Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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„Unterstützend, barmherzig und ermutigend“

München, 20. Februar 2018. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern plädiert für eine umfassende Rezeption des nachsynodalen Schreibens „Amoris laetitia“ von Papst Franziskus mit besonderem Blick auf die zentrale Botschaft des Schreibens, die „unterstützend, barmherzig und ermutigend ist – nicht mehr und nicht weniger“. Gerade wenn „Beziehungen trotz aller Begleitung, allen Bemühens und aller Fürsorge dennoch zerbrechen“, werde „die Kirche die Menschen nicht mit der vermeintlich reinen Lehre erreichen“, so das Präsidium des Landeskomitees in einer aktuellen Stellungnahme.

Erzbistum unterstützt Kampf gegen Frauenhandel

München, 20. Februar 2018. Das Erzbistum München und Freising unterstützt den Kampf gegen Frauenhandel: Die Fachberatungsstelle Jadwiga erhält 63.000 Euro, um in der Erstaufnahmeeinrichtung in Fürstenfeldbruck sowie im Transitzentrum Manching die Opfer von Zwangsprostitution zu beraten und zu betreuen. Jadwiga wird getragen von der Katholischen Mädchensozialarbeit IN VIA, Landesverband Bayern, und dem Verein für Internationale Jugendarbeit, Landesverein Bayern.

Marx und Tremmel rufen zu Pfarrgemeinderatswahlen auf

München, 19. Februar 2018. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken, Hans Tremmel, rufen zur Beteiligung an den Pfarrgemeinderatswahlen am Sonntag, 25. Februar, auf. Eine lebendige Kirche brauche Institutionen, die das vielfältige Engagement von Christinnen und Christen „motivieren, kanalisieren und vernetzen“, heißt es in dem gemeinsamen Schreiben an die etwa 1,5 Millionen wahlberechtigten Katholiken in der Erzdiözese München und Freising. „Deshalb ermutigen wir die Katholikinnen und Katholiken des Erzbistums, sich an der Wahl unserer Pfarrgemeinderäte zu beteiligen und damit zu zeigen: Mitverantwortung in der Kirche ist wichtig und wertvoll. Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und geben Sie Ihre Stimme ab.“

Gedenkgottesdienst für die Weiße Rose in der Universitätskirche

München, 19. Februar 2018. Am 75. Jahrestag der Verhaftung von Hans und Sophie Scholl sowie Willi Graf hat ein ökumenischer Gedenkgottesdienst mit Weihbischof Bernhard Haßlberger, der evangelisch-lutherischen Stadtdekanin Barbara Kittelberger und dem griechisch-orthodoxen Erzpriester Apostolos Malamoussis am Sonntag, 18. Februar in der Universitätskirche St. Ludwig an sie und die weiteren Mitglieder der Weißen Rose erinnert. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand eine szenische Lesung: Schülerinnen und Studierende trugen Ausschnitte aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der Mitglieder der Weißen Rose vor. Im Anschluss fand im Pfarrsaal St. Ludwig ein Zeitzeugengespräch mit der 98-jährigen Eva Hönigschmid statt, die während ihres Studiums in München mit Alexander Schmorell und Christoph Probst von der Weißen Rose befreundet war.

Gretchen in St. Margaret

München, 20. Februar 2018. Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sich das Erzbistum München und Freising am Faust-Festival in München von 23. Februar bis 29. Juli. In der Pfarrkirche St. Margaret, Margaretenplatz 1, in München-Sendling gestalten zehn Sendlinger Künstlerinnen und Künstler jeweils ein Kunstprojekt. Dazu wird ein geistlicher Impuls vorgetragen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils samstags um 17 Uhr, im Anschluss sind die Besucher zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Beteiligten eingeladen. Das erste Projekt, eine Installation mit dem Titel „cognitio“, die den Betrachter zur Selbstreflexion im Spannungsfeld von Glauben und Wissen einlädt, präsentiert der Künstler Karl Kempf am Samstag, 24. Februar.

Kardinal Friedrich Wetter wird 90 Jahre alt

München, 16. Februar 2018. Das Erzbistum München und Freising gratuliert Kardinal Friedrich Wetter zu seinem 90. Geburtstag, den der emeritierte Erzbischof am Dienstag, 20. Februar, feiert. Kardinal Reinhard Marx würdigt seinen Vorgänger aus diesem Anlass als „treuen Boten der Liebe Gottes und unermüdlichen Erneuerer der Seelsorge“. Kardinal Wetter ermutige bis heute Menschen dazu, „ein kraftvolles Zeugnis für den Glauben abzulegen“. In seiner Zeit an der Spitze des Erzbistums München und Freising von 1982 bis 2008 habe er zahlreiche Veränderungen angestoßen, dabei einen „weiten Blickwinkel“ eingenommen und den Dialog mit vielen Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche gepflegt. Dafür sei Marx ihm sehr dankbar wie auch dafür, dass er seit zehn Jahren weiter im Erzbistum als Seelsorger präsent sei.

