Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Gästebrief lädt zu Gottesdiensten und Pilgerwegen

München, 6. Juni 2017. Mit dem Gästebrief 2017 lädt das Erzbistum München und Freising zu Sonntagsgottesdiensten in rund 1.000 Orten und etwa 400 Berggottesdiensten in den Sommermonaten ein. Die 56-seitige Broschüre, die sich vor allem an Urlauber und Ausflügler richtet, verzeichnet auch Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Inhaltlich befasst sich der reich bebilderte Gästebrief mit der Thematik „Salz“, geleitet vom biblischen Wort „Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13).

Mehr Taufen, mehr Erstkommunionen, mehr Firmungen

München, 21. Juli 2017. Trotz einer weiterhin hohen Zahl von Kirchenaustritten bleibt die Zahl der Katholiken im Erzbistum München und Freising nahezu stabil. Zum 31. Dezember 2016 lebten auf dem Gebiet der Erzdiözese rund 1,718 Millionen katholische Menschen (2015: 1,732 Millionen), was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von etwa 46,0 Prozent (2014: 47,0) entspricht. Die Zahl der Katholiken ist damit geringfügig um 0,8 Prozent zurückgegangen. Die Zahl der Kirchenaustritte sank gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 17.987 (2015: 20.282). Es gab mehr Taufen (14.586, plus 2,6 Prozent), mehr Erstkommunionen (14.941, plus 1 Prozent) und mehr Firmungen (14.176, plus 2,9 Prozent). Indessen sank die Zahl der Eheschließungen (3.359, minus 3,5 Prozent). Die Zahlen gehen aus den „Eckdaten des Kirchlichen Lebens in den Bistümern Deutschlands 2016“ hervor, die am Freitag, 21. Juli, durch die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht wurden.

Landeskomitee warnt vor Aufweichung von Sonntagsschutz

München, 21. Juli 2017. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt vor Bestrebungen in Handel und Industrie, den Sonntagsschutz in Bayern zu lockern und die Arbeitszeiten weiter zu flexibilisieren. „Insbesondere die großen Warenhausketten wollen zu einem Zeitpunkt unbeschränkte Ladenöffnungen in den Innenstädten, zu dem die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie der Blick in die wirtschaftliche Zukunft Bayerns kaum besser sein könnten“, heißt es in einer Erklärung des Präsidiums des Landeskomitees.

Reliquien des Heiligen Alto werden an Pfarrei in Altomünster übergeben

München, 20. Juli 2017. Zum Fest der Heiligen Birgitta von Schweden übergibt Prälat Lorenz Kastenhofer Reliquien des Heiligen Alto an die Pfarrei St. Alto in Altomünster (Landkreis Dachau). Am Sonntag, 23. Juli, um 10.15 Uhr feiert Kastenhofer in der Pfarrkirche Altomünster einen Festgottesdienst. In diesem Rahmen werden die Hirnschale sowie das Messer des Heiligen Alto, der im 8. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Altomünster lebte, an die örtliche Pfarrei übergeben. Die Reliquien waren zuvor im mittlerweile aufgelösten Birgittinnenkloster aufbewahrt worden und sind im Besitz des Erzbistums München und Freising. Auf Wunsch der Pfarrgemeinde verbleiben sie nun zur Verehrung in Altomünster.

Erzdiözese bei Weltausstellung Reformation in Wittenberg

München, 24. Juli 2017. Die Erzdiözese München und Freising wird von Mittwoch, 19. Juli, bis Montag, 24. Juli, das Programm der katholischen Kirche während der Weltausstellung Reformation in der Lutherstadt Wittenberg gestalten. Täglich zur vollen Stunde, beginnend um 10 Uhr bis 17 Uhr, stehen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Erzbistums München und Freising für Gespräche zur Verfügung. Auf Wunsch erhalten Besuchergruppen eine etwa 15-minütige Kirchenführung, bei der die Grundzüge katholischer Spiritualität dargelegt werden. Jeweils um 15 Uhr beantworten die diözesanen Mitarbeiter, hauptsächlich Seelsorger und in der Ökumene aktive Gläubige, Besucherfragen zum Thema „Was ich schon immer einen Katholiken fragen wollte“. Täglich um 12 Uhr sind die Besucher eingeladen, das Gebet „Der Engel des Herrn“ mitzubeten. Um 18 Uhr wird jeweils eine Vesper, ein Abendgebet, gefeiert. Von Mittwoch bis Sonntag beginnt jeweils um 17.30 Uhr ein halbstündiges gemeinsames Singen, an den ersten beiden Abenden erklingen gregorianische Gesänge, an den drei folgenden alpenländisch-geistliche Lieder.

Positionen von Kirche und Parteien im Gespräch

München/Freising, 18. Juli 2017. Position zu aus christlicher Sicht besonders drängenden Themen beziehen Politikerinnen und Politiker bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, 21. Juli, ab 18 Uhr im Kardinal-Döpfner-Haus in Freising, Domberg 27. Die Parteien werden vertreten von Staatsminister Marcel Huber (CSU), Florian Pronold (Bundestagsabgeordneter der SPD), Margarete Bause (Landtagsabgeordnete und Bundestagskandidatin Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Föst (Bundestagskandidat der FDP), Ates Gürpinar (Bundestagskandidat der Linken) und Martin Hebner (Bundestagskandidat der AfD).

