Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Kardinal Marx: „Wir gehen in ein Jahr voller Fragezeichen“

Bei Kardinal Reinhard Marx überwiegt zum Jahreswechsel trotz aller Sorgen um die Zukunft die Zuversicht. „Wir gehen in ein Jahr voller Fragezeichen, aber an der Seite Jesu“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 31. Dezember, bei einer feierlichen Andacht in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Altstadt. „Niemand kann die Hoffnung zerstören, dass am Ende er bestimmt: Jesus Christus.“

Gottesdienste, Andachten und Konzerte zum Jahreswechsel

Mit Gottesdiensten, Andachten und Konzerten begehen Katholikinnen und Katholiken in München den Jahreswechsel. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hält die traditionelle Jahresschlusspredigt am Silvestertag, Mittwoch, 31. Dezember, um 16 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6); dort steht er der Jahresschlussandacht mit dem feierlichen Te Deum und der Spende des Pontifikalsegens vor.

Marx: „Geschwisterlichkeit und Frieden sind keine Träumerei“

Kardinal Reinhard Marx ist überzeugt, dass das Christentum als „eine universale Botschaft der Freiheit, der Würde, der Geschwisterlichkeit aller“ Teil des Kernprofils Europas bleiben und eine Renaissance erleben werde. Laut Manuskript seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember, im Münchner Liebfrauendom fordert der Erzbischof von München und Freising Christinnen und Christen dazu auf, in Europa ihren „Platz einzunehmen, deutlich, klar und präsent inmitten der gegenwärtigen Herausforderungen“, und die „Vision einer geschwisterlichen Welt“ gegen „Eigeninteressen, Resignation und Zynismus“ zu verteidigen.

Weihbischof zu Stolberg eröffnet Sternsingeraktion 2026

Mit rund 260 als Königinnen und Könige verkleideten Kindern und Jugendlichen feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Dienstag, 30. Dezember, in Holzkirchen die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2026. Um 11 Uhr beginnt der Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche Sankt Josef (St.-Josef-Straße 14). Nach dem Mittagessen können die Sternsinger-Gruppen, die mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen aus dem gesamten Erzbistum München und Freising kommen, in Holzkirchen zahlreiche Workshops besuchen, in denen sie basteln, andere Länder und Kulturen kennenlernen, Schlittschuhlaufen oder im Kino „Willi in Bangladesch – Der Film zur Sternsingeraktion 2026“ mit TV-Moderator und Reporter Willi Weitzel anschauen können. Um 14.45 Uhr versammeln sich alle zum Abschluss-Impuls in der Pfarrkirche.

Papst Leo XIV. ernennt vier neue Monsignori

Papst Leo XIV. hat auf Vorschlag von Erzbischof Kardinal Reinhard Marx vier Priester der Erzdiözese München und Freising mit einem Ehrentitel ausgezeichnet und damit ihre Verdienste gewürdigt. So wurden folgende Geistliche zu Päpstlichen Kaplänen mit dem Titel Monsignore ernannt: Pfarrer Hans Huber (68), den Pfarrer im Ruhestand und Geistlichen Rat Johannes Kurzydem (68), Pfarrer Josef Riedl (69) sowie den Pfarrer im Ruhestand und Geistlichen Rat Klaus Günter Stahlschmidt (83). Der Erzbischof überreichte die Auszeichnungen am Samstag, 20. Dezember, bei einer Feierstunde im Bischofshaus in München

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Schalk und Peteranderl für differenziertere Migrationsdebatte

Armin Schalk, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken in der Erzdiözese München und Freising und Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), appellieren anlässlich des „Internationalen Tags der Migranten“ an die Politik, Multiplikatoren und Multiplikatorinnen sowie Medien, differenzierter mit dem Thema Migration umzugehen und werben dafür, in der öffentlichen Debatte den positiven Aspekten der Migration und gelungenen Beispielen für Integration mehr Raum zu geben. Neben den Menschen, die nach Deutschland kommen und sich hier ein neues Leben aufbauen, würden davon auch die Initiativen und Projekte von Zivilgesellschaft und Kirche, die diese Menschen entscheidend begleiten, profitieren. Diözesanrat und BHT treten dafür ein, Migration nicht als Problem zu sehen, sondern als Chance und Notwendigkeit.