Kardinal Marx trifft Kardinal Raï und Patriarch Sidrak

München, 19. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, ist am Samstag, 17. Februar, in München zu einem Gespräch mit Kardinal Béchara Pierre Raï und Patriarch Ibrahim Isaac Sidrak zusammengekommen. Kardinal Raï, Maronitischer Patriarch von Antiochien und des ganzen Orients, ist das Oberhaupt der maronitischen Christen, der größten christlichen Gemeinschaft des Libanon. Sidrak ist Patriarch von Alexandrien und Oberhaupt der koptisch-katholischen Christen, die überwiegend in Ägypten leben. An dem Gespräch im Erzbischöflichen Palais nahm auch Erzbischof Paul Gallagher teil, Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten im Vatikanischen Staatssekretariat. Ein gemeinsames Gebet in der Hauskapelle schloss sich an. Kardinal Raï und Patriarch Sidrak hielten sich aus Anlass der Münchner Sicherheitskonferenz in der Stadt auf.

„Kirche soll Zeichen sein für die Einheit der Menschheit“

München, 18. Februar 2018. Laut Kardinal Reinhard Marx soll die Kirche ein Zeichen sein für die Einheit der Menschheit. Der Bund Gottes sei „nicht nur mit einigen wenigen geschlossen, sondern mit der ganzen Schöpfung, mit allen Menschen, mit allen Lebewesen“, so der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 18. Februar, im Münchner Liebfrauendom bei der bundesweiten Eröffnung der Misereor-Fastenaktion.   Der Regenbogen als Zeichen für den Bund Gottes sei „eine Botschaft der Hoffnung, eine Botschaft, die aufgegriffen werden soll, auch von uns“, forderte Marx. Es gelte, „Einheit und Vielfalt zusammenzubringen, die große Vielfalt der Menschheit, der Schöpfung, der Kulturen, der Traditionen in die eine Gemeinschaft des Bundes einzubringen“. Der Regenbogen als Zeichen für diese Gemeinschaft der Vielfalt finde gegenwärtig aber auch Widerspruch: „Manchen ist das zu bunt, und die Gefahr, sich wieder zurückzuziehen in nationale Engführung, in die Überhöhung der einen gegenüber den anderen –wer wollte leugnen, dass das wieder starke Bewegungen sind?

Eröffnung der Misereor-Fastenaktion in München

München, 19. Februar 2018. Die Erzdiözese München und Freising war in diesem Jahr Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Misereor-Fastenaktion am Sonntag, 18. Februar. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat am ersten Fastensonntag um 10 Uhr im Münchner Liebfrauendom ein Pontifikalamt mit Gästen aus Indien gefeiert, das die diesjährige Fastenaktion in den Fokus rückte. Die musikalische Gestaltung übernahm die Münchner Dommusik zusammen mit den Brüdern Nasir und Monir Aziz, die klassische Ragamusik aus Indien zu Gehör brachten.

„Menschen mit Botschaft Jesu in Berührung bringen“

München, 16. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx ruft die Christen zu Beginn der Fastenzeit dazu auf, „auf sehr vielfältigen und unterschiedlichen Wegen Menschen in Berührung zu bringen mit der Botschaft Jesu“ und sich dabei weder vom Blick auf Zahlen und Statistiken noch von der „Vorstellung, ,früher war es besser‘“, entmutigen zu lassen. Jeder Christ solle durch sein Zeugnis die „Faszination und Kraft der Person Jesu und seiner Worte, seines Lebens sichtbar und erfahrbar“ machen, schreibt der Erzbischof von München und Freising in seinem Hirtenbrief zum Beginn der Österlichen Bußzeit.

Kunstinstallation im Beichtstuhl

München, 19. Februar 2018. Eine Kunstinstallation in einem Beichtstuhl ist ab Sonntag, 18. Februar, in der Pfarrkirche St. Ursula, Kaiserplatz 1, zu erleben. Ein kurzes Hörspiel mit dem Titel „Ist da wer?“ konfrontiert die Besucher spielerisch mit Fragen nach der eigenen Lebensbilanz und Lebensausrichtung und regt sie an, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Die Zuhörer sitzen dabei an der Stelle des Beichtstuhls, die sonst für den Priester vorgesehen ist, und verfolgen das Hörspiel über Kopfhörer. Parallel wird ein zweiter Beichtstuhl künstlerisch transformiert. Dort können die Besucher dem Gehörten nachspüren und die sinnliche Raumerfahrung vertiefen. Alle Elemente der Installation verschmelzen zu einem ganzheitlichen Erlebnis, das das Potenzial dieses besonderen Ortes im Kirchenraum neu erschließt und Kirche, Kunst und Psychologie miteinander verbindet.

Von Seligsprechungsverfahren bis zur Fotografie

München, 21. Februar 2018. Von der Frage nach der Aktualität von Seligsprechungsverfahren über eine mediengeschichtliche Betrachtung der „Erzbischöfe von München und Freising in der Fotografie des 20. Jahrhunderts“ bis zu einer historischen Auseinandersetzung über die Unauflöslichkeit der Ehe reicht das diesjährige Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising am Dienstag, 20. Februar, gestartet hat. Der Münchner Historiker Matthias Lebegern betrachtet bei seinem Vortrag am 13. März mit dem Titel „Kontinuität oder Wandel? Die Erzbischöfe von München und Freising in der Fotografie des 20. Jahrhunderts“ die Bistumsgeschichte des 20. Jahrhunderts unter einer mediengeschichtlichen Fragestellung.   Am 10. April stellt Klaus Ganzer, langjähriger Lehrstuhlinhaber für Kirchengeschichte an der Universität Würzburg, unter dem Titel „Absolute Unauflöslichkeit der Ehe?“ dar, wie sich das Konzil von Trient (1545-1563) mit der Frage einer neuen Eheschließung bei Ehebruch auseinandersetzte.

