Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg in schwarzer Bischofskleidung mit Pileolus und Brustkreuz.
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In Salzburg geboren, ist Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg seit 2016 Weihbischof der Erzdiözese.

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg

„Spiritus virtutis, dilectionis et sobrietatis – Der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (Vgl. 2 Tim. 1,7)

Rupert Graf zu Stolberg ist seit 2016 Weihbischof der Erzdiözese München und Freising. Papst Franziskus ernannte ihn am 28. Oktober 2016 zum Weihbischof und Titularbischof von Sassura, die Bischofsweihe empfing er am 10. Dezember 2016 im Münchner Liebfrauendom durch Kardinal Reinhard Marx.

Lebenslauf

Lesen Sie hier die wichtigsten Lebensdaten und -stationen von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Im Rahmen dieses Gottesdienstes sagte Weihbischof zu Stolberg, während der Vorbereitung auf die Bischofsweihe habe er „in großer Dankbarkeit eine gewisse Gelassenheit gefunden“ und sich „sehr getragen gefühlt“. Immer wieder habe er im Laufe seines Lebens die Erfahrung gemacht, „dass es anders kam, als ich es mir ausgedacht habe, dass es aber letztlich gut wurde“. So könne er auch zu diesem Zeitpunkt sagen: „Mit Gottes Hilfe trete ich dieses Amt an, bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen.“

Besonders junge Menschen rief zu Stolberg dazu auf, sich auf die Führung Gottes einzulassen: „Gott kennt uns besser als wir uns selbst. Dort, wo er uns hinführt, da ist der beste Platz für uns.“ Den Gläubigen dankte er für ihr Gebet und bat sie um ihre Unterstützung und Begleitung: „So möchte ich mich gern mit Ihnen auf den Weg machen, dass wir uns bemühen, die Botschaft Jesu Christi weiter auf den Weg zu bringen.“

Bischöfliches Wappen mit grünem Galero, Kreuz und geviertem Schild mit Kopf, Fisch mit Schlüsseln, Stern und Hirsch. Schriftband: SPIRITUS VIRTUTIS, DILECTIONIS ET SOBRIETATIS.
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Das Wappen von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg wurde von Dieter Linder entworfen und von Heribert C. Staufer gestaltet.

Wappen und Wahlspruch

Der Wahlspruch von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg „Spiritus virtutis, dilectionis et sobrietatis" ist dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus entnommen: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2 Tim 1,7)

Im oberen linken Feld des Wappens ist der Freisinger Mohr abgebildet. Der Mohr ist das traditionelle Symbol des alten Bistums Freising und des 1821 daraus hervorgegangenen Erzbistums München und Freising. Fisch und Schlüssel sind die Attribute des Heiligen Benno, des Patrons der Stadt München, für die Rupert Graf zu Stolberg von 2013 bis 2023 als Bischofsvikar zuständig war. Der blaue Grund kann hier auch bayerisch gedeutet werden. Der Heilige Benno steht zugleich für die Heimat seines Vaters, der – wie Benno – aus dem Bistum Dresden-Meißen stammt. Der Fisch findet sich zudem im Gesamtwappen des Adelshauses Stolberg.

Mit dem „Meerstern“ (stella maris) wird der Namenspatron des Weihbischofs geehrt, der selige Pater Rupert Mayer, der von 1921 bis 1945 Präses der Marianischen Männerkongregation München war. Die drei Wellen lassen sich zugleich als Hinweis auf die Dreiflüssestadt Passau lesen, in der Rupert Graf zu Stolberg aufgewachsen ist und viele Jahre in einem Marienwallfahrtsort ministriert hat. Im vierten Feld findet sich das Familienwappen der Grafen zu Stolberg – ein schreitender schwarzer Hirsch auf goldenem Grund. Der grüne Pontifikalhut mit den Quasten sowie das goldene Vortragskreuz sind die traditionellen heraldischen Würdezeichen eines Bischofs.

Lebensweg und seelsorgliche Aufgaben

Geboren wurde Rupert Graf zu Stolberg am 29. Juli 1970 in Salzburg und wuchs in Passau auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Medizin, bevor er sich für das Theologiestudium und die Priesterausbildung im Priesterseminar St. Johannes der Täufer des Erzbistums München und Freising entschied. Am 28. Juni 2003 empfing er im Freisinger Mariendom die Priesterweihe.

Er war Kaplan in der Pfarrei St. Michael in München-Perlach (2003 bis 2005) und anschließend Erzbischöflicher Sekretär von Kardinal Friedrich Wetter und später von Kardinal Reinhard Marx (2005 bis 2011). 2008 wurde Stolberg zum Ehrendomvikar und 2011 zum Domvikar ernannt. Ab 2011 war er als Fachbereichsleiter im Personalressort des Erzbischöflichen Ordinariats zuständig für die Priester der Seelsorgsregionen Nord und Süd.

2013 wurde er zum Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München und zum Domkapitular ernannt. 2023 übertrug ihm Erzbischof Kardinal Marx die Zuständigkeit als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums.

Als Wahlspruch wählte Rupert Graf zu Stolberg den Vers: „Spiritus virtutis, dilectionis et sobrietatis.“ („Der Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“) – Entlehnt aus dem 2. Timotheusbrief: „Denn Gott hat uns nicht einen Gesit der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. (2 Tim 1,7)

Pressefotos

Gerne können Sie Pressefotos von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg nutzen, die Sie auf der Presseseite finden. Copyright: EOM / Lennart Preiss

Zum Download

Bischöfliches Wappen mit grünem Galero, Kreuz und geviertem Schild mit Kopf, Fisch mit Schlüsseln, Stern und Hirsch. Schriftband: SPIRITUS VIRTUTIS, DILECTIONIS ET SOBRIETATIS.
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Wappen

Das Wappen von Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg wurde von Dieter Linder entworfen und von Heribert C. Staufer gestaltet.

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