Brücken schlagen zwischen Christentum und Judentum Fülle von Veranstaltungen anlässlich von 1700 Jahren Judentum in Deutschland

Die Erzdiözese München und Freising beteiligt sich mit einer Fülle von Veranstaltungen an dem Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Das ganze Jahr über werden vertiefte Einblicke in den jüdischen Glauben und das christlich-jüdische Verhältnis gegeben. Neben vielen Parallelen zum Christentum laden die Unterschiede zum Reflektieren der eigenen Glaubenspraxis ein.
 
Logo 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland
 

Aktuelle Veranstaltungen im Erzbistum

Gemeinsamer Auftrag
Juden und Christen entdecken immer mehr den gemeinsamen Auftrag von Gott, einen Beitrag zur "Heilung der Welt" (tikkun olam) oder zum Reich Gottes zu leisten. Jüngste Dialogerklärungen von jüdischer Seite betonen die Bereitschaft zu dieser gemeinsamen Aufgabe. Was das konkret heißen könnte, darüber sprechen am Donnerstag, 17. Juni, um 19 Uhr der Rabbiner Steven Langnas und Abt Johannes Eckert im Münchener Pfarrzentrum St. Bonifaz. Mehr...

Der Jude Jesus
Der jüdische Religionsphilosoph Walter Homolka und die Judaistin Kathy Ehrensperger diskutieren am Montag, 28. Juni, um 19 Uhr in München im Pfarrsaal von St. Ludwig über jüdische und christliche Perspektiven zum Juden Jesus: Dass Jesus bis zu seinem Lebensende gläubiger und praktizierender Jude war, wird zum Teil bis heute im Christentum verdrängt oder als wenig bedeutsam gesehen. Umgekehrt hatte das Judentum lange Zeit kaum Interesse an Jesus von Nazaret als einem seiner Söhne. Die moderne jüdische Theologie dagegen hat Jesus als Juden wiederentdeckt und ins Judentum heimgeholt. Was heißt das für die christliche Sicht auf Jesus und für das christlich-jüdische Verhältnis? Mehr...

Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Angeboten im Laufe des Festjahres finden sich auf der Website der Domberg-Akademie. Präsenzveranstaltungen stehen während der Corona-Pandemie noch unter dem Vorbehalt, dass sie unter Einhaltung der Infektionsschutzvorgaben möglich sind.
 

Materialien für Schülerinnen und Schüler

Die Domberg-Akademie entwickelt in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis innovatives Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10. Ausgehend von der Verschwörungsfantasie „Die Protokolle der Weisen von Zion“ sollen die Jugendlichen spielerisch die Rolle von Journalisten einnehmen, um so Aufklärung und Widerlegung zu erarbeiten.
 
Ansprechpartner:
Friedrich Bernack, stellvertretender Direktor der Domberg-Akademie
fbernack@domberg-akademie.de
Tel.: 08161 / 181-2161

Bundesweites Festjahr

Davidstern auf Kuppel der Neuen Synagoge in Berlin
Jüdisches Leben in Deutschland: Davidstern auf der Kuppel der Neuen Synoge in Berlin.
Ausgerichtet wird das bundesweit begangene Festjahr von dem eigens gegründeten Verein 321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Am Festjahr beteiligen sich der Zentralrat der Juden in Deutschland und die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, zusammengeschlossen im Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Die ökumenisch verantwortete Kampagne #beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst ist ein Beitrag der Kirchen zum Festjahr.

Domberg-Akademie
Stiftung Erwachsenenbildung der Erzdiözese München und Freising
Untere Domberggasse 2
85354 Freising
Telefon: + 49 (0) 8161 181-2176
Fax: +49 (0) 89 2137-275390
info(at)domberg-akademie.de
https://domberg-akademie.de/

Dr. Claudia Pfrang, Direktorin
Friedrich Bernack, stellvertretender Direktor
Dialog der Religionen
Kapellenstr. 4
80333 München
Telefon: 089 2137-2364
Fax: 089 2137-272364
interreligioeserdialog(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/dialogderreligionen
Fachbereichsleiter:
Dr. Andreas Renz

Fachreferentin:
Dr. Renate Kern
Tel. 089 2137-2363

Sekretärin:
Jana Puritscher
Telefon: 089 2137-2360

Das Sekretariat ist besetzt:
Montag bis Donnerstag von 09.00 – 13.00 Uhr
Donnerstag von 13.30 – 15.30 Uhr