Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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„Da seid ihr gefragt, liebe junge Christen!“

Freising, 18. November 2017. Beim Festgottesdienst zur Jugendkorbinianswallfahrt hat Kardinal Reinhard Marx junge Christen dazu aufgerufen, hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. „Christus kommt aus der Zukunft auf uns zu, nicht aus der Vergangenheit! Deshalb können wir gar keine Angst vor der Zukunft haben“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstagabend, 18. November, im überfüllten Freisinger Mariendom. „Wo andere jammern, klagen, nur das Negative sehen, wollen wir Werkzeuge der Hoffnung sein, in unserem persönlichen Leben, aber auch in unserem Beitrag für die Gesellschaft.“ Dabei bleibe stets bewusst, „dass wir viel tun müssen, damit die Zukunft nicht ungerecht wird, damit nicht Verlierer auf der Strecke bleiben“.

Lichtinstallation von Biennale-Künstlerin auf dem Domberg

Freising, 17. November 2017. In der Johanneskirche auf dem Freisinger Domberg ist ab Samstag, 18. November, die Lichtinstallation „Lost in Thought“, ein Neuerwerb des Diözesanmuseums, zu sehen. Die Wiener Künstlerin Brigitte Kowanz schuf den Kubus, der mit Leuchtschriften und Spiegeln scheinbar grenzenlose Lichtkanäle erzeugt und so facettenreiche Gedanken- und Deutungsräume eröffnet. Die Zusammenarbeit von Diözesanmuseum und Domkirchenstiftung ermöglicht es, das Werk im gotischen Altarraum der Johanneskirche zu zeigen und so einen reizvollen Kontrast zwischen zeitgenössischer Lichtkunst und mittelalterlicher Sakralarchitektur herzustellen.

Visitation im Dekanat Traunstein wird abgeschlossen

Traunstein, 17. November 2017. Mit einem feierlichen Vespergottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Grassau wird am Mittwoch, 22. November, um 16.30 Uhr die Pastoralvisitation im Dekanat Traunstein abgeschlossen. Zuvor treffen sich die Mitglieder der Dekanatskonferenz zu einem Klausurtag. Seit Ende September waren Weihbischof Bischof, der für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising zuständig ist, und seine Mitarbeiter im Dekanat Traunstein zu Gast. Neben den Pfarrverbänden und Pfarreien besuchten sie auch wichtige Institutionen der Region und führten Gespräche mit Vertretern aus Kirche, Gesellschaft und Politik.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Rückblick auf das Reformationsgedenkjahr   Die Bischöfe haben sich über das Reformationsgedenkjahr, das ökumenisch als Christusjubiläum gefeiert wurde, ausgetauscht. Sie erinnerten an die Gottesdienste, Wallfahrten, Gespräche und Begegnungen. Sie stellen dankbar fest, dass in diesem Jahr mehr Verständnis füreinander gewachsen ist, Freundschaften geschlossen wurden und die Sehnsucht nach der Einheit vertieft wurde.     2. Wahlaufruf zu den Pfarrgemeinderatswahlen 2018   Die Pfarrgemeinderäte sind Ausdruck des dauerhaften und überzeugten ehrenamtlichen Engagements in den bayerischen Pfarreien. Ein besonderes Merkmal dieses ehrenamtlichen Engagements ist seine Legitimierung durch die Wahl. Die zuletzt ansteigende Wahlbeteiligung (von 15,93 Prozent im Jahr 2010 auf 18,39 Prozent im Jahr 2014) stimmt die bayerischen Bischöfe auch für die kommenden Wahlen am 25. Februar 2018 zuversichtlich, dass die Pfarrgemeinderatswahlen genügend Aufmerksamkeit erfahren werden.

Tausende Jugendliche pilgern zum Freisinger Domberg

München/Freising, 13. November 2017. Mehrere tausend Jugendliche pilgern am Samstag, 18. November, bei der 75. Jugendkorbinianswallfahrt zum Domberg nach Freising. Um 17 Uhr beginnt im Freisinger Mariendom ein Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Erstmals ziehen die Teilnehmer anschließend in einem Festzug durch die Stadt bis zum Freisinger Festplatz in der Luitpoldanlage, wo um 19 Uhr das Jugendkorbinian-Festival beginnt.

Stellenwechsel leitender Priester in den kommenden Monaten

München, 13. November 2017. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising ein Teil der Leitungsstellen von Pfarrverbänden neu besetzt. Die fünf Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:       Seelsorgsregion München   Dekanat München-Forstenried Pfarrverband Obersendling-Waldfriedhof Zum 1. Dezember: Pater Devis Thomas Don Wadin SVD, 46, Mitglied des Ordens der Steyler Missionare       Seelsorgsregion Nord   Dekanat Erding Pfarrverband Walpertskirchen Zum 1. November: Pater Slawomir Trzmielewski OSPPE, 49, Mitglied des Ordens der Pauliner       Seelsorgsregion Süd   Dekanat Baumburg Pfarrverband Trostberg Zum 1.

