Weihbischof Wolfgang Bischof in schwarzer Bischofskleidung mit Pileolus und Brustkreuz.
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In Freising geboren, ist Wolfgang Bischof seit 2010 Weihbischof der Erzdiözese.

Weihbischof Wolfgang Bischof

„Spera in Domino et fac bonum – Hoffe auf den Herrn und tu das Gute.“ (Psalm 37, 3)

Wolfgang Bischof ist seit 2010 Weihbischof der Erzdiözese München und Freising. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 5. Januar 2010 zum Weihbischof des Erzbistums sowie zum Titularbischof des erloschenen frühchristlichen Bistums Nebbi in Nordafrika. Die Bischofsweihe empfing er am 28. Februar 2010 im Münchner Liebfrauendom durch Erzbischof Kardinal Reinhard Marx.

Lebenslauf

Lesen Sie hier die wichtigsten Lebensdaten und -stationen von Weihbischof Wolfgang Bischof.

In seiner Ansprache bei der Weihe nahm Weihbischof Bischof Bezug auf den Zöllner Zachäus, der als Figur in die Krümme seines Hirtenstabs eingearbeitet ist. Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas versteckte sich Zachäus auf einem Baum, um Jesus zu sehen, und folgte ihm später nach: „Wenn du für den Glauben etwas bewegen willst, dann spring von deinem Baum“, betonte Bischof. Es sei wichtig, wie Zachäus herunterzukommen in die Begegnung mit Christus und ins alltägliche Leben, nicht abseits zu stehen, von ferne zu beobachten, zu kritisieren und es besser zu wissen. Gesandt zu werden bedeute, dorthin zu gehen, wohin man nicht unbedingt freiwillig gehe, und so Orte und Menschen kennenzulernen, die das eigene Denken erweiterten.

„Hoffe auf den Herrn und tu das Gute“, zitierte Wolfgang Bischof den Wahlspruch, den er sich für sein Bischofsamt gewählt hatte. Für eine Zukunft im Glauben müsse man fähig sein, eine Antwort auf die Frage zu geben, welche Hoffnung uns trage, „durch unser Glaubensleben, durch Worte, durch Taten, durch Gesten – am besten durch unser ganzes Leben.“

Bischöfliches Wappen mit grünem Galero und Kreuz, geteilter Schild mit Kopf, Sonne und Christusmonogramm. Schriftband: SPERA IN DOMINO ET FAC BONUM.
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Das Wappen von Weihbischof Wolfgang Bischof wurde entworfen von Dieter Linder und gestaltet von Heribert C. Staufer.

Wappen und Wahlspruch

Der Wahlspruch von Weihbischof Wolfgang Bischof „Spera in Domino et fac bonum – Hoffe auf den Herrn und tu das Gute“ ist Psalm 37, Vers 3 entnommen und bringt zum Ausdruck, dass Jesus Christus der Dreh- und Angelpunkt unseres christlichen Lebens ist. Aus dieser Christusbeziehung leben wir, und aus ihr sind wir aufgerufen, das eigene Leben und das Leben der Welt mitzugestalten.

Das Wappen soll seinen Leitspruch sichtbar machen. Der Schild ist in drei Flächen geteilt: Gold und Schwarz, getrennt durch eine rote Spitze, in der das Christusmonogramm (Chi-Rho) steht als Mittelpunkt. Links befindet sich der Freisinger Mohr, das traditionelle Symbol der Erzdiözese – und zugleich Verweis auf Freising, Geburtsstadt des Weihbischofs. Die Farben Schwarz, Gold und Rot greifen sowohl die Farben des Wappens des Erzbistums als auch die des Stadtwappens von Freising auf und verbinden so kirchliche Zugehörigkeit mit persönlicher Herkunft. Die goldene Strahlensonne entstammt dem Familienwappen der Mutter und ist Symbol der Hoffnung. Sie verweist auf Licht, Leben und die Kraft des Glaubens, die Orientierung und Zuversicht schenkt. Die rote Spitze mit dem Christusmonogramm (Chi-Rho) steht für den Grund aller Hoffnung – Jesus Christus. Er ist der Dreh- und Angelpunkt allen Glaubens und Handelns, aus dem heraus der Bischof seinen Dienst versteht.

Lebensweg und seelsorgliche Aufgaben

Geboren wurde Wolfgang Bischof am 6. November 1960 in Freising. Nach dem Abitur studierte er in München und Innsbruck Theologie und Philosophie und wurde am 2. Juli 1988 im Freisinger Mariendom durch Kardinal Friedrich Wetter zum Priester geweiht.

Von 1988 bis 1993 war er Kaplan in den Pfarrverbänden Miesbach-Parsberg und Holzkirchen. Anschließend wirkte er als Pfarrer von St. Johann Baptist in Gröbenzell (1993–2008). Ab 1998 war er zudem Dekan des Dekanats Fürstenfeldbruck und Landkreisdekan. 2004 ernannte ihn Kardinal Wetter zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat, 2005 übernahm Bischof zusätzlich die Aufgabe als Pfarradministrator in Pfaffing-Biburg, 2006 wurde er zum Monsignore ernannt. Von 2008 bis 2010 war er als neuernannter Domvikar und Regionalpfarrer zuständig für die Seelsorgsregion Nord.

2011 wurde er zum Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd ernannt. 2023 übertrug ihm Erzbischof Kardinal Marx die Zuständigkeit als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums.

Seit 2016 ist er Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die katholische Polizeiseelsorge in Bund und Ländern und Beauftragter der Freisinger Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge in Bayern. Für die Freisinger Bischofskonferenz ist er auch Beauftragter für Fragen von Frauen in Kirche und Gesellschaft.

Er ist Stiftungsratsvorsitzender der Kath. Sankt Jakobus Pilgerstiftung des Erzbistums München und Freising.

Darüber hinaus war er Präsident des Bayerischen Pilgerbüros e. V., Leiter der Pilgerstelle „Peregrinatio“.

In seinen Aufgabenbereichen betont er immer wieder, dass Kirche nicht nur im sakralen Raum, sondern dort präsent sein müsse, wo Menschen leben und Verantwortung tragen – auch im Berufsalltag und in gesellschaftlichen Schnittstellen. Seelsorge versteht er als Begleitung, die Hoffnung schenkt und Gemeinschaft stiftet.

Pressefotos

Gerne können Sie Pressefotos von Weihbischof Wolfgang Bischof nutzen, die Sie auf der Presseseite finden. (Copyright: EOM / Lennart Preiss)

Zum Download

Bischöfliches Wappen mit grünem Galero und Kreuz, geteilter Schild mit Kopf, Sonne und Christusmonogramm. Schriftband: SPERA IN DOMINO ET FAC BONUM.
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Wappen

Das Wappen von Weihbischof Wolfgang Bischof wurde entworfen von Dieter Linder und gestaltet von Heribert C. Staufer.

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