Gottesdienst zum Jubiläum der Münchner Domsingschule

München, 12. Juli 2017. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Münchner Domsingschule feiert Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger am Sonntag, 23. Juli, um 10 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst. Die Anfängerchöre, die Domsingknaben, die Mädchenkantorei, die Junge Domkantorei, die Münchner Dombläser sowie Domorganist Monsignore Hans Leitner an der Orgel gestalten die Messe unter anderem mit Werken von Orlando di Lasso und Richard Shephard unter der Leitung von Benedikt Celler, Assistent der Dommusik und Chorleiter in der Domsingschule, und Chorleiterin Gabriele Steck. Im Rahmen des Gottesdienstes werden auch etwa 30 Mädchen und Jungen in die Domsingschule aufgenommen.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 10. Juli 2017. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising einige Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:   Seelsorgsregion Nord:- Dekanat Erding Pfarrverband Reichenkirchen Pfarrer Gregor Bartkowski, 52, zum 1. OktoberEr bleibt Leiter des Pfarrverbands Wartenberg.     - Dekanat FürstenfeldbruckPfarrverband PuchheimPfarrer Martin Bickl, 50, zum 1. Oktober bis Ende September 2018Er bleibt Leiter des Pfarrverbands Eichenau-Alling.    Pfarrei St. Johann Baptist Gröbenzell Diakon Roland Wittal, 51, als Pfarrbeauftragter, zum 1. Oktober bis Ende September 2018Pater Thomas Payappan CMI, 60, als priesterlicher Leiter der Seelsorge, zum 1. Oktober bis Ende September 2018- Dekanat Freising Pfarrei Freising-St.

„Vielfalt verbindet.“

München, 11. Mai 2017. Mit einem Gemeinsamen Wort der Kirchen laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, zur 42. Interkulturellen Woche ein. Sie findet vom 24. bis 30. September 2017 statt und steht unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet.“. Deutschlandweit sind mehr als 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten geplant.

Fahrzeugsegnung in St. Maximilian in München

München, 13. Juli 2017. Für einen sicheren Start in die Ferien lädt die St.-Christophorus-Bruderschaft München auch in diesem Jahr wieder alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu ein, sich und ihren Fahrzeugen Gottes Segen erteilen zu lassen. Dazu feiert Pfarrer Rainer Schießler am Sonntag, 23. Juli, dem Festtag des Heiligen Christophorus, des Schutzpatrons der Reisenden, um 10.30 Uhr einen Festgottesdienst in der Münchner Pfarrkirche St. Maximilian, Auenstraße 1.

Diözesangeschichte im Zeichen von Jubiläen

München, 3. Juli 2017. Von einem Schwerpunkt zur Reformationsgeschichte über 200 Jahre Bayerisches Konkordat bis zu Erfahrungen von Geistlichen im Krieg reicht das Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising im Jahr 2017 anbietet. Die kommenden Veranstaltungen:Am Dienstag, 19. September, spricht der emeritierte Kirchenhistoriker Karl Hausberger von der Universität Regensburg anlässlich des 200. Jubiläums über das Bayerische Konkordat von 1817 und damit über die Grundlage der Neuordnung der bayerischen Kirche am Beginn des 19. Jahrhunderts.     Zum Abschluss des Jahresprogramms stehen zwei Vorträge zum Themenkomplex Kirche und Krieg auf dem Programm. Das Leben eines Theologiestudenten der Erzdiözese München und Freising in den Jahren von 1936 bis 1947 zeichnet der Theologe Tobias Lechner am Dienstag, 24. Oktober, am Beispiel des Münchner Priesters Josef Lechner nach. Am Dienstag, 21. November, berichtet Markus Nappert über Kriegserfahrungen Freisinger Seminaristen im Ersten Weltkrieg.

Georg Falterbaum wird neuer Diözesan-Caritasdirektor

München, 18. Juli 2017. Georg Falterbaum (53) wird neuer Direktor des Diözesancaritasverbandes der Erzdiözese München und Freising. Er wird zum 1. Februar 2018 vom Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zum Nachfolger von Prälat Hans Lindenberger (69) ernannt. Der gebürtige Kölner Falterbaum ist seit Mai 2016 Mitglied im dreiköpfigen Vorstand des Diözesan-Caritasverbands. Zuvor leitete er mehrere Jahre den Caritasverband Rhein-Erft-Kreis im Erzbistum Köln. Falterbaum ist Diplom-Kaufmann und hat langjährige Erfahrung in der Wirtschaft und in der Caritasarbeit. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Prälat Lindenberger, der im kommenden Jahr sein 70. Lebensjahr vollendet und in den Ruhestand geht, ist seit 2003 Diözesan-Caritasdirektor.

Festliche Gottesdienste zur Landshuter Hochzeit

Landshut, 17. Juli 2017. Anlässlich der Festspiele zur historischen Landshuter Fürstenhochzeit feiern Bischöfe in der Stiftsbasilika St. Martin noch bis 23. Juli jeweils an den Sonntagen um 10 Uhr festliche Gottesdienste. Den Gottesdienst am Sonntag, 23. Juli, feiert Bischof Berislav Grgic, Leiter der Prälatur Tromsø in Norwegen. Chor und Orchester von St. Martin gestalten den Gottesdienst mit der Kleinen Orgelsolomesse „Sancti Joannis de Deo“ in B-Dur von Joseph Haydn.