Diözesangeschichte im Zeichen von Jubiläen

München, 25. Oktober 2017. Von einem Schwerpunkt zur Reformationsgeschichte über 200 Jahre Bayerisches Konkordat bis zu Erfahrungen von Geistlichen im Krieg reicht das Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising im Jahr 2017 anbietet. Beim letzten Vortrag in dieser Reihe, am Dienstag, 21. November, berichtet Markus Nappert über Kriegserfahrungen Freisinger Seminaristen im Ersten Weltkrieg. 
(uq)

Hinweise:
Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Pfarrsaal des Münchner Liebfrauendoms, der Eingang befindet sich am Frauenplatz an der Nordseite des Doms. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich und kostenlos.

Junge Kunsthandwerker gestalten Weihnachtskrippen

München, 16. November 2017. Künstlerische Weihnachtskrippen gestalten rund 90 junge Kunsthandwerker für einen Wettbewerb, den das Diözesanmuseum Freising in Zusammenarbeit mit städtischen Meisterschulen ausgelobt hat. Prämiert werden Krippen in den Gewerken Holz, Stein, Goldschmiede sowie Kirchenmaler und Vergolder. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Schüler der kooperierenden Schulen. Das Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro hat Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, gestiftet.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München/Freising, 13. November 2017. Die bayerischen Bischöfe treffen von Dienstag, 14., bis Donnerstag, 16. November, zur Herbstvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in München zusammen. Gegenstand der Beratungen der Herbstvollversammlung im Kardinal Wendel Haus im Stadtteil Schwabing sind unter anderem die Jugendarbeit, aktuelle Fragen von Migration, Flucht und Integration sowie der Umgang mit Populismus und Rechtsextremismus. Zum Abschluss informieren der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, und der Leiter des Katholischen Büros Bayern, Prälat Lorenz Wolf, die Vertreter der Presse über die Beratungen in einer

Gottesdienst für Gründer und Jungunternehmer

München, 14. November 2017. Ein Gottesdienst für Gründer und junge Unternehmer findet am Donnerstag, 16. November, um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche Sankt Theobald in Geisenhausen, Landkreis Landshut, statt. Die Andacht mit anschließendem Segen hält Pater Altus Jebada, Mitglied im Orden der Steyler Missionare und Seelsorger im Pfarrverband Geisenhausen. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit zum Gespräch und Erfahrungsaustausch. Der Gottesdienst ist eine Veranstaltung der „Gründerwoche Deutschland“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Erzbistum spendet 400.000 Euro für Schulkinder im Libanon

München, 14. November 2017. Das Erzbistum München und Freising übernimmt die Finanzierung eines Projekts des katholischen Hilfswerks Caritas International, mit dem Kindern im Libanon der Schulbesuch ermöglicht werden soll. Dafür stellt das Erzbistum 400.000 Euro bereit, wie die Ordinariatskonferenz am Dienstag beschlossen hat.   Der Libanon hat sehr viele syrische und irakische Flüchtlinge aufgenommen. Mehr als eine halbe Million der dort registrierten Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche zwischen drei und achtzehn Jahren. Die libanesische Regierung hat entschieden, dass diese Zugang zum öffentlichen Bildungssystem haben. Das Schulsystem des Libanon war jedoch bereits davor schlecht ausgestattet und von ausländischer Hilfe abhängig. In manchen Regionen gibt es überhaupt keine öffentlichen Schulen und da, wo es öffentliche Schulen gibt, ist deren Qualität oft sehr niedrig. Private oder halböffentliche Schulen sind gebührenpflichtig, so dass Kinder aus armen Familien und insbesondere Flüchtlingskinder kaum Chancen auf eine gute schulische Bildung haben.   Deshalb sollen mittels des nun seitens des Erzbistums finanzierten Projekts die Schulgebühren für syrische und irakische Flüchtlingskinder sowie bedürftige libanesische Kinder übernommen werden, damit sie private oder halböffentliche Schulen besuchen und eine möglichst gute Schulbildung erhalten können.

Festwoche zu Ehren Korbinians am Freisinger Domberg

München/Freising, 13. November 2017. Eine Woche lang feiert das Erzbistum München und Freising seinen Patron, den Heiligen Korbinian. Höhepunkte der Festwoche sind am Freitag, 24. November, um 18.30 Uhr die Lichterprozession mit dem Korbiniansschrein zum Freisinger Mariendom mit anschließendem ökumenischem Vespergottesdienst sowie am Samstag, 25. November, um 10 Uhr der Festgottesdienst im Dom mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und um 15 Uhr die Korbiniansvesper mit Reliquienprozession und Kindersegnung. Ein umfangreiches Kultur- und Begegnungsprogramm ergänzt den Festtag.

Odilo Lechner war „Zeuge der Menschenfreundlichkeit Gottes“

München, 9. November 2017. Kardinal Reinhard Marx hat den verstorbenen Altabt Odilo Lechner OSB am Donnerstag, 9. November, beim Requiem im Münchner Liebfrauendom als „Zeugen der Menschenfreundlichkeit Gottes“ gewürdigt. In seiner Predigt im vollbesetzten Dom hob der Erzbischof von München und Freising hervor, dass das Lebenszeugnis des Altabts der Münchner Benediktinerabtei St. Bonifaz und des Klosters Andechs Ermutigung und Wegweisung über den Tod hinaus sei.