Von Seligsprechungsverfahren bis zur Fotografie

München, 16. Februar 2018. Von der Frage nach der Aktualität von Seligsprechungsverfahren über eine mediengeschichtlichen Betrachtung der „Erzbischöfe von München und Freising in der Fotografie des 20. Jahrhunderts“ bis zu einer historischen Auseinandersetzung über die Unauflöslichkeit der Ehe reicht das diesjährige Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising am Dienstag, 20. Februar, startet.

Eröffnung der Misereor-Fastenaktion in München

München, 8. Februar 2018. Die Erzdiözese München und Freising ist in diesem Jahr Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Misereor-Fastenaktion am Sonntag, 18. Februar. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am ersten Fastensonntag um 10 Uhr im Münchner Liebfrauendom ein Pontifikalamt mit Gästen aus Indien, das die diesjährige Fastenaktion in den Fokus rückt. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Münchner Dommusik zusammen mit den Brüdern Nasir und Monir Aziz, die klassische Ragamusik aus Indien zu Gehör bringen. Der Gottesdienst wird live in der ARD übertragen (nur Pool-Fotos möglich! Vgl. Hinweise am Ende der Meldung).

Gedenkgottesdienst für die Weiße Rose in der Universitätskirche

München, 8. Februar 2018. Am 75. Jahrestag der Verhaftung von Hans und Sophie Scholl sowie Willi Graf erinnert ein ökumenischer Gedenkgottesdienst in der Universitätskirche St. Ludwig an sie und die weiteren Mitglieder der Weißen Rose. Die Feier mit Weihbischof Bernhard Haßlberger, der evangelisch-lutherischen Stadtdekanin Barbara Kittelberger und dem griechisch-orthodoxen Erzpriester Apostolos Malamoussis beginnt am Sonntag, 18. Februar, um 17 Uhr. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht eine szenische Lesung: Schülerinnen und Studierende tragen Ausschnitte aus Briefen und Tagebuchaufzeichnungen der Mitglieder der Weißen Rose vor. Im Anschluss findet gegen 18.15 Uhr im Pfarrsaal St. Ludwig ein Zeitzeugengespräch mit der 98-jährigen Eva Hönigschmid statt, die während ihres Studiums in München mit Alexander Schmorell und Christoph Probst von der Weißen Rose befreundet war.

Opernregisseurin gestaltet Gottesdienst in St. Paul mit

München, 14. Februar 2018. Gemeinsam mit der Regisseurin Sigrid Herzog vom Opernstudio der Bayerischen Staatsoper gestaltet Pfarrer Rainer Hepler von der Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising am Sonntag, 18. Februar, um 20.15 Uhr einen Gottesdienst in der Kirche St. Paul an der Theresienwiese. Die Feier gehört zu der Reihe „Der Gottesdienst und die Künste“ und fragt unter dem Motto „Heiliges Spiel“ nach dem Spannungsfeld zwischen dem vorgegebenen Ritual und seiner Aktualisierung nach den Regeln der Kunst.

Pressegespräch zur Misereor-Fastenaktion in München

München, 8. Februar 2018. Die Erzdiözese München und Freising ist in diesem Jahr Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Misereor-Fastenaktion am Sonntag, 18. Februar. Das Bischöfliche Hilfswerk stellt 2018 die Menschen in Indien in den Mittelpunkt und geht unter dem Motto „Heute schon die Welt verändert?“ der Frage nach, wie Menschen weltweit ein Leben in Würde ermöglicht werden kann. Medienvertreter können sich über die diesjährige Aktion informieren bei einem

„Hinschauen, und dann sagen: So nicht!“

München, 14. Februar 2018. Zum Beginn der Fastenzeit hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, „sich betreffen, sich berühren“ zu lassen von menschlichem Leid. „Umkehr: Da geht es zunächst nicht um eine moralische Anstrengung, sondern darum, sich anrühren zu lassen von dem lebendigen Gott, der uns aufbrechen lässt in ein größeres, tieferes, intensiveres, besseres Leben“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, beim Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am Mittwoch, 14. Februar, im Münchner Liebfrauendom.

Gottesdienste und Segen zum Valentinstag

München, 7. Februar 2018. Den Valentinstag am Mittwoch, 14. Februar, nehmen zahlreiche Pfarreien im Erzbistum München und Freising zum Anlass, die Gläubigen zu besonderen Gottesdiensten und Veranstaltungen einzuladen. Rund um den Tag des Heiligen Valentin, des Patrons der Liebenden, ist so Gelegenheit, Gott für gelingende Beziehungen zu danken oder um seine Hilfe in Partnerschaft und Ehe zu bitten. Vielerorts können sich Paare auch segnen lassen.   Am Montag, 12. Februar, um 18 Uhr beginnt in der Bürgersaalkirche in der Münchner Innenstadt (Neuhauser Straße 14) ein Gottesdienst mit Einzelsegen für alle Menschen in Beziehung unter dem Motto „Zwei Saiten – Eine Stimme“. Pater Karl Kern SJ hält die Predigt, der Chor „CantioNova“ der Jesuitenkirche St. Michael übernimmt die musikalische Gestaltung. In der Pfarrkirche St. Ursula in Schwabing (Kaiserplatz 1) findet am Mittwoch, 14. Februar, der gleichzeitig Aschermittwoch ist, um 19 Uhr ein Gottesdienst statt mit Auflegung des Aschenkreuzes und persönlicher Segnung der Liebenden. In der Unterkirche von St. Margaret in Sendling (Margaretenplatz 1) beginnt am Sonntag, 18.

