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Kurse für verschiedene Phasen von Partnerschaft und Familie
Die Erzdiözese München und Freising bietet Kurse für Paare und Familien und begleitet damit in allen Lebensphasen: präventiv zur Krisenvorbe...
An einen Gott zu glauben, der alle Wege mitgeht, und an Jesus Christus, der dem Leid nicht ausgewichen ist, kann ein großer Trost sein und viel Kraft geben. Die Hoffnung aus dem Glauben, dass jeder Schmerz, jede Krankheit, sogar der Tod einen Weg und Durchgang auf eine Heilung hin oder auf das Heil hin bedeutet, kann stärken und Gelassenheit schenken – und manchmal sogar Berge versetzen.
Auch wenn die Frage nach dem Warum von Schmerz, Krankheit, Leid und Tod oft nicht beantwortet werden kann und nur der Schrei, die Klage an Gott bleibt: Es ist gut, wenn andere das mit aushalten können und bei uns bleiben.
Welch eine Entlastung, krank sein zu dürfen – wenn andere und wir selbst uns das zugestehen. Es ist in Ordnung, wenn ich jetzt nichts arbeite und lerne. Ich darf, aber ich muss nicht schnell gesund werden. Ich darf mir Zeit geben.
Ist ein Familienmitglied krank, sind meist auch die anderen betroffen. Mehr oder weniger leiden sie mit und haben ganz ähnliche Bedürfnisse wie die Kranken selbst. Sie möchten:
Manchmal hat Krankheit auch einen Sinn:
Die psychische Widerstandskraft, die wir Resilienz nennen, ist wichtig, um Krisen zu meistern. Hilfreich ist, den Fokus weniger auf die Probleme und dafür mehr auf die Ressourcen zu lenken:
Umgekehrt gilt es, den Blick darauf zu lenken, was in der aktuellen Situation weniger guttut. Hier lohnt ein Blick zurück auf die Corona-Krise, wo viele selbst erfahren haben, dass der ständige Konsum von Nachrichten ohnehin bestehende Ängste befeuern kann. Es gehe nicht darum, erklärt Diplom-Psychotherapeutin Isabelle Überall von der Ehe-, Familien- und Lebensberatung unserer Erzdiözese, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern „ihn freizubekommen, Kräfte zu sammeln und positive Gedanken zuzulassen“. Die erfahrene Therapeutin nennt drei Grundsätze, die Menschen in der Krise guttun:
Entspannen: Die Gedanken beruhigen, Spaziergänge in der Natur unternehmen, Sport treiben, beten.
Spaß haben: Schöne Augenblicke sammeln und ins eigene Leben einbauen: etwas Leckeres für sich kochen, mit der besten Freundin telefonieren, einen guten Film ansehen.
Auch anderen etwas Gutes tun: Es helfe, nicht nur für sich zu sorgen, sondern auch anderen etwas Gutes zu tun: für die Nachbarin einkaufen gehen, Geld für einen guten Zweck spenden. „Anderen Menschen helfen kann glücklich machen“, sagt sie.
Wichtig seien auch:
Wer es schafft, die eigene Wahrnehmung zu ändern und die Erwartungen an sich, den Partner und das Leben zu reduzieren, kann den Fokus ändern und darauf ausrichten, was alles funktioniert und funktioniert hat. Der positive Nebeneffekt: Es entstehen mehr Freiräume und wieder Zeit zum Durchatmen. Die Beraterinnen und Berater der Ehe-, Familie und Lebensberatung der Erzdiözese helfen dabei.
Kostenfrei für den Bereich der Erzdiözese München und Freising.
30 Fotokarten mit Anregungen für die Paarbeziehung sowie einem Grußwort und Segenswünschen von Kardinal Marx.
Ein bis zwei Exemplare kostenfrei für den Bereich der Erzdiözese München und Freising. Mehrere Exemplare für kirchliche Institutionen auf Anfrage.
Rückertstraße 9
80336 München
Geteiltes Leid ist halbes Leid, heißt es nicht umsonst. Bleiben Sie daher mit Ihren Sorgen nicht allein. Bei qualifizierten Beraterinnen und Beratern finden Sie ein offenes Ohr.