Mit dem Bus zum Korbiniansfest in Freising

München/Freising, 27. Oktober 2017. Aus allen Teilen der Erzdiözese München und Freising machen sich Gläubige am Samstag, 25. November, auf den Weg zum Korbiniansfest auf dem Freisinger Domberg. Bei Gottesdiensten, einem Kultur- und Begegnungsprogramm, einem europäischen Markt und der traditionellen Kindersegnung feiern sie den Heiligen Korbinian, den Patron des Erzbistums. Um allen Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen, bietet das Erzbischöfliche Ordinariat wieder Buslinien aus den verschiedenen Regionen der Erzdiözese an.

Klangreise und interaktive Performance in St. Rupert

München, 23. Oktober 2017. Zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit spirituellen Themen lädt die interaktive Veranstaltungsreihe „ART of St. Rupert“ in der Kirche St. Rupert in München, Gollierplatz 1, ein.

Den Auftakt bildete das Konzert „Ascending Voices VIII“ mit zeitgenössischen Kompositionen und Improvisationen für Orchester, Chor und Orgel am Sonntag, 22. Oktober, um 19 Uhr. Am Sonntag, 12. November, um 18 Uhr zeigte die Künstlerin Lore Galitz die interaktive Kunstinstallation und Performance „Alles fließt“. Der Abend wurde von Gemeindereferentin Elisabeth Stanggassinger theologisch begleitet.

Der Schriftsteller Ludwig Steinherr gestaltet die Veranstaltung am Sonntag, 26. November, um 18 Uhr mit Lyrik aus seinem Gedichtband „Alpenüberquerung“.
 
Andreas Götz, Kirchenmusiker im Pfarrverband München-Westend, gestaltet alle Veranstaltungen an der Orgel musikalisch mit. Der Eintritt für die  Veranstaltungen im November ist frei. (ct)

Erzbistum gratuliert Pfarrer Robert Berger zum 100.

München, 14. November 2017. Der älteste Priester des Erzbistums München und Freising, Robert Berger, hat am Montag, 13. November, seinen 100. Geburtstag gefeiert. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariats München und Freising besuchten ihn an seinem Ehrentag und überbrachten ihm die Glückwünsche des Erzbistums München und Freising.   Mehr als ein Vierteljahrhundert, von 1957 bis zu seinem Ruhestand 1983, wirkte Robert Berger in der Pfarrei St. Bernhard in München-Ramersdorf. Ab 1968 war er zusätzlich Dekanstellvertreter des Dekanats München-Ramersdorf. 1948 war er in Rom zum Priester geweiht worden und hatte danach Stationen in den Pfarreien Heilig Geist in der Innenstadt und St. Sebastian in Schwabing absolviert. 1983 trat der in München geborene Berger seinen Ruhestand an und lebt derzeit in Grünwald südlich von München. (gob)     Fotos von dem Besuch zum Download:Bitte geben Sie als Bildnachweis an:Erzbischöfliches Ordinariat München/Klaus D.

Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte gegen Populismus

Traunstein, 13. November 2017. Bayerische Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte wollen sich in ihren Gemeinden verstärkt gegen populistische Vereinfachungen einsetzen und eine differenzierte politische Debatte fördern. Rund 40 Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft kommen am Freitag und Samstag, 17. und 18. November, im Exerzitienhaus St. Rupert in Traunstein zu einer Tagung zum Thema „Am Anfang war das Wort. Die Macht der Sprache“ zusammen. Auf Einladung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising wollen sie gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über die „Verantwortung von Christen und Politikern im öffentlichen Diskurs“ diskutieren. Mit Weihbischof Bischof, zuständig für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising, feiern die Teilnehmer am Samstag um 7.30 Uhr Gottesdienst.

Ältester Priester des Erzbistums wird 100

München, 8. November 2017. Der älteste Priester des Erzbistums München und Freising, Robert Berger, feiert am Montag, 13. November, seinen 100. Geburtstag. Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariats München werden ihn an seinem Ehrentag besuchen und ihm die Glückwünsche des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und des Erzbistums München und Freising überbringen.
 
Mehr als ein Vierteljahrhundert, von 1957 bis zu seinem Ruhestand 1983, wirkte Robert Berger in der Pfarrei St. Bernhard in München-Ramersdorf. Ab 1968 war er zusätzlich Dekanstellvertreter des Dekanats München-Ramersdorf. 1948 war er in Rom zum Priester geweiht worden und hatte danach Stationen in den Pfarreien Heilig Geist in der Innenstadt und St. Sebastian in Schwabing absolviert. 1983 trat der in München geborene Berger seinen Ruhestand an und lebt derzeit in Grünwald südlich von München. (gob)

Unterländer für Stärkung des politischen Katholizismus

München, 11. November 2017. Angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen fordert der Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Joachim Unterländer, ein verstärktes „Einbringen des politischen Katholizismus, der ja unser Land mit seinen Werten jenseits einer parteipolitischen Orientierung beim Aufbau maßgeblich mitgeprägt hat“. Gerade in Zeiten des Wandels und der Unsicherheiten etwa durch die so genannte digitale Revolution, durch Flucht und Migration oder durch die demographische Entwicklung komme Werten eine besondere Bedeutung zu. Dazu gehöre vor allem auch ein „klares Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung“, sagte Unterländer in seinem Bericht bei der Herbstvollversammlung des Landeskomitees am Samstag, 11. November, in München.