Marx: Die Schöpfung gibt eine Ahnung von der Wirklichkeit Gottes

Landshut, 16. Juli 2017. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, die Urlaubszeit dazu zu nutzen, genauer hinzusehen, Erfahrungen in der Natur zu machen und in der Schöpfung einen Hinweis auf den Schöpfer zu sehen. Der Erzbischof von München und Freising predigte am Sonntag, 16. Juli, anlässlich der Festspiele zur historischen Landshuter Fürstenhochzeit in der Landshuter Stiftsbasilika. In seiner Homilie zum Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld (Mt 13, 1-23) legte Marx dar: „Jesus spricht seine Jünger an und er hofft, dass sie wenigstens hinsehen und verstehen, dass sie wenigstens hören und begreifen – nicht wie die vielen anderen, die das faszinierende Wort des Evangeliums aufnehmen, aber im Grunde ihr Leben weiterleben wie bisher.“ Dies sei auch ein Aufruf an die Christinnen und Christen von heute.  Die Urlaubszeit sei für viele Menschen die Gelegenheit, genauer hinzusehen. Es gehe nicht darum, Motive für die Kamera zu sammeln, sondern Bilder für Herz, Verstand und Leben. Die meisten sammelten im Urlaub Erfahrungen in der Natur, ließen sich hineinziehen in die Faszination der Natur.

Constantin Klein neuer Stiftungsprofessor für Spiritual Care

München, 17. Juli 2017. Der Religionspsychologe Constantin Klein ist von der Ludwig-Maximilians-Universität München auf die Stiftungsprofessur für Spiritual Care an der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Großhadern berufen worden. Die Erzdiözese München und Freising stellt die Mittel für die Stiftungsprofessur für die kommenden fünf Jahre zur Verfügung. „Mit unserem Engagement wollen wir einen Beitrag leisten in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Begriff der Spiritualität und der Bedeutung, die Glaube und Religion in der persönlichen Verarbeitung von lebensbedrohlichen Diagnosen und besonders im Sterben haben“, so Sandra Krump, Ressortleiterin Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München.

Orgelökumene im Münchner Liebfrauendom

München, 27. Juli 2017. Die sommerlichen Orgelkonzerte im Münchner Liebfrauendom widmen sich in diesem Jahr unter dem Motto „Orgelökumene“ dem Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren. Neben dem Domorganisten Monsignore Hans Leitner gastieren bei den wöchentlich stattfindenden Aufführungen ausschließlich evangelisch-lutherische Organisten. Häufig erklingen Werke, die einen Bezug zur Reformation oder zu Martin Luther haben.   Beim Eröffnungskonzert der Reihe am Mittwoch, 5. Juli, um 19 Uhr stand eine Uraufführung auf dem Programm: Leitner spielte den dritten Teil des Luther-Triptychons des ungarisch-deutschen Komponisten Zsolt Gárdonyi, eine Toccata, die das Luther-Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ aufgreift und eigens für das Konzert im Liebfrauendom entstand. Zusätzlich erklangen Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Baldassare Galuppi und Josef Schmid. Am 2. August gestalten Leitner und die Magdeburger Sopranistin Anita Bader einen Konzertabend, bei dem unter anderem Leitners Liedkantate „Maria, dich lieben“ uraufgeführt wird.

„Kirche ist für die Welt da und keine Lobbygruppe“

München, 14. Juli 2017. Dass die „Kirche für die Welt da ist“ und „keine Lobbygruppe für eigene Interessen“ sei, hat Kardinal Marx bei einer Messe am Freitagabend, 14. Juli, in der Klosterkirche Frauenwörth auf Frauenchiemsee betont. Die Kirche stehe ein für die Menschenwürde, wie sie in der Gottesebenbildlichkeit jedes einzelnen begründet sei, und für die Freiheit, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt. Vor der Messe diskutierte Marx im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zum 60-jährigen Bestehen der Katholischen Akademie in Bayern mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, über „Kirche und Staat“. Das Podiumsgespräch fand in dem 1803 säkularisierten Augustiner-Chorherrenstift auf Herrenchiemsee statt, wo 1948 der Verfassungskonvent zur Gestaltung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland tagte.

Neue Kirche St. Josef in Holzkirchen erhält Kreuz

Holzkirchen, 7. Juli 2017. Die im Bau befindliche Kirche St. Josef in Holzkirchen erhält am Donnerstag, 13. Juli, ihr Dachkreuz. Mit einem Kran wird das 5,20 Meter hohe und 2,10 Meter breite Stahlkreuz, das rund eine halbe Tonne wiegt, auf das Kirchengebäude gehoben und anschließend von einer Arbeitsbühne aus befestigt.   Das Kreuz wurde von dem Kunstschmied und Bildhauer Matthias Larasser-Bergmeister aus Ebersberg gestaltet. Es besteht aus Flacheisen, die die Umrisse einer Kreuzform nachzeichnen und so gleichzeitig einen Hohlraum bilden, durch den das Sonnenlicht fällt. Die Außenseiten der Flacheisen sind in einem dunklen Braun gefasst, dass zur Außenverkleidung der Kirche aus Holzschindeln passt. Die Innenseiten sind vergoldet, so dass im Zusammenspiel mit dem Sonnenlicht ein „Lichtkreuz“ entsteht. Es symbolisiert die Auferstehung, die in der katholischen Kirche traditionell mit dem Licht in Verbindung gebracht wird. Zusätzlich versteift wird das Kreuz von fünf Stegen: Sie symbolisieren die fünf Wundmale Jesu Christi und bilden zugleich ein weiteres, kleineres Lichtkreuz im Zentrum des größeren.

„Gottes Gerechtigkeit ist seine Barmherzigkeit“

München, 11. Juli 2017. Nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx geht es im „Spannungsfeld zwischen Güte und Recht, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit“, nicht um einen Gegensatz, sondern um „ein Miteinander: Gottes Gerechtigkeit ist seine Barmherzigkeit“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Dienstagabend, 11. Juli, in der Pfarrkirche St. Sylvester in München-Schwabing. Kardinal Marx feierte die Messe anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Kardinal Zenon Grocholewski und Patrick Valdrini durch das Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im Rahmen einer Tagung zum vor hundert Jahren erstmals erschienenen kirchlichen Gesetzbuch Codex Iuris Canonici.

