News zu Ecuador

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„Christ sein ist anspruchsvoll“

Christ oder Christin zu sein, das sei „nicht anstrengend – aber anspruchsvoll“, sagte Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 22. Februar, im Münchner Liebfrauendom gegenüber Erwachsenen, die sich auf die Taufe vorbereiten. „Wir versuchen eine neue Lebensweise: fröhlich, zuversichtlich, anspruchsvoll“, so der Erzbischof von München und Freising in dem Gottesdienst, in dem er mit mehr als 60 Frauen und Männern deren Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie feierte: „Was wäre das für ein Leben, das wir einfach dahinleben, ohne dass wir Ansprüche an uns stellen, dass wir ein Niveau haben wollen, dass wir mit großer Freude intensiv leben wollen?“

Marx: „Es geht um die Kostbarkeit jedes einzelnen Lebens“

Kardinal Reinhard Marx fordert in seinem Fastenhirtenwort zu Beginn der österlichen Bußzeit Christinnen und Christen dazu auf, sich für ein Leben in Würde für alle Menschen einzusetzen, „auf Weltebene, in Europa, in unserem Land, unseren Kommunen und Gemeinden. Katholisch sein und völkisch-nationalistisch sein, rassistisch oder gar antisemitisch sein kann deshalb nicht zusammengehen“, erklärt der Erzbischof von München und Freising im Hirtenwort. Die Würde und der Wert eines jeden Menschen müssten im Vordergrund aller politischer Überlegungen stehen. „Darum geht es auch, wenn wir über den Schutz des menschlichen Lebens sprechen, vom ersten Augenblick des Daseins bis zum Augenblick des Todes.“

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„Zeigen Sie: Kirche lebt von uns allen“

Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, und Kardinal Reinhard Marx rufen in einer gemeinsamen Erklärung die Katholikinnen und Katholiken im Erzbistum München und Freising dazu auf, von ihrem Wahlrecht bei den am 1. März anstehenden Wahlen der Pfarrgemeinderäte und der Gemeinderäte der muttersprachigen katholischen Gemeinden Gebrauch zu machen. Die Wahl sei weit mehr als ein organisatorischer Vorgang, so Schalk und Marx – „sie ist ein konkreter Ausdruck von Mitverantwortung und kirchlicher Mitgestaltung“. Sie appellieren an die rund 1,2 Millionen Wahlberechtigten im Erzbistum: „Nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Machen Sie mit. Zeigen Sie: Kirche lebt von uns allen.“

„Österliche Bußzeit muss Weg in die Freiheit sein“

Kardinal Reinhard Marx hat zu Beginn der österlichen Bußzeit die Menschen dazu aufgerufen, sich wieder neu auf den Weg zu machen und sich zu fragen: „Wer bin ich? Wer will ich sein?“ In der Fastenzeit gehe es nicht darum, den Kopf hängen zu lassen und sich mit zu vielen Vorsätzen unglücklich zu machen, betonte der Erzbischof von München und Freising beim Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am Mittwochabend, 18. Februar, im Münchner Liebfrauendom. Es komme vielmehr darauf an, wieder stärker darauf zu achten, was im Leben überflüssig sei und weggelassen werden könne: „Der Weg der österlichen Bußzeit muss ein Weg in die größere Freiheit sein.“

Zulassungsfeier zur Taufe mit 60 Erwachsenen

Mit rund 60 Erwachsenen feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 22. Februar, um 16.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. In der Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St. Michael bereiteten sich in den vergangenen Monaten 21 Frauen und 21 Männer im Alter zwischen 16 und 65 Jahren auf die Zulassung zu den Sakramenten an Ostern vor – 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund 20 dieser 42 Täuflinge kommen aus Deutschland, die anderen aus weiteren europäischen Ländern sowie aus Südamerika, Afrika und Asien; insgesamt sind es zwölf Länder und vier Kontinente. Die übrigen Erwachsenen wurden in Pfarreien oder in den muttersprachlichen Gemeinden vorbereitet. Während des Gottesdienstes werden die Taufbewerber mit Namen aufgerufen und vom Erzbischof von München und Freising durch Handauflegung gesegnet.