Menschen hinter Gittern - Leben und Seelsorge im Gefängnis

Ein Gespräch über die Gefängnisseelsorge
Wie lebt es sich hinter Gittern – und was hilft Menschen, dort nicht den Halt zu verlieren? In dieser Folge sprechen wir über den Alltag im Gefängnis, über Isolation, Schuld und die Realität von Freiheitsentzug. Im Mittelpunkt steht die Gefängnisseelsorge und welche Bedeutung sie für die Menschen im Gefängnis hat.

Zu Gast sind Dr. Emily Trombik – sie arbeitet in der Zentralverwaltung des Katholischen Männerfürsorgevereins und hat zuvor die Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe geleitet und im Übergangsmanagement in der JVA gearbeitet – und Diakon Oskar Ehehalt, Leiter der katholischen Gefängnisseelsorge im Erzbistum München und Freising.

Sie geben Einblick, warum es sich lohnt, Gefangene nicht nur auf ihre Tat zu reduzieren, welche Sorgen Inhaftierte täglich begleiten und warum Seelsorge für viele zu einem wichtigen Anker wird. Außerdem geht es um die Zeit nach der Haft – und darum, welche Unterstützung Menschen brauchen, um einen neuen Anfang zu schaffen.

Mehr über die Münchner Zentralstelle für Straffälligenhilfe (MZS) erfahren Sie hier. Die MZS ist ein freiwilliges, justizunabhängiges Angebot zur Unterstützung straffällig gewordener Menschen und ihrer Angehörigen.

Mehr über die Gefängnisseelsorge im Erzbistum München und Freising erfahren Sie hier.