Katholikinnen und Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholikinnen und Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising der Geburt Jesu Christi, beginnend am Heiligen Abend, Mittwoch, 24. Dezember, mit Christmetten. Am Weihnachtstag, Donnerstag, 25. Dezember, und am Fest des Heiligen Stephanus, Freitag, 26. Dezember, feiern sie Hochämter und Vespern. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest Taufe des Herrn am Sonntag, 11. Januar 2026.

Vierte Sitzung des Synodalen Gremiums im Erzbistum München und Freising

Das Synodale Gremium im Erzbistum München und Freising ist unter dem Vorsitz des Erzbischofs, Kardinal Reinhard Marx, am Samstag, 29. November, zu seiner vierten Sitzung im Erzbischöflichen Palais in München zusammengekommen. Mit der Gründung des Gremiums hatte die Erzdiözese München und Freising im Mai 2024 einen verlässlichen Ort der synodalen Beratung und Abstimmung auf diözesaner Ebene geschaffen.

Kardinal Marx warnt vor Schwächung des Sozialstaats

Kardinal Reinhard Marx hat vor einer Schwächung des Sozialstaats gewarnt: „Wenn die Reform des Sozialstaats bedeutet, dass wir einige auf der Strecke liegen lassen und die Armutsrisiken erhöhen  – da bin ich nicht dabei, das ist die rote Linie, das geht nicht!“, sagte der Erzbischof im Rahmen seines traditionellen vorweihnachtlichen Besuchs, der ihn am Dienstagnachmittag, 9. Dezember, nach Vaterstetten, Landkreis Ebersberg, ins Haus Maria Linden führte, eine Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks München für Menschen mit seelischer oder geistiger Beeinträchtigung. So wenig wie die Demokratie oder der Rechtsstaat dürfe der Sozialstaat zur Disposition gestellt werden, bekräftigte der Kardinal: „Ich sage ja auch nicht: Die Demokratie ist uns zu teuer oder der Rechtsstaat ist uns zu teuer. Als könnten wir da ein paar Einschränkungen machen. Der Sozialstaat gehört auf diese Ebene.“

Neue Frauenkommission im Erzbistum München und Freising

Die IX. Bischöfliche Frauenkommission der Erzdiözese München und Freising ist am Montag, 8. Dezember, unter Beisein von Kardinal Reinhard Marx zu ihrer konstituierenden Sitzung im Bischofshaus in München zusammengetroffen. Die Amtszeit der VIII. Frauenkommission, die sich im Dezember 2023 konstituiert hatte, endete vorzeitig, da ein neues Statut in Kraft gesetzt wurde, das die Rolle und die Aufgaben der Bischöflichen Frauenkommission stärkt und unter anderem eine andere Zusammensetzung vorsieht.

„Friedenslicht aus Betlehem“ kommt nach München

Das „Friedenslicht aus Betlehem“, das Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach München bringen, ist bei einem ökumenischen Jugendgottesdienst am dritten Adventssonntag, 14. Dezember, im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt worden. Dompfarrer Monsignore Klaus-Peter Franzl leitete die Feier gemeinsam mit dem Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben-Altbayern Thomas Prieto Peral sowie dem griechisch-orthodoxen bischöflicher Vikar Archimandrit Petros Klitsch.

„Trotzdem: Wir halten an unserer Hoffnung fest“

Kardinal Reinhard Marx hat an die Bedeutung der Gemeinschaft der Christen und deren Stärke in einer zunehmend polarisierten Welt erinnert. „Das Volk Gottes ist in der modernen Welt mit all ihren Schattenseiten ein kraftvolles Zeichen, dass wir Menschen eine Gemeinschaft sind, dass wir ohne Liebe und Hoffnung nicht leben können und dass es einen Gott gibt, der den Weg mit uns geht“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Gottesdienst am Samstagabend, 6. Dezember, in der Jesuitenkirche St. Michael in München, in dem er 19 Frauen und 31 Männern das Sakrament der Firmung spendete. Er hieß sie in der katholischen Kirche willkommen und erinnerte daran, dass die Kraft des Geistes Gottes die Quelle der Hoffnung sei, „die wir so sehr brauchen in dieser Zeit“.

