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An Gott glauben – und die Welt fängt an zu leuchten
Wie wirkt es sich auf unser Leben aus, ob wir glauben oder nicht? Thomas Hürten von der Glaubensorientierung erzählt, welche Wege zu Gott fü...
Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.
Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.
Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.
MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.
Müde und durstig kommt Jesus zum Jakobsbrunnen. Er verspricht der Samariterin zu ihrem Erstaunen „lebendiges Wasser“. Jesus ist beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein. Sie von der Direktheit und der Ausstrahlung Jesu, sie glaubt ihm! (Joh 4, 5-42)
Für uns heute die Frage: Wo und bei wem muss ich langsam umdenken, ihm oder ihr ein Reifen und Wachsen zugestehen? Und wo und bei wem muss ich meine bereits fertige Meinung dringend überdenken? (Lk 4, 24-30)
Keine Rechenaufgabe, sondern Lebensaufgabe: Vergeben, wo ich angelogen, betrogen, hintergangen, ausgegrenzt, missachtet, lächerlich gemacht, verhöhnt, übergangen wurde. Wo ich nichts zurückerwarten kann, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachung, keine Richtigstellung. Vergeben, weil auch Gott mir immer wieder vergibt! (Mt 18, 21-35)
Gesetze aufheben – nein auf gar keinen Fall! Gesetze halten – ja zu einhundert Prozent. Ein Gesetz zu halten, lässt Freiraum. Halten ist nicht blindes Befolgen. Befolgen verlangt zu gehorchen, niemals jedoch eigenständiges Denken. Halten heißt zu überprüfen, welches Gesetzt denn im konkreten Fall angewandt werden muss, welches jetzt hier zutrifft. „Wer sie aber halten und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ (Mt 5, 17-19)
Es ist doch völlig egal, wie Jesus Menschen heilt. Ein Wunder ist ein Wunder. Trauen wir das doch unserem Gott zu! Deshalb: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ Schätzen wir uns doch mehr als geehrt und glücklich, dass wir zu Jesus gehören dürfen. Und versuchen wir mit ihm zu sammeln – Glück, Anerkennung, Trost, Lachen, Vergebung. (Lk 11, 14-23)
Vielleicht sollten wir Christen in manchen unserer Gebete weniger Bitten und Gedanken einfließen lassen, sondern ähnlich unseren jüdischen Glaubensbrüdern und -schwestern einfach bei dem durch den Tag hindurch verteilte, aber stets wiederholende Rezitieren des ersten Gebotes bleiben. Womöglich bewirkt es etwas in uns und wir sind so wie der Schriftgelehrte nicht fern vom Reich Gottes. (Mk 12, 28b-34)
Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner ist denen gesagt, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt sind: Den Gläubigen also, die Gott ihre frommen Werke vorrechnen möchten. Versuchen wir uns deshalb selbst richtig einzuschätzen! Nicht zu selbstsicher, aber auch nicht zu klein und unbedeutend. (Lk 18, 9-14)
Der Impuls für diese Woche kommt von Gemeindereferentin Christine Stauß, Dekanatsreferentin im Dekanat München-Südost.