EOM_Kirchenmusik-Signet-negativ_Startseite

Erzbistum München und Freising


Corona-Informationen rund um die Kirchenmusik Dokumente / Downloads

Durch die Anpassung des staatlichen Rahmen-Hygienekonzeptes für Proben im Bereich der Laienmusik an die 14. BayIfSMV ergeben sich u.a. folgende Änderungen ab 13.09.2021:
  • in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regelung, ausgenommen sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag sowie Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, und noch nicht eingeschulte Kinder,
  • die Kontrolle der Impf-, Genesenen- oder Testnachweise ist verpflichtend,
  • die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske entfällt
    – am festen Sitz-/Stehplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören,
    – soweit und solange dies das aktive Musizieren nicht zulässt, insbesondere beim Spielen von Blasinstrumenten oder bei Gesang,
  • ein Mindestabstand ist nicht einzuhalten, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde bzw. mit dieser nicht vereinbar ist.
Ein entsprechendes diözesanes Muster-Hygienekonzept steht unten zum Download bereit. Außerdem gibt es neu die FAQ zu Kirchenmusik und Corona, woaktuell auftretende Fragen beantwortet werden.
 

FAQ - Kirchenmusik und Corona Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zählen die Chormitglieder bei der Höchstteilnehmerzahl mit, wenn es kein 3G-Gottesdienst ist?
Gemäß dem Infektionsschutzkonzept für katholische Gottesdienste im Erzbistum München und Freising gilt auch weiterhin, dass bei der Berechnung der Höchstteilnehmerzahl Priester, Diakon, Ministranten/innen und Lektoren/innen sowie Organist/in nicht mitgerechnet werden. Für Chormitglieder ist keine Ausnahme vorgesehen, sie zählen also mit. Es dürfen so viele Chormitglieder an einem Gottesdienst teilnehmen, wie mit 1,5 Meter Abstand Platz finden (z. B. auf einer Empore).

Müssen die Chormitglieder die 3G-Regel in jedem Gottesdienst einhalten? Oder nur bei einem 3G-Gottesdienst?
Sofern ein Gottesdienst unter Anwendung der 3G-Regel stattfindet, müssen auch die Chormitglieder einen 3G-Nachweis vorzeigen. Bei einem Gottesdienst ohne 3G-Regel, gilt diese auch für die Chormitglieder nicht.

Sofern die Chormitglieder nicht der 3G-Regel unterliegen, müssen dann untereinander Abstände eingehalten werden? Oder dürften sie im Gottesdienst ohne Abstand und ohne Masken singen?
Jeder wird angehalten, wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand einzuhalten. In Bezug auf Mitwirkende ist ein Mindestabstand untereinander grundsätzlich nicht einzuhalten, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Betätigung oder Darbietung führen würde bzw. mit dieser nicht vereinbar ist. Bei größeren Chören und Musikensembles sowie in engen Räumen könnte es sich zudem anbieten, freiwillig und in eigener Verantwortung das Schutzniveau vor einer Infektion durch Selbsttestung – auch der Geimpften und Genesenen – vor Proben oder Aufführungen zu erhöhen, wie dies auch das Rahmenkonzept für Kulturelle Veranstaltungen der Staatsministerien für Wissenschaft und Kunst sowie für Gesundheit und Pflege vom 14.09.2021 rät.
In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt grundsätzlich Maskenpflicht. Unter freiem Himmel besteht Maskenpflicht nur in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Besuchern. Für Mitwirkende entfällt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske, soweit dies zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder mit einer Tätigkeit im Zusammenhang mit der künstlerischen Darbietung nicht vereinbar ist.

Bei Proben von Laienmusikern ist ein 3G-Nachweis notwendig. Gilt das auch für das Einsingen 1 Stunde vor dem Gottesdienst?
Für Proben von Laienmusikern ist ein 3G-Nachweis notwendig. Das ist korrekt. Sofern das Einsingen unmittelbar vor dem Gottesdienst in der Kirche stattfindet, gelten die Regelungen für Gottesdienste. Findet ein 3G-Gottesdienst statt, haben auch Laienmusiker einen 3G-Nachweis vorzulegen.
 
 
 
 
 

Allgemeines Kirchenmusik im Erzbistum

Kirchenmusik im Erzbistum hat eine große Tradition. Das um 900 in Freising entstandene Petruslied ist das älteste deutsche Kirchenlied und stammt noch aus der althochdeutschen Sprache.
Bischof Sixtus von Tannberg gründete 1484 eine eigene Domkantorei zur würdigeren Gestaltung der Gottesdienste an der Bischofskirche in Freising. Um dieselbe Zeit wirkte an der Münchner Frauenkirche der blinde Organist Konrad Paumann (circa 1410 - 1473), Verfasser von Anweisungen zum Orgelspiel. Der an der Münchner Hofkapelle tätige Ludwig Senfl (circa 1488 - 1543) gab dem deutschen Lied große Impulse, während München - neben Rom - unter Orlando di Lasso (1532 - 1594) zur (Kirchen-)Metropole avancierte. Das Wirken von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) tangierte nicht nur Seeon, sondern auch München, wo in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kaspar Ett (1788 - 1847), Musiker an der Jesuitenkirche St. Michael, zum Erneuerer der Kirchenmusik wurde. Nicht hoch genug einzuschätzen ist bis zur Säkularisation das Verdienst der Klöster, die sich teilweise zu ausgesprochenen Musikschulen entwickelt hatten.