„Gott neu denken“ in sechs Modulen

Freising/München, 10. Juli 2017. Im Diskurs mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften will eine Vorlesungsreihe mit anschließender Diskussion im Kardinal-Döpfner-Haus am Freisinger Domberg und anderen Orten zu einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Gottesbild anregen und dieses weiterentwickeln. Schließlich werfen nach Ansicht der Veranstalter neue Forschungsergebnisse insbesondere aus Physik, Biologie, Psychologie und der Hirnforschung „für viele kritische Zeitgenossen neu Fragen nach der Existenz Gottes auf“.

„Mutige und weitreichende Maßnahmen zur Lösung der Weltprobleme auf den Weg bringen“

München, 4. Juli 2017. Vom bevorstehenden G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs in Hamburg erwarten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, dass die Orientierung am Wohl der einen Menschheitsfamilie in den Vordergrund gestellt wird. Sie fordern die Gipfelteilnehmer dazu auf, „mutige und weitreichende Maßnahmen zur Lösung der Weltprobleme auf den Weg zu bringen“. Kritiker der Veranstaltung seien aufgerufen, „den politischen und gesellschaftlichen Dialog ausschließlich auf gewaltfreiem Weg zu suchen und sich gemeinsam der Verantwortung für die Eine Welt zu stellen“.

Festliche Gottesdienste zur Landshuter Hochzeit

Landshut, 10. Juli 2017. Anlässlich der Festspiele zur historischen Landshuter Fürstenhochzeit feiern mehrere internationale Bischöfe in der Stiftsbasilika St. Martin vom 2. bis zum 23. Juli jeweils an den Sonntagen um 10 Uhr festliche Gottesdienste. Am Sonntag, 2. Juli, zelebrierte der deutsche Kurienbischof Josef Clemens, ehemaliger Sekretär des Päpstlichen Laienrates, ein Pontifikalamt. Den Gottesdienst am 9. Juli zelebrierte der emeritierte Bischof von Rotterdam, Adrianus van Luyn, der Mitglied im Orden der Salesianer Don Boscos ist. Weihbischof Bernhard Haßlberger, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising, feierte den Gottesdienst mit. Der ursprünglich als Hauptzelebrant vorgesehene Kardinal Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras und Koordinator des Kardinalsrates von Papst Franziskus, musste seine Teilnahme aus persönlichen Gründen absagen. Den Gottesdienst am 16. Juli hält Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising. Die Choralschola singt das Choralamt „Dum clamarem ad Dominum“.

Kardinal Marx zum Tod von Kardinal Meisner

Bonn/München, 5. Juli 2017. Zum Tod des emeritierten Erzbischofs von Köln, Kardinal Joachim Meisner, erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:„Mit Trauer und Betroffenheit musste ich heute die Nachricht vom Tod von Kardinal Joachim Meisner zur Kenntnis nehmen. Der Verstorbene war mit hohem Alter gesegnet, doch nun hat ihn sein Schöpfer, Gott unser Herr, zu sich heimgerufen. Mit seinem Tod verliert die Kirche in Deutschland einen gläubigen Katholiken, der bis zuletzt Position bezogen hat zu seinen Überzeugungen und der sein Wissen und seine Kompetenzen viele Jahre in die katholische Kirche einbrachte. Kardinal Meisner, dessen Frömmigkeit und theologische Argumentation mich immer beeindruckt haben, war ein mutiger Kämpfer. Er war bereit, öffentlich anzuecken und hielt mit seiner Meinung nicht zurück. Gerade die Erfahrungen in der früheren DDR machten ihn zu einem unverzagten Kämpfer für den Glauben.Im Jahr 1933 in Breslau geboren, erlebte Joachim Meisner den Krieg aus nächster Nähe mit. Seine Familie musste nach Thüringen flüchten, wo er 1956 das Abitur nachholte um Theologie und Philosophie in Erfurt studieren zu können.

„Kirche muss weiterhin kritisch ihre Stimme erheben“

München, 6. Juli 2017. Beim Jahresempfang des Erzbistums München und Freising hat Kardinal Reinhard Marx betont, dass die Kirche selbstbewusst zu aktuellen politischen Fragen Stellung beziehen müsse. Dazu gehöre es manchmal auch, Haltungen zu vertreten, die „dem Zeitgeist widersprechen“, denn „es stimmt nicht, dass Kirche einfach den Mainstream mitmacht“, sagte der Erzbischof am Mittwochabend, 5. Juli, in München. Es gehe vielmehr darum, „vom Evangelium her den Menschen etwas zu sagen“. Deshalb müsse man „akzeptieren, dass es mit der Politik Meinungsverschiedenheiten geben kann und muss“. Auch wenn in der Regel Mehrheitsentscheidungen getroffen würden, gebe es „Bezugspunkte, die nicht einer parlamentarischen Mehrheit unterworfen werden können“. Als Beispiele nannte Kardinal Marx den assistierten Suizid und die „Ehe für alle“: „Ich hoffe, dass diese Debatte nicht zu Ende ist, sondern dass das Thema auch beim Bundesverfassungsgericht weiter erörtert werden kann.“