Marx: Kirche ist nicht nur für sich selbst da, sondern für alle

Kardinal Reinhard Marx warnt vor eine Kirche, die nur auf sich selbst und nicht auf die Welt bezogen ist. Erinnernd an die vor 60 Jahren vom Zweiten Vatikanischen Konzil verabschiedete Konstitution „Gaudium et spes“ erklärt der Erzbischof von München und Freising in einem Beitrag für die Rundfunkreihe „Zum Sonntag“, der am Sonntag, 7. Dezember, gesendet wird, dass bis heute um das Verhältnis von Welt und Kirche gerungen werde, obwohl das Konzil dieses „neu und klar bestimmt hat“: Die Kirche stehe mitten in der Welt und „die Welt ist keine Gegenwelt zur Kirche“. Die Kirche müsse diese Programmatik immer wieder nach vorne stellen, so Marx. „Wir sind Kirche für alle Menschen“, sagt der Erzbischof und betont: „Wir sind nicht nur für uns selbst da als Kirche.“ Wo Menschen Leid widerfahre, sei die Kirche gefordert. „Es wäre wunderbar, wenn wir sagen könnten, dass wir diesen Auftrag schon erfüllen. Das tun wir nicht“, bilanziert Marx.

„Die Arbeit ist der Beginn eines erfüllten Menschseins“

Kardinal Reinhard Marx hat an die Würde der menschlichen Arbeit erinnert, durch die sich der Mensch von anderen Lebewesen unterscheide. „Wo Menschen miteinander kooperieren, die Arbeit verteilen, sich ergänzen und überlegen, wie sie sich gegenseitig helfen und beistehen können, ist der Beginn eines erfüllten Menschseins“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum Barbarafest am Donnerstagnachmittag, 4. Dezember, auf Deutschlands tiefster Baustelle, rund 40 Meter unter der Erde, an der 2. Stammstrecke der S-Bahn am Marienhof in München. Die Heilige Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute

Erzdiözese spendet für Menschen in Zentralafrika

Mit einer Spende in Höhe von 200.000 Euro unterstützt die Erzdiözese München und Freising die Hilfe von Caritas International für Menschen in der Zentralafrikanischen Republik. Das Geld fließt in die Versorgung mit Trinkwasser, die Ausstattung von Gesundheitszentren sowie in Maßnahmen, die den sozialen Frieden sichern sollen. Die Zentralafrikanische Republik ist eines der ärmsten und fragilsten Länder der Welt. Durch die extreme Gewalt zwischen verschiedenen bewaffneten Gruppen gibt es im Land rund 469.000 Binnengeflüchtete. Ein weiteres Problem ist die Gesundheitsversorgung Es fehlt an Personal, an Medikamenten, an Infrastruktur und an Impfungen.

Kardinal Marx firmt 50 Erwachsene in St. Michael

In einem feierlichen Gottesdienst spendet Kardinal Reinhard Marx am Samstag, 6. Dezember, um 18 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6) in München 50 erwachsenen Bewerberinnen und Bewerbern das Sakrament der Firmung. Insgesamt werden in diesem Jahr 89 Erwachsene das Sakrament der Firmung vom Erzbischof von München und Freising empfangen. Im Jahr 2024 waren es 62 Erwachsene, 2023 waren es 45.

Kardinal Marx besucht Einrichtung für ältere Menschen mit psychischer Beeinträchtigung

Sein traditioneller vorweihnachtlicher Besuch führt Kardinal Reinhard Marx am Dienstag, 9. Dezember, um 14 Uhr in das Haus Maria Linden in Vaterstetten (Landkreis Ebersberg), Arnikastraße 1. Die Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks München, das in diesem Jahr sein 140-jähriges Bestehen feiert, bietet etwa 100 älteren Menschen mit einer chronischen seelischen oder auch geistigen Beeinträchtigung ein Zuhause. Sie erfahren hier neben der seelischen Begleitung auch pflegerische Unterstützung im Alter, die herkömmliche Einrichtungen für Menschen mit diesen Beeinträchtigungen oft nicht leisten können. Die Bewohnerinnen und Bewohner können somit bis an ihr Lebensende in der gewohnten Umgebung bleiben.

