Online-Befragung zum Gesamtstrategieprozess

Von 2. November bis 6. Dezember konnten sich alle Interessierten an einer breit angelegten Online-Befragung im Rahmen des Gesamtstrategieprozesses beteiligen. Ziel war es, die Erwartungen an kirchliche Angebote noch besser zu verstehen. Auch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende der Erzdiözese waren zur Beteiligung eingeladen.

Konkret ging es um folgende Fragen:
1. Wie hoch schätzen Sie die Bedeutung einzelner kirchlicher Angebote ein? Welche Angebote fehlen bisher?
2. Wie hoch schätzen Sie die Qualität der vorhandenen Angebote ein?

Im Mittelpunkt standen dabei um die Angebote, mit denen sich die Erzdiözese München und Freising an die Menschen wendet: Seelsorge, Bildung, Beratung, caritatives Handeln, gemeinschafts- und sinnstiftende sowie kulturelle Angebote und vieles mehr.

Die Erzdiözese München und Freising dankt allen, die teilgenommen haben, sehr herzlich!

Die Auswertung der Ergebnisse wird im Februar 2021 veröffentlicht.
 

Weiterführende Informationen

Die Online-Befragung ist Teil einer Bedarfs- und Fähigkeitsanalyse, die als wichtige Grundlage in den Gesamtstrategieprozess der Erzdiözese einfließt. Zusätzlich gibt es eine repräsentative Telefonbefragung gleichen Inhalts. In einigen Pfarreien im Erzbistum wird die Befragung auch in Papierform durchgeführt, um zusätzliche Rückmeldungen von Menschen ohne Internetzugang zu erhalten. Bei der Erarbeitung der Inhalte, der Durchführung und der Auswertung der Befragung arbeitet die Erzdiözese mit einem professionellen Marktforschungsinstitut zusammen.

In ihrem Gesamtstrategieprozess erarbeitet die Erzdiözese München und Freising Leitlinien, an denen sie zukünftig ihr Handeln ausrichten will. Die Erzdiözese wirkt in eine Gesellschaft hinein, die sich grundlegend und mit steigender Geschwindigkeit verändert. Gleichzeitig muss sie damit umgehen, dass finanzielle und personelle Ressourcen begrenzt sind: Die Einnahmen aus der Kirchensteuer werden merklich zurückgehen, eine Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie beschleunigt wird. Die Zahl der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich deutlich reduzieren.

Angesichts dieser Herausforderungen will die Erzdiözese jetzt inhaltliche Leitlinien herausarbeiten, anhand derer sie künftig Entscheidungen treffen kann. Die Erzdiözese möchte weiterhin für die Menschen da sein und den kirchlichen Auftrag, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen, wirksam erfüllen. Der Gesamtstrategieprozess hat im Herbst 2020 begonnen und soll im Herbst 2021 abgeschlossen werden, bevor in einem nächsten Schritt die Umsetzung beginnt.