Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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„Lebensschutz wird von der politisch Rechten instrumentalisiert“

Eichstätt, 24. März 2017. Der scheidende Vorsitzende des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Albert Schmid, hat Katholiken davor gewarnt, „der Versuchung rechter Ansichten zu erliegen“. So werde etwa der „Lebensschutz von der politisch Rechten instrumentalisiert, ohne dass ein konkretes Konzept von Hilfe erkennbar ist“, sagte Schmid im Rahmen eines Pressegesprächs bei der Vollversammlung des Laiengremiums am Freitag, 24. März, in Eichstätt. Statt Demonstrationen oder einem erhobenen Zeigefinger gelte es, den Betroffenen konkrete Hilfe anzubieten: „Bekenntnisse sind hohl, wenn sie nicht mit Liebe, Zuwendung und auch finanzieller Hilfe verbunden sind.“ Schmid nahm dabei Bezug sowohl auf die USA und die „scheinbaren Bekenntnisse eines Präsidenten“ als auch auf Tendenzen in Deutschland. Der Lebensschutz sei zu verteidigen mit „Hilfe und Barmherzigkeit statt Strafe“.

Kardinal Marx würdigt scheidenden Landeskomitee-Vorsitzenden Albert Schmid

München, 24. März 2017. Kardinal Reinhard Marx dankt dem scheidenden Vorsitzenden des Landeskomitees der Katholiken in Bayern, Albert Schmid, für sein Engagement an der Spitze des höchsten Laiengremiums im Freistaat: „Ausgangspunkt Ihres Handelns ist das biblisch-christliche Menschenbild“, würdigt der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising das Engagement Schmids, „ob als Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge oder als Landeskomitee-Vorsitzender“. In seine Zeit als Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge von 2000 bis 2010 fiel 2009 Schmids erste Wahl zum Landeskomitee-Vorsitzenden. 2013 wurde er von den Mitgliedern des bayerischen Laiengremiums als ihr Vorsitzender für eine zweite Amtszeit bestätigt.

Katholikenrat: Vorstandsmitglied Maloszewski gestorben

München, 24. März 2017. Der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising und der Katholikenrat der Region München trauern um Piotr Maloszewski, stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates, der am Dienstag, 21. März, im Alter von 66 Jahren in München gestorben ist. Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel und Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel würdigen Maloszewski, der sich vor allem für die muttersprachigen katholischen Gemeinden engagierte, als „treuen Wegbegleiter und Unterstützer“. Maloszewskis Engagement zur Völkerverständigung und Integration auf der Basis des gemeinsamen katholischen Glaubens habe viele Früchte getragen, die muttersprachigen Gemeinden nähmen heute, ihre kulturellen Werte und Bräuche beibehaltend, selbstverständlich am kirchlichen Leben in München teil. „In Dankbarkeit, in Trauer und im Gebet sind wir mit seiner Frau und seinen beiden Kindern verbunden“, so Tremmel und Rumschöttel.

„Ökologischer Fußabdruck“ in Königsdorf wird eröffnet

München/Königsdorf, 22. März 2017. Mit einem Festakt wird am Freitag, 24. März, um 16 Uhr der begehbare „Ökologische Fußabdruck“ eröffnet, den Schülerinnen des katholischen St.-Ursula-Gymnasiums Lenggries auf dem Gelände der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf (Rothmühle 1) angelegt haben. Für die zweijährige Arbeit an dem Lehrpfad, der mit verschiedenen Methoden zum bewussten Umgang mit der Umwelt anregt, wird die Schule als eines von vier bayerischen Gymnasien am Donnerstag, 30. März, im bayerischen Kultusministerium in München durch Staatssekretär Georg Eisenreich mit dem Praxis-Seminar-Preis 2017 ausgezeichnet. Die Schule ist zudem einziger bayerischer Preisträger des Deutschen Klimapreises der Allianz Umweltstiftung, die am Montag, 22. Mai, in Berlin fünf jeweils mit 10.000 Euro dotierte Preise an deutsche Schulen verleiht.