Geistlich, musikalisch, kulturell: Advent in München

Zu einem vielfältigen geistlichen, musikalischen und kulturellen Angebot lädt die katholische Kirche in München in der Adventszeit ein. Die Hauptgottesdienste zu den Adventssonntagen im Münchner Liebfrauendom werden jeweils um 10 Uhr gefeiert und werden musikalisch besonders gestaltet. So bringt etwa am ersten Adventssonntag der Domchor unter der musikalischen Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz die Missa Adventus „Macht hoch die Tür“ von Hans Leitner (geb. 1961) zu Gehör. Den Festgottesdienst zum Dompatrozinium, dem Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria (Mariä Empfängnis), gestaltet am Montag, 8. Dezember um 18 Uhr, die Capella Cathedralis unter Hilz‘ Leitung mit der Missa de Beata Virgine von Gregor Aichinger (1564-1628).

„Da müssen wir als Christen vorne mit dabei sein“

Kardinal Reinhard Marx hat im Rahmen des Korbiniansfestes auf dem Freisinger Domberg Christinnen und Christen dazu aufgerufen, immer wieder auf die Chancen und Möglichkeiten zu schauen, statt zu resignieren und aufzugeben. „Hoffnung bedeutet, auf die eigenen Ressourcen zu achten und auf das, was vorne liegt und noch möglich ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Festgottesdienst am Samstag, 22. November, im Freisinger Mariendom mit Blick auf das diesjährige Motto der Korbinianswallfahrt, „Pilger der Hoffnung“. Die Kirche habe den Auftrag, so Marx, den Namen Jesu Christi auszurufen, den Grund der Hoffnung, und die ganze Welt einzuladen zu verstehen, was dieser Name bedeute.

„Alte Wege führen in neue Horizonte, wenn wir Mut haben“

Kardinal Reinhard Marx hat die Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in der Münchner Maxvorstadt als Beispiel gelungener Renaissance des Christentums in der Moderne gewürdigt. Beim Festgottesdienst zum 175-jährigen Bestehen der Abtei sprach der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt über das Spannungsfeld von Tradition und Erneuerung.

„Aus dem Schatz der großen Tradition was Neues machen“

Kardinal Reinhard Marx hat dem Direktor des Diözesanmuseums Freising, Christoph Kürzeder, zu seiner Auszeichnung mit dem Bayerischen Kunstpreis in der Kategorie „Kulturbotschafter“ gratuliert. Kürzeder gelinge es mit dem Diözesanmuseum, „Kirche darzustellen mit der großen Tradition, auch mit den Schattenseiten, vor allem aber als eine wunderbare Einladung, etwas zu erfahren, was wir sonst nicht erfahren können. Räume zu betreten, die eben nicht von uns gemacht sind. Deswegen gehören Kunst und Kirche zusammen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Preisverleihung am Dienstagabend, 18. November, in München.

„Wer die Freiheit gefährdet, dem treten wir entschieden entgegen“

Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, hat dazu aufgerufen, „im Hier und Heute in Wort und Tat Stellung zu beziehen gegen jede Art von Antisemitismus, von Judenhass, von Ablehnung aufgrund von Herkunft oder Religion“. Bei der Gedenkveranstaltung am Dienstag, 18. November, zur Erinnerung an die erste Deportation der Jüdinnen und Juden aus München 1941 im Münchner Stadtteil Milbertshofen-Am Hart forderte er die Menschen dazu auf, sichtbar Position zu beziehen – „solidarisch mit unseren jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Viel zu oft können sie nicht mehr angstfrei leben in unserer Stadt und in unserem Land. Und solidarisch mit allen Menschen, die rassistischen Vorurteilen und Verfolgungen in München ausgesetzt sind.

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Katholikenrat tagt zu Sprache und sozialem Klima

Unter dem Titel „Veränderte Sprache – veränderte Gesellschaft“ beschäftigt sich der Katholikenrat der Region München auf seiner Herbst-Vollversammlung am Freitag, 21. November, ab 15.30 Uhr im KKV Hansa Haus München (Brienner Straße 39) mit der Frage, wie sich die Veränderungen im Bereich der Kommunikationstechnologie und die damit einhergehende Veränderung der Sprache auf den öffentlichen Diskurs und somit die gesamte Gesellschaft auswirken.

