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Heiliger Korbinian: Der Bistumspatron und sein Bär
Der Heilige Korbinian steht für Glaubensstärke, Haltung und geistliche Orientierung. Als Bistumspatron des Erzbistums München und Freising v...
Kunst erleben und begreifen, Geschichte atmen und das Gefühl haben: Jetzt könnte ich losfliegen! Das Diözesanmuseum in Freising ist ein Ausflugstipp für die ganze Familie – und noch mehr.
„DIMU“ wird es auch genannt, unser Diözesanmuseum im Erzbistum München und Freising. Es beherbergt nach den Vatikanischen Museen die weltweit zweitgrößte Kunstsammlung in der katholischen Kirche. Hier sind weitere zehn Gründe, warum Sie das DIMU besuchen sollten – und es danach sofort wieder tun möchten.
1. Weil Sie dort plötzlich verstehen, dass religiöse Kunst kein Etikett ist, sondern eine große Erzählung – mit Helden, Zweifeln, goldenen Flügeln und dem Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
2. Weil es Räume gibt, die still machen – und andere, die laut staunen lassen. Zum Beispiel dort, wo James Turrell mit purem Licht eine Kapelle baut, in der man hoffen darf, dass einen der Himmel vielleicht doch irgendwann aufnimmt.
3. Weil der Blick aus dem Fenster an manchen Tagen so weit reicht, dass man denkt: Jetzt nur noch ein Espresso – und dann fliegen. München liegt einem zu Füßen, dahinter die Alpen: alles klar und gleichzeitig vollkommen unwirklich.
4. Weil die Architektur des Hauses nicht einschüchtert, sondern einlädt. So, als würde das Gebäude freundlich sagen: Komm rein, schau Dich um. Bleib, solange Du willst. Und bring Deine Kinder, Freundinnen und Freunde mit.
5. Weil dieser Ort Geschichte atmet, ohne angestaubt zu sein. Der Dom nebenan, ein barockes Prunkstück Asam'schen Übermuts, rundet den Besuch ab wie das Dessert nach einem großen Menü. Zu viel? Möglich. Aber im besten Sinne.
6. Weil der Shop ein Geheimtipp für alle ist, die das Schöne lieben, auch wenn sie gar nichts suchen. Man kommt mit einem kunstvollen Notizbuch heraus und fragt sich, wie man je ohne leben konnte.
7. Weil hier Bildung keine Veranstaltung ist, sondern ein Dialog. Kunstvermittlung, die nicht „vermitteln“ will, sondern verstehen helfen – und manchmal einfach nur ein Staunen teilt.
8. Weil Kinder hier mehr dürfen als still sein. Sie dürfen schneiden, malen, stempeln, kleben – und am Ende stolz ihr kleines Kunstwerk nach Hause tragen. Erwachsene dürfen mitmachen. Müssen aber nicht.
9. Weil es ein Restaurant gibt, in dem Sie nach dem Museumsbesuch wieder zurück in den Alltag finden können. Mit Aussicht, Sonnenuntergang – und dem Gefühl, dass Sie sich gerade etwas sehr Gutes getan haben.
10. Und weil es diese kleine Kapelle gibt: Mary’s Mantle. Man betritt sie – und alles wird plötzlich ganz ruhig. Ein Raum, der nicht viel will. Nur da sein. Für fünf Minuten oder ein ganzes Innehalten.