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Erzbistum München und Freising


Musikalischer Impuls Orgelmusik in Zeiten der Corona-Krise

Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker des Erzbistums München und Freising geben einen musikalischen Impuls an ihrer Orgel. Für die Fastenzeit sind seit 25. März insgesamt 16 Beiträge eingegangen, die musikalischen Grüße zur Osterzeit werden nun nach und nach veröffentlicht.

Trotz der widrigen Umstände wünsche ich im Namen aller Ausführenden ein gesegnetes Osterfest und gute Gesundheit!

 Stephan Zippe
 Diözesanmusikdirektor

Corona-Informationen rund um die Kirchenmusik Dokumente / Downloads

 
 
 
 

Allgemeines Kirchenmusik im Erzbistum

Kirchenmusik im Erzbistum hat eine große Tradition. Das um 900 in Freising entstandene Petruslied ist das älteste deutsche Kirchenlied und stammt noch aus der althochdeutschen Sprache.
Bischof Sixtus von Tannberg gründete 1484 eine eigene Domkantorei zur würdigeren Gestaltung der Gottesdienste an der Bischofskirche in Freising. Um dieselbe Zeit wirkte an der Münchner Frauenkirche der blinde Organist Konrad Paumann (circa 1410 - 1473), Verfasser von Anweisungen zum Orgelspiel. Der an der Münchner Hofkapelle tätige Ludwig Senfl (circa 1488 - 1543) gab dem deutschen Lied große Impulse, während München - neben Rom - unter Orlando di Lasso (1532 - 1594) zur (Kirchen-)Metropole avancierte. Das Wirken von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) tangierte nicht nur Seeon, sondern auch München, wo in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kaspar Ett (1788 - 1847), Musiker an der Jesuitenkirche St. Michael, zum Erneuerer der Kirchenmusik wurde. Nicht hoch genug einzuschätzen ist bis zur Säkularisation das Verdienst der Klöster, die sich teilweise zu ausgesprochenen Musikschulen entwickelt hatten.

Bedeutende Chor- und Orgelwerke schuf im 19. Jahrhundert Joseph Rheinberger (1839 - 1901), Organist an der Münchner Ludwigskirche. Für unser Jahrhundert seien nur zwei Namen genannt: der Domkapellmeister Max Eham (1915 - 2008) und der Komponist Robert Helmschrott (geb. 1938), Professor an der Musikhochschule in München. Viele Spuren vergangener kirchenmusikalischer Epochen sind noch im heutigen „Gotteslob“ zu entdecken, zu dem 1992 das „Münchner Kantorale“ als Gesangbuch für den Vorsänger und als Gottesdienst-Vorbereitungsbuch für Pfarrer und Kirchenmusiker dazugekommen ist.

Es spricht für die musikalische Bandbreite, wenn heute in großen Kirchen auch schlichter Choral und in kleinen Landkirchen sogar Mozartmessen zu hören sind. Ein sehr aktiver Personenkreis von Kirchenmusikern, Musik- und Instrumentalgruppen, Chor- und Scholasängern trägt dazu bei, dass es bei Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen in den Pfarreien der Erzdiözese singt und klingt.

Ansprechpartner / Kontakt

Amt-fuer-Kirchenmusik(a)eomuc.de
http://kirchenmusik-muenchen.de
Hausanschrift
Schrammerstraße 3
80333 München
Telefon: 089 / 2137-1204
Fax: 089 / 2137-1743
Rechnungsanschrift
Erzdiözese München und Freising KdöR
4.1.2 / 10412000
Postfach 31 04 26
80104 München

 
Prof. Stephan Zippe Portrait
Prof. Stephan Zippe
Diözesanmusikdirektor
T: 089 / 2137-1204
E: szippe(a)eomuc.de

Sekretariat
Silvia Palme
T: 089 / 2137-1534
E: spalme(a)eomuc.de
 
Mitarbeiter
Bernhard Brosch
Bernhard Brosch
Stellv. Diözesanmusikdirektor
T: 089 / 2137-1209
E: bbrosch(a)eomuc.de
Christian Bischof
Christian Bischof
Stellv. Diözesanmusikdirektor
T: 089 / 2137-1590
E: cbischof(a)eomuc.de
 

Orgelsachverständige

in der Erzdiözese München und Freising


Telefon: 089 / 2137-1579
Fax: 089 / 2137-1743


in der Region München

Prof. Karl Maureen, Organist
Telefon: 089 / 133144
Fax: 089 / 13012858
E-Mail: karl.maureen@t-online.de
Freitag, 10.00 - 12.00 Uhr


in den Regionen Nord und Süd

Dekanate 13, 18, 20, 24, 26, 28, 35, 39, 40
Prof. DDr. Michael Hartmann, Organist und Dozent
Telefon: 08801 / 912209
E-Mail: michael.u.hartmann@web.de
Donnerstag, 15.30 - 17.30 Uhr