„Nachhaltigkeit ist eine entscheidende Dimension für unsere Zeit“

Angesichts eines weltweit drohenden „Rollbacks“ in zahlreichen gesellschaftlichen Feldern betont Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung „der Nachhaltigkeit als eine entscheidende ökologische, ökonomische und auch politische Dimension für unsere Zeit“. Mit Sorge blicke er auf eine zunehmende Aushöhlung demokratischer Prinzipien, auf politische Kurzatmigkeit und nachlassende Anstrengungen beim Klimaschutz, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Eröffnung des Campus St. Michael in Traunstein am Montagnachmittag, 17. November.

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Landeskomitee gratuliert Albert Schmid zum 80. Geburtstag

Das Präsidium des Landeskomitees der Katholiken in Bayern gratuliert Albert Schmid, der von 2009 bis 2017 Vorsitzender der Laienvertretung auf Landesebene war, zu seinem 80. Geburtstag.

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Kardinal Marx gratuliert Albert Schmid zum 80. Geburtstag

Kardinal Reinhard Marx gratuliert Albert Schmid, dem ehemaligen Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, zu seinem 80. Geburtstag am Dienstag, 18. November 2025. Der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz würdigt Schmid für sein „unermüdliches Rufen nach einer christlichen, menschlichen und vernünftigen Willkommenskultur“.

„Lasst euch die Demokratie nicht kaputtmachen!“

Kardinal Reinhard Marx hat junge Christinnen und Christen dazu aufgerufen, für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. „Lasst euch die Demokratie nicht kaputtmachen!“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Jugendkorbinianswallfahrt am Samstag, 15. November, im Freisinger Mariendom. „Da muss man sich schon engagieren, in der Schule, in der Kommune, interessiert sein, offen sein: Von selbst setzt sich nicht das Gute durch“, betonte Kardinal Marx: „Die jungen Christinnen und Christen müssen dafür eintreten, dass Menschenwürde und Demokratie, Freiheit und Menschenrechte lebendig bleiben. Lasst euch nicht entmutigen – ich setze auf euch!“

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Migrationspolitik am christlichen Menschenbild ausrichten

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern fordert die politischen Einrichtungen kommunaler, Landes- und Bundesebene auf, ihr Handeln in Fragen des Asylrechts und der Migration an der Menschlichkeit auszurichten. „In den aktuellen populistischen Debatten werden Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten zunehmend – zu Unrecht – für gesellschaftliche Krisen verantwortlich gemacht. Dies untergräbt die globale Gerechtigkeit und Solidarität.“, heißt es in einer am Samstag, 15. November, auf der Herbstvollversammlung des Laiengremiums in Deggendorf verabschiedeten Stellungnahme mit dem Titel „Menschlichkeit verbindet: Integration im Licht einer christlichen Sicht auf den Menschen“. Damit möchte das Landeskomitee „seine Position zur Integration bekräftigen und alle Engagierten ermutigen, sowohl im politischen, gesellschaftlichen als auch im kirchlichen Bereich an ihrem Engagement festzuhalten.“

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„Die Zukunft unserer Kirche entscheidet sich vor Ort“

Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern warnt vor einer Tendenz in der Gesellschaft, auf Unsicherheit und soziale Probleme mit Abgrenzung zu reagieren und fordert mehr gesellschaftliche Solidarität. Der Vorsitzende der Laienorganisation, Christian Gärtner, hat in seinem Bericht am Freitag, 14. November, bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees in Deggendorf Katholikinnen und Katholiken dazu aufgerufen, „jeglichen politischen Akteuren, die Abgrenzung als vermeintliche Lösungsstrategie für soziale, wirtschaftliche und internationale Probleme propagieren“ mit der zentralen christlichen Botschaft entgegenzutreten, „dass wir alle Teil einer Menschheitsfamilie sind.“

Kardinal Marx: „Unser Inneres wachrufen“ für Leid von Betroffenen

Kardinal Reinhard Marx hat zu einer fortgesetzten Erinnerung an das Leid von Betroffenen sexuellen Missbrauchs aufgerufen.

