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Landesbischof Kopp: „Wir stehen auf der Seite des Lichts“

„Wir stehen auf der Seite des Lichts.“ Mit diesem Bekenntnis hat Christian Kopp, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Christinnen und Christen beim zentralen ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche für die Einheit der Christen am Mittwoch, 21. Januar, im Münchner Liebfrauendom dazu aufgerufen, sich in einer von Krisen, Polarisierung und Verunsicherung geprägten Welt nicht zurückzuziehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. In seiner Predigt im Gottesdienst, den Kopp zusammen mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, Bischof Serovpé Isakhanyan von der armenisch-Apostolischen Kirche in Deutschland, Bischof Sofian von Kronstadt von der rumänisch-orthodoxen Kirche, Bischof Bohdan Dzyurakh von der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern feierte, machte der Landesbischof deutlich: „Menschen brauchen Licht.“ Gerade in dunklen Zeiten sei der Glaube eine Kraft, die Orientierung gebe und Mut mache.

Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet

Mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom eröffnet Kardinal Reinhard Marx am Montag, 2. Februar, um 18 Uhr das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp SJ, der am 2. Februar 1945 von den Nationalsozialisten hingerichtet wurde. Im Rahmen des Gottesdienstes, der zum Fest der Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) und am „Tag des Geweihten Lebens“ stattfindet, wird der Erzbischof von München und Freising nach einer Ansprache durch Vizepostulator Pater Toni Witwer SJ das Seligsprechungsverfahren eröffnen und die Mitglieder des kirchlichen Gerichtshofs, der das Verfahren leiten wird, ernennen. „Für die Nationalsozialisten war Alfred Delps christliche Überzeugung von der Freiheit und Würde aller Menschen eine solche Bedrohung, dass sie ihn gefangengenommen, gedemütigt und schließlich hingerichtet haben“, erklärt Kardinal Marx. „Wir beginnen sein Seligsprechungsverfahren in dem Bewusstsein, dass auch heute die Stimmen wieder lauter werden, die in der Unterdrückung anderer Menschen ein Zeichen von Stärke sehen. Ihnen stellen wir uns entgegen: Nicht Gewalt, Hass und Nationalismus machen eine Gesellschaft stark, sondern Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit.“

„Christliche Einheit gibt Halt in unsicheren Zeiten“

Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst haben Christinnen und Christen am Mittwoch, 21. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Gebetswoche für die Einheit der Christen begangen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Landesbischof Christian Kopp, Bischof Serovpé Isakhanyan von der Armenisch-Apostolischen Kirche in Deutschland sowie Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bayern. Die Predigt hielt Landesbischof Kopp.

Christliche Freiheit ist anspruchsvoll, nicht bequem

Kardinal Reinhard Marx sieht die christliche Botschaft in ihrem Kern als „Freiheitsbotschaft“. Christliche Freiheit sei allerdings eine anspruchsvolle Freiheit, erläuterte der Erzbischof von München und Freising am Samstagvormittag in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael beim Festgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der Vereinigung der Geistlichen Schwestern in der Erzdiözese. Freiheit sei nicht der letzte Punkt menschlicher Entwicklung. „Was tue ich mit dieser Freiheit?“, fragte der Erzbischof und hob hervor: „Das wahre Glück, die Vollendung der Freiheit, die kann nur in der Liebe geschehen.“ Der Weg der christlichen Freiheit führe nicht in die Ungebundenheit, nicht in die Bequemlichkeit, sondern in die größte Liebe, ist Marx überzeugt. Dies solle auch das Ideal des Ordenslebens sein.

Kardinal Marx: „Heimat ist kein abgeschlossener Ort“

Kardinal Reinhard Marx hat davor gewarnt, aus der Heimat eine abgeschlossene, unveränderliche Wirklichkeit zu machen. „Alles soll so bleiben, wie es ist, und niemand Neues soll dazukommen? Das ist nicht Heimat, von der die Bibel spricht, sondern eine Ideologie, die sich um sich selbst dreht und die Herausforderungen der Wirklichkeit nicht wahrnehmen will“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Festgottesdienst am Dienstagvormittag, 6. Januar 2026, auf dem Petersberg in Erdweg zur Verabschiedung des Geistlichen Direktors der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg, Pfarrer Josef Mayer. „Heimat ist ein Ort der Geborgenheit, der Überschaubarkeit und gemeinsamen Traditionen, aber kein abgeschlossener Ort, der nicht die Kraft hat, auch anderen eine Heimat zu sein und sie willkommen zu heißen.“