Metallene Rosenblüte an einem Gitter vor unscharfem Kirchenfenster mit buntem Licht.
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Sein Wort mit in den Alltag nehmen – so wächst unsere Verbindung zu Gott.

Impuls zum Tagesevangelium

Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.

Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.

Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.

MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.

Sonntag - 30. August

Es ist schon bezeichnend, welchen Stellenwert Jesus dem Leben gibt. Es ist mehr wert als die ganze Welt, auch wenn diese käuflich wäre. Das ist eine gewaltige Zusage an uns alle. Jesus meint das persönliche Leben jedes Menschen und das, was ihm verheißen und zugesagt ist: das Bleibende und Unvergängliche. Und das ist nicht käuflich. Wir dürfen es empfangen, es wird uns einfach geschenkt. (Mt 16, 21-27)

Montag - 31. August

Wo in vollmundigen Reden einfache Lösungen ausgesprochen werden, da hört man gerne zu. Bei unbequemen Wahrheiten wandelt sich schnell das Blatt. Die Unterstützung schwindet rapide. Bis heute haben wir uns dieses Verhaltensmuster bewahrt. Auf der anderen Seite bleibt aber auch unverrückbar die Erkenntnis, dass die Zukunft jetzt beginnt. Jesu „Wahlprogramm“ ist die immer gültige „Frohe Botschaft“. Sie wirkt in jedem, der sie hören will. Sein „Wahlprogramm“ lautet: Geh’ mit Liebe, Mut und Tatkraft für Veränderung in diese Welt. Du wirst Dich wundern. Es lohnt sich immer. Du gehst nie allein. Bist du bereit? (Lk 4, 16-30)

Dienstag - 01. September

Gerade da, wo es mich manchmal hin und her beutelt, wo manches als Bedrohung erscheint, kann nur die Nähe Jesu mich heilen. Und durch jeden Menschen, auch durch die, bei denen wir es zunächst nicht vermuten würden, kann uns Richtiges und Gutes gesagt werden. (Lk 4, 31-37)

Mittwoch - 02. September

Behinderungen, Krankheiten, Vorurteile oder Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz nehmen uns die Lebensfreude. Jesus ermutigt mich, diese Einschränkung anderer nicht zu akzeptieren. Jeder, der mit geöffneten Ohren und Augen sowie tatkräftigen Händen anderen Linderung und Gehör verschafft, ermöglicht wahre Teilhabe am Leben. Das sind die Heilungsgeschichten unserer Tage, wie wir sie mehr denn je brauchen. (Lk 4, 38-44)

Donnerstag - 03. September

Es mag unglaublich klingen: das Gute, der Frieden, ist bereits da. Mit Initiativen, Bewegungen, persönlichem Einsatz an vielen verschiedenen Orten kommt „dieses eine göttliche Wort“ gegen den Dämon der Zerstörung und des Hasses mehr und mehr ans Licht. So bekommt es die Kraft, nachhaltig diese Welt neu mit Gottes Geist zu beleben und positiv zu verändern. Es liegt auch an mir selbst, dieser Kraft ausreichend Raum zu geben. Es ist höchste Zeit. (Hl. Papst Gregor der Große - Lk 4, 31-37)

Freitag - 04. September

Jesus ist reformfreudig. Alte Schläuche werden aussortiert. Er fordert mich heraus, doch überfordert mich nicht. Mein Leben bekommt durch ihn die ganze Fülle, die es mir leichter macht, Veränderungen zu wagen. Endlich eine Reform, die ganz nach meinem Geschmack ist! (Lk 5, 33-39)

Samstag - 05. September

Gebote und Regeln brauchen wir für unser Leben und unser Christsein. Sie sollen uns Hilfe und Orientierung geben. Wichtig ist und bleibt aber, dass der Mensch und damit das Leben im Fokus bleiben. Das war das Anliegen Jesu und soll auch unser Anliegen sein. Wir tun gut daran, auch scheinbar Unveränderliches darauf hin zu überprüfen. (Lk 6, 1-5)

Zur Person

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Der Impuls für diese Woche kommt von Gemeindereferent Florian Wagner, Seelsorger für die Mitarbeitenden der Zweiten Stammstrecke in München.