Diözesanratsvorsitzender fordert Europäischen Kirchentag

München, 5. Juli 2017. Beim Jahresempfang der Erzdiözese München und Freising hat Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken, einen Europäischen Kirchentag für das Jahr 2027 gefordert und München als Veranstaltungsort ins Spiel gebracht. Die Stadt „böte sich besonders gut an, ein Signal des Friedens, der Versöhnung und der Vernunft auszusenden. Unsere Klöster und Kirchen wären offen für die Gläubigen aller Konfessionen, außerdem für die Neugierigen und die Sinnsucher“, sagte Tremmel am Mittwoch, 5. Juli, in München. Auch andere Religionen sollten eingeladen werden, so wäre es denkbar, dass im Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz „Veranstaltungen stattfinden, die zeigen, dass jüdisches Leben mitten in dieser Stadt, mitten in Deutschland und in der Mitte Europas wieder seinen ihm gebührenden Platz einnimmt“. Tremmel drückte außerdem seine Hoffnung aus auf ein „schönes muslimisches Gemeindezentrum, das einen Islam verkörpert, der nicht nur kompatibel ist mit unserem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat, sondern diesen geradezu selbstverständlich in die muslimische Community trägt“.

Kardinal Marx zur Debatte um die „Ehe für alle"

Bonn/München, 28. Juni 2017. Zur aktuell in der Öffentlichkeit geführten Debatte um die Einführung der „Ehe für alle" erklärt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx: „Die Deutsche Bischofskonferenz betont, dass die Ehe – nicht nur aus christlicher Überzeugung – die Lebens- und Liebesgemeinschaft von Frau und Mann als prinzipiell lebenslange Verbindung mit der grundsätzlichen Offenheit für die Weitergabe von Leben ist.Wir sind der Auffassung, dass der Staat auch weiterhin die Ehe in dieser Form schützen und fördern muss.  Wir bedauern, wenn dieser Ehebegriff aufgelöst werden soll und damit die christliche Auffassung von Ehe und das staatliche Konzept weiter auseinandergehen. Es ist auch wegen der von vielen Seiten geäußerten erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken völlig unangemessen, eine solche gesellschaftspolitische Grundentscheidung in diesem überstürzten Verfahren zu fällen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat in ihren Stellungnahmen zum Lebenspartnerschaftsrecht betont, dass es ein Missverständnis wäre, die hervorgehobene Rechtsstellung der Ehe und ihren bleibenden besonderen Schutz als Diskriminierung homosexuell veranlagter Männer und Frauen zu verstehen.

Kirchen wollen bei Verwaltung voneinander lernen

München, 5. Juli 2017. Die Spitzen der Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Erzbistums München und Freising haben sich erstmals zu einem Austausch über aktuelle und strategische Fragen der Verwaltung getroffen. Der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Nikolaus Blum, und der Verwaltungschef des Erzbischöflichen Ordinariats München, Generalvikar Peter Beer, sowie 28 führende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Seiten traten dazu in mehreren thematischen Gesprächsrunden und im Plenum in einen Dialog über anstehende Herausforderungen im Verwaltungshandeln und Möglichkeiten einer Kooperation bei Fragestellungen, die beide Seiten betreffen.

Erzbistum lädt zu Jahresempfang in München ein

München, 28. Juni 2017. Zu ihrem traditionellen Jahresempfang laden Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising für Mittwoch, 5. Juli, 19 Uhr in das Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstraße 23, München ein. Rund 600 Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik werden erwartet. Nach der Begrüßung durch den Generalvikar des Erzbischofs, Peter Beer, und Grußworten des Münchner Bürgermeisters Josef Schmid (CSU) sowie des Staatsministers Marcel Huber (CSU) sprechen der Vorsitzende des Diözesanrats, Hans Tremmel, sowie Kardinal Marx zu den Gästen. Musikalisch gestaltet wird der Empfang vom Hornquartett der Münchner Philharmoniker. (glx)

Sieben neue Priester in Freising geweiht

Freising, 1. Juli 2017. Kardinal Reinhard Marx hat die sieben Diakone, die er am Samstag, 1. Juli, im Freisinger Mariendom zu Priestern geweiht hat, dazu aufgerufen, das Befreiende der christlichen Botschaft in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung und ihres Handelns zu stellen. In ihrem priesterlichen Dienst seien die Männer aufgerufen, „als freie Menschen, befreite Menschen“ Zeugnis abzulegen für Jesus Christus und seine Handlungsweise nachzuahmen, sagte der Erzbischof von München und Freising. „Die Menschen erwarten von uns, dass wir reden wie er, handeln wie er, auf unsere je eigene und immer neue Weise“, so Kardinal Marx. Der von den Priestern verkündete Weg müsse „immer ein Weg in die Freiheit sein, in die Aufrichtung“ und Gott darstellen als einen „Gott, der aufatmen lässt, der uns den Weg ins volle Leben zeigt“.

Kardinal Marx kritisiert „Tendenzen zu Abschottung und Nationalismus in Europa und in den USA“

München, 3. Juli 2017. Vor Auftakt des G20-Gipfels in Hamburg hat Kardinal Reinhard Marx an die Staats- und Regierungschefs appelliert, „auch über die grundlegenden Fragen ernsthaft nachzudenken“ und ihr Handeln am Gedanken eines „Weltgemeinwohls“ auszurichten. „Um ein solches weltumspannendes Gemeinwohl nachhaltig in den Blick nehmen zu können, reichen praktische Einzellösungen nicht aus, sondern notwendig sind Strukturen einer internationalen Ordnung. Solche gesicherten Strukturen müssen sich um die Fragen kümmern, die von einzelnen Nationalstaaten längst nicht mehr angemessen bearbeitet und gelöst werden können.“ Das gelte erst recht, „wenn Konflikte innerhalb und zwischen einzelnen Ländern zunehmen und es schwierig wird, in internationalen Gesprächen verlässliche Partner zu finden“. Marx kritisierte, dass es „in Europa und den Vereinigten Staaten Tendenzen zur Abschottung und zum Nationalismus gibt, die das Wohl der gesamten Weltgemeinschaft aus dem Blick verlieren und nur die eigenen Interessen sehen wollen“.

