Kräfte, die die Welt bewegen Eine Ausstellung über die Todsünden in moderner Perspektive

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Es gibt Begriffe der christlichen Tradition, die sozusagen eine weltliche Karriere gemacht haben. Das Wort „Todsünde“ gehört dazu: Es wird in Film- und Buchtiteln verwendet, und ob von Kommunikation, Gesundheit, Immobilienververkauf oder dem Umgang mit Computern die Rede ist – immer wieder wird „Todsünden“ gesprochen, die man unbedingt vermeiden muss, sollen Kommunikation oder Immobilienverkauf gelingen und Gesundheit oder ein funktionsfähiger Computer erhalten bleiben. Wenn also der moderne Sprachgebrauch noch vage daran erinnert, was der Begriff „Todsünde“ meint, sollte es dann nicht möglich sein, den ursprünglichen Sinn der Rede von „Todsünden“ und ihre Relevanz für Menschen heute verständlich zu machen?

Die Ausstellung „Kräfte, die die Welt bewegen“ bietet hierzu einen Ansatz. Sie richtet die Aufmerksamkeit auf die Antriebe, die das Handeln der Menschen bestimmen, und betrachtet sie als Kräfte, die sich sowohl positiv als auch negativ auswirken können. Todsünde entsteht dort, wo diese Kräfte aus dem Gleichgewicht geraten und den einzelnen Menschen in seiner Beziehung zu sich selbst, zu Mitmenschen, Umwelt und letztlich Gott schädigen. So betrachtet handelt es sich bei der Reflexion der Todsünden um ein hochaktuelles Thema in einer Zeit, in der vieles aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Interview über die Ausstellung mit Susanne Deininger, Pastoralreferentin und theologische Referentin im Dachauer Forum, die die Ausstellung konzipiert hat.

Der Einladungsflyer zur Ausstellung zum Herunterladen.

Veranstalter sind die Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum München und Freising e.V. in Kooperation mit der Abteilung Profilbereiche Erwachsenenbildung des Erzbischöflichen Ordinariats München und dem Dachauer Forum e.V.