Bedeutende Chor- und Orgelwerke schuf im 19. Jahrhundert Joseph Rheinberger (1839 - 1901), Organist an der Münchner Ludwigskirche. Für unser Jahrhundert seien nur zwei Namen genannt: der Domkapellmeister Max Eham (1915 - 2008) und der Komponist Robert Helmschrott (geb. 1938), Professor an der Musikhochschule in München. Viele Spuren vergangener kirchenmusikalischer Epochen sind noch im heutigen „Gotteslob“ zu entdecken, zu dem 1992 das „Münchner Kantorale“ als Gesangbuch für den Vorsänger und als Gottesdienst-Vorbereitungsbuch für Pfarrer und Kirchenmusiker dazugekommen ist.

Es spricht für die musikalische Bandbreite, wenn heute in großen Kirchen auch schlichter Choral und in kleinen Landkirchen sogar Mozartmessen zu hören sind. Ein sehr aktiver Personenkreis von Kirchenmusikern, Musik- und Instrumentalgruppen, Chor- und Scholasängern trägt dazu bei, dass es bei Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen in den Pfarreien der Erzdiözese singt und klingt.

AKTUELLE INFORMATIONEN


Vesperale für die Gemeinde: Orgelhefte jetzt online!

Vesperale für die Gemeinde
Vesperale für die Gemeinde (Eichstätt 1991)

Die Orgelhefte zum Vesperale für die Gemeinde stehen nun im Downloadbereich kostenlos zur Verfügung. Leider existiert nicht zu jeder im Buch enthaltenen Vesper ein Orgelbegleitheft, sondern (bisher) nur zu folgenden Anlässen:
  • Kirchweihe
  • Weihnachten
  • Ostern
  • Pfingsten
    (und besondere Anlässe)
  • Fronleichnam
  • Christus-Vesper
    (z.B. Christkönig)
Die Aktion für die kostenlose Bestellung des Vesperale für die Gemeinde (Printversion) ist zwar bereits abgelaufen, es können aber weiterhin Bücher in beliebiger Stückzahl bestellt werden (solange Vorrat reicht): Link zur Bestellung.

Münchener Bläserbuch zm Gotteslob erschienen

Bläserbuch
Münchener Bläserbuch zum Gotteslob
Soeben im Strube-Verlag erschienen ist das Münchener Bläserbuch zum Gotteslob, das Bläsersätze insbesondere für die Lieder und Gesänge des Eigenteils des Erzbistums München und Freising enthält.

Ein Inhaltsverzeichnis sowie eine Übersicht über die neben der Partitur (30,- €) erhältlichen Einzelstimmen (je 7,- €) steht auf der Website des Verlages zum Download bereit.
Die Bestellung ist ausschließlich beim Verlag oder über den Buchhandel möglich.

Kompositions-Wettbewerb "Halleluja 2022"

Schriftzug_alleluja
Die Chorszene braucht einen Neustart nach den desaströsen Corona-Schutzmaßnahmen in den vergangenen eineinhalb Jahren. Aus diesem Anlass wird für die Kirchenmusik im Erzbistum München und Freising ein Kompositions-Wettbewerb ausgeschrieben: Für die Osterzeit 2022 laden wir Komponistinnen und Komponisten ein, Vertonungen für ein Halleluja mit Vers für die Osterzeit einzureichen. Das Preisgeld beträgt für den 1. Platz 1500,- €, für den 2. Platz 1000,- € und für den 3. Platz 500,- €, darüber hinaus besteht die Option, dass die Kompositionen im nächsten Band des Münchener Kantorale („Halleluja-Buch zur Osterzeit“) veröffentlicht werden.

Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2021.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Münchener Kantorale: Band 5 erschienen - Feiern zu besonderen Anlässen

Kantorale F (klein)
Münchener Kantorale: Band F
Eine zeitgemäße musikalische Gestaltung von Messfeier und Stundengebet ist ohne den Einsatz von Kantorinnen und Kantoren nicht möglich. Dazu will nun auch der fünfte Band des neuen Münchener Kantorale mit Gesangsvorschlägen und Vertonungen von Antwortpsalmen, Versen zum Ruf vor dem Evangelium und Begleitgesängen (zum Einzug, zur Gabenbereitung oder Kommunion) wieder einen Beitrag leisten.
Der Band mit dem Buchstaben F (nach A-B-C für die Lesejahre und H für Heiligengedächtnis) trägt den Untertitel „Feiern zu besonderen Anlässen mit Commune für Kirchweihe und Heilige“ und enthält neben den Auswahlgesängen für Heiligenfeste (z.B. Marienfeste, Märtyrer usw.) auch Vorschläge zur musikalischen Gestaltung für die Feier von Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung und Beerdigung. Auch zum Band F ist neben dem Werkbuch mit ca. 500 Seiten wieder eine „schlankere“ Kantorenausgabe erhältlich, die einen Auszug der Antwortpsalmen und Rufe vor dem Evangelium darstellt.
Alle Bände des neuen Münchener Kantorale sind direkt über die Website des Verlages Sankt Michaelsbund (www.michaelsbund.de) und im Buchhandel erhältlich.

Aufruf des ACV zu Orgelkonzerten mit Neukompositionen

Der Allgemeine Cäcilienverband ruft zur Aktion "Orgelmusik in Zeiten von Corona" auf. Deutschlandweit sollen speziell Orgelkonzerte oder -andachten gemeldet werden, in denen auch mindestens eine Neukomposition für Orgel aus dem Bundesprojekt NEUSTART KULTUR aufgeführt wird. Aus diesem Projekt liegen jetzt 17 Kompositionen von jungen und erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern vor, die im Oktober im Carus-Verlag in einem Orgelbuch erscheinen werden.

Der ACV leistet für die Konzerte die Öffentlichkeitsarbeit deutschlandweit sowie vor Ort, stellt den Organisten die Noten (ca. 70€) sowie für die Veranstaltung Konzertbooklets/Begleitbroschüren und gedruckte Konzertkarten zur Verfügung. Eine Konzertkarte (inkl. Begleitbroschüre, die zeitgenössische Kunst und Texte beinhaltet) wird 5,- € kosten.

Alle hauptberuflichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind aufgefordert, von Oktober 2021 bis Dezember 2022 einen oder mehrere Termine zu nennen, an denen sie „Orgelmusik in Zeiten von Corona“ in ihrer Kirche durchführen. Die Meldung entsprechender Veranstaltungen ist bis Montag, 20. September 2021, an neustart@acv-deutschland.de mit dem vorgegebenen Meldeformular möglich.

NEU: Basiswissen Liturgie & Orgelbau

Traunstein Orgelaufbau
Dieser eintägige Grundkurs findet an drei Standorten im Erzbistum München und Freising jeweils einmal im Jahr (samstags 9.00 bis 16.00 Uhr) statt und vermittelt grundlegendes Wissen in den Bereichen Liturgie, Orgelbaukunde sowie im Umgang mit der Orgel und Pflege des Instrumentes. 
Die Veranstaltung ist zum einen ein verpflichtendes Modul in der kirchenmusikalischen D-Ausbildung (mit prüfungsrelevantem Inhalt) und zum anderen aber haben auch alle anderen Interessenten die Möglichkeit Grundwissen in den Fächern Liturgik und Orgelbaukunde zu erwerben oder aufzufrischen. Nach dem theoretischen Teil gibt es am Nachmittag auch einen praktischen Teil direkt am Orgelinstrument.

Der Termin für Traunstein St. Oswald wurde vom 31. Juli 2021 auf
25. September 2021 verschoben!


Grund dafür ist unter anderem die Verzögerung im Orgelaufbau.
>>> Infos zum Orgelprojekt in Traunstein

Referent: Stv. DMD Christian Bischof
Weitere Informationen über amt-fuer-kirchenmusik@eomuc.de oder Tel. (089) 21 37-15 90

Karwochentagung findet 2022 wieder statt

Die Fortbildungstage für Kirchenmusiker und Kantoren in der Karwoche können aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr (Coronavirus) leider auch 2021 nicht stattfinden. Wir bitten um Verständnis!

Die Tagung ist für das kommende Jahr bereits wieder geplant: das Gästehaus in Scheyern ist für den Termin 11./12. April 2022 bereits vorreserviert.

Gotteslob DIGITAL

Das neue Gotteslob ist jetzt auch in digitaler Form als USB-Stick verfügbar. Pro Pfarrverband und Einzelpfarrei im Erzbistum kann 1 subventionierter Stick zum Preis von 100,- € (statt 235,- €) bestellt werden. Die Bestellung eines Sticks zum vergünstigten Preis erfolgt direkt beim Verlag Sankt Michaelsbund, es genügt eine Email an verlag@st-michaelsbund.de.

Sofern bis Ende Januar 2020 nicht alle Sticks abgerufen sind, werden ab 1. Februar auch nachrangige Bestellungen in der Reihenfolge des Bestelleingangs bedient.

Informationen zum Funktionsumfang stehen hier bereit: Informationen (pdf)

 

GESANGS- / LIEDVORSCHLÄGE

Münchener Kantorale

Kostenloser Download

KIRCHENMUSIK

STARTSEITE