„Aschermittwoch der Künstler“ im Gedenken an Weiße Rose

München, 8. Februar 2018. Im Gedenken an das Wirken der Weißen Rose feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den diesjährigen Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ am Mittwoch, 14. Februar, um 16 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Dazu wird das Kreuz aus der Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim in den Liebfrauendom gebracht. Zur Zeit des Nationalsozialismus war es in der dortigen „Arme-Sünder-Zelle“ angebracht, wo sich zum Tode Verurteilte vor der Hinrichtung aufhielten, auch mehrere Mitglieder der Weißen Rose.

Gottesdienste für Fastenzeit und Ostern online abrufbar

München, 12. Februar 2018. Rund 2.000 Gottesdienste in der Münchner Innenstadt in der Fastenzeit und in den Tagen um Ostern listet eine Internetseite des Erzbistums München und Freising auf, die unter www.fastenzeit-in-muenchen.de sowie www.ostern-in-muenchen.de erreichbar ist. Sie können nach Stichworten, Pfarreinamen, Postleitzahlen und Zeiträumen durchsucht werden. Das Angebot reicht vom Aschermittwoch, 14. Februar, bis zum Weißen Sonntag, 8. April.

Kardinal Marx würdigt Flughafenseelsorge

München, 12. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat am Sonntag, 11. Februar, die Katholische Seelsorge am Franz-Josef-Strauß-Flughafen im Erdinger Moos gewürdigt. Es sei heute mehr denn je Aufgabe von Christen, Brücken zwischen Menschen zu bauen statt Gräben zu vertiefen, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst in der Christophoruskapelle im Flughafen. Wie Jesus im Evangelium die Aussätzigen berührt und dadurch geheilt habe, müssten die Christen die Not der Menschen, ihre Ängste und Sorgen, an sich heranlassen, um sensibel zu werden und nachhaltig helfen zu können. Diesem Auftrag aus der Heiligen Schrift kämen die Mitarbeiter der kirchlichen Dienste am Flughafen in ihrer Arbeit nach. Im Anschluss an die Messe, die unter anderem Reisende, Mitarbeiter des Flughafens und deren Angehörige sowie Mitarbeiter der Flughafenseelsorge mitfeierten, nahm der Kardinal sich Zeit für Gespräche.

Weltgebetstag: In Leichter Sprache beten

München, 1. Februar 2018. Die Pastoral für Menschen mit Behinderung im Erzbistum München und Freising hat erstmals die Gebetsordnung für den Weltgebetstag der Frauen in Leichte Sprache übertragen. Die Gebetstagstexte stehen online unter www.erzbistum-muenchen.de/weltgebetstag-leichte-sprache zur Verfügung.   Leichte Sprache ist eine speziell geregelte sprachliche Ausdrucksweise des Deutschen, die besonders leicht verständlich sein soll. Das Regelwerk wird vom Verein Leichte Sprache herausgegeben. Die Leichte Sprache soll der Barrierefreiheit dienen, indem sie Menschen mit geringer Sprachkompetenz Texte einfach zugänglich macht. Die Fachstelle des Erzbistums München und Freising ist Vorreiterin für Leichte Sprache im spirituellen und religiösen Bereich. Seit einigen Jahren schon werden die „Exerzitien im Alltag“ in Leichte Sprache übertragen.   Der Weltgebetstag der Frauen ist eine internationale ökumenische Basisbewegung. Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem anderen Land die Texte für den Gebetstag vor.

Marx: Kirche muss für die Freiheit aller Menschen einstehen

München/Dachau, 7. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat dazu aufgerufen, dass die Kirche nicht nur an sich selbst denken dürfe, sondern an die Gesellschaft denken müsse, in der sie wirke. In einer offenen Gesellschaft sei die Kirche eine wichtige Partnerin von Staat und Gesellschaft, sagte der Erzbischof von München und Freising in einem Vortrag am Dienstagabend, 6. Februar, im Ludwig-Thoma-Haus in Dachau. Er sprach vor gut 200 Gästen des katholischen Erwachsenenbildungswerks Dachauer Forum über „Die Sendung der Kirche in einer offenen Gesellschaft“. „Als Kirche sind wir gefordert, für die Freiheit aller Menschen einzutreten“, so Marx. „Ich hoffe, dass wir nicht um Demokratie und Freiheit kämpfen müssen – bin mir aber nicht sicher. So ausgemacht ist das nicht. Aber dann möchte ich doch, dass die Kirche auf der richtigen Seite steht und für die Freiheit auch derer kämpft, die nicht unsere Position haben.“

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München, 24. Januar 2018. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt zu mehreren Abendveranstaltungen ein, bei denen sich Interessierte über die einjährige, kostenlose Ausbildung informieren können. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr. Informationsabende finden statt am Montag, 26. Februar, im Pfarrsaal St. Andreas in Berchtesgaden (Nonntal 4) und am Donnerstag, 15. März, im Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing (Martin-Oberndorfer-Straße 2).