Kardinal Marx weiht sieben neue Priester

München/Freising, 19. Juni 2017. Bei einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 1. Juli, um 9 Uhr im Freisinger Mariendom spendet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sieben Diakonen das Sakrament der Priesterweihe. Sein Amtsvorgänger Kardinal Friedrich Wetter und die für die drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese zuständigen Bischofsvikare, Weihbischof Wolfgang Bischof (Süd), Weihbischof Bernhard Haßlberger (Nord) und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (München), nehmen daran teil.

Angebot für verwitwete ältere Menschen

München, 20. Juni 2017. „Zusammen ist man weniger allein“ ist ein neues Angebot der Seniorenseelsorge im Dekanat Mühldorf überschrieben, das sich an verwitwete ältere Menschen richtet. Auftakt ist am Montag, 3. Juli, ab 14.30 Uhr im Erkerzimmer des Stifts St. Veit in Neumarkt-St. Veit
   
„Viele Verwitwete wünschen sich jemanden, mit dem sie sich unterhalten oder spazieren gehen können. Oder der ihnen dabei hilft, das Regal aufzubauen und den Einkauf zu erledigen“, sagt Michael Tress, Seniorenseelsorger des Dekanats Mühldorf. Aber es sei gar nicht so einfach, Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das neue Angebot will diese Lücke schließen. Bei Kaffee und Kuchen sollen Begegnung und Austausch ermöglicht werden.
 
Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bei Michael Tress unter der Telefonnummer 0170/2207805 anzumelden. (glx)

Erzbistum legt Jahresabschluss 2016 und Haushalt 2017 vor

München, 26. Juni 2017. Das Erzbistum München und Freising hat seinen Jahresabschluss und Lagebericht 2016, den Haushalt 2017 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Nach der im Vorjahr abgeschlossenen freiwilligen Umstellung von der Kameralistik auf eine den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB) entsprechende doppische Rechnungslegung und der damit erreichten größeren Transparenz über die Verwendung finanzieller Ressourcen liegt der Schwerpunkt nun auf einer Fortentwicklung der strategischen Jahresplanung. Ziel bleibt, kirchliche Handlungsspielräume in einem sich verändernden gesellschaftlichen Umfeld nicht nur zu behalten, sondern flexibel gestalten zu können sowie stabil und zuverlässig in der Gesellschaft präsent zu bleiben.

Unterländer: Kampf gegen Antisemitismus gehört zur Integration

München, 28. Juni 2017. Der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, fordert, den Kampf gegen Antisemitismus bei der Integration stärker zu berücksichtigen. In einem Brief an den Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Ludwig Spaenle, sowie an die Präsidentin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Jutta Cordt, unterstützt Unterländer den Vorschlag von Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, „den Besuch von KZ-Gedenkstätten und jüdischen Museen zum wesentlichen Bestandteil von Integrationskursen beziehungsweise Bildungsmaßnahmen zu machen“.

Fachgespräch: Rolle der Kirche in der Integration

München, 20. Juni 2017. Mit der Rolle der Kirche bei der Integration von Flüchtlingen befasst sich ein Fachgespräch des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Dienstag, 27. Juni, um 19 Uhr im Pater-Rupert-Mayer-Haus in München (Lämmerstraße 3). Martin Lauterbach, Leiter der Arbeitsgruppe Grundsatzfragen der Integration und Integrationsaufgaben im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, hält einen Vortrag zum Thema „Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“.

Weihbischof Wolfgang Bischof sendet in Neufahrn Pastoralassistentinnen und Pastoralassistent aus

München, 12. Juni 2017. Zwei Frauen und einen Mann sendet Weihbischof Wolfgang Bischof bei einer festlichen Eucharistiefeier am Samstag, 24. Juni, um 10 Uhr in der Kirche St. Franziskus, Bahnhofstr. 34a in Neufahrn zu ihrem Dienst als Pastoralassistentinnen und Pastoralassistent aus. Sie werden im September ihren Dienst in der Seelsorge antreten. Im Anschluss an den Gottesdienst ist zu einem Stehempfang geladen. Leitwort der Aussendungsfeier ist das Schriftwort „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir“ aus dem alttestamentlichen Buch Jeremia.

Erzbistum stellt Jahresabschluss 2016 und Haushalt 2017 vor

München, 20. Juni 2017. Das Erzbistum München und Freising stellt seinen Jahresabschluss 2016, Lagebericht und Haushalt 2017 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vor. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur 
   
Pressekonferenz
am Montag, 26. Juni, um 11 Uhr
im Erzbischöflichen Ordinariat München, Kapellenstraße 4.
 
Es informieren der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, Finanzdirektor Markus Reif sowie der Geschäftsführer der St. Korbinian-, der St. Antonius- und der Bischof-Arbeo-Stiftung, Stefan Fritz. (ck)
 
 
Hinweis:
Medienvertreter werden gebeten, sich zu der Pressekonferenz anzumelden unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de.