Walter Bayerlein erhält Franz-Eser-Medaille

München, 10. November 2017. Walter Bayerlein, langjähriges Mitglied des Landeskomitees der Katholiken in Bayern und ehemaliger Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), wird vom Landeskomitee mit der Franz-Eser-Medaille ausgezeichnet. Bayerlein habe sich „über mehrere Jahrzehnte ehrenamtlich für das katholische Laienapostolat im Erzbistum München und Freising, in Bayern und in Deutschland in außergewöhnlicher Weise engagiert und dabei wegweisende Impulse gesetzt“, heißt es in der mit der Medaille verliehenen Urkunde, die Bayerlein im Rahmen der Vollversammlung des Landeskomitees in München am Freitagabend, 10. November, erhält.

„Für Katholiken ist soziale Ungerechtigkeit nicht hinnehmbar“

München, 11. November 2017. Nach Ansicht des Landeskomitees der Katholiken in Bayern ist „für Katholiken die soziale Ungerechtigkeit nicht hinnehmbar“. Die Kirche müsse als ausstrahlende Kraft für die Gesellschaft wahrgenommen werden, um „in der heutigen Zeit den Weg des Evangeliums zu vermitteln und die Verbindung von Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe zu verdeutlichen“, so eine der Thesen, in denen die Mitglieder des Landeskomitees die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit neuen pastoralen Ideen für Bayern zusammentrugen. Die Thesen standen am Ende der Vollversammlung des Landeskomitees zum Thema „Der Kirche ein Gesicht geben“ in München am Freitag und Samstag, 10. und 11. November.

Martinszug durch die Münchner Innenstadt

München, 7. November 2017. Mit einem Laternenzug in der Münchner Innenstadt erinnern Kinder und Erwachsene am Freitag, 10. November, um 17 Uhr an den Heiligen Martin. Unter dem Motto „Teilen wie St. Martin“ gestalten Schülerinnen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums auf dem Marienplatz ein Martinsspiel, bevor der Zug über Weinstraße, Schäfflerstraße, Löwengrube, Maxburgstraße und Ettstraße zur Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße aufbricht. Er wird angeführt von einem Reiter und begleitet von Domkapitular Hans-Georg Platschek, Leiter der Dompfarrei, und Pater Karl Kern, Kirchenrektor von St. Michael. In der Jesuitenkirche findet eine Andacht statt, anschließend gibt es Kakao und Martinsgebäck für die Kinder. Alle gesammelten Spenden kommen in diesem Jahr einem Projekt zugute, mit dem das Theresia-Gerhardinger-Gymnasium Kinder mit Migrationshintergrund beim Deutschlernen unterstützt.

Kardinal Marx würdigt verstorbenen Altabt Odilo Lechner

München, 3. November 2017. Kardinal Reinhard Marx würdigt den am Freitag, 3. November, verstorbenen Altabt Odilo Lechner OSB als „gefragten Seelsorger, Redner, Autor und Ratgeber“. Der Münchner Benediktiner habe die „Menschen in unserem Erzbistum und in unse­rer Gesellschaft inspiriert, den eigenen Weg der Gottsuche zu gehen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Kondolenzschreiben. Die Erzdiözese verliere in ihm „einen großen geistlichen Führer und Ratgeber“.

Kardinal Marx würdigt gestorbenen Erich Jooß

München, 7. November 2017. Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von München und Freising, würdigt den ehemaligen Direktor des Medienhauses Sankt Michaelsbund, Erich Jooß, für sein „umfassendes, vom christlichen Glauben geprägtes Medienengagement“. Prälat Erich Pfanzelt feiert am Donnerstag, 9. November, um 10.30 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Innenstadt das Requiem für Jooß, der am Samstag, 28. Oktober, im Alter von 71 Jahren gestorben war.

Jooß habe mitgeholfen, „die christliche Botschaft mit den Mitteln unserer Zeit den Menschen nahe zu bringen“, betont Kardinal Marx in einem Kondolenzschreiben. Den Sankt Michaelsbund habe er „umsichtig weiterentwickelt zu einem Medienhaus, in dem Radio, Fernsehen und Internet neben der Zeitung, dem Buchverlag und dem Büchereiwesen ihren Platz haben“. Als Beauftragter für neue Medien der Freisinger Bischofskonferenz und im bayerischen Medienrat habe er sich darüber hinaus für die Themen Medienethik und Medienpädagogik engagiert. (gob)

„Jeder Mensch ist zur Heiligkeit berufen“

München, 4. November 2017. Mit Blick auf die bevorstehende Eröffnung der Seligsprechungsverfahren für den Publizisten Fritz Gerlich und den Theologen Romano Guardini erinnert Kardinal Reinhard Marx daran, dass „jeder Mensch zur Heiligkeit berufen“ ist: „Das hat nicht zuerst etwas mit Moral und besonderer Frömmigkeit zu tun, sondern damit, dass wir unser Leben als Geschenk der Liebe Gottes sehen, als Geschenk für die Welt und als Geschenk an alle Menschen, denen wir begegnen“, so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. November, ausgestrahlt worden ist.

