Leben mit Kindern Die "Elternbriefe" geben Anregungen für mehr Gelassenheit im Familienalltag

Das Zusammenleben mit Kindern ist oft aufregend, manchmal auch anstrengend – und auf ganz eigene Weise schön! Die Elternbriefe informieren, ermutigen und geben Anregungen für einen gelasseneren Familienalltag. Sie begleiten von der Geburt eines Kindes bis zu dessen neuntem Lebensjahr.
Kind mit Sonnenhut auf einer Wiese lässt Wasser aus einem Plastikeimerchen laufen
Manchen Eltern fällt es schwer, mit ihren Kindern zu spielen. Was ihnen helfen kann, einen Zugang zu finden und was Kinder und Eltern vom gemeinsamen Spielen haben. Mehr dazu unten im Text "Pflichtfach Spielen?". Foto: Pixabay
Was Sie erwartet:

  • kostenlose Elternbriefe von der Geburt des Kindes bis zum 9. Lebensjahr
  • Sonderelternbriefe zu den Themen „Schwangerschaft“, "Taufe", Kirchenjahr", „Was tun gegen Missbrauch?“
  • Familie von A-Z: Aufsätze und Tipps rund um die Themen Ehe und Familie
  • Elternbriefe
    Herausgeber: Elternbriefe - du + wir e.V.
    Die Elternbriefe sind eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz.
    Alle Informationen und Bestellung unter www.elternbriefe.de

    Pflichtfach Spielen? Aus den Elternbriefen - Familie von A bis Z

    Es fällt mir schwer, mich auf das Spielen mit meinen Töchtern (12 Monate und 3 Jahre alt) einzulassen. Ich finde einfach keinen Spaß daran. Andererseits will ich sie aber nicht dauernd enttäuschen. Soll ich trotzdem „ungern“ mit ihnen spielen?
    Bitte, geben Sie sich Mühe! Kinder erleben die Welt spielend. Sie verarbeiten Gefühle und Erfahrungen, indem sie sie mit verteilten Rollen nachspielen. Sie probieren spielend Lösungen für Probleme durch, üben dabei neue Fertigkeiten ein und experimentieren mit ihren körperlichen Möglichkeiten. Beim Mitspielen können Sie deshalb tiefe Einblicke in die Innenwelt Ihrer Kinder gewinnen, und nachdem Sie 100mal mit ihnen vom Mäuerchen gehüpft sind oder Vater-Mutter-Kind mit ihnen gespielt haben, bekommen Sie ein sicheres Gefühl dafür, was Ihre Kinder schon können, wo sie noch Ihre helfende Hand brauchen, wovor sie womöglich Angst haben oder welche Probleme sie sonst mit sich herumschleppen.

    Natürlich müssen Eltern keine Animateure sein, die ständig neue Spielideen parat halten, um ihre Kinder vor Langeweile zu retten. Es genügt, wenn Sie einfach präsent sind, sich einlassen und sich leiten lassen von den Spielideen der Kinder. Sie sagen Ihnen schon, was genau Ihr Part sein soll. „Wir spielen Kaufmannsladen und Du kaufst ein!“ Oder: „Ich wär' die Maria, Du der Josef und der Bär ist das Christkind in der Krippe.“  Meist müssen Sie gar nicht besonders kreativ sein als Josef oder als Einkäuferin im Laden. Denn Ihre Kinder haben genaue Vorstellungen davon, wie das Spiel laufen soll und was Sie dazu tun oder sagen müssen.  Sie genießen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, Regie zu führen. Und wenn Ihnen schon das Spiel selbst nicht viel Freude macht, dann vielleicht doch die Kreativität, der Eifer und die Begeisterung, mit der Ihre Kinder dabei zu Werke gehen?

    Ihrer Spiellust könnte auch eine Erinnerung daran aufhelfen, was Sie selbst als Kind gern gespielt haben.  Ware Sie eher der Mutter-Vater-Kind-Typ? Ein Bewegungs-Freak? Oder eine eifrige Malerin, Bastlerin, Perlenkettenknüpferin? Haben Sie gerne draußen gespielt oder lieber drinnen? Vielleicht haben Sie auch früher schon nicht so viel gespielt, dafür aber liebend gern Geschichten gehört? All das können Sie auch Ihren Kindern zeigen und vermitteln. Im Übrigen dürfen die beiden ruhig merken: Mama beschäftigt sich zwar gern mit uns, aber manche Spiele gehen mit Opa besser als mit ihr, und Onkel Klaus hat einfach lustigere Ideen als Papa. Dafür können wir mit Papa wilder toben und mit Mama toll Verkleiden spielen. Und außerdem gibt’s ja noch viele andere Kinder in der Kita und auf dem Spielplatz...

    Dieses und viele weitere Themen auf der Website der "Elternbriefe" - Familie von A bis Z 

    Ehe- und Familienpastoral
    Rochusstr. 5
    80333 München
    Telefon: 089 2137-1244
    Fax: 089 2137-1783
    http://www.ehe-und-familie.info
    Sachgebietsleitung:
    Agnes Passauer, Pastoralreferentin und Eheberaterin
    Telefon: 089 2137-2207

    Ansprechpartnerin:
    Sylvia Braun-Schmidtner, Pastoralreferentin und Soz. Pädagogin

    Referentin für Wertorientierte Sexualpädagogik und Natürliche Familienplanung:
    Claudia Wiesner, Ärztin

    Ansprechpartner für die Region West:
    Johannes Sporrer

    Ansprechpartnerin für die Region Nord:
    Sylvia Braun-Schmidtner

    Ansprechpartnerin für die Region Nord-Ost:
    Cornelia Saumweber

    Ansprechpartner für die Region Süd-Ost:
    Peter Glaser

    Ansprechpartner für die Region München-Ost:
    Michael Kafka


    Themen und Angebote:
    • Begleitung von Haupt- u. Ehrenamtlichen in der Familienarbeit vor Ort
    • Diözesane Projekte (z.B. Ehepaarsegnung, Ehe-Jubiläen)
    • Unterstützung von Eltern und Kindern in die Pubertät (MFM-Projekt)
    • Natürliche Familienplanung (NFP)
    • Religiöse Begleitung von Familien, z.B. "Kess-erziehen: staunen - fragen - Gott entdecken"
    • Arbeitshilfen, Materialien, für die Familienarbeit vor Ort (z.B. Ehebriefe, Elternbriefe)
    • Kooperation mit Verbänden