Marx: „Gottes- und Nächstenliebe gehören zusammen“

München, 21. Juni 2017. Kardinal Reinhard Marx hat die zentrale Rolle der Caritas im Wirken der Kirche gewürdigt. „Niemand zweifelt daran, dass Caritas ein Erkennungszeichen dafür ist, was Christsein bedeutet“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Landes-Caritasverbandes Bayern am Mittwoch, 21. Juni, in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München-Haidhausen. Das Reich Gottes blitze in dieser Welt auf, „wenn die Liebe vorbehaltlos geschenkt wird – insbesondere an die Armen und Schwachen, Kranken, Sünder, Gefangenen, wenn niemand ausgegrenzt oder übersehen wird“, erklärte Kardinal Marx. Jesus Christus habe zum Vorschein gebracht, dass „Gottesliebe nie zu trennen ist von der Sorge um den Nächsten“, so der Erzbischof. „Das ist die Grundlage der Caritas. Es geht um Heilung der Welt.“Kardinal Marx erinnerte daran, dass es Jesus Christus wohl bewusst war, dass Gottes- und Nächstenliebe auf die Schriften des Alten Testaments zurückgingen. Das Volk Israel sei in ein Land gezogen, in dem es keine Klassengesellschaft, kein Oben und kein Unten gegeben habe, wo Kranke, Arme, Witwen und Fremde versorgt worden seien.

Kinderchor der Staatsoper singt bei Opernfestspiel-Gottesdienst

München, 19. Juni 2017. Zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising, am Sonntag, 25. Juni, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6). Der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper und das ATTACCA Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters gestalten den Gottesdienst mit der Messa a quattro voci, bekannt als Messa di Gloria, von Giacomo Puccini. Theresa Geyer aus dem Kinderchor wirkt auch als Kantorin an der Heiligen Messe mit, weitere Vertreter der Staatsoper als Lektoren.

Kardinal Marx würdigt verstorbenen Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl

Bonn/München, 16. Juni 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat den verstorbenen Bundeskanzler a. D. der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Helmut Kohl, als Persönlichkeit mit historischem Weitblick gewürdigt. Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz sprach Kardinal Marx der Witwe des Verstorbenen seine Anteilnahme aus. Mit dem Tod von Helmut Kohl gehe eine Ära zu Ende, schreibt Kardinal Marx in einer Kondolenz.„Die Kirche in Deutschland ist dankbar für das christliche Zeugnis von Helmut Kohl. Wo die Werte einer freiheitlichen Gesellschaft mit den Füßen getreten wurden – wo auch immer auf der Welt –, da setzte er sich für die Beachtung dieser Werte ein. Europa wollte und konnte er aus seinen christlich geprägten Überzeugungen heraus gestalten. Dabei war es dem Verstorbenen ein großes Anliegen, auf der Grundlage der Katholischen Soziallehre für eine Soziale Marktwirtschaft einzutreten, die den Menschen in den Vordergrund stellt“, so Kardinal Marx.Bundeskanzler Kohl sei ein regelmäßiger Gast auf Katholikentagen gewesen und habe sich oft Rat bei Theologen geholt.

München feiert den Heiligen Benno und seine Gründung

München, 2. Juni 2017. München feiert in diesem Jahr das Fest des Stadtpatrons, des Heiligen Benno, zusammen mit dem Jahrestag seiner Gründung: Das von der Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising und des Katholikenrates der Region München rund um den Liebfrauendom veranstaltete Bennofest unter dem Motto „Kirche ist bunt“ ergänzt und erweitert mit seinem vielfältigen Angebot am Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni, das Programm des Münchner Stadtgründungsfests.

„Städte zu Orten wirklichen menschlichen Lebens machen“

München, 18. Juni 2017. Angesichts des weltweiten Wachstums von Städten hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, urbane Räume zu „Orten wirklichen menschlichen Lebens“ zu machen. Fragen etwa des Wohnraums für Familien, der Arbeit oder des Verkehrs in der Stadt seien auch Fragen für die Kirche, so der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 18. Juni, im Münchner Liebfrauendom beim Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Benno, Bischof von Meißen im elften Jahrhundert und Patron der Landeshauptstadt München.

Kardinal Marx: „In der Taufe sind wir eins“

München, 15. Juni 2017. Kardinal Reinhard Marx hat in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest die Gläubigen dazu aufgerufen, die Einheit der Christen weiter voranzutreiben und als getaufte Christen gemeinsam Zeugnis für den Glauben abzulegen. „Wichtig ist, was gemeinsam ist: das Zeugnis des auferstandenen Herrn Jesus Christus“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Donnerstag, 15. Juni, auf dem Marienplatz in München. „In der Taufe sind wir eins.“ Marx betonte: „Katholisch sein bedeutet nicht, gegen andere zu sein, sondern es bedeutet, die Fülle des Glaubens bezeugen zu wollen.“ Gerade am Fest Fronleichnam gelte es deutlich zu machen: „Wir streben die Einheit aller Christen an.“

Fronleichnamsprozession zieht durch München

München, 8. Juni 2017. Zehntausend Gläubige werden zum Fronleichnamsfest in München erwartet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 15. Juni, um 9 Uhr ein Pontifikalamt auf dem Marienplatz. Die Prozession führt zum Segensaltar am Wittelsbacher Platz und anschließend zum Königsplatz, wo der eucharistische Segen gespendet wird. Die Fronleichnamsfeier steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Christus – gemeinsame Mitte“. Durch die Begegnung des Auferstandenen mit seinen Jüngern hätten diese „Freude, Zuversicht, neue Hoffnung, ja, neuen Lebensmut“ erfahren, schreibt Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, in der Einladung zur Prozession. Jesus Christus sei „der Mittelpunkt, der uns alle vereint“, erklärt zu Stolberg. „Von ihm geht alles aus, er ist der Orientierungspunkt unseres Lebens, die Mitte, die uns anstrahlt, uns Kraft und Leben schenkt und uns immer wieder aussendet hin zu den Menschen, um zu Boten der Hoffnung und der Liebe zu werden.“ Diese Ausrichtung auf Jesus Christus brächten die Gläubigen auch zum Ausdruck, so der Weihbischof, wenn sie sich am Fronleichnamsfest um das Allerheiligste versammelten und im Eucharistischen Brot den Grund ihrer Hoffnung durch die Straßen trügen.