Landeskomitee befasst sich mit pastoralen Entwicklungen

München, 3. November 2017. Im Rahmen ihrer Herbstvollversammlung am Freitag und Samstag, 10. und 11. November, in München setzen sich die Mitglieder des Landeskomitees der Katholiken in Bayern mit dem Thema „Der Kirche ein Gesicht geben – Neue pastorale Ideen für Bayern“ auseinander. Als Impulsgeber hält der Wiener Pastoraltheologe Paul Michael Zulehner ein Referat, der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, diskutiert mit den Teilnehmern der Vollversammlung und feiert am Freitagabend eine Messe. Im Rahmen der Vollversammlung ehrt das Landeskomitee Walter Bayerlein, den ehemaligen Vizepräsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), mit der Franz-Eser-Medaille für besondere Verdienste um das Laienapostolat.

„Hoffnung deutlich werden lassen“ angesichts des Todes

München, 2. November 2017. Kardinal Reinhard Marx hat Christen dazu aufgerufen, angesichts von Sterben und Tod ihren Glauben an die Auferstehung zu bezeugen. In der Trauerkultur tue sich vieles, „was uns als gläubigen Christen eher als eine bedauerliche Veränderung erscheint“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Abend des Allerseelentages, Donnerstag, 2. November, im Münchner Liebfrauendom: „Wir müssen versuchen, unsere Hoffnung inmitten dieser Veränderungen deutlich werden zu lassen.“

Gedenken an Verstorbene zu Allerheiligen und Allerseelen

München, 24. Oktober 2017. Am Mittwoch, 1. November, feiern Katholiken das Hochfest Allerheiligen und gedenken dabei aller Menschen, die in der Kirche als Heilige verehrt werden. Das Fest Allerseelen am Donnerstag, 2. November, ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages auf den Friedhöfen zu feierlichen Gottesdiensten und Gräbersegnungen, um besonders ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken.

Seligsprechungsprozesse für Gerlich und Guardini

München, 24. Oktober 2017. Der Publizist Fritz Michael Gerlich und der Religionsphilosoph Romano Guardini sollen seliggesprochen werden. Die dafür notwendigen Verfahren werden durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Samstag, 16. Dezember, um 17.30 Uhr eröffnet.   Der Historiker Fritz Michael Gerlich (1883-1934) war in den 1920er Jahren Schriftleiter der „Münchner Neuesten Nachrichten“, der Vorgängerin der „Süddeutschen Zeitung“. Ab 1930 wandte er sich als Herausgeber der Zeitschrift „Illustrierter Sonntag“, später „Der gerade Weg“, scharf gegen Adolf Hitler und die Nationalsozialisten. Im März 1933 wurde Gerlich verhaftet und blieb ohne Prozess und ohne Anwalt eingesperrt, bis er in der Nacht auf den 1. Juli 1934 nach Dachau überführt und dort erschossen wurde. Romano Guardini (1885-1968) war Priester und Professor für Religionsphilosophie und katholische Weltanschauung, zunächst in Berlin, später in Tübingen, von 1948 bis 1962 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er auch als Universitätsprediger an St.

Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte gegen Populismus

Freising, 27. Oktober 2017. Bayerische Kommunalpolitiker und Pfarrgemeinderäte wollen sich in ihren Gemeinden verstärkt gegen populistische Vereinfachungen einsetzen und eine differenzierte politische Debatte fördern. Rund 20 Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft kommen am Samstag, 4. November, auf dem Freisinger Domberg zu einer Tagung zum Thema „Am Anfang war das Wort. Die Macht der Sprache“ zusammen. Auf Einladung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising wollen sie gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über die „Verantwortung von Christen und Politikern im öffentlichen Diskurs“ diskutieren.

„Mit Engagement auf das Projekt Europa einlassen“

Rom/Bonn, 30. Oktober 2017. Mit einem Appell, die christlichen Wurzeln Europas zu bewahren und den Dialog über das europäische Projekt fortzusetzen, ist am Sonntag, 29. Oktober, der Kongress „(Re)thinking Europe“ im Vatikan zu Ende gegangen. Während der Eucharistiefeier im Petersdom rief Kardinal Reinhard Marx, Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE), dazu auf, Zeugen der christlichen Hoffnung und des Lebens auf dem europäischen Kontinent zu sein. Es gehe darum, Menschen zu helfen, aus ihrer eigenen Enge auszubrechen und ein Beispiel christlichen Lebens in der Welt zu geben. Das geschehe in verantworteter Freiheit und im Einsatz für eine Welt in Frieden und sichtbarer Solidarität. „Der wichtigste Beitrag, den wir Christen für Europa leisten können, ist die Verkündigung des Evangeliums. Die Soziallehre der Kirche fordert uns auf, die Frohe Botschaft in die konkreten politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten zu transportieren. Bauen wir an diesem Europa mit, übernehmen wir diese Verantwortung. Gehen wir gestärkt durch diesen Kongress und Dialog in unsere Länder zurück und wirken an der Realisierung der europäischen Idee mit“, so Kardinal Marx in seiner Predigt.

