Metallene Rosenblüte an einem Gitter vor unscharfem Kirchenfenster mit buntem Licht.
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Sein Wort mit in den Alltag nehmen – so wächst unsere Verbindung zu Gott.

Impuls zum Tagesevangelium

Jede Woche neu laden die Impulse zu den Tagesevangelien dazu ein, das Wort Gottes im Alltag lebendig werden zu lassen. Kurze, inspirierende Gedanken öffnen neue Perspektiven auf die biblischen Texte und schenken Orientierung, Ermutigung und Tiefe.

Die Evangelien des Tages finden Sie im Liturgiekalender, beim Deutschen Liturgischen Institut oder unter Erzabtei Beuron, Schott-Tagesliturgie.

Einen ausführlichen Impuls zum jeweiligen Tagesevangelium hören Sie im Münchner Kirchenradio (MKR) montags bis freitags gegen 7:45 Uhr bzw. 21:45 Uhr sowie samstags und sonntags gegen 9:45 Uhr bzw. 23:45 in der Sendung „Innehalten“.

MKR – als Webradio unter muenchner-kirchenradio.de und auf DAB+ im Erzbistum München und Freising.

Dritter Fastensonntag – 08. März

Müde und durstig kommt Jesus zum Jakobsbrunnen. Er verspricht der Samariterin zu ihrem Erstaunen „lebendiges Wasser“. Jesus ist beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein. Sie von der Direktheit und der Ausstrahlung Jesu, sie glaubt ihm! (Joh 4, 5-42)

Montag – 09. März

Für uns heute die Frage: Wo und bei wem muss ich langsam umdenken, ihm oder ihr ein Reifen und Wachsen zugestehen? Und wo und bei wem muss ich meine bereits fertige Meinung dringend überdenken? (Lk 4, 24-30)

Dienstag – 10. März

Keine Rechenaufgabe, sondern Lebensaufgabe: Vergeben, wo ich angelogen, betrogen, hintergangen, ausgegrenzt, missachtet, lächerlich gemacht, verhöhnt, übergangen wurde. Wo ich nichts zurückerwarten kann, keine Entschuldigung, keine Wiedergutmachung, keine Richtigstellung. Vergeben, weil auch Gott mir immer wieder vergibt! (Mt 18, 21-35)

Mittwoch – 11. März

Gesetze aufheben – nein auf gar keinen Fall! Gesetze halten – ja zu einhundert Prozent. Ein Gesetz zu halten, lässt Freiraum. Halten ist nicht blindes Befolgen. Befolgen verlangt zu gehorchen, niemals jedoch eigenständiges Denken. Halten heißt zu überprüfen, welches Gesetzt denn im konkreten Fall angewandt werden muss, welches jetzt hier zutrifft. „Wer sie aber halten und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ (Mt 5, 17-19)

Donnerstag – 12. März

Es ist doch völlig egal, wie Jesus Menschen heilt. Ein Wunder ist ein Wunder. Trauen wir das doch unserem Gott zu! Deshalb: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ Schätzen wir uns doch mehr als geehrt und glücklich, dass wir zu Jesus gehören dürfen. Und versuchen wir mit ihm zu sammeln – Glück, Anerkennung, Trost, Lachen, Vergebung. (Lk 11, 14-23)

Freitag – 13. März

Vielleicht sollten wir Christen in manchen unserer Gebete weniger Bitten und Gedanken einfließen lassen, sondern ähnlich unseren jüdischen Glaubensbrüdern und -schwestern einfach bei dem durch den Tag hindurch verteilte, aber stets wiederholende Rezitieren des ersten Gebotes bleiben. Womöglich bewirkt es etwas in uns und wir sind so wie der Schriftgelehrte nicht fern vom Reich Gottes. (Mk 12, 28b-34)

Samstag – 14. März

Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner ist denen gesagt, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt sind: Den Gläubigen also, die Gott ihre frommen Werke vorrechnen möchten. Versuchen wir uns deshalb selbst richtig einzuschätzen! Nicht zu selbstsicher, aber auch nicht zu klein und unbedeutend. (Lk 18, 9-14)

Zur Person

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Der Impuls für diese Woche kommt von Gemeindereferentin Christine Stauß, Dekanatsreferentin im Dekanat München-Südost.