Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Auf Entdeckungstour durch Indien

München, 11. Januar 2018. Mit einer Vortragsreihe informieren das Erzbistum München und Freising und das Hilfswerk misereor über Indien, das im Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion des Hilfswerks steht. Die drei Abende stellen aktuelle Herausforderungen in dem südasiatischen Land vor und fragen nach Perspektiven für eine positive zukünftige Entwicklung. Eröffnet wird die Reihe von der Indologin und Sanskritistin Renate Syed, Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die am Donnerstag, 18. Januar, über Indiens Kultur und Politik im Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Fundamentalismus spricht.

„Den Herzen und den Sorgen der Menschen geöffnet“

München, 13. Januar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat am Samstag, 13. Januar, das Requiem für Prälat Sebastian Anneser gefeiert. Das Erzbistum München und Freising könne „sehr dankbar sein für das Lebens- und Glaubenszeugnis dieses Menschen“, sagte der Erzbischof bei seiner Predigt im vollbesetzten Freisinger Mariendom. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der am 3. Januar Verstorbene in Freising beigesetzt.   Anneser habe in seinem Wirken stets Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, er habe „gezeigt, was es heißt, ihn im Blick zu behalten und dann die alltägliche Arbeit, das alltägliche Mühen einzuordnen auf dieses große Ziel“, betonte Kardinal Marx. „Deshalb konnte die unglaubliche Vielfalt der Aufgaben, die er in der Kirche wahrgenommen hat, auch Ausrichtung bekommen, Qualität bekommen, in der Öffentlichkeitsarbeit, der Bildungsarbeit, auch in der scheinbar so nüchternen Arbeit der Finanzverwaltung.“ Der Erzbischof wies darauf hin, dass der Verstorbene „Verwaltung und Seelsorge nicht gegeneinander gesehen hat, sondern im Miteinander. Er konnte es verbinden, in seiner liebenswürdigen, gebildeten Weise“.

"Kirche ist eine Bewegung gegen die Angst“

München, 12. Januar 2018. Bei einem Gedenkgottesdienst zum 100. Geburtstag Eugen Bisers hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, sich „neu inspirieren zu lassen von seiner Lebensgestalt und seiner Theologie“, und davor gewarnt, den 2014 verstorbenen Religionsphilosophen „zu musealisieren und ins Archiv einzusperren“. Bisers Werk und Leben könne auch heute wichtige Impulse „für den Weg des Glaubens, der Kirche und der Gesellschaft“ geben, so der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 12. Januar, in der Universitätskirche St. Ludwig in München.

Prälat Sebastian Anneser im Alter von 78 Jahren gestorben

München, 4. Januar 2018. Prälat Sebastian Anneser, Domkapitular im Ruhestand und ehemaliger Finanzdirektor des Erzbistums München und Freising, ist tot. Der am 24. Februar 1939 geborene Anneser leitete von 1997 bis 2009 die Erzbischöfliche Finanzkammer. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Samstag, 13. Januar, im Freisinger Mariendom um 10 Uhr das Requiem mit anschließender Beerdigung.   Als Finanzdirektor verantwortete Anneser die Abteilungen Diözesanhaushalt, Kirchenstiftungshaushalte, Personalabrechnung und Liegenschaften sowie die Fachbereiche Forst- und Vermögensverwaltung. Anneser war zudem Vorsitzender der Konferenz der Finanzdirektoren der bayerischen Bistümer und verwaltete den überdiözesanen Fonds der Freisinger Bischofskonferenz. Papst Benedikt XVI. ernannte den promovierten Moraltheologen 2009 zum Apostolischen Protonotar und verlieh ihm damit die höchste Prälatenwürde.   Mehr als drei Jahrzehnte lang nahm Prälat Anneser zentrale Aufgaben in der Erzdiözese wahr. Vor seiner Zeit als Finanzdirektor war er unter anderem Leiter des diözesanen Bildungszentrums in Freising und Bischöflicher Beauftragter für die Katholische Erwachsenenbildung, Leiter der Abteilung Bildung und Beratung im Seelsorgereferat sowie Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München, 16. Januar 2018. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt zu mehreren Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung informieren können. Mehrere Termine stehen zur Auswahl, die jeweils um 18.30 Uhr beginnen: am Dienstag, 23. Januar, in der Dienststelle München (Landwehrstraße 66) und am Donnerstag, 25. Januar, in der Dienststelle Mühldorf (Kaiser-Ludwig-Straße 15). Weitere Informationsabende finden statt am Montag, 26. Februar, im Pfarrsaal St. Andreas in Berchtesgaden (Nonntal 4) und am Donnerstag, 15. März, im Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing (Martin-Oberndorfer-Straße 2).

Lichtinstallation von Biennale-Künstlerin auf dem Domberg

Freising, 27. Dezember 2017. In der Johanneskirche auf dem Freisinger Domberg ist noch bis Freitag, 26. Januar 2018, die Lichtinstallation „Lost in Thought“, ein Neuerwerb des Diözesanmuseums, zu sehen. Die Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz schuf den Kubus, der mit Leuchtschriften und Spiegeln scheinbar grenzenlose Lichtkanäle erzeugt und so facettenreiche Gedanken- und Deutungsräume eröffnet. Die Zusammenarbeit von Diözesanmuseum und Domkirchenstiftung ermöglicht es, das Werk im gotischen Altarraum der Johanneskirche zu zeigen und so einen reizvollen Kontrast zwischen zeitgenössischer Lichtkunst und mittelalterlicher Sakralarchitektur herzustellen.