Musikantenwallfahrt auf den Petersberg bei Flintsbach

München, 12. Juni 2017. Bis zu 1000 Pilger werden am Sonntag, 18. Juni, zur traditionellen Sänger- und Musikantenwallfahrt auf den Petersberg bei Flintsbach (Dekanat Inntal, Landkreis Rosenheim) erwartet. Ab 9 Uhr ziehen die Wallfahrer entlang des „Apostelwegs“ auf den Petersberg, wobei an jeder der 13 Stelen gebetet, gesungen und musiziert wird. Um 10.30 Uhr feiert Weihbischof Bernhard Haßlberger mit den Pilgern einen Festgottesdienst an der Peterskirche auf dem Petersberg. Mit Austausch und Begegnung bei Gesang und Musik klingt die Wallfahrt aus.

Kardinal Marx segnet Ehepaare in Freising

München, 2. Juni 2017. Alle Ehepaare und besonders jene, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum feiern, lädt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, zu einem Festgottesdienst mit Segnung der Ehepaare und anschließendem Begegnungsprogramm am Sonntag, 8. Oktober, auf dem Freisinger Domberg ein. Das Ehepaarfest wurde in den vergangenen Jahren jeweils von mehr als 600 Paaren besucht. Es steht auch in diesem Jahr unter dem Motto „Einander anvertraut – Danken für viele Ehejahre“. Zum Auftakt feiert Kardinal Marx um 10.30 Uhr im Freisinger Mariendom den Dank- und Segensgottesdienst mit den Eheleuten.

Märtyrer von Dachau waren „Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit“

München, 13. Juni 2017. Als „Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit“ hat Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg die Seligen Märtyrer von Dachau gewürdigt, derer am Montag, 12. Juni, erstmals mit einem neu eingeführten Gedenktag im Erzbistum München und Freising gedacht wurde. Anlässlich der offiziellen Aufnahme des Gedenktags in den Liturgischen Kalender feierte Stolberg am Abend einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom.   Die 56 bislang seliggesprochenen Märtyrer von Dachau stünden stellvertretend für viel mehr Menschen. Sie machten deutlich, dass es nicht nur eine Zeit der Barbarei gewesen sei, in der Deutschland in tiefste Abgründe versunken sei, sondern auch eine Zeit, in der es immer wieder Lichtstrahlen gab, die den Weg durch die dunklen Wolken des Nationalsozialismus gefunden hätten, so Stolberg. „Dafür stehen diese 56 Märtyrer. Ja, sie waren Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit!“   „Das Konzentrationslager Dachau war in der Geschichte der Christenheit das größte Priestergefängnis, das es je gab. Wenn man so will auch der größte Priesterfriedhof, den es jemals gab“, sagte Stolberg.

Marx: Schöpfung spricht von der „unendlichen Liebe Gottes“

Wendelstein, 11. Juni 2017. Mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Wendelstein hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 11. Juni, die Wendelsteinkirche nach ihrer aufwändigen Restaurierung wiedereröffnet. In seiner Predigt vor rund 500 Gottesdienstteilnehmern betonte der Erzbischof die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für die Natur. Das „Haus der Schöpfung“ gehöre „nicht einzelnen Personen, nicht einzelnen Kontinenten, sondern allen, dem Leben selbst“. Gerade heute sei diese gemeinsame Verantwortung „so wichtig“, sagte Kardinal Marx. Wenn es dagegen um Einzelinteressen gehe, „da gehen wir als Christen nicht mit“, so der Erzbischof. „Auch wenn wir nicht immer wissen, was wir genau tun sollen, gilt es, alle Bemühungen zu unterstützen, dieses Haus der Schöpfung zu beschützen.“

„Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist ein Reichtum“

München/Garching, 10. Juni 2017. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat die Bedeutung der Ehe und der Familie in der modernen Gesellschaft hervorgehoben. „Man kann gläubige Familie, ein gläubiger Mensch sein in einer Umgebung, die dem vielleicht entgegensteht“, sagte Kardinal Marx am Samstag, 10. Juni, bei einem Gottesdienst anlässlich der Jahresversammlung des Landesverbandes Katholischer Männergemeinschaften in Bayern. Eine Ehe zu führen sei nicht einfach, jedoch „etwas Großes“, das Gott den Menschen zutraue, erklärte Marx in der Pfarrkirche St. Severin in Garching. „Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist ein Reichtum.“

Kardinal Marx feiert Wiedereröffnung der Wendelsteinkirche

München, 8. Juni 2017. Bei einem Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, wird am Sonntag, 11. Juni, um 11 Uhr auf dem Wendelstein die höchstgelegene Kirche Deutschlands wiedereröffnet. Die Kirche, die der Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae, Schutzfrau Bayerns, geweiht ist, war seit 2015 aufwändig restauriert worden. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch die Musikkapelle Brannenburg und den Kirchenchor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Brannenburg, zu der die Wendelsteinkirche gehört. Der Festgottesdienst findet bei gutem Wetter unter freiem Himmel statt, bei schlechtem Wetter im Wendelsteinhaus.