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An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Die vielen Osterberichte der Jünger helfen mir. Sie machen das Geschehen für mich plastisch und handfest. Dieser Glaube aus der sinnenhaften Erfahrung ist ein Geschenk. Ich kann auch meine Hand ausstrecken. Manchmal greife ich dann in die Seite Jesu‘, manchmal nicht. Trotzdem ist der Auferstandene wirklich lebendig. Für die Jünger. Für Thomas. Für mich. Welch Glück, dass es diese Augenzeugenberichte gibt! (Joh 20, 19-31)
Nur wer sich bewusst ist, dass er auch von Gott abstammt, kann das Reich Gottes sehen und an ihm mitbauen. Das verändert mein Leben. Dann wird klar, wie wertvoll ich bin und was ich vermag. Aus dem Schoß meiner Eltern stammend, liegt in meiner Verantwortung, auch die Familie weiterzuführen. Aus dem Schoß Gottes stammend, liegt in meiner Verantwortung, an diesem Reich mitzubauen. Du bist zweimal geboren. Vergiss diese zweite Geburt nicht. Dazu mahnt Jesus uns. (Joh 3, 1-8)
Jede Beterin, jeder Beter wird im Gebet neu. Das ist nur mit Christus und seinem Vater möglich. Beide sammeln uns um sich. Das ist nicht nur rein innerlich. Es berührt mich sehr, wenn ich zusammen mit anderen laut das Vater Unser bete. Es ist gibt mir Kraft, wenn ich ein Gebet ganz bewusst still in mir oder laut spreche. Nicht der Ort, wo ich bete, ist wichtig, sondern ich, wie ich bete. (Jahrestag der Weihe der Metropolitankirche, Hochfest im Münchner Liebfrauendom - Joh 4, 19-24)
„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“. Aufrichten und retten, das will Gott. Die Liebe Gottes zu dieser Welt ist größer als alles menschliche Versagen. Darauf zu vertrauen, gibt Kraft, sich wie Gott für diese Welt einzusetzen. Es stimmt, wir sind nur Gast auf Erden, unterwegs zum ewigen Leben. Das ist aber kein Grund, Gottes vielgeliebte Welt verwüstet zu hinterlassen. (Joh 3, 16-21)
Im Glauben erfasse ich die Welt anders. Ich staune. Glauben hilft mir, mehr als die rational verstehbare Wirklichkeit wahrzunehmen. Glauben schenkt mir neue Möglichkeiten, „das Leben zu sehen“. Wie geht das? Ich will Jesus weiter kennen lernen, dann wird mir Gott deutlicher. Ich erahne, dass der Heilige Geist in meinem Alltag wirkt. Ich entdecke meinen Glauben in meiner Familie und in der Gemeinschaft mit anderen. Die verschiedenen Saiten des Glaubens will ich in meinem Leben zum Klingen bringen. (Joh 3, 31-36)
Ich sehne mich nach neuer Kraft. Ich sehne mich nach einer Stärkung, die über Müsliriegel oder Schlaf hinaus geht. Was ist mein Brot des Lebens? Den Gottesdienst mit anderen feiern. Die Osterkerze, die ich morgens entzünde. Das Kreuzzeichen über das Brot auf meinem Tisch. Alles erinnert mich daran, dass es Jesus ist, der Leben gibt und mich stärkt. (Joh 6, 1-15)
„Ich bin’s!“, rufen wir uns zu, wenn wir heimkommen. Das beruhigt den Wartenden. Ich freue mich, die vertraute Stimme zu hören und dass wir einander sehen. Das „Ich bin’s!“ schafft Nähe und Vertrauen. Es eröffnet den Moment für alles Weitere. Wenn Jesus sagt: „Ich bin es“, ist das für mich ein österlicher Gruß. Jesus kommt vorbei, er steht mir bei. Dann beruhigt sich alles um mich herum und in mir, und ich komme an. (Joh 6, 16-21)
Der Impuls für dieser Woche kommt von Pastoralreferentin Kristin Undisz, Fachreferentin für Medien und Digitalität im Ressort Bildung des Erzbischöflichen Ordinariates.