„Anders besser leben“: Neue Broschüre des Diözesanrats

München, 15. Dezember 2017. Mit der neuen Broschüre „Anders besser leben“ ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising zu einem nachhaltigeren Lebensstil und einem verstärkten Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung auf. Die 50-seitige Publikation stellt, ausgehend von der Enzyklika „Laudato Si‘“ von Papst Franziskus, Veränderungspotentiale auf gesellschaftlicher und persönlicher Ebene vor und gibt konkrete Tipps und Handlungsvorschläge für den Alltag.

Poinger Sternsinger bringen den Segen zu Kanzlerin Merkel

Poing/München, 2. Januar 2018. Vier Jugendliche aus der Pfarrgemeinde St. Michael in Poing vertreten am Montag, 8. Januar, um 11 Uhr das Erzbistum München und Freising beim traditionellen Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin. Die Gruppe, die aus drei Mädchen und einem Buben im Alter von 13 bis 17 Jahren besteht, hatte sich an einem Wettbewerb der Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatte sie zudem das nötige Losglück.

Kardinal Marx ruft zu Einsatz für christliche Prägung auf

München, 31. Dezember 2017. Die christliche Prägung Deutschlands und Europas beizubehalten erfordert nach Worten von Kardinal Reinhard Marx, dass sich Menschen in Politik und Gesellschaft engagieren, die von Jesus von Nazareth her denken. „Es gibt keine christliche Kultur in unserem Land ohne Jesus und seine Perspektive. Mit ihm, mit seiner Lebensgeschichte, seinen Worten wollen wir die Gesellschaft gestalten“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Sonntag, 31. Dezember, bei der traditionellen Silvesterpredigt im Münchner Liebfrauendom. Marx rief dazu auf, weiter an der christlichen Prägung zu arbeiten und diese zu intensivieren. Die christliche Kultur könne nicht musealisiert werden, sie gehöre in den Kontext des Lebens. „Christus ist die Aufklärung über unserem Leben, über der Geschichte, über der Schöpfung.“

Seligsprechungsprozesse für Gerlich und Guardini eröffnet

München, 16. Dezember 2017. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat am Samstagabend zwei Seligsprechungsprozesse im Münchner Liebfrauendom eröffnet. Sie gelten dem Journalisten Fritz Michael Gerlich und dem Religionsphilosophen Romano Guardini. Marx würdigte sie mit Blick auf Johannes den Täufer als „Johannesgestalten“, die die Fähigkeit gehabt hätten „Licht zu sein“ und als Vorangehende Zeugnis abzulegen für die Herrlichkeit Gottes.

Hunderte Könige und Königinnen ziehen durch Rosenheim

München/Rosenheim, 29. Dezember 2017. Mit mehreren Hundert kleinen Königen und Königinnen feierte Weihbischof Wolfgang Bischof am 28. Dezember in Rosenheim die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2018. Im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus zogen die Sternsingerinnen und Sternsinger, die aus dem ganzen Erzbistum München und Freising gekommen waren, mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen durch Rosenheim. Der Zug wurde angeführt von einer Gruppe aus Nußdorf am Inn mit Blasinstrumenten, die in ihrer Heimat den Segen traditionell mit Musik von Dorf zu Dorf und von Hof zu Hof bringen.

Willi Graf: Erzbistum prüft Seligsprechung

München, 2. Januar 2018. Das Erzbistum München und Freising will prüfen, ob für Willi Graf, Mitglied der Weißen Rose, die Möglichkeit einer Seligsprechung besteht. Dazu wird eine Voruntersuchung eröffnet, in der sich Theologen und Historiker mit dem Leben und den Schriften Grafs befassen. Am Ende der Voruntersuchung steht gegebenenfalls die Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses. Zum 100. Geburtstag von Willi Graf und zum Auftakt der Voruntersuchung hat Pater Karl Kern SJ am Dienstag, 2. Januar, einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt gefeiert.

Mit Gottesdiensten und Konzerten ins neue Jahr

München, 27. Dezember 2017. In zahlreichen Münchner Kirchen finden zum Jahreswechsel Gottesdienste, Andachten und Konzerte statt. Viele Pfarreien laden am Silvestertag, dem Fest der Heiligen Familie, Sonntag, 31. Dezember, am frühen Abend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein. Im Liebfrauendom hält der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um 17 Uhr die traditionelle Jahresschlusspredigt, die auch in die Jesuitenkirche St. Michael übertragen wird. Anschließend feiert im Liebfrauendom Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger eine Andacht mit Musik für Orgel und Trompete. In St. Michael feiert Kardinal Marx die Jahresschlussandacht, die von Solisten, Chor und Orchester mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wird. Dort sind die Gläubigen von 22 Uhr bis 24 Uhr auch zu Stille und Besinnung eingeladen mit einem Programm aus meditativer Orgelmusik, geistlichen Impulsen und Phasen des Schweigens.

Weihnachtskrippen in der Erzdiözese per Mausklick finden

München, 22. Dezember 2017. Per Mausklick können sich Interessierte einen Überblick über Weihnachtskrippen in der Erzdiözese München und Freising verschaffen. Wo sich diese genau befinden und wann die Krippen zugänglich sind, zeigt die Internetseite www.erzbistum-muenchen.de/krippen. Dort sind auch zahlreiche Bilder und Informationstexte zu den mehr als 180 Krippen hinterlegt.