Landeskomitee der Katholiken wählt neue Spitze

München, 20. März 2017. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern wählt im Rahmen seiner Frühjahrsvollversammlung von Freitag, 24. März, bis Samstag, 25. März, in Eichstätt einen neuen Vorsitzenden, drei Stellvertreter und die Verbändevertretungen für den Geschäftsführenden Ausschuss. Als Kandidaten für den Vorsitz wurden Renate Oxenknecht-Witzsch, 64, aus der Erzdiözese Bamberg, Professorin für Recht an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, und der CSU-Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecher seiner Fraktion, Joachim Unterländer, 59, aus dem Erzbistum München und Freising nominiert. Der scheidende Vorsitzende des Landeskomitees, Albert Schmid, seit März 2009 an der Spitze des Laiengremiums, zieht eine Bilanz seiner Zeit als Vorsitzender bei einem

Firm-Event mit Weihbischof zu Stolberg

München, 20. März 2017. Einen Firm-Event mit Jugendlichen aus dem Dekanat München-Pasing feiert der Münchner Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Samstag, 25. März. Die Firmbewerber kommen in einer Sternwallfahrt aus ihren jeweiligen Pfarreien um 18 Uhr im Kupferhaus in Planegg, Feodor-Lynen-Straße 5, zusammen. Dort feiern sie mit Weihbischof Stolberg einen Gottesdienst und haben anschließend die Gelegenheit, bei verschiedenen „meet&greet“-Formaten den Weihbischof persönlich kennen zu lernen. Die Veranstaltung endet mit einem Konzert und einer Party.

Kardinal Marx weiht neuen Altar in Markt Schwaben

München/Markt Schwaben, 22. März 2017. In einem Festgottesdienst am Sonntag, 26. März, um 9 Uhr weiht der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Altar der Pfarrkirche St. Margaret in Markt Schwaben, Landkreis Ebersberg. Zum Abschluss der 2014 begonnenen Gesamtrenovierung wurden die liturgischen Orte von dem Münchner Bildhauer und Bronzegießer Bruno Wank neu gestaltet.   Der Künstler wählte dabei eine bewusst schlichte Formgebung und gestaltete den Altar als liegenden rechteckigen Quader, den Ambo als rechteckige Stele, jeweils in einem Stück aus Bronze gegossen. Die Besonderheit liegt in der Gestaltung der Oberflächen: Durch eine spezielle Schalungstechnik bildeten sich unterschiedliche Farbwerte, eine unregelmäßige Haptik und sedimentartige Strukturen aus. Die zurückhaltenden Formen erhalten so eine dynamische Ausgestaltung. Der fein differenzierte, goldene Schimmer der neuen liturgischen Orte nimmt Bezug auf die reiche Vergoldung der barocken Ausstattung.   Die Kirche St. Margaret wurde nach Plänen des Schlierseer Baumeisters Georg Zwerger errichtet und 1672 geweiht.

Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz

1. Katholische Hochschullandschaft   Die Aktivitäten der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) in Forschung und Lehre sollen in einem neuen Kompetenzzentrum „Zukunft Alter“ gebündelt werden. Mit Blick auf die demographische Entwicklung ist das Thema „Zukunft Alter“ gesellschaftlich von höchster Aktualität, und es stellt die kirchlichen Träger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor große Herausforderungen. Der Bedarf beispielsweise an Pflege, Palliativ Care, Gerontologie wächst, gleichzeitig ist ein Ausbau der Forschung in diesem Feld als Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Versorgung dringend geboten. Die Freisinger Bischofskonferenz unterstützt daher auch finanziell den Aufbau, die Etablierung und die dauerhafte Fortführung  eines Kompetenzzentrums an der KSFH, die im bundesweiten Vergleich mit ihren Aktivitäten bereits heute einen Spitzenplatz belegt. Die Bischöfe sehen es als zentrale Aufgabe kirchlichen Wirkens, das Engagement im Sozialbereich weiter zu intensivieren.       2.

„Franziskus betreibt keine Abkehr von Tradition der Kirche“

Bamberg, 23. März 2017. Vier Jahre nach dem Amtsantritt von Papst Franziskus sieht Kardinal Reinhard Marx die katholische Kirche in einer lebhaften Diskussion. „Vieles ist geschehen. Viele bewundern ihn, manche sind skeptisch und voller Sorge, wie der Weg weitergeht. Manche sprechen von einem Wendepunkt, andere von Anpassung an den Zeitgeist“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Freisinger und der Deutschen Bischofskonferenz ist, bei einem Pontifikalamt im Bamberger Dom am Mittwochabend, 22. März. „Es ist nicht schlecht, dass theologisch gestritten wird, das gehört zum Leben der Kirche dazu“, erklärte Marx mit Bezug auf die anhaltende Debatte um das päpstliche Schreiben Amoris laetitia und die Linