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Feiern zur Fastenzeit Anleitungen für Andachten mit Kindern

Vorüberlegungen für Lehrkräfte und GruppenleiterInnen

Jesus Christus
(Foto: Friedbert Simon / Pfarrbriefservice.de)
In der Zeit zwischen Weihnachten und dem Aschermittwoch sollten die Kinder erfahren haben, wie Jesus erwachsen wird. Jesus wächst auf in einem kleinen Dorf, in Nazaret. Die Kinder sollten in Bildern und Erzählungen seine Lebensumstände kennen lernen.

Er geht zur Schule, er geht zum Gottesdienst, er lernt die Gebete seines Volkes, er darf mit nach Jerusalem ziehen. Er fragt nach Gott, er will viel von Gott wissen. Er denkt über Gott nach. Den Kindern sollte klar sein, dass in Israel viele Menschen benachteiligt, durch Gesetze unterdrückt und wegen Krankheit oder Armut abgelehnt wurden.

Nur so ist zu begreifen, dass Jesu Verhalten anderen, ausgestoßenen und benachteiligten Menschen gegenüber Unmut und Befremden auslöste, ja, dass dieses Verhalten schließlich zu seinem Tod führten musste, weil er die Mächtigen gegen sich aufbrachte. Wie sollen die Kinder sonst verstehen, dass Jesus, der das Gute wollte, am Kreuz endete?

Er ließ sich Zeit mit seinem Entschluss, den Menschen ein neues Bild von Gott zu zeigen.

Aber als er sich klar darüber war, welche frohe Botschaft er den Menschen bringen konnte, stand er zu seiner Überzeugung. Auch das sollte mit den Kindern bedacht werden. Sein Glaube an einen barmherzigen Gott, der die Menschen liebt wie ein guter Vater und wie eine gute Mutter war unerschütterlich. Er hielt zu seinem Wort gegen alle Vorhaltungen, trotz aller Missverständnisse und auch angesichts des Todes. Er ist nicht davongelaufen. Und Gott hat zu ihm gehalten. Gott hat Jesus auferweckt. Darum können wir glauben, was er uns von Gott erzählt hat: Dass Gott alle Menschen liebt und dass bei ihm letztlich alles ein gutes Ende nimmt.

Unser Weg durch die Fastenzeit soll uns zeigen, wie Jesus für die Menschen war. Was wir von ihm hören, kann uns Mut machen, miteinander anders umzugehen. Seine Kraft, seine Liebe, seine Güte kann zwischen den Menschen zum Vorschein kommen und uns alle etwas von der Herrlichkeit des Gottesreiches ahnen lassen. Auch wenn wir Schlimmes erleben, brauchen wir nicht zu verzweifeln, weil Gott mit uns geht.

Fastenzeit mit dem Fastenbüchlein gestalten

Die Kinder bekommen bei den Treffen im Laufe der Fastenzeit jedes Mal ein Blatt, das die Grundgedanken der Feier zusammenfasst und auch ein Gebet enthält. Vorlagen für die Blätter gibt es hier zum Download. Die Blätter können auf gelbem Papier kopiert werden, das Blatt Nummer 8 auf rotem Papier. Daraus wird im Laufe der Zeit ein Büchlein. Man kann auch die Abschnitte für das Buch zuerst einmal lesen, ausmalen und sammeln und am Schluss mit den Kindern zusammenheften. 

Am besten werden acht oder neun Feiern geplant. Tod und Auferstehung Jesu sind in einer Feier zusammengefasst. Anders als seine Freunde damals wissen wir, dass Gott ihn nicht im Tod gelassen hat. Das schlimme Geschehen des Karfreitags sollte nicht stehenbleiben ohne die Gewissheit, dass Gott zu Jesus gehalten hat. Wenn es möglich ist, sollte man mit den Kindern vor den Osterferien eine Kerze gestalten.

Anleitungen zu den Feiern in der Fastenzeit


Kinderpastoral
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