Drei Männer, darunter Kardinal Marx, und eine Frau bei einer Pressekonferenz an einem Tisch; im Hintergrund ein Kruzifix.
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Pressekonferenz zum Gutachten von 2010: Generalvikar Peter Beer, Marion Westphal von der Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl, Erzbischof Kardinal Reinhard Marx sowie Stefan Korta, Leiter des Referats Recht im Erzbischöflichen Ordinariat München

Das Gutachten von 2010

Bereits im Jahr 2010 hat die Erzdiözese München und Freising als erste deutsche Diözese einen externen Missbrauchsbericht vorgestellt, der sich mit sexuellen und sonstigen körperlichen Übergriffe durch pastorale Mitarbeiter im Zeitraum von 1945 bis 2009 befasste.

Die Erzdiözese München und Freising hat gemeinsam mit der von ihr beauftragten, aber unabhängigen Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl, Spilker, Wastl das Gutachten „Sexuelle und sonstige körperliche Übergriffe durch Priester, Diakone und sonstige pastorale Mitarbeiter im Verantwortungsbereich der Erzdiözese München und Freising in der Zeit von 1945 bis 2009. Bestandsaufnahme – Bewertung – Konsequenz“ vorgestellt.

Auf einer Pressekonferenz am 3. Dezember 2010 fasste Rechtsanwältin Marion Westpfahl das Ergebnis des 250 Seiten starken Berichts zusammen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der damalige Generalvikar Peter Beer nahmen ihrerseits zu dem Bericht Stellung.