Lade Bild...
An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Jesus berichtet heute von einem Sämann, der auf dem Feld den Samen aussät. Aber nur eine der ausgesäten Menge bringt richtig Ertrag. „Wer Ohren hat, der höre“, beendet Jesus diesen Teil des Gleichnisses und erntet Unverständnis bei den Jüngern. Er muss es ihnen noch klarer sagen, dass es um das Reich Gottes geht und um die Bereitschaft, dieses Wort aufzunehmen. Eigentlich eine klare Sache, aber verstehen es wirklich die Zuhörenden damals wie heute? Herr, lass dein Wort in mir aufgehen! (Mt 13, 1-23)
Wer Vater oder Mutter oder Sohn und Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Dieses Wort Jesu ist provozierend. Es fordert geradezu zur Widersprache auf. Steht nicht in den zehn Geboten: Du sollst Vater und Mutter ehren? Ob es Jesus darum geht, eine Reihenfolge der geliebten Personen aufzustellen? Nein, es geht darum, in der Liebe Gottes zu sein und mit ihr das Leben zu gestalten. Herr, lass mich in Deiner Liebe sein! (Mt 10, 34-11,1)
Jesus hat Wunder gewirkt und so einmal mehr gezeigt, dass der Vater mit ihm ist. Aber das scheint alles nichts zu nützen. Nun ist eine klare Ansprache angesagt, und die hat es in sich. Man spürt, wie es ihm um das Heil der Menschen geht, aber sie müssen aus ihrer Freiheit heraus ihre Antwort geben – damals wie heute. Herr, schenk mir Mut zum Glauben an dich! (Mt 11, 20-24)
Das Begreifen der Botschaft vom Reich Gottes ist nicht an Bildung, Intellekt und Stand gebunden. Denen, die keine Lobby haben und in Abhängigkeiten leben, offenbart sich Gott. Und was machen die anderen, gehen die leer aus? Vielleicht geht es um die Selbsterkenntnis und Selbsteinschätzung? Vielleicht geht es darum, dass ich jederzeit von Gott alles erwarten soll? Herr, offenbare mir deine Größe und Barmherzigkeit! (Mt 11, 25-27)
Angesichts der Katastrophen unserer Zeit sind wir verletzlicher geworden. Jesus lädt alle ein, die es nicht leicht haben: „Ich werde euch Ruhe verschaffen“. Das ist sein Angebot! Aber wie geht es dann weiter? Auch hier hat er einen Rat: Gut zu sich selbst und zu anderen sein – dann kommt unsere Seele zur Ruhe. Dann bin ich ganz bei mir und bei meinem Gott. Man sollte es ausprobieren! Herr, lass mich Ruhe finden in dir! (Mt 11, 28-30)
Wer immer seine Pflicht erfüllt, ist der auf dem richtigen Weg zu einem glücklichen Leben? Heute lesen wir, dass mit Jesus etwas beginnt, dass das bloße Gesetzerfüllen übersteigt. Seine Botschaft vom Reich Gottes wird keine Wirklichkeit durch die formale Erfüllung dessen, was mir auferlegt wird. Es geht um Solidarität und Nächstenliebe. Das ist das Programm Jesu für ein gelingendes Leben in Gott. Herr, öffne mir die Augen für das, was wirklich trägt. (Mt 12, 1-8)
Die Rede vom geknickten Rohr, das Gott nicht zerbrechen wird und vom glimmenden Docht, der nicht ausgelöscht wird, stimmt mich sehr hoffnungsvoll: Gott nimmt von mir meine Ängste wegen meiner Schwachstellen, die mich hoffnungslos werden lassen. Er gibt mich und die Welt nicht auf, bis über alle Schwachstellen hinweg sein göttliches Reich Endgültigkeit wird. (Mt 12, 14-21)
Der Impuls für diese Woche kommt von Pater Alfons Friedrich SDB, Pfarradministrator im Pfarrverband Haidhausen.