler

Mi. 6.3., um 17:30 Uhr
Im Dom Zu Unserer Lieben Frau mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx

Die Gestaltung stand unter dem thematischen Fokus „Reinigung“: Es war die Arbeit „Waschende Hände“ des Künstlerduos EMPFANGSHALLE – Michael Gruber und Corbinian Böhm – zu sehen. Die ‚Waschstation‘, an der sich immer zwei Menschen gegenseitig je eine Hand waschen, was im Video festgehalten wird, wurde 2017 bereits in St. Paul gezeigt.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes erfolgte u.a. mit Werken von Wolfram Buchenberg (*1962) und Samuel Sebastian Wesley (1810-1876) durch die Capella Cathedralis unter Leitung von Frau Domkapellmeisterin Lucia Hilz und Domorganist Msgr. Hans Leitner.

Pressemeldung zum Aschermittwoch, Videobeitrag und Predigt von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zum Nachhören


Hier geht es zur Webseite des Künstlerduos Empfangshalle
 
 

KUNSTINSTALLATION
BALZ ISLER
ENT-

HEILIG-GEIST-KIRCHE
ROSENHEIM
VOLTO 2

Der Schweizer Künstler Balz Isler konzipiert für VOLTO2 eine mehrdimensionale Installation, die auch den Außenraum der Kirche mit einbezieht. Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Kirchenraum der Heilig-Geist-Kirche ist ein toter Schmetterling (Pfauenauge), den der Künstler bei einer Ortsbegehung im Juli 2018 im Glockenturm fand. Das zentrale Motiv, ergänzt durch Text und Objekt, wird den Ort in Relation setzen zu den veränderten Bedingun-gen, die wir als global und unberechenbar empfinden. Isler beschreibt sie als Prozesse, die „ent-wenden, ent-wickeln, ent-puppen [...] und ent-leeren.”
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
Volto II
Bild Maximilian Ehrbacher
VOLTO ist eine Reihe mit Kunstinstallationen in der Heilig-Geist-Kirche in Rosenheim, die einmal jährlich stattfindet. VOLTO, im Italienischen das Antlitz, das Aussehen, nimmt Bezug auf das bedeutsame Fresko „Volto Santo“ in der Heilig-Geist-Kirche und reflektiert das Bild des Menschen. Es werden aktuelle künstlerische Positionen gezeigt, die zur räumlichen wie spirituellen Dimension des Kirchenraumes in Bezug treten. Die Reihe wird veranstaltet von der Erzdiözese München und Freising, Fachbereich Kunstpastoral in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchenstiftung St. Nikolaus, Rosenheim.
 
 

Spot zum Kurzfilm "die Herberge" von Ysabel Fantou und Sanne Kurz

 
 

Opernfestspielgottesdienst mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx mit Uraufführung


10.00 Uhr
St. Michael München
Uraufführung eines Werks für 8 Hörner (mit Gongs) von Samy Moussa mit den Munich Opera Horns
Nelson-Messe von Joseph Haydn
Solisten: Selene Zanetti (Sopran), Rachael Wilson (Alt),  Dean Power (Tenor), Milan Siljanov (Baß), Bayerisches Staats-orchester und Chor der Bayerischen Staats-oper. Leitung: Samy Moussa
Mehr informationen auf der Seite der Staatsoper hier
 
 
Winterreise
Bild: © Stefan Hunstein
Lange Nacht der Musik
Schubert & Jazz –
W I N T E R R E I S E
St. Paul München

„Mein Herz sieht an dem Himmel
Gemalt sein eignes Bild“
In einer sachten Dekonstruktion näherten sich Hunstein, Wolf und Siegmeth der „Winterreise“ an. Schuberts Komposition wurde in improvisatorischer Freiheit mit Laute und Saxophon aufgegriffen, W. Müllers Gedichte wurden rezitiert, nicht gesungen – und erhielten so einen ungehörten Resonanzraum. Die existentiellen Fragen des Wanderers, seine wachsende Entfremdung und Spiegelung in einer kalten Welt erklingen heute so drängend wie vor 200 Jahren. Im Wechsel antworteten Improvisationen von Gerhartz und Nitz im spirituellen Raum St. Paul: „Weg? Wahrheit? Leben?“ Künstler: Stefan Hunstein (Sprecher); Axel Wolf (Laute, Theorbe); Hugo Siegmeth (Saxophon, Bassklarinette); Axel Nitz (Saxophon); Peter Gerhartz (Orgel)
 
 

Einzelausstellung an zwei Orten in der Galerie der DG und in der Kirche St. Paul München

Kunstprojekt von Empfangshalle; Kamera und Schnitt Frank Sauer

Wäsche – Empfangshalle

Im Rahmen der OPEN art 2017 eröffnete die Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e.V. (DG) zusammen mit dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising die Ausstellung ‚Wäsche’ des Münchner Künstlerduos EMPFANGSHALLE an zwei Orten.

Partizipation von Dritten ist ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Schaffens von Corbinian Böhm und Michael Gruber, die seit 2000 unter dem Namen EMPFANGSHALLE zusammenarbeiten. Neben klassischen Skulpturen entstanden somit auch performative und ephemere Arbeiten, deren Verlauf das Unvorhersehbare durch die Interaktion der Menschen widerspiegeln. In der Galerie der DG waren neue Arbeiten der Künstler zu sehen, darunter eine Rauminstallation, Fotografien und eine Auswahl an Videoarbeiten.
Ausgangspunkt der Ausstellung ‚Wäsche’ war die Intention, zwei Orte im Zentrum Münchens, die nicht unterschiedlicher sein könnten, mit ihren gesellschaftlichen Realitäten zu verknüpfen: Die Kirche St. Paul und die Galerie der DG. EMPFANGSHALLE schaffte dafür ein Bild. Gesammelt wurden Kleider rund um St. Paul: Liturgische Gewänder, Altkleider der Gemeinde sowie Fundstücke obdachloser Wanderarbeiter, die unter anderem auf den Stufen des Kirchenportals schlafen. Diese Kleidungsstücke wurden zusammen in einer in der Galerie aufgestellten Industriewaschmaschine gereinigt und als Rauminstallation zum Trocknen auf eine Wäscheleine gehängt. So entstand ein buntes Wäschebild der Gesellschaft des Bahnhofsviertels in einer der teuersten Lagen Münchens, am Odeonsplatz.

Das Thema „Reinigung“ wurde auch in der Arbeit „waschende Hände“ mit einer interaktiven Waschstation weitergeführt, bei der sich immer zwei Menschen gegenseitige eine Hand waschen, was wiederum im Video festgehalten wurde. Das Video wurde in St. Paul und in der Galerie der DG gezeigt und eröffnete je nach Ort vielfältige Assoziationen.
 
 

Rückblick: Videoinstallation "Zukunft" von Stefan Hunstein

Hunstein Zukunft 2
Foto Stefan Hunstein
 
 
Edition 2018
Die Edition ist über Ausstellungsende hinaus noch zu erwerben.
www.vck-muenchen.de
 
 

Kooperationspartner:

 

Monsignore Fellerer Fond zur Unterstützung von Künstlern in Not

Monsignore Dr. Johannes Fellerer (1905-1986) war seit 1965 Künstlerseelsorger in der Erzdiözese München und Freising. Er legte in seinem Vermächtnis den Grundstock für den so genannten Fellerer-Fonds. Ziel des Fonds ist ausschließlich die materielle Unterstützung von bedürftigen KünstlerInnen in Notsituationen.

Auf Anfrage erhalten Sie die Kontoverbindung des Fellerer-Fonds.
Bitte klicken Sie hier