Neuer Jugendverband für Ministranten

München, 30. Oktober 2017. Mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof feierten zahlreiche Ministranten und Ministrantinnen am Sonntag, 29. Oktober, um 16.30 Uhr im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen die Gründung ihres eigenen Verbandes. Zuvor trafen sie sich ab 14 Uhr zu Mitmach- und Begegnungsangeboten. Bischof wurde bei der Gründungsfeier zum Ehrenmitglied ernannt. Er freue sich über die Gründung des Verbandes, weil damit ein Wunsch aus seiner eigenen Ministrantenzeit in Erfüllung gehe, so der Weihbischof, der den Ministranten viel Freude in ihrer Verbandsarbeit wünschte.

Kardinal Marx würdigt Charlotte Knobloch zum 85. Geburtstag

Bonn, 27. Oktober 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, würdigt die langjährige Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, anlässlich ihres 85. Geburtstags. „In bemerkenswerter Weise prägen Sie das Bild und die Wahrnehmung jüdischen Lebens in unserem Land. Dafür sind wir Ihnen dankbar“, schreibt Kardinal Marx in einem Brief an Frau Knobloch, die seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ist und am kommenden Sonntag ihren Geburtstag begeht. „Stets habe ich unseren Austausch, das offene Wort und den konstruktiven Dialog sehr geschätzt. Auf diesen Dialog baue ich auch in Zukunft“, so Kardinal Marx.

Kongress „(Re)thinking Europe“

Bonn/Rom, 27. Oktober 2017. „Die Europäische Union und ganz Europa stehen vor großen Herausforderungen, die nicht auf Europa allein beschränkt sind, auf die die Bürger von Politikern und von der Politik – wenn schon nicht abschließende Antworten –, dann doch eine deutliche Zielsetzung und Perspektive erwarten.“ Diese Auffassung hat am Freitag, 27. Oktober, der Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, auf einer Pressekonferenz in Rom vertreten. Unmittelbar vor Beginn des Kongresses „(Re)thinking Europe“, der von der ComECE und dem Heiligen Stuhl veranstaltet wird und bis zum kommenden Sonntag dauert, nannte Kardinal Marx als wichtige Herausforderungen den Klimawandel, die zunehmenden Veränderungen in der Arbeitswelt durch Digitalisierung und die aktuellen Fragen der Flucht- und Migrationsbewegungen.

„(Re)Thinking Europe“ – Kongress der ComECE in Rom

Bonn, 27. Oktober 2017. Am Freitag, 27. Oktober, hat in Rom der Kongress „(Re)thinking Europe“, der von der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE) organisiert wird, begonnen. Zahlreiche Vertreter der Kirche und der Europapolitik kommen mit Basisakteuren im Vatikan zusammen, um einen Beitrag zu einer konstruktiven Reflexion über die grundlegenden Herausforderungen des europäischen Projekts zu leisten. Die ComECE veranstaltet den bis Sonntag, 29. Oktober,  dauernden Kongress in Zusammenarbeit mit dem Heiligen Stuhl anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge.

Mittelalterliche Handschriften aus Altomünster online

München, 26. Oktober 2017. Die ersten sieben Handschriften aus dem Buchbestand des St. Birgitta-Klosters Altomünster im Landkreis Dachau sind digitalisiert und damit für Forscher und alle Interessierten zugänglich. Bei den Büchern handelt es sich um sechs lateinische Antiphonarien, Sammlungen liturgischer Gesänge, aus dem späten 15. und dem frühen 16. Jahrhundert sowie eine deutschsprachige Handschrift mit der Ordensregel der Birgittinnen aus dem Jahr 1501. Die Antiphonarien zählen zu den ältesten Handschriften im Buchbestand von Altomünster und wurden bereits in dem Forschungsprojekt „Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern“ der Bayerischen Staatsbibliothek, des Bayerischen Hauptstaatsarchivs und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wissenschaftlich erfasst. Alle sieben Werke zeichnen sich aufgrund ihrer Ausgestaltung und Buchmalerei innerhalb des Buchbestandes besonders aus. Die digitalisierten Handschriften stehen auf der Website der Bayerischen Staatsbibliothek unter www.digitale-sammlungen.de zur Verfügung.

„In schwierigen Situationen solidarisch verbunden“

Berlin, 20. Oktober 2017.  Anlässlich ihres Deutschlandbesuchs ist der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, mit führenden Vertretern der orientalisch-orthodoxen Kirchen am Donnerstagabend, 19. Oktober, in Berlin zusammengetroffen. Zusammen mit Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin), Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg) und Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz) begrüßte Kardinal Marx die Oberhäupter der koptisch-orthodoxen, der syrisch-orthodoxen, der armenisch-apostolischen und der malankarischen orthodoxen syrischen Kirche. Die Begegnung in Berlin sei ein schönes Zeichen der über viele Jahrzehnte gewachsenen Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und den orientalisch-orthodoxen Kirchen auf Weltebene wie auch hier in Deutschland.