89 Arbeiten des Krippenwettbewerbs in Ausstellung zu sehen

München, 17. Dezember 2017. Die Gewinner des Krippenwettbewerbs, den das Diözesanmuseum Freising zusammen mit städtischen Fach- und Meisterschulen ausgelobt hatte, stehen fest. Am 17. Dezember verlieh Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in der ehemaligen Karmeliterkirche in München den jungen Kunsthandwerkern ihre Preise. Prämiert wurden vier Arbeiten im Gewerk Holz, zwei Arbeiten im Gewerk Stein, eine Goldschmiede- sowie eine Vergolder-Arbeit. Außerdem wurden Belobigungen ausgesprochen. Alle 89 eingereichten Arbeiten sind bis Sonntag, 14. Januar 2018, in der ehemaligen Karmeliterkirche ausgestellt. 

„Weihnachtsbotschaft stärkt Bereitschaft zur Solidarität“

München, 22. Dezember 2017. Die Weihnachtsbotschaft liefert laut Kardinal Reinhard Marx einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. „Wenn ich glaube, dass Gott in Jesus der Bruder aller geworden ist, stärkt das meine Verbundenheit und Offenheit, meine Bereitschaft zur Solidarität und zum Miteinander“, sagt Marx laut Redemanuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend bei der Christmette im Münchner Liebfrauendom. Gerade in der jüngsten Zeit sei die Frage, „Was hält diese Gesellschaft eigentlich zusammen?“, immer drängender geworden: „Das Geheimnis von Weihnachten, das uns in die Mitte des christlichen Glaubens führt, ist ohne Zweifel eine starke Quelle des Miteinanders und einer tragfähigen Gemeinschaft“, so Marx.

Kinderkrippenfeiern, Christmetten und feierliche Messen

München, 18. Dezember 2017. Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising an Weihnachten der Geburt Jesu Christi. Die Feier des Hochfestes der Geburt des Herrn beginnt bereits am Heiligen Abend, Sonntag, 24. Dezember, mit feierlichen Christmetten. Am Tag des Hochfestes selbst, Montag, 25. Dezember, laden die Pfarreien zu festlichen Gottesdiensten ein. Auch am Fest des Heiligen Stephanus, Dienstag, 26. Dezember, kommen die Gläubigen zu zahlreichen Gottesdiensten zusammen. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, 7. Januar.

Weihbischof zu Stolberg feiert Heiligabend mit Wohnungslosen

München, 18. Dezember 2017. Gemeinsam mit wohnungslosen Frauen und Männern feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Heiligen Abend, Sonntag, 24. Dezember, das Weihnachtsfest. Er wird dabei das Weihnachtsevangelium verkünden und sich mit einer Ansprache an die Gäste wenden. Zu der Veranstaltung des Katholischen Männerfürsorgevereins München, die um 18 Uhr im Festsaal des Hofbräuhauses in München beginnt, werden etwa 800 Gäste erwartet.   Zu der Feier sind Menschen ohne eigenen Wohnraum eingeladen, die auf der Straße leben oder übergangsweise in Heimen und Pensionen. Die Zutrittskarten werden durch die Organisationen der Wohnungslosenhilfe vergeben. Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer unterstützen den Männerfürsorgeverein bei der Organisation und Ausrichtung der Feier, die durch Spenden der Mitglieder und weiterer Unterstützer sowie Zuschüsse finanziert wird.   Der Katholische Männerfürsorgeverein München ist ein vorwiegend in der Erzdiözese München und Freising tätiger caritativer Fachverband. Dem Auftrag seines Gründers Adolf Mathes folgend wendet sich der Verein an wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank oder straffällig gewordene Menschen.

„Ein Dienst für viele Generationen“

Grainau, 21. Dezember 2017. Kardinal Reinhard Marx hat seiner Hoffnung Ausdruck verliehen, dass die neue Seilbahn auf die Zugspitze zu einer größeren Wertschätzung für die Schöpfung beiträgt: „Was wäre das für ein Geschenk, wenn diese Seilbahn viele Menschen auf den Berg bringt und diese Menschen mit größerer Demut und mit größerer Ehrfurcht zurückkehren“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Segnung der Seilbahn, die er am Donnerstag, 21. Dezember, gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler vornahm. „Das wäre etwas Großartiges, ein Dienst für viele Generationen!“ Die Menschen sollten nach dem Besuch von Deutschlands höchstem Berg „neu bewegt, neu getröstet, neu ermutigt ihren Weg gehen können“. Er habe bei den Verantwortlichen und Baubeteiligten eine „tiefe Ehrfurcht vor dem, was uns hier geschenkt ist“, wahrgenommen, sagte Kardinal Marx. Beim Blick auf die Berge spüre man, „was Schöpfung bedeutet“. Es sei „eine besondere Verantwortung für uns alle, dieses große Geschenk zu bewahren und weiterzugeben“, so der Erzbischof: „Mensch und Schöpfung gehören zusammen, Mensch und Natur sind aufeinander bezogen.