Neue Poinger Pfarrkirche wird am 10. Juni geweiht

Poing/München, 7. Februar 2018. Poings neue Pfarrkirche wird noch im Frühjahr 2018 fertiggestellt. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, weiht die Pfarrkirche Seliger Rupert Mayer in Poing (Landkreis Ebersberg) am 10. Juni um 9.30 Uhr im Rahmen eines Festgottesdienstes. Anschließend  ist ein Festzug zum Baubetriebshof der Gemeinde Poing geplant, auf dessen Gelände die Pfarrgemeinde mit Bewirtung und Bühnenprogramm feiert. Um 18 Uhr beschließt ein Abendlob in der dann neu geweihten Kirche den Tag. Das Gotteshaus vervollständigt das Kirchenzentrum Seliger Pater Rupert Mayer, das bisher aus Kindergarten und Pfarrheim besteht. 

Kardinal Marx dankt Prälat Lindenberger für Dienst als Caritasdirektor

München, 5. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat dem bisherigen Direktor des Diözesancaritasverbands der Erzdiözese München und Freising, Prälat Hans Lindenberger, für die 14 Jahre seines Dienstes gedankt und die zentrale Bedeutung des diakonischen Auftrages für die Kirche hervorgehoben. „Hans Lindenberger hat oft erfahren, wie wir in der konkreten Zeitstunde gefragt sind zu helfen“, sagte Marx in seiner Predigt bei einem Festgottesdienst anlässlich der Verabschiedung Lindenbergers in der Münchner Kirche St. Sylvester am Montag, 5. Februar. Die alternde Gesellschaft etwa oder das Thema Flucht und Migration seien „Herausforderungen, die uns zwingen, das zu tun, was notwendig ist. Das ist kein Nebenschauplatz, wir schenken den Menschen die heilende Kraft Gottes“.

„Jesus ist auch meine Rettung in all meiner Armseligkeit“

München, 2. Februar 2018. Anlässlich des Festes Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, hat Kardinal Reinhard Marx betont, dass es die Aufgabe der Kirche sei, Jesus Christus der Welt zu präsentieren – und nicht etwa sich selbst. „Die Berufung der Kirche ist, ihn der Welt zu zeigen, allen Völkern zu offenbaren: Wir sind geheilt“, sagte der Erzbischof bei einem Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Freitag, 2. Februar. Ordensleute unterstrichen diese besondere Berufung durch ihre Lebensform. „Auch meine Aufgabe ist, den Menschen immer wieder Jesus zu zeigen, er ist auch meine Rettung in all meiner Armseligkeit, wenn ich vor Gott trete.“ Marx erinnerte daran, dass er vor genau zehn Jahren am Fest Darstellung des Herrn sein Amt als Erzbischof von München und Freising angetreten hatte.

Kardinal Marx begrüßt Diskussion um Vaterunser

München, 5. Februar 2018. Kardinal Reinhard Marx begrüßt die aktuelle Diskussion um die Vaterunser-Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“. „Es ist sehr gut, dass wir über eine zentrale Frage unseres christlichen Betens so ernsthaft reden“, sagt der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 3. Februar, ausgestrahlt wurde. Das Vaterunser sei „ein fester Bestandteil unserer christlichen Kultur“, gleichzeitig veränderten sich Sprache und Verständnis im Lauf der Zeit, so Kardinal Marx: „Das ist die Sorge, die auch Papst Franziskus beschäftigt: Verstehen wir diese Bitte noch so, dass wir dadurch nicht den falschen Eindruck gewinnen, Gott selbst wäre böse und würde uns Menschen erproben und zum Spielball machen?“

Gottesdienst zu Lichtmess im Münchner Liebfrauendom

München, 29. Januar 2018. Das Fest Darstellung des Herrn, auch Mariä Lichtmess genannt, begehen Katholiken am Freitag, 2. Februar, mit feierlichen Gottesdiensten, Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 17.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom einen Festgottesdienst, gestaltet von den Domsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Benedikt Celler und Gabriele Steck mit der Missa de Angelis und Werken von George Dyson. Zu Beginn des Gottesdienstes werden die Kerzen geweiht, eine Lichterprozession schließt sich an.

Landesbischof Bedford-Strohm predigt im Liebfrauendom

München, 17. Januar 2018. Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst begehen Münchner Christen aller Konfessionen am Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Predigt hält der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der den Gottesdienst gemeinsam mit dem römisch-katholischen Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und dem eritreisch-orthodoxen Priester Vater Petros Beraki leitet. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die eritreisch-orthodoxe Gemeinde, in der viele Flüchtlinge aus Eritrea eine neue geistliche Heimat gefunden haben. Der Chor der Gemeinde übernimmt die musikalische Gestaltung, die Liturgie wird mit Elementen aus der eritreisch-orthodoxen Tradition gestaltet.

Studientag zu Seelsorge in der Großstadt

München, 17. Januar 2018. Die Leiter katholischer Großstadtpfarreien und -dekanate befassen sich von Montag, 22. Januar, bis Dienstag, 23. Januar, in der Katholischen Akademie in München, Mandlstraße 23, mit Chancen und Herausforderungen von Seelsorge und kirchlichem Leben in deutschen Großstädten. Hauptreferent ist Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit einem Vortrag zum Thema „Urbanität als Habitus“.