Wäsche waschen in St. Paul

München, 15. Oktober 2017. Mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Realitäten in München setzt sich die Ausstellung „Wäsche“ des Künstlerduos „Empfangshalle“ vom Samstag, 9. September, bis Samstag, 11. November, in der Pfarrkirche St. Paul an der Theresienwiese und in der Galerie der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG), Finkenstraße 4, auseinander. Veranstaltet wird die interaktive Schau von der DG in Kooperation mit dem Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising.

Friedensgebet der Religionen in München

München, 9. Oktober 2017. Unter dem Motto „Frieden schaffen“ veranstaltet der Rat der Religionen in München am Montag,  16. Oktober, um 19 Uhr vor der Münchner Jesuitenkirche St. Michael in der Neuhauser Straße 6 ein gemeinsames Gebet. Die Religionsgemeinschaften wollen damit ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen und sich zu Frieden und Versöhnung bekennen.
 
Neben dem Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, Rupert Graf zu Stolberg, und Stadtdekanin Barbara Kittelberger, nehmen an dem Gebet Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und der Liberalen jüdischen Gemeinde München Beth Shalom e.V., des Muslimrats München und des Münchner Forums für Islam, der Orthodoxe Pfarrkonferenzen, der koptisch-orthodoxen Gemeinde St. Mina, der Aleviten und des Buddhismus teil.
 
Der Rat der Religionen in München hat sich im Juli 2016 gegründet, um die Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften vor Ort zu stärken. Im Rat sind derzeit Juden, Christen, Muslime, Aleviten, Buddhisten und Bahai vertreten. (ck)

Marx ruft zu „anständigem Wahlkampf“ in Bayern auf

München, 14. Oktober 2017. Mit Blick auf den bevorstehenden bayerischen Landtagswahlkampf hat sich Kardinal Reinhard Marx besorgt über den Stil der politischen Auseinandersetzung gezeigt. „Natürlich muss ich sehen, dass die Auseinandersetzungen schärfer werden, dass die Sprache härter wird und dass die Spannungen auch innerhalb der Parteien größer werden“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen.

Tremmel: Kontakt zu Wählern am rechten Rand suchen

München, 14. Oktober 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat dazu aufgerufen, „Menschen am rechten Rand des Wählerspektrums bewusst aufzusuchen“. Gleichzeitig warnte er indessen davor, „selber fremdenfeindliche und rassistische Parolen zu plärren“. Die Kunst werde sein, „Wähler nicht einfach auszugrenzen, sich allerdings ganz klar von bestimmten Standpunkten abzusetzen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen.

„Christen sollten die Spezialisten für Wandel sein“

München, 14. Oktober 2017. Der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, hat eine neue „Spiritualität des Wandels“ in der Kirche gefordert. „Es geht darum, dass man aus dem Wandel Energie und Kraft zieht, den Schwung, etwas neu anzugehen. Wir als Christen sollten die Spezialisten für Wandel sein und nicht die, die vor ihm weglaufen!“, sagte Beer bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen, die sich mit der Zukunft des Ehrenamts befasste.

Rosenkranzandachten im Oktober

München, 3. Oktober 2017. In zahlreichen katholischen Gemeinden kommen im Rosenkranzmonat Oktober die Gläubigen zu regelmäßigen Andachten zusammen. Sie beten den Rosenkranz, der die katholischen Grundgebete zu einer meditativen Abfolge reiht.  Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München des Erzbistums, betet am Freitag, 13. Oktober, um 19 Uhr den Rosenkranz an der Mariensäule auf dem Marienplatz, bei ungünstiger Witterung im Liebfrauendom. Die Rosenkranzandacht erinnert auch an das Sonnenwunder von Fátima am 13. Oktober 1917. Der Überlieferung nach soll damals die Sonne am Himmel getanzt und sich schließlich auf die Erde zubewegt haben. Bereits am Dienstag, 3. Oktober, hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um 18 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter in der Münchner Altstadt den Güldenen Rosenkranz gebetet. Dabei wurde das Rosenkranzgebet mit passender Musik, unter anderem dem Volkslied „Der güldene Rosenkranz“, und geistlichen Impulsen ergänzt.   Das meditative Rosenkranzgebet ist eine festgelegte Abfolge der Grundgebete Vater Unser, Ave Maria und Ehre sei dem Vater, die während des Betens am Rosenkranz, einer Gebetskette, abgezählt werden.