Dekanate 14, 16, 17, 19, 21, 22, 23, 25
KMD Wolfgang Kiechle
Telefon: 08761 / 61566
E-Mail: wolfgangkiechle@googlemail.com
Freitag 10.00 - 12.00 Uhr

Dekanate 15, 27, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 36, 37, 38
Prof. Friedemann Winklhofer, Organist und Dozent
Telefon: 089 / 394543
Fax: 089 / 394986
E-Mail: friedemann-winklhofer@t-online.de
Montag, 10.00 - 12.00 Uhr

Glockensachverständige

in der Erzdiözese München und Freising


Gerald Fischer, DMD i. R.

Telefon: 0177 / 3121129
fischergerald(a)t-online.de

DMD Prof. Stephan Zippe
Telefon: 089 / 2137-1204
Email: szippe(a)eomuc.de
 

Aktuelle Informationen

Kantorentag 2020 wird verschoben
Aufgrund der aktuellen Einschränkungen und besonderen Bestimmungen im Unterrichtsbereich (Infektionsgefahr durch den Coronavirus) muss der Münchener Kantorentag (eigentlich am 23.5.2020) auf Samstag, den 14.11.2020 (9.30 - 16.00 Uhr) verschoben werden.
 
St. Elisabeth, Breisacher Straße 9, 81657 München
Dozent: Prof. Dr. Markus Eham
Anmeldung über Amt-fuer-Kirchenmusik@eomuc.de

Karwochentagung findet 2021 wieder statt

Die Fortbildungstage für Kirchenmusiker und Kantoren in der Karwoche 2020 können aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr (Coronavirus) leider nicht stattfinden und mussten abgesagt werden. Wir bitten um Verständnis!

Die Tagung ist für das kommende Jahr bereits wieder geplant: das Gästehaus in Scheyern ist für den Termin 29./30. März 2021 bereits vorreserviert.

Gotteslob DIGITAL

Das neue Gotteslob ist jetzt auch in digitaler Form als USB-Stick verfügbar. Pro Pfarrverband und Einzelpfarrei im Erzbistum kann 1 subventionierter Stick zum Preis von 100,- € (statt 235,- €) bestellt werden. Die Bestellung eines Sticks zum vergünstigten Preis erfolgt direkt beim Verlag Sankt Michaelsbund, es genügt eine Email an verlag@st-michaelsbund.de.

Sofern bis Ende Januar 2020 nicht alle Sticks abgerufen sind, werden ab 1. Februar auch nachrangige Bestellungen in der Reihenfolge des Bestelleingangs bedient.

Informationen zum Funktionsumfang stehen hier bereit: Informationen (pdf)

Kirchenmusik-Ausbildung D-Ausbildung / C-Kurs / Kantorenschule

Die kirchenmusikalische Nachwuchsausbildung im Erzbistum München und Freising bietet interessierten Personen eine Qualifizierungsmöglichkeit in den Bereichen Orgelspiel, Chorleitung und Kantorengesang für den nebenberuflichen und ehrenamtlichen Bereich. Das Ausbildungsangebot stützt sich auf zwei Säulen:
  1. allgemeine Kirchenmusik-Ausbildung
    (mit den Abschlüssen D- und C-Qualifikation)
  2. Kantorenausbildung (Münchener Kantorenschule)
Die allgemeine Kirchenmusik-Ausbildung gliedert sich in vier Stufen:
  • grundlegender Orgelunterricht
  • D-Ausbildung
  • C-Kurs
  • Fortbildungsjahr
Die Münchener Kantorenschule ist eine davon unabhängige Ausbildungsschiene im stimmlichen Bereich, die auch Personen ohne besondere Fähigkeiten am Tasteninstrument offensteht. Darüber hinaus kann sie auch noch nach dem C-Kurs als "Aufbau" bzw. Intensivierung analog zum Fortbildungsjahr an der Orgel absolviert werden. Die Teilnahme an der Eignungsprüfung ist in jedem Fall erforderlich.
Innerhalb der Kantorenausbildung wird kein Instrumentalunterricht erteilt, sondern es werden die Spezifika des Kantorengesangs vertieft.
 

Orgelunterricht / D-Ausbildung

Der grundlegende Orgelunterricht und die Kirchenmusik-D-Ausbildung finden dezenzentral im wöchentlichen Einzelunterricht bei einem/r dafür beauftragten hauptberuflichen Kirchenmusiker/in statt. Darüber hinaus werden fakultativ Fortbildungsangebote aus dem Kirchenmusikforum empfohlen. Reiner Orgel(instrumental)unterricht kann bis zu 2 Jahre in Anspruch genommen werden, die D-Ausbildung sollte im Regelfall nach 3 Jahren abgeschlossen sein.