Lichtinstallation von Biennale-Künstlerin auf dem Domberg

Freising, 27. Dezember 2017. In der Johanneskirche auf dem Freisinger Domberg ist noch bis Freitag, 26. Januar 2018, die Lichtinstallation „Lost in Thought“, ein Neuerwerb des Diözesanmuseums, zu sehen. Die Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz schuf den Kubus, der mit Leuchtschriften und Spiegeln scheinbar grenzenlose Lichtkanäle erzeugt und so facettenreiche Gedanken- und Deutungsräume eröffnet. Die Zusammenarbeit von Diözesanmuseum und Domkirchenstiftung ermöglicht es, das Werk im gotischen Altarraum der Johanneskirche zu zeigen und so einen reizvollen Kontrast zwischen zeitgenössischer Lichtkunst und mittelalterlicher Sakralarchitektur herzustellen.

Auf Entdeckungstour durch Indien

München, 2. Februar 2018. Mit einer Vortragsreihe informieren das Erzbistum München und Freising und das Hilfswerk misereor über Indien, das im Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion des Hilfswerks steht. Die drei Abende stellen aktuelle Herausforderungen in dem südasiatischen Land vor und fragen nach Perspektiven für eine positive zukünftige Entwicklung. Eröffnet worden ist die Reihe von der Indologin und Sanskritistin Renate Syed, Privatdozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die am Donnerstag, 18. Januar, über Indiens Kultur und Politik im Spannungsfeld zwischen Vielfalt und Fundamentalismus sprach. Ein Aktionstag für gehörlose und hörende Menschen mit Kurzvorträge in Laut- und Gebärdensprache über die Enzyklika „Laudato Si‘“ von Papst Franziskus und über Indien fand am Samstag, 20. Januar, im Pfarrsaal von St. Elisabeth in München statt. Am Donnerstag, 1. Februar, erläuterte Michael von Brück, emeritierter Professor für Religionswissenschaft an der LMU München, unter dem Titel „Universale Visionen oder angstgetriebene Identitätssuche?

Bildung online: Kirche setzt auf digitales Lernen

München, 23. Januar 2018. Das Erzbistum München und Freising führt eine digitale Lernplattform ein. Ein entsprechendes Projekt wurde jetzt im Erzbischöflichen Ordinariat gestartet, nachdem bis Ende des Vorjahres der Bedarf evaluiert worden war. Das Online-Angebot soll Haupt- und Ehrenamtlichen ergänzend zu bestehenden Angeboten zur Verfügung gestellt werden.   Voraussichtlich kann die digitale Lernplattform der Erzdiözese bereits in der zweiten Jahreshälfte 2018 genutzt werden. Generalvikar Peter Beer kommentiert: „Der Alltag und das Arbeitsleben verändern sich insgesamt durch die Digitalisierung. Wir begreifen sie als Chance, unterschiedliche Gruppen in unserem Erzbistum zu erreichen und zu stärken. Austausch und Vernetzung haben mit einer digitalen Lernplattform eine neue und zusätzliche Ausdrucksform und Möglichkeit.“   Eine digitale Lernplattform bietet in virtuellen Lernräumen Angebote, die sich an bestimmte Personengruppen wenden. So werden in einem solchen Raum zum Beispiel virtuelle Veranstaltungen angeboten, Aufgaben erteilt und eingereicht, digitale Lehrbücher und Lernvideos verlinkt oder abgelegt; hier können interaktive Übungen absolviert, Linksammlungen oder digitale Werkzeuge zentral zur Verfügung gestellt werden und vieles mehr.

Augustinus Bauer neuer Caritaspräses

München, 25. Januar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat Pfarrer Augustinus Bauer (56) zum 1. Februar zum Präses des Caritasverband der Erzdiözese München und Freising ernannt. Bauer bleibt zudem weiterhin Pfarrer der Pfarrgemeinde Christkönig in München-Nymphenburg.  Der Erzbischof von München und Freising hebt die Stellung der Caritas hervor: „Die Caritas in unserer Erzdiözese leistet wertvolle Arbeit, die eine klare christliche und kirchliche Prägung hat. Christlicher Glaube bewährt sich in der Hinwendung zu den Schwachen. Die enge Bindung der Caritas an die Kirche zeigt sich auch darin, dass ein Priester den Verband begleitet. Das wird das katholische Profil des Verbandes stärken.“  Bauer ist der erste Caritaspräses im Erzbistum. Die Funktion wurde neu geschaffen, weil der Caritasverband erstmals Leitungsaufgaben und priesterlichen Dienst trennt: Georg Falterbaum (53) wird als Nachfolger von Prälat Hans Lindenberger (69) zum 1. Februar neuer Direktor des Caritasverbands. Mit der Neubesetzung wird die Doppelbelastung, die der Diözesan-Caritasdirektor bisher als Dienstvorgesetzter von etwa 8.

„Den Herzen und den Sorgen der Menschen geöffnet“

München, 13. Januar 2018. Kardinal Reinhard Marx hat am Samstag, 13. Januar, das Requiem für Prälat Sebastian Anneser gefeiert. Das Erzbistum München und Freising könne „sehr dankbar sein für das Lebens- und Glaubenszeugnis dieses Menschen“, sagte der Erzbischof bei seiner Predigt im vollbesetzten Freisinger Mariendom. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde der am 3. Januar Verstorbene in Freising beigesetzt.   Anneser habe in seinem Wirken stets Jesus Christus in den Mittelpunkt gestellt, er habe „gezeigt, was es heißt, ihn im Blick zu behalten und dann die alltägliche Arbeit, das alltägliche Mühen einzuordnen auf dieses große Ziel“, betonte Kardinal Marx. „Deshalb konnte die unglaubliche Vielfalt der Aufgaben, die er in der Kirche wahrgenommen hat, auch Ausrichtung bekommen, Qualität bekommen, in der Öffentlichkeitsarbeit, der Bildungsarbeit, auch in der scheinbar so nüchternen Arbeit der Finanzverwaltung.“ Der Erzbischof wies darauf hin, dass der Verstorbene „Verwaltung und Seelsorge nicht gegeneinander gesehen hat, sondern im Miteinander. Er konnte es verbinden, in seiner liebenswürdigen, gebildeten Weise“.

"Kirche ist eine Bewegung gegen die Angst“

München, 12. Januar 2018. Bei einem Gedenkgottesdienst zum 100. Geburtstag Eugen Bisers hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, sich „neu inspirieren zu lassen von seiner Lebensgestalt und seiner Theologie“, und davor gewarnt, den 2014 verstorbenen Religionsphilosophen „zu musealisieren und ins Archiv einzusperren“. Bisers Werk und Leben könne auch heute wichtige Impulse „für den Weg des Glaubens, der Kirche und der Gesellschaft“ geben, so der Erzbischof von München und Freising am Freitag, 12. Januar, in der Universitätskirche St. Ludwig in München.

Prälat Sebastian Anneser im Alter von 78 Jahren gestorben

München, 4. Januar 2018. Prälat Sebastian Anneser, Domkapitular im Ruhestand und ehemaliger Finanzdirektor des Erzbistums München und Freising, ist tot. Der am 24. Februar 1939 geborene Anneser leitete von 1997 bis 2009 die Erzbischöfliche Finanzkammer. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Samstag, 13. Januar, im Freisinger Mariendom um 10 Uhr das Requiem mit anschließender Beerdigung.   Als Finanzdirektor verantwortete Anneser die Abteilungen Diözesanhaushalt, Kirchenstiftungshaushalte, Personalabrechnung und Liegenschaften sowie die Fachbereiche Forst- und Vermögensverwaltung. Anneser war zudem Vorsitzender der Konferenz der Finanzdirektoren der bayerischen Bistümer und verwaltete den überdiözesanen Fonds der Freisinger Bischofskonferenz. Papst Benedikt XVI. ernannte den promovierten Moraltheologen 2009 zum Apostolischen Protonotar und verlieh ihm damit die höchste Prälatenwürde.   Mehr als drei Jahrzehnte lang nahm Prälat Anneser zentrale Aufgaben in der Erzdiözese wahr. Vor seiner Zeit als Finanzdirektor war er unter anderem Leiter des diözesanen Bildungszentrums in Freising und Bischöflicher Beauftragter für die Katholische Erwachsenenbildung, Leiter der Abteilung Bildung und Beratung im Seelsorgereferat sowie Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

„Anders besser leben“: Neue Broschüre des Diözesanrats

München, 15. Dezember 2017. Mit der neuen Broschüre „Anders besser leben“ ruft der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising zu einem nachhaltigeren Lebensstil und einem verstärkten Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung auf. Die 50-seitige Publikation stellt, ausgehend von der Enzyklika „Laudato Si‘“ von Papst Franziskus, Veränderungspotentiale auf gesellschaftlicher und persönlicher Ebene vor und gibt konkrete Tipps und Handlungsvorschläge für den Alltag.

Poinger Sternsinger bringen den Segen zu Kanzlerin Merkel

Poing/München, 2. Januar 2018. Vier Jugendliche aus der Pfarrgemeinde St. Michael in Poing vertreten am Montag, 8. Januar, um 11 Uhr das Erzbistum München und Freising beim traditionellen Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin. Die Gruppe, die aus drei Mädchen und einem Buben im Alter von 13 bis 17 Jahren besteht, hatte sich an einem Wettbewerb der Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatte sie zudem das nötige Losglück.

Kardinal Marx ruft zu Einsatz für christliche Prägung auf

München, 31. Dezember 2017. Die christliche Prägung Deutschlands und Europas beizubehalten erfordert nach Worten von Kardinal Reinhard Marx, dass sich Menschen in Politik und Gesellschaft engagieren, die von Jesus von Nazareth her denken. „Es gibt keine christliche Kultur in unserem Land ohne Jesus und seine Perspektive. Mit ihm, mit seiner Lebensgeschichte, seinen Worten wollen wir die Gesellschaft gestalten“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Sonntag, 31. Dezember, bei der traditionellen Silvesterpredigt im Münchner Liebfrauendom. Marx rief dazu auf, weiter an der christlichen Prägung zu arbeiten und diese zu intensivieren. Die christliche Kultur könne nicht musealisiert werden, sie gehöre in den Kontext des Lebens. „Christus ist die Aufklärung über unserem Leben, über der Geschichte, über der Schöpfung.“

Seligsprechungsprozesse für Gerlich und Guardini eröffnet

München, 16. Dezember 2017. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat am Samstagabend zwei Seligsprechungsprozesse im Münchner Liebfrauendom eröffnet. Sie gelten dem Journalisten Fritz Michael Gerlich und dem Religionsphilosophen Romano Guardini. Marx würdigte sie mit Blick auf Johannes den Täufer als „Johannesgestalten“, die die Fähigkeit gehabt hätten „Licht zu sein“ und als Vorangehende Zeugnis abzulegen für die Herrlichkeit Gottes.

Hunderte Könige und Königinnen ziehen durch Rosenheim

München/Rosenheim, 29. Dezember 2017. Mit mehreren Hundert kleinen Königen und Königinnen feierte Weihbischof Wolfgang Bischof am 28. Dezember in Rosenheim die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2018. Im Anschluss an den Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus zogen die Sternsingerinnen und Sternsinger, die aus dem ganzen Erzbistum München und Freising gekommen waren, mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen durch Rosenheim. Der Zug wurde angeführt von einer Gruppe aus Nußdorf am Inn mit Blasinstrumenten, die in ihrer Heimat den Segen traditionell mit Musik von Dorf zu Dorf und von Hof zu Hof bringen.

Willi Graf: Erzbistum prüft Seligsprechung

München, 2. Januar 2018. Das Erzbistum München und Freising will prüfen, ob für Willi Graf, Mitglied der Weißen Rose, die Möglichkeit einer Seligsprechung besteht. Dazu wird eine Voruntersuchung eröffnet, in der sich Theologen und Historiker mit dem Leben und den Schriften Grafs befassen. Am Ende der Voruntersuchung steht gegebenenfalls die Eröffnung eines Seligsprechungsprozesses. Zum 100. Geburtstag von Willi Graf und zum Auftakt der Voruntersuchung hat Pater Karl Kern SJ am Dienstag, 2. Januar, einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt gefeiert.

Mit Gottesdiensten und Konzerten ins neue Jahr

München, 27. Dezember 2017. In zahlreichen Münchner Kirchen finden zum Jahreswechsel Gottesdienste, Andachten und Konzerte statt. Viele Pfarreien laden am Silvestertag, dem Fest der Heiligen Familie, Sonntag, 31. Dezember, am frühen Abend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein. Im Liebfrauendom hält der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um 17 Uhr die traditionelle Jahresschlusspredigt, die auch in die Jesuitenkirche St. Michael übertragen wird. Anschließend feiert im Liebfrauendom Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger eine Andacht mit Musik für Orgel und Trompete. In St. Michael feiert Kardinal Marx die Jahresschlussandacht, die von Solisten, Chor und Orchester mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wird. Dort sind die Gläubigen von 22 Uhr bis 24 Uhr auch zu Stille und Besinnung eingeladen mit einem Programm aus meditativer Orgelmusik, geistlichen Impulsen und Phasen des Schweigens.

Weihnachtskrippen in der Erzdiözese per Mausklick finden

München, 22. Dezember 2017. Per Mausklick können sich Interessierte einen Überblick über Weihnachtskrippen in der Erzdiözese München und Freising verschaffen. Wo sich diese genau befinden und wann die Krippen zugänglich sind, zeigt die Internetseite www.erzbistum-muenchen.de/krippen. Dort sind auch zahlreiche Bilder und Informationstexte zu den mehr als 180 Krippen hinterlegt.

89 Arbeiten des Krippenwettbewerbs in Ausstellung zu sehen

München, 17. Dezember 2017. Die Gewinner des Krippenwettbewerbs, den das Diözesanmuseum Freising zusammen mit städtischen Fach- und Meisterschulen ausgelobt hatte, stehen fest. Am 17. Dezember verlieh Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, in der ehemaligen Karmeliterkirche in München den jungen Kunsthandwerkern ihre Preise. Prämiert wurden vier Arbeiten im Gewerk Holz, zwei Arbeiten im Gewerk Stein, eine Goldschmiede- sowie eine Vergolder-Arbeit. Außerdem wurden Belobigungen ausgesprochen. Alle 89 eingereichten Arbeiten sind bis Sonntag, 14. Januar 2018, in der ehemaligen Karmeliterkirche ausgestellt. 

„Weihnachtsbotschaft stärkt Bereitschaft zur Solidarität“

München, 22. Dezember 2017. Die Weihnachtsbotschaft liefert laut Kardinal Reinhard Marx einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. „Wenn ich glaube, dass Gott in Jesus der Bruder aller geworden ist, stärkt das meine Verbundenheit und Offenheit, meine Bereitschaft zur Solidarität und zum Miteinander“, sagt Marx laut Redemanuskript in seiner Weihnachtspredigt an Heiligabend bei der Christmette im Münchner Liebfrauendom. Gerade in der jüngsten Zeit sei die Frage, „Was hält diese Gesellschaft eigentlich zusammen?“, immer drängender geworden: „Das Geheimnis von Weihnachten, das uns in die Mitte des christlichen Glaubens führt, ist ohne Zweifel eine starke Quelle des Miteinanders und einer tragfähigen Gemeinschaft“, so Marx.