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Schutzpatron und Wundertäter

Bei der Übertragung seiner Reliquien wurde Benno offiziell zum Patron des Landes Bayern ausgerufen. Die Hauptstadt München stellte sich in besonderer Weise unter den Schutz ihres neuen „Mitbürgers“. Das Benno- Fest wurde hier alljährlich mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Acht Tage darauf, am Oktavtag, zog eine große Prozession mit den Reliquien durch die Stadt.

1698 erklärte Kurfürst Max Emanuel den 16. Juni zum Feiertag für sein ganzes Land. Darstellungen des hl. Benno in vielen bayerischen Kirchen zeigen die Ausbreitung seiner Verehrung.

Zahlreiche Pilger aus Bayern, Schwaben, Österreich und Württemberg kamen nach München und baten den hl. Benno um Fürsprache bei Gott in ihren Anliegen.

Gemeldete Gebetserhörungen wurden in Mirakelbüchern aufgezeichnet und von der Kanzel verkündet, zum Teil auch im Druck veröffentlicht. Viele Votivgaben bezeugten den Dank von Gläubigen aller Stände.

Von München aus verbreitete sich die Wahl Bennos als Namenspatron. „Benno“ gilt bis heute als typisch bayerischer Name.
Silberbüste des hl. Benno, 1601