Portrait von Reinhard Kardinal Marx mit schwarzem Jackett und weißem Kollar vor Bücherregal.
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13. Erzbischof von München und Freising | 73. Nachfolger des Hl. Korbinian.

Kardinal Reinhard Marx: Kurzbiografie und Daten

* 21.09.1953 in Geseke 

Zum Erzbischof ernannt am 30.11.2007 

Amtsantritt am 02.02.2008 

Priesterweihe: 02.06.1979 

Bischofsweihe: 21.09.1996 

Kardinalserhebung am: 20.11.2010

„UBI SPIRITUS DOMINI IBI LIBERTAS –

Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit (2 Kor 3,17)“

Wahlspruch von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising

Kurzvita von Kardinal Reinhard Marx

Kardinal Reinhard Marx (*1953) ist seit dem 2. Februar 2008 Erzbischof von München und Freising. Zum Kardinal erhoben wurde er 2010 von Papst Benedikt XVI.

Marx ist Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz und Magnus Cancellarius der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Mit dem Amt des Erzbischofs von München und Freising sind weitere diözesane und überdiözesane Verpflichtungen verbunden.

Seit 2014 trägt Kardinal Marx zudem Verantwortung als Koordinator des Päpstlichen Rates für die wirtschaftlichen Angelegenheiten

2013–2023 war Marx zudem Mitglied in der Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus. Von 2014–2019 war er als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz mit vielen weiteren Aufgaben befasst. Seit seiner Bischofsweihe engagiert sich Marx in verschiedenen Kommissionen der DBK; aktuell als Vorsitzender der Publizistischen Kommission.

Zuvor war Reinhard Marx Bischof von Trier (2002-2008), Weihbischof in Paderborn (1996–2002), Professor für Christliche Gesellschaftslehre und Direktor des Sozialinstituts Kommende in Dortmund. Von 2012–2018 hatte er zusätzlich die Aufgabe des Präsidenten der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union), deren Mitglied er als Delegat der DBK seit 2006 war.

Predigten, Debattenbeiträge, Interviews, Verkündigungsbeiträge und Publikationen verstärken das Engagement des Erzbischofs, der darin zu verschiedenen aktuellen kirchlichen, theologischen und zeitgenössischen Themen Stellung nimmt.

Zu den Publikationen gehören auch mehrere Monographien, u.a.: Das Kapital. Ein Plädoyer für den Menschen (2008); glaube! (2013), Kirche überlebt (2015); Freiheit (2020) und KULT (2025).

Curriculum Vitae Kardinal Reinhard Marx

Ausgewählte Daten (Stand: Februar 2026)

1953geboren in Geseke
1972   

Abitur in Geseke, Gymnasium Antonianum

anschließend Studium der Theologie und Philosophie in Paderborn, Paris, Münster und Bochum

11.02.1978Diakonenweihe
02.06.1979Priesterweihe in Paderborn durch Erzbischof Dr. Johannes Joachim Degenhardt
1979–1981 

Geistlicher Rektor des Sozialinstituts Kommende des Erzbistums Paderborn mit Sitz in Dortmund

Diözesanbeauftragter für die Betriebsseelsorge im Erzbistum Paderborn

1981–1988Weiterstudium in Münster und Bochum; Promotion zum Doktor der Theologie (Christliche Gesellschaftslehre)
1989–1996Direktor des Sozialinstituts Kommende in Dortmund
1993Ernennung zum Päpstlichen Ehrenkaplan
1996–2002Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät in Paderborn
23.07.1996Ernennung zum Titularbischof von Pedena und Weihbischof in Paderborn
21.09.1996Bischofsweihe durch Erzbischof Degenhardt im Hohen Dom zu Paderborn
1997Ernennung zum Bischofsvikar für Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft
1999–2008Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken
20.12.2001Ernennung zum Bischof von Trier
01.04.2002Einführung als Bischof von Trier
2004–2014Vorsitzender der Kommission für Gesellschaftliche und Soziale Fragen der DBK (K VI)
2006–2018Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft COMECE
seit 2006Großprior des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem – Deutsche Statthalterei
30.11.2007Ernennung zum Erzbischof von München und Freising
02.02.2008Amtsübernahme als Erzbischof von München und Freising
seit 2008  Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz
seit 2008 Vorsitzender des Zentralrates von missio München
22.01.2009Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (Dr. h. c.)
2009–2012Vizepräsident der COMECE
seit 2010Magnus Cancellarius der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
20.10.2010Erhebung zum Kardinal durch Papst Benedikt XVI.
20.11.2010Aufnahme in das Kardinalskollegium
2012-2018Präsident der COMECE 
April 2013Berufung in die Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus
2013– 2023           Mitglied der Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus
seit 2014                Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrates
2014–2020Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
2017Verleihung der Ehrenprofessur der Universität Cuenca, Ecuador
2019Verleihung der Ehrendoktorwürde des Institut Catholique de Paris (Dr. h.c.)
seit 2020Mitglied im Verbandsrat des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD)
seit 2021Vorsitzender der Publizistischen Kommission der DBK (K IX)
seit 2021Mitglied der Glaubenskommission der DBK (K I)