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Der Altar des Heiligen Benno

1580 wurden die Benno-Reliquien in die Münchener Frauenkirche übertragen. Im Verlauf von vier Jahrhunderten wechselte ihr Verehrungsort mehrfach. Über 250 Jahre (1604-1858) stand der Benno-Altar mit dem Reliquiar unter dem prachtvollen Benno-Bogen im Zentrum der Kirche.

Nach Abbau der barocken Ausstattung stifteten die Münchener Brauer 1865 einen neugotischen Benno- Altar im nördlichen Seitenschiff, gestaltet vom Bildhauer Ludwig Foltz. Er erlitt 1944 durch Bombenangriffe schwere Beschädigungen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine neue Benno- Kapelle im südlichen Seitenschiff eingerichtet. Sie war sehr schlicht.

1994 erfolgte eine Neugestaltung mit den barocken Altargemälden (Marter des hl. Mauritius, Pietà), der Reliquienbüste und dem Benno-Stab in deren Sockel. Im Schrein an der Kapellen-Rückseite befindet sich das Gewand des Heiligen, flankiert von wächsernen Votivfiguren zweier bayerischer Prinzen.
Der neugotische Benno-Altar