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Franz-Eser-Medaille für Elfriede Schießleder

Für ihren herausragenden Einsatz ehrt das Landeskomitee der Katholiken in Bayern in diesem Jahr Elfriede Schießleder, die viele Jahre Vorstandsmitglied des Landeskomitees und auf Bundesebene Vizepräsidentin sowie bayerische Landesvorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) war, mit der Franz-Eser-Medaille. Die Auszeichnung des Landeskomitees richtet sich an Personen, die sich in besonderer Weise um das Laienapostolat in der katholischen Kirche verdient gemacht haben.

Gottesdienste und Jugendevent zu Ehren Korbinians

Mit Gottesdiensten, einem Begegnungs- und Bildungsprogramm sowie der Jugendkorbinianswallfahrt begeht die Erzdiözese München und Freising von Samstag, 15. November, bis Samstag, 22. November, die Korbinianswallfahrt auf den Freisinger Domberg zu Ehren ihres Bistumspatrons, des Heiligen Korbinian. Den Höhepunkt bildet der Festgottesdienst im Freisinger Mariendom mit Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Samstag, 22. November, um 10 Uhr, in dessen Rahmen auch die Korbiniansmedaillen für besonderes ehrenamtliches Engagement verliehen werden. Unter dem diesjährigen Leitwort der Wallfahrt „Pilger der Hoffnung“ findet an diesem Tag um 16 Uhr eine „Segensfeier für Klein und Groß im Dom“ mit Kardinal Marx und Thomas Prieto Peral, evangelisch-lutherischer Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben und Altbayern, statt. Zwischen Gottesdienst und Segensfeier gibt es ein gemeinsames Mittagessen und die Möglichkeit für Begegnungen in der Aula des Domgymnasiums. Im Freisinger Diözesanmuseum und im Stadtmuseum starten um 13.30 Uhr Workshops für alle ab 3 Jahren unter dem Titel „Stab, Bär und DU“.

Eröffnung von innovativem Bildungscampus St. Michael

Startschuss für einen neu gestalteten innovativen Bildungsstandort im Erzbistum München und Freising: Mit der Fertigstellung zweier in Lehm- und Holzbauweise errichteter Gebäude steht die Weiterentwicklung des katholischen Studienseminars Traunstein zu einem offenen, in ökologischer wie sozialer Hinsicht wegweisenden Bildungscampus vor dem Abschluss. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, segnet das von der Architektin Anna Heringer entworfene zentrale Campusgebäude aus Lehm sowie das in Holzbauweise errichtete Internatsgebäude im Rahmen der offiziellen Campuseröffnung am Montag, 17. November, um 14 Uhr.

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Landeskomitee positioniert sich zu Integration

Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 14. und 15. November, in Deggendorf widmen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern unter dem Titel „Menschlichkeit verbindet“ dem Thema „Integration im Licht des christlichen Menschenbildes“.

Andacht zum Gebetstag für Betroffene sexuellen Missbrauchs

Anlässlich des Gebetstags für Betroffene sexuellen Missbrauchs feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, gemeinsam mit dem Betroffenenbeirat der Erzdiözese München und Freising am Freitag, 14. November, um 19.30 Uhr eine Andacht in der Krypta des Münchner Liebfrauendoms. An der Andacht werden auch Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, und Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats München, teilnehmen. In der Krypta des Münchner Doms ist als Mahnmal gegen das Vergessen des Missbrauchs in der katholischen Kirche die Skulptur „Heart“ des Münchener Künstlers Michael Pendry auf einer Stele installiert. In Anlehnung an Psalm 147,3 ist das Werk mit der Inschrift versehen: „Wer heilt die zerbrochenen Herzen?“

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Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Telefonseelsorge
 
Bei der Telefonseelsorge in Bayern arbeiten mehr als 1.100 Ehrenamtliche mit, die 2024 rund 200.000 Gespräche per Telefon, Mail, Chat oder persönlich geführt haben und eine Versorgung rund um die Uhr sicherstellen. Die Anrufenden melden sich meist in akuten Notlagen, bei Einsamkeit, Beziehungsfragen, und in psychischen Krisen, oft auch bei Suizidgedanken. Sie bleiben dabei komplett anonym.