Erzbistum gibt 100.000 Euro für Rohingya in Bangladesch

München, 19. Dezember 2017. Das Erzbistum München und Freising unterstützt die Rohingya in Bangladesh mit 100.000 Euro aus seinem Katastrophenfonds. Das hat die Ordinariatskonferenz am Dienstag, 19. Dezember, beschlossen. Bis zu einer Million Menschen, die der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören, sind vor militärischer Gewalt in ihrem Heimatland Myanmar nach Bangladesch geflohen.   800.000 von ihnen leben dort im größten Flüchtlingslager der Welt unter menschenunwürdigen Bedingungen. Sie werden unterstützt vom Hilfswerk Caritas International, dem auch die Spende des Erzbistums zur Verfügung gestellt wird. Derzeitiger Schwerpunkt der Hilfe ist die Verbesserung der hygienischen Situation, um den Ausbruch von Krankheiten und Seuchen zu verhindern, und die Verbesserung der Wohnverhältnisse: Die meisten Flüchtlinge leben nach wie unter dünnen Plastikplanen, die von Bambusrohren gehalten werden. Bereits im Oktober hatte das Erzbistum München und Freising die Rohingya mit 50.000 Euro unterstützt, die für die Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln verwendet wurden.

Hirte, Hebamme und Astronom in der Bürgersaalkirche

München, 14. Dezember 2017. Eine Hebamme, ein Schäfer sowie der Leiter der Volkssternwarte München, Benjamin Mirwald, sind zu Gast bei einer Veranstaltungsreihe in der Bürgersaalkirche in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 14). An den Mittwochen der Adventszeit erzählen sie von ihren Berufen und stellen so Bezüge zu den biblischen Figuren der Sterndeuter, der Hirten und dem Heiligen Josef als Geburtshelfer her. Die Münchner Dombläser gestalten die Veranstaltungen musikalisch. Vor Beginn kündigen sie sie mit adventlicher Musik vor der Bürgersaalkirche an und laden die Passanten in der Fußgängerzone zur Teilnahme ein.

„Ein wahrer Glücksfall für das Miteinander der Kirchen“

München, 18. Dezember 2017. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, sind mit dem Ökumenischen Preis der Katholischen Akademie Bayern ausgezeichnet worden. Marx und Bedford-Strohm erhielten den Preis bei einem Festakt am Montag, 18. Dezember, vor 400 geladenen Gästen im Vortragssaal der Akademie im Münchner Stadtteil Schwabing. Die Katholische Akademie würdigte damit zum Ende des Reformationsgedenkjahres das „leidenschaftliche Bemühen“ der beiden höchsten Repräsentanten der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland und ihr „außerordentliches Engagement“ um die Ökumene.

Gewerkschaften zur Mitarbeit in arbeitsrechtlicher Kommission eingeladen

München, 18. Dezember 2017. Im September 2018 wird sich nach Ablauf der laufenden Amtszeit die Kommission für das Arbeitsvertragsrecht der bayerischen Diözesen (Bayerische Regional-KODA) neu konstituieren. Die Kommission lädt daher erneut Gewerkschaften zur Mitarbeit ein und bittet sie, insgesamt zwei Vertreterinnen oder Vertreter für die Dauer der fünfjährigen Amtszeit in die Kommission zu entsenden. Berechtigt zur Entsendung sind Gewerkschaften, die nach ihrer Satzung für Regelungsbereiche der Kommission räumlich und fachlich zuständig sind.

„Friedenslicht aus Betlehem“ ist in München angekommen

München, 18. Dezember 2017. Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben am dritten Adventssonntag, 17. Dezember, das „Friedenslicht aus Betlehem“ nach München gebracht. Bei einem der größten ökumenischen Jugendgottesdienste im deutschsprachigen Raum wurde das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Gemeinsam mit zahlreichen jungen Menschen feierten den Aussendungsgottesdienst in diesem Jahr Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, der evangelisch-lutherische Pfarrer Gottfried von Segnitz und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis.

Gerlich und Guardini: Seligsprechungsprozesse werden eröffnet

München, 11. Dezember 2017. Mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom eröffnet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 16. Dezember, um 17.30 Uhr die Seligsprechungsverfahren für den Publizisten Fritz Michael Gerlich und den Religionsphilosophen Romano Guardini. Zu Beginn des Gottesdienstes trägt Johannes Modesto, der die Verfahren als Postulator inhaltlich begleitet und organisatorisch durchführt, das an den Erzbischof gerichtete Bittgesuch um die offizielle Eröffnung der Verfahren vor. Zum Abschluss des Gottesdienstes werden unter anderem der Bischöfliche Beauftragte für die Verfahren, Diözesanrichter Günther Ferg, und der Kirchenanwalt, Dominikanerpater Christophe Holzer OP, vereidigt. Die Lesungen werden vorgetragen von Christian Krügel, Ressortleiter bei der „Süddeutschen Zeitung“, deren Vorgängerin „Münchner Neueste Nachrichten“ zeitweise von Gerlich geleitet wurde, und der Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Guardini-Expertin und Vorstand des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI.

89 Meisterschüler zeigen zeitgenössische Weihnachtskrippen

München, 12. Dezember 2017. Zeitgenössische Weihnachtskrippen haben 89 junge Kunsthandwerker für einen Wettbewerb des Diözesanmuseums Freising gestaltet. Am Sonntag, 17. Dezember, um 19 Uhr verleiht Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, die Preise. Zugleich eröffnet der Kardinal die Ausstellung „Schöne Bescherung! 89 Krippen – 89 Kreative“, in der bis 14. Januar alle eingereichten Arbeiten zu sehen sind.