Aufnahme
Die Aufnahme in die kirchenmusikalischeNachwuchsausbildung erfolgt auf schriftlichen Antrag, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Der Antrag ist von einem Pfarramt positiv zu bewerten. Es gibt zu Beginn kein Auswahlverfahren, dafür gilt eine Probezeit, innerhalb der über die Fortsetzung des Unterrichts entschieden wird.

Kosten

Der Unterricht ist seitens des Erzbischöflichen Ordinariates kostenfrei, die Kirchenstiftung der/des jeweilgen Dozenten/in kann im Bedarfsfall aber eine Refinazierung von 15,- € pro Unterrichtseinheit (= 45 Minuten) vom Schüler verlangen.
 

► Welche Anforderungen werden gestellt?

C-Ausbildung

Die Kirchenmusik-C-Ausbildung beginnt immer mit dem oben beschriebenen Einzelunterricht (D-Ausbildung), der dann auf die zentrale Aufnahmeprüfung vorbereitet. Während der zwei Jahre dauernden Kursphase findet etwa 14-tgl. ganztägiger Unterricht (9 Uhr - ca. 16 Uhr) an den Kursorten Freising, München und Traunstein in den Fächern Chorleitung, Liturgisches Orgelspiel, Musiktheorie/Gehörbildung und Kantorengesang statt. Dort herrscht Anwesenheitspflicht, ebenso sind die Teilnehmer zu regelmäßiger Teilnahme an Chorproben verpflichtet. Dazu erhöht sich in der Anspruch beim Einzelunterricht auf 2 Wochenstunden, außerdem sind bestimmte Module (z.B. Liturgik, Orgelbaukunde, Chorseminare) separat zu absolvieren.

Der Kirchenmusik-C-Kurs kann auf Antrag auch nur in einem der Teilbereiche Chorleitung oder Orgel abgeschlossen werden. Die Teilnahme am Unterricht (Chorpflicht) bleibt davon unberührt. Teilnehmer/innen mit Teilbereich Chorleitung erhalten statt Orgel- anderen Instrumentalunterricht (Klavier/Partiturspiel).
 

► Kirchenmusik-C-Kurs

Münchener Kantorenschule

Nach bestandener Eignungsprüfung besteht Anspruch auf bis zu 40 Stunden kostenlosen Einzelunterricht im Kantorengesang. Die Ausstellung des Zertifikates erfordert eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung und die Absolvierung bestimmter Module (z.B. Grundkurs Liturgie, Kantorentag). Die Teilnahme an Forbildungsveranstaltungen aus dem Kirchenmusikforum wird empfohlen.
 

► Münchener Kantorenschule

 

Freie Kirchenmusik-Stellen

Weitere aktuelle Stellenausschreibungen:

 


Orgeln und Glocken

Orgel der Filialkirche St. Johann und Paul in Amelgering
Orgellandschaft im Erzbistum. Die Orgel übernimmt in der kirchenmusikalischen Praxis ganz unterschiedliche Aufgaben, so beispielsweise zur Verkündigung oder auch als Hilfe zur Meditation. Die Pfarrgemeinden schätzen ihre Orgel und sind oft zu großem finanziellen Engagement bereit, um dafür zu sorgen, dass die Instrumente in gutem Zustand gehalten oder auch restauriert werden. Manchmal muss sogar an einen Orgelneubau gedacht werden. ...mehr

Orgelsachverständige
Neue und restaurierte Orgeln von 2007 - 2015
Neue und restaurierte Orgeln von 2004 - 2006
Neue und restaurierte Orgeln bis 2003

Glocken und Geläute im Erzbistum. Das Kirchenlatein des Mittelalters kennt kein eigentliches Wort für Glocke, sondern spricht vielmehr von den „signa ecclesiae“, von den „Zeichen der Kirche“. Glockenläuten bedeutet somit: „signum dare“, also ein „Zeichen zu geben“ für das Leben unserer Kirche – und dabei mit diesem Klangzeichen einen kontinuierlichen Bogen über viele Generationen zu setzen. ...mehr

Neue Glocken seit 2012 | Neue Glocken seit 2000

Rechtliches


     GEMA-Richtlinien

     GEMA E1-Formular
     (zur Meldung von größeren Musikwerken im Gottesdienst)

     Vervielfältigung von Noten und Liedtexten

     Informationen zum Kopierverbot von Chornoten

Links




Kantorenschule: Abschluss und Aufnahme

Prüfungen werden auf Herbst 2020 verschoben

mehr dazu

Kantorentag verschoben

>> neu: 14.11.2020
in St. Elisabeth, München

mehr Infos zur Kantorenschule

Neuer C-Kurs

2021 - 2023

In Vorbereitung

KIRCHENMUSIK

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