Laternenzüge erinnern an Sankt Martin

Mit einem Martinsspiel und einem Laternenumzug in der Innenstadt von München erinnern Kinder und Erwachsene am Dienstag, 11. November, an den Heiligen Martin von Tours. Um 16.30 Uhr beginnt die Martinsfeier mit einem Martinsspiel auf dem Frauenplatz vor dem Hauptportal des Domes. Anschließend führt der Martinszug der Münchner Innenstadtpfarreien entlang der Löwengrube und Ettstraße zur Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße. Gemeinsam mit den Chören der Domsingschule werden Martinslieder gesungen. In der Jesuitenkirche feiern die Gläubigen zum Abschluss eine festliche Andacht.

„Dieser Ungeist zieht uns nur nach unten“

Kardinal Reinhard Marx hat betont, dass völkischer Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus so stark im Widerspruch zum Evangelium stünden, dass getaufte Christen niemals auf einen solchen Weg kommen dürften. „Wir haben alle geglaubt, dass diese Gefährdungen endgültig vorüber sind. Sie sind es nicht! Die Völker in zwei Klassen einzuteilen und die Menschen, die zu uns kommen, zu entrechten und an die Seite zu drängen – all das ist wieder da“, erklärte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst anlässlich des 80. Todestags des Seligen Pater Rupert Mayer am Montag, 3. November, in der Bürgersaalkirche in München.

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Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

Die bayerischen Bischöfe treffen unter dem Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx von Mittwoch, 5. November, bis Donnerstag, 6. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen.

Kardinal Marx: Gute Sterbestunde statt assistierten Suizids

Kardinal Reinhard Marx hat zu Allerseelen den unermesslichen Wert eines jeden einzelnen Menschenlebens betont und sich klar gegen den sogenannten assistierten Suizid und für den Lebensschutz ausgesprochen. „Ich empfehle jedem, vor allem uns Älteren, um eine gute Sterbestunde zu beten: Eine Sterbestunde, die gut ist, weil sie schmerzfrei ist und nicht allein stattfindet“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 2. November, im Münchner Liebfrauendom, „und dass sie nicht durch die Hand eines anderen Menschen sterben, sondern an der Hand eines anderen.“

Erklärung von Kardinal Marx zur Veröffentlichung des Dritten Zwischenberichts in der Diözese Trier

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, gibt zur heute erfolgten Veröffentlichung des Dritten Zwischenberichts des Projekts „Sexueller Missbrauch von Minderjährigen sowie hilfs- und schutzbedürftigen erwachsenen Personen durch Kleriker/Laien im Zeitraum von 1946 bis 2021 im Verantwortungsbereich der Diözese Trier: eine historische Untersuchung“ die folgende Erklärung ab:

Erzdiözese beteiligt sich am „Bachfest München“

Die Erzdiözese München und Freising beteiligt sich mit zahlreichen Gottesdiensten, Konzerten und Lesungen am „Bachfest München – Wege zu Bach in Bayern“ vom 31. Oktober bis 30. November 2025. Zum Auftakt der Konzertreihe bringen die Junge Domkantorei München, ein Vokalensemble der Münchner Dommusik und das Barockensemble Concerto München am Sonntag, 2. November, um 17 Uhr die Hohe Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach (1685-1750) unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler im Liebfrauendom in München zu Gehör.

Allerheiligen und Allerseelen: Gedenken an Verstorbene

Den Themen Trauer und Trauerbegleitung widmet sich die Erzdiözese München und Freising rund um das Hochfest Allerheiligen am Samstag, 1. November, und das Fest Allerseelen am Sonntag, 2. November, sowie den gesamten Monat November über mit offenen Treffs, Seelsorgeangeboten, Gottesdiensten, Gräbersegnungen und Ausstellungen.

Erinnerung an Pater Rupert Mayer

Eine neu aufgestellte Holzfigur bei der Bahnhofsmission im Hauptbahnhof München erinnert an den Jesuitenpater Rupert Mayer, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts für die Armen und Schwachen engagierte und zum katholischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus gehörte. Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, segnet die Figur am 80. Todestag des Paters, am Samstag, 1. November, um 9 Uhr im Hauptbahnhof München. Thomas Prieto Peral, evangelisch-lutherischer Regionalbischof im Kirchenkreis Schwaben und Altbayern, Irmgard Ranner, Leiterin Personenbahnhöfe München der Deutschen Bahn, Pfarrer Eugen Strasser-Langenfeld von der Bahnhofsseelsorge der Erzdiözese und Bettina Spahn, Leiterin der Katholischen Bahnhofsmission, sprechen Grußworte.