Marx: „Kirche muss im Kulturbereich vorangehen“

München, 12. Oktober 2017. Die katholische Kirche soll nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx im Bereich der Kunst und Kultur Vorreiter sein. „Die Kirche hat einen Auftrag und sie hat eine große Geschichte. Sie sollte vorneweg gehen und nicht hintenanstehen“, erklärte der Erzbischof von München und Freising beim Künstlerempfang der Erzdiözese am Mittwoch, 11. Oktober, in München. Die Kirche könne selbstbewusst auf ihr vielfältiges Engagement im künstlerischen und kulturellen Bereich blicken, sagte der Kardinal. Durch Kirchenchöre, Orchester, Kirchenräume und kirchliche Museen kämen viele Menschen mit Kunst in Berührung. In einer Zeit, in der viele, darunter auch Kirchgänger, die christliche Symbolik nicht mehr lesen könnten, gelte es mitzuhelfen, diese Symbolik verständlich zu machen.

Diözesanrat will Ehrenamt weiterentwickeln

München, 9. Oktober 2017. Mit der Zukunft des Ehrenamtes befasst sich die Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 14. Oktober, im Salesianum in München-Haidhausen (St.-Wolfgangs-Platz 11). Die rund 180 Teilnehmer wollen insbesondere diskutieren, welche Rahmenbedingungen und Standards im Erzbistum notwendig sind, damit  Ehrenamtliche weiterhin gemeinsam mit Hauptamtlichen Kirche und Welt gestalten. Auf dem Programm stehen außerdem Arbeitsberichte des Diözesanratsvorsitzenden Hans Tremmel und des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. Um 18 Uhr feiern die Teilnehmer gemeinsam mit Kardinal Marx Gottesdienst in der benachbarten Pfarrkirche St. Wolfgang.

Kunstwerk aus Erinnerungen und Lichtinstallationen

München, 6. Oktober 2017. Eine „Erinnerungsmanufaktur“ präsentiert das Künstlertrio „Stiftung Freizeit“ im Rahmen der Langen Nacht der Münchner Museen in der ehemaligen Karmeliterkirche, Karmeliterstraße 1, am Samstag, 14. Oktober, von 19 Uhr bis 2 Uhr. Die Besucher sind eingeladen, sich mit eigenen Erinnerungen auseinanderzusetzen und diese zu der interaktiven Rauminstallation beizutragen. Der Chor „vox nova“ singt zu jeder vollen Stunde, beginnend um 20 Uhr und letztmalig um 23 Uhr, geistliche Madrigale unter anderem von Giovanni Pierluigi da Palestrina und Claudio Monteverdi. Veranstalter ist der Fachbereich Stadtpastoral des Ressorts Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat, der in diesem Jahr erstmals an der Museumsnacht beteiligt ist.

„Die Freiheit aushalten“

Berlin, 11. Oktober 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat dazu aufgerufen, Gesellschaft aktiv zu gestalten und nicht nur nostalgisch in die Vergangenheit zu blicken. Das sagte Kardinal Marx aus Anlass des St. Michael-Jahresempfangs am Dienstagabend, 10. Oktober, in Berlin. Auf Einladung des Leiters des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Dr. Karl Jüsten, kamen rund 600 Gäste, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Künstlerempfang mit Kardinal Marx

München, 6. Oktober 2017. Die Erzdiözese München und Freising lädt Kulturschaffende für Mittwoch, 11. Oktober, um 17 Uhr zu einem Künstlerempfang ins Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstraße 23, München. Rund 450 Gäste aus Kultur und Kirche werden erwartet. Neben Begegnungen zwischen Künstlern, Kardinal Reinhard Marx und anderen kirchlichen Vertretern soll an dem Abend Veränderung im Mittelpunkt stehen. Der Künstlerempfang des Erzbistums steht daher unter dem Leitgedanken „Gott hat keine Angst vor dem Neuen!“ (Papst Franziskus).

„Wir dürfen diesen Planeten nicht verkommen lassen“

Freising, 8. Oktober 2017. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, hat beim traditionellen Ehepaarfest auf dem Freisinger Domberg dazu aufgerufen, die Erde zu schützen. Wer Satellitenbilder des blauen Planeten betrachte, sei überrascht und erstaunt, „dass es das überhaupt gibt, dass dort Leben ist“, erklärte Kardinal Marx in seiner Predigt am Sonntag, 8. Oktober. Durch diese Erfahrung, so Marx, „begreifen wir, wie kostbar das Haus der Schöpfung ist, wie kostbar unser eigenes Leben ist.“ Diese Einsicht müsse „in eine Haltung des Dankes hineinführen“, sagte Marx. Das Leben sei ein großes Geschenk. Gerade Christen seien gefordert, verantwortungsvoll mit der Schöpfung umzugehen. „Wir dürfen diesen Planeten nicht verkommen lassen“, erklärte der Kardinal.

Kardinal Marx fordert neues Nachdenken über Christentum

München, 7. Oktober 2017. Kardinal Reinhard Marx hat zu einem neuen Nachdenken über das Christentum aufgerufen und vor der „Gefahr einer Frömmigkeit, die nur äußerlich ist“, gewarnt. Es gelte, „beim Christentum nicht nur von Werten oder Traditionen zu sprechen – all das ergibt sich nur aus der Person Jesu von Nazareth“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 7. Oktober, im Münchner Liebfrauendom bei einem Gottesdienst, in dessen Rahmen er sechs Männer zu Diakonen weihte.