Tagebücher Kardinal Faulhabers aus dem Jahr 1917 online

München, 11. Dezember 2017. 100 Jahre nach dem Amtsantritt Michael von Faulhabers als Erzbischof von München und Freising erscheinen seine Tagebücher aus dem Jahr 1917 online. Die Tagebucheinträge aus diesem Jahr sind nun vollständig auf der Internetseite des Faulhaber-Online-Editionsprojekts www.faulhaber-edition.de zugänglich.   Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten, zwölfjährigen Projekts „Kritische Online-Edition der Tagebücher von Michael Kardinal von Faulhaber (1911-1952)“ machen das Erzbischöfliche Archiv München, das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte in Münster die Tagebücher in einer umfangreich kommentierten Leseversion im Internet zugänglich. In den Tagebüchern Faulhabers sind Einträge zu etwa 52.000 Besuchen und Gesprächen notiert; die Aufzeichnungen ermöglichen einen Einblick in große politische Zusammenhänge sowie in die Gedankenwelt Faulhabers. Verfasst wurden die Einträge zum größten Teil in der Kurzschrift „Gabelsberger“, die heutzutage nur noch wenige Experten entziffern können.

„Christen sollen Zeugen der Hoffnung sein“

München, 9. Dezember 2017. Kardinal Reinhard Marx hat Christen dazu aufgerufen, „Zeugen der Hoffnung“ zu sein. „Wie sehr braucht gerade unsere Zeit dieses Zeugnis der Zuversicht“, unterstrich der Erzbischof von München und Freising bei einem feierlichen Gottesdienst in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael, wo er am Samstag, 9. Dezember, rund 40 Erwachsenen das Sakrament der Firmung spendete.   Der christliche Glaube ist nach Ansicht von Marx „eine Perspektive der großen Hoffnung“. So sei das christliche Leben „auf die Zukunft hin ausgerichtet, auf die Begegnung, die Zuversicht, nicht auf die Vergangenheit, die Angst, das Nichts“. Für Christen gehe es darum, „durch alle Turbulenzen und Angst hindurch den Ausblick auf die Begegnung mit Christus“ zu bewahren. Kardinal Marx erinnerte an den von den Nationalsozialisten ermordeten Jesuitenpater Alfred Delp, der noch im Gefängnis den Satz prägte: „Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt.“   Zugleich rief Marx die Gläubigen dazu auf, sich ihres Glaubens zu vergewissern. Es genüge nicht, zu glauben, „nur weil es Tradition ist“.

„Das Christentum vereint Tradition und Revolution“

München, 8. Dezember 2017. Christen sollen sich nicht als Konservative abstempeln lassen, die lediglich an überkommenen Traditionen festhalten. Dazu rief Kardinal Reinhard Marx die Gläubigen in seiner Predigt zum Patronatsfest des Münchner Liebfrauendoms am Freitag, 8. Dezember, auf. „Lassen wir uns nicht in eine Ecke drängen. Kirche ist beides zugleich: offen für den Neuanfang und treu der Tradition.“ Der Erzbischof von München und Freising warnte sowohl vor einem „konservativen Denken, das sich verschließt, eine solche Tradition erstarrt“, als auch vor einer Erneuerung, die traditionsvergessen „in die Beliebigkeit führt“. Das Christentum vereine Revolution und Tradition, dies werde besonders deutlich am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, welches die Katholiken am 8. Dezember feiern. „Gott schafft einen Raum für das neue Leben, für Jesus von Nazareth. Alles wird in einen neuen Horizont gestellt, damit die Menschen neu beginnen können.“ Dies geschehe nicht wie bei kriegerischen Revolutionen durch Zerstörung und Gewalt, sondern dadurch, dass Gott in die Geschichte der Menschen eintrete.

Langjähriger Direktor der Freisinger Dombibliothek wird 90

München, 5. Dezember 2017. Prälat Sigmund Benker, langjähriger Direktor der Freisinger Dombibliothek, vollendet am Freitag, 8. Dezember, sein 90. Lebensjahr. Benker verantwortete mit der Leitung der bis ins achte Jahrhundert zurückreichenden Bibliothek auf dem Freisinger Domberg von 1959 bis 2008 eine der traditionsreichsten Bücher- und Schriftensammlungen Deutschlands.   In Nürnberg geboren und in München aufgewachsen, studierte Benker Theologie und Kunstgeschichte in Freising und München und wurde 1957 von Kardinal Josef Wendel in Freising zum Priester geweiht. Er war Subregens des Freisinger Priesterseminars und Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Freising und an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität München.   1965 betraute Kardinal Julius Döpfner Benker mit dem Amt des Diözesankonservators. 1969 wechselte Benker in das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, wo eine Stelle mit Rücksicht auf den hohen Anteil geistlicher Kunstwerke in Bayern ausdrücklich für einen geistlichen Konservator vorgesehen war.

10 Millionen Euro für die Integration von Flüchtlingen

München, 7. Dezember 2017. Mit 10 Millionen Euro unterstützt das Erzbistum München und Freising im Jahr 2017 die Integration von Flüchtlingen. Journalisten können einzelne vom Erzbistum geförderte Projekte kennenlernen. Die Pressestelle des Erzbistums vermittelt zu diesem Zweck Termine zu Einzelgesprächen.   Koptisch-orthodoxe Gemeinde St. Mina Seelsorge, Begleitung und Unterstützung für christliche Flüchtlinge am Sonntag, 10. Dezember, zwischen 13 und 15 Uhr an der Loretokirche, Josephsburgstraße 24, 81673 München.   Die Gemeinde kümmert sich um christliche Flüchtlinge, die beispielsweise aus Ägypten und Syrien kommen, und arbeitet dazu auch mit der syrisch-orthodoxen Gemeinde zusammen. Zusätzlich zu Seelsorge und Liturgie gibt es geistliche Angebote, zum Beispiel das Wochenende „Glauben leben in der Fremde“ im Kloster Benediktbeuern, und gemeinsame Freizeitaktivitäten. Zum Gespräch stehen Mönchserzpriester Abuna Deuscoros El Antony und junge Flüchtlinge bereit.

Erwachsenenfirmung in der Jesuitenkirche St. Michael

München, 4. Dezember 2017. In einem feierlichen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone spendet am Samstag, 9. Dezember, um 18 Uhr der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, rund 40 Erwachsenen das Sakrament der Firmung.   Die Mehrzahl der Firmbewerber hat sich in der Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St. Michael auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet. Sie setzten sich an sieben Abenden gemeinsam mit Pater Peter Waibel SJ mit Themen wie der Gemeinschaft der Glaubenden, den Sakramenten sowie Schuld und Vergebung auseinander. Dazu kommen Bewerber, die sich in ihren Heimatgemeinden im Erzbistum München und Freising auf den Empfang des Sakramentes vorbereitet haben. Etwas mehr als die Hälfte der Firmbewerber im Alter zwischen 20 und 71 Jahren sind Frauen. Neben deutschen sind auch Firmbewerber aus Italien, Schweden, Mexiko, Iran, Bosnien und Herzegowina und Polen dabei. 15 der Firmbewerber konvertieren mit ihrer Firmung.   Die Glaubensorientierung der Erzdiözese München und Freising in St.

Seligsprechungsprozesse für Gerlich und Guardini

München, 24. Oktober 2017. Der Publizist Fritz Michael Gerlich und der Religionsphilosoph Romano Guardini sollen seliggesprochen werden. Die dafür notwendigen Verfahren werden durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Samstag, 16. Dezember, um 17.30 Uhr eröffnet.   Der Historiker Fritz Michael Gerlich (1883-1934) war in den 1920er Jahren Schriftleiter der „Münchner Neuesten Nachrichten“, der Vorgängerin der „Süddeutschen Zeitung“. Ab 1930 wandte er sich als Herausgeber der Zeitschrift „Illustrierter Sonntag“, später „Der gerade Weg“, scharf gegen Adolf Hitler und die Nationalsozialisten. Im März 1933 wurde Gerlich verhaftet und blieb ohne Prozess und ohne Anwalt eingesperrt, bis er in der Nacht auf den 1. Juli 1934 nach Dachau überführt und dort erschossen wurde. Romano Guardini (1885-1968) war Priester und Professor für Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung, zunächst in Berlin, später in Tübingen, von 1948 bis 1962 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er auch als Universitätsprediger an St.

Auszeichnung für Erzbischöfliche Mädchenrealschule in Erding

München, 5. Dezember 2017. Die Erzbischöfliche Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding ist für außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet worden, die ihre Schülerinnen bei der international anerkannten Französischprüfung „Diplôme d'études en langue française“ (DELF) erzielt haben. Die Ehrung wurde der Schule gemeinsam mit sieben weiteren bayerischen Realschulen am Montag, 4. Dezember, vom französischen Kulturinstitut, dem Institut Français, in dessen Münchner Niederlassung verliehen.
 
Das „Diplôme d'études en langue française“ (DELF) ist ein vom französischen Bildungsministerium vergebenes Diplom zur Bescheinigung der Kenntnisse in Französisch als Fremdsprache. Das DELF-Diplom ist seit 2006 Bestandteil des Französischunterrichts an der bayerischen Realschule. (glx)

Kardinal Marx: „Christen sind Universalisten“

München, 5. Dezember 2017. Partikularismus und Nationalismus stehen nach Worten von Kardinal Reinhard Marx im Widerspruch zur Botschaft der Heiligen Schrift. „Das Volk Israel entdeckt, Gott ist nicht sein Privatgott, sondern er ist Gott und Vater aller Menschen. Alle Völker kommen auf dem Berg Zion zusammen, Israel ist wie ein Lockvogel, damit sich alle Kulturen versammeln“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 5. Dezember, in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom bei einem Gottesdienst zum Fest seines Namenspatrons, des Heiligen Reinhard von Lüttich. „Christen sind Universalisten, sie schauen immer auf alle Menschen.“

„Jeder Mensch ist ein Geschenk Gottes an die ganze Welt“

Garmisch-Partenkirchen, 4. Dezember 2017. Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führte den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Montag, 4. Dezember in den Integrationskindergarten des Vereins Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe in Garmisch-Partenkirchen. Kardinal Marx machte bei dem Besuch die Wichtigkeit integrativer Einrichtungen deutlich: „Jeder Mensch ist ein Geschenk Gottes an die ganze Welt. Pädagogik bedeutet, zu entdecken: Welche Möglichkeiten sind in diesem Menschen angelegt? Welche Botschaft geht von ihm aus?“ Gerade in der Weihnachtszeit werde daran erinnert, dass im Mittelpunkt des christlichen Glaubens ein Kind stehe und dass sich Gott in Jesus den Menschen zeigen wolle. „Jeder Mensch ist wichtig, jeder verdient das Leben. Keiner darf über den anderen ein Todesurteil fällen!“

Kardinal Marx besucht Integrationskindergarten

München/Garmisch-Partenkirchen, 28. November 2017. Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führt Kardinal Reinhard Marx, den Erzbischof von München und Freising, am Montag, 4. Dezember in den Integrationskindergarten des Vereins Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe in Garmisch-Partenkirchen (Dompfaffstraße 4). In sechs Gruppen werden dort 102 Kinder mit und ohne Behinderung betreut. Der Besuch beginnt um 9.30 Uhr mit der Begrüßung durch Alfred Heinle, Vorsitzender des Trägervereins, und einem Rundgang, bei dem die Leiterin Petra Röger die Arbeit der Einrichtung vorstellt.

Staatsorchester-Musiker spielen Lieblingsstücke zum Advent

München, 4. Dezember 2017. Eine neue Reihe mit Konzerten und Lichtinstallation veranstaltet die Erzdiözese München und Freising in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper von Sonntag, 3. Dezember, bis Freitag, 22. Dezember, in der Heilig-Geist-Kirche am Münchner Viktualienmarkt. Unter dem Motto „Advent.Lichter.Klang“ spielen Musikerinnen und Musiker des Bayerischen Staatsorchesters ihre Lieblingsstücke zum Advent. Dazu ist jeweils eine meditative Lichtinstallation zu sehen.

Begleiter durch die Advents- und Weihnachtszeit

München, 28. November 2017. Zu mehreren Hundert besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen lädt der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“ ein. Die mehr als 100 Seiten starke Publikation, die den Titel „Stern über Bethlehem“ trägt, listet neben Eucharistiefeiern und Andachten auch Konzerte, Besinnungsangebote, Vorträge, Führungen und Ausstellungen vom ersten Adventswochenende, Freitag, 1. Dezember, bis zum Hochfest Erscheinung des Herrn am Samstag, 6. Januar, auf.

„Die Augen aufmachen für das, was geschieht“

München, 3. Dezember 2017. Zum Beginn der Adventszeit hat Kardinal Reinhard Marx zu verstärkter Wachsamkeit gegenüber Ungerechtigkeit aufgerufen, dazu, „den Blick auf die zu richten, die bedroht sind“. Christen müssten „die Augen aufmachen für das, was geschieht, nicht darüber hinweggehen, was den Armen geschieht, was denen geschieht, die ausgegrenzt werden, was den Kranken geschieht“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst am Sonntag, 3. Dezember, bei den Missionarinnen der Nächstenliebe in München-Sendling, wo er anschließend auch an der Essensausgabe für Bedürftige teilnahm. In der Adventszeit gehe es darum, „aufmerksam, sensibel zu sein für das, was in der Welt geschieht, auch, was an Gefahren da ist, was an Kräften da ist, die den Menschen nicht dienen, sondern sie beherrschen wollen. Darauf müssen wir achten, das ist unsere Aufgabe!“

Kardinal Marx spricht auf Konferenz zu Integrationsfragen bei den Vereinten Nationen in Genf

Genf/Bonn, 30. November 2017. Anlässlich eines Fachgesprächs zu Fragen von Migration und Integration hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag, 30. November, in Genf für einen Integrationsbegriff geworben, der auf umfassende gesellschaftliche Teilhabe setzt. „Wir sind aufgerufen, die Entwicklung jeder Person zu fördern – unabhängig von ihrem jeweiligen Status.“ Zu diesem Zweck sei ein Perspektivwechsel notwendig: „Migranten, Asylbewerber und Flüchtlinge sollten nicht als passive Bittsteller betrachtet werden, sondern als Menschen, die einen Neubeginn wagen“, so Kardinal Marx. Dabei seien Sprache, Bildung und Arbeit Schlüssel zu gelingender Integration.

Katholische Kirche im Geodienst BayernAtlas verzeichnet

München, 6. Dezember 2017. Die katholischen Bistümer Bayerns sind seit dem 1. Dezember auch in der digitalen Geodatenwelt vertreten. Die Informationen über Grenzen und Verwaltungseinheiten sowie Verwaltungsgliederungen der katholischen Kirche in Bayern sind auf www.bayernatlas.de digital kartografiert. Dort sind die Daten der Kirche auf einen Blick zu finden wenn man auf der Startseite „Thema wechseln“ klickt und dann unter der Kachel „Verwaltungsatlas“ den Punkt „Kirchen“.

Ökumenische „Nacht der Lichter“ im Münchner Dom

München, 20. November 2017. Zu einer „Nacht der Lichter“ lädt das Erzbischöfliche Jugendamt München und Freising für Freitag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr in den Münchner Liebfrauendom ein. Jugendliche aus allen christlichen Konfessionen sind aufgerufen, mit Taizé-Liedern, Texten, Gebeten und Stille bei Kerzenlicht den Anfang des Advents zu feiern. Mitveranstalter sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Region München sowie die Evangelische Jugend München. Die „Nacht der Lichter“ wird von einem Team aus Ehrenamtlichen vorbereitet. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Gelegenheit zur Begegnung.

Neues Ordensforum im Erzbistum München und Freising

München, 29. November 2017. Das Erzbistum München und Freising hat ein Ordensforum ins Leben gerufen, mit dem Austausch und Vernetzung zwischen den Orden und mit der Erzdiözese gefördert werden sollen. Zu seinem ersten Treffen kam das neue Ordensforum am Dienstag, 28. November, im Erzbischöflichen Ordinariat in München zusammen. Themen waren der Tag der offenen Klöster und der Weltgebetstag um geistliche Berufungen im Jahr 2018, aktuelle Entwicklungen im Ordensbereich sowie eine verstärkte Zusammenarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit.

Katholikenrat befasst sich mit Zukunft christlicher Bildung

München, 27. November 2017. Mit der gesellschaftlichen Bedeutung und der Zukunft von christlicher Bildung befasst sich der Katholikenrat der Region München bei seiner Herbstvollversammlung am Freitag, 1. Dezember, in Unterbiberg, Landkreis München. Christian Stückl, Intendant des Volkstheaters München und Spielleiter der Passionsspiele Oberammergau, spricht dabei zum Thema „Information – Wissen – Glaube. Bildung heute“.   Die Vollversammlung beginnt um 15 Uhr mit einem Vespergebet mit Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg in der Kirche St. Georg (Zwergerstraße 8). Um 16 Uhr begrüßt die Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel die Teilnehmer im Pfarrheim St. Georg (Marktplatz 1). Nach dem Vortrag von Christian Stückl spricht Wolfgang Sagmeister, Direktor des Gymnasiums der Benediktiner Schäftlarn, darüber, was christliche Bildung auszeichnet. Anschließend diskutieren die beiden Impulsgeber mit dem Ersten Vorsitzenden des Münchner Bildungswerks, Peter Benthues, und der Leiterin der Kinderkrippe St.

Konzertreihe zu „Paradisi gloria“ bringt Musik und Religion zusammen

München, 4. Dezember 2017. Einen musikalischen Brückenschlag in andere Länder bietet die Konzertreihe „Paradisi gloria“ mit moderner geistlicher Musik in der Münchner Herz-Jesu-Kirche, Lachnerstraße 8, in der neuen Saison, der ersten unter der Leitung des neuen Chefdirigenten des Münchner Rundfunkorchesters, Ivan Repušic. Beim ersten Konzert am Freitag, 1. Dezember, erklangen Werke zweier französischer und eines Schweizer Komponisten zu den Themen Licht,  Schöpfung und Geburt. Auf dem Programm standen „Tout est lumière“ von André Caplet, „La création du monde“ von Darius Milhaud und die Weihnachtskantate „Une Cantate de Noël“ von Arthur Honegger. Es musizierten das Münchner Rundfunkorchester, der Chor des Bayerischen Rundfunks, der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper sowie die Sopranistin Elsa Benoit und der Bariton Peter Schöne. Die Leitung hatte Howard Arman.

Kardinal Marx warnt vor „Erodieren der Demokratie“

München, 22. November 2017. Kardinal Reinhard Marx hat vor einem „Erodieren der Demokratie“ gewarnt, wenn immer mehr Menschen wegen des Mangels an Bildung oder Arbeit nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben könnten. Es gelte deshalb, Bildung als „Chance für alle“ zu einem „Schlüsselthema für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft, für die Zukunft unserer Demokratie“ zu machen, so der Erzbischof von München und Freising in einem Festvortrag in München am Dienstagabend, 21. November, bei  der Verleihung des „Hidden Movers Award“. Mit dem Preis zeichnete die Deloitte-Stiftung innovative Bildungsprojekte aus.

Kardinal Marx: „Der Glaube kann die Angst vertreiben“

München/Freising, 25. November 2017. Eine Woche lang hat das Erzbistum München und Freising seinen Patron, den Heiligen Korbinian, gefeiert. Zu den Höhepunkten der Festwoche zählte der Festgottesdienst im Freisinger Mariendom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 25. November. Bei seiner Predigt rief Marx dazu auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und so, wie es der heilige Korbinian im achten Jahrhundert getan habe, das Evangelium zu verkünden. „Die Kernfrage ist, leben wir das Evangelium Gottes, geben wir Zeugnis von Jesus Christus.“

Auszeichnung für ehrenamtlich Engagierte der Erzdiözese

München/Freising, 27. November 2017. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Rahmen des Korbiniansfests vier verdiente Gläubige geehrt. Die Korbiniansmedaillen wurden am Samstag, 25. November, im Anschluss an den Festgottesdienst im Freisinger Mariendom verliehen.   Peter Benthues, 80, seit mehr als 35 Jahren engagiert in der Pfarrei St. Wilhelm in Oberschleißheim, langjähriger Pfarrgemeinderats- und Dekanatsratsvorsitzender, Mitglied des Vorstands des Katholikenrats der Region München und im Diözesanrat der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising, hat den Kranken- und Altenpflegeverein Oberschleißheim mitbegründet, ist aktiv in der Arbeit mit Geflüchteten sowie bei der Schleißheimer „Tafel“. Seit 2002 ist er Erster Vorsitzender des Münchner Bildungswerks, er setzte Impulse im Bereich der Elternbildung für die Münchner Schulen, für die Gründung der „Münchner Seniorenakademie“ sowie im Bereich Integration.