Neuer Geistlicher Direktor für Landvolkshochschule

Die Katholische Landvolkshochschule Petersberg in Erdweg bei Dachau erhält einen neuen Geistlichen Direktor: Auf Pfarrer Josef Mayer, 65 Jahre, der zum Jahresende 2025 sein aktuelles Amt abgibt, um zum 1. Mai 2026 die Leitung des Pfarrverbands Odelzhausen zu übernehmen, folgt zum 1. September 2026 Domvikar Thomas Belitzer, 40 Jahre. Belitzer ist  derzeit mit einer halben Stelle als Erzbischöflicher Zeremoniar tätig und absolviert zudem gerade einen Masterstudiengang „Caritaswissenschaft und werteorientiertes Management".

„Starkes Zeichen der Verständigung und Versöhnung“

Gläubige aller Religionen ruft Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, dazu auf, „Quelle von Versöhnung und Frieden“ zu sein. Voraussetzung dafür sei vor allem „der Respekt voreinander, eine wertschätzende Haltung, die zuhört und im anderen eine Bereicherung sieht“, so Klingan in seinem Grußwort anlässlich des Friedensgebets des Rats der Religionen München in der ehemaligen Karmeliterkirche in München am Mittwochabend, 22. Oktober.

Seelsorgerische und kirchliche Berufsbilder kennenlernen

Die Berufungspastoral der Erzdiözese München und Freising und die Personalabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat München bieten interessierten Schulabsolventinnen und -absolventen, Studentinnen und Studenten sowie Quereinsteigerinnen und -einsteigern an drei Terminen Einblicke und Gespräche zu seelsorgerischen und anderen kirchlichen Berufsbildern.

„Das Wort Gottes ist eine Befreiung, aber nicht harmlos!“

Das „Element der Nähe zu den Menschen“ ist nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx entscheidend bei der Verkündigung des Wortes Gottes: „Das ist eine Botschaft, die nicht von oben her den Menschen bedrängt, die ängstigt und klein macht. Es ist eine Botschaft, die ganz nahe ist, die uns nicht fremd ist, uns nicht von uns entfremdet, sondern uns zum Kern des Lebens bringt“, so der Erzbischof von München und Freising am Samstagvormittag, 18. Oktober, in Germering, Landkreis Fürstenfeldbruck, bei einem Gottesdienst, in dessen Rahmen er vier neue Gemeindereferentinnen und einen Gemeindereferenten aussandte.

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Kardinal Marx unterzeichnet Blühpakt Bayern

Die Katholische Kirche in Bayern wird neuer Partner im Blühpakt Bayern. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit bei der Förderung der Artenvielfalt und die „Charta zum Schutz der Insekten“ unterzeichnen Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising und Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz, und Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, am Montag, 20. Oktober 2025, um 14.30 Uhr im Palais Holnstein (Kardinal-Faulhaber-Straße 7) in München.

Pater-Rupert-Mayer-Schule öffnet Kunstzyklus für Besucher

Der Werkzyklus „Himmelsbilder – Weltennetz“, den die Münchner Künstlerin Anja Verbeek von Loewis für das erzbischöfliche Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrum in Pullach bei München geschaffen hat, ist nun erstmals auch öffentlich zu sehen. Bei einer Führung am Samstag, 18. Oktober, ab 15 Uhr gibt Verbeek von Loewis Einblick in Entstehung und Bedeutung ihrer Werke in der Pater-Rupert-Mayer-Volksschule (Wolfratshauser Straße 30). Bereits um 14.30 Uhr führt sie außerdem durch Bilder, die bei Workshops mit Schülerinnen und Schülern entstanden sind. Auch beim Tag der offenen Tür am Samstag, 25. Oktober, von 9 bis 12.30 Uhr können Interessierte Schulgebäude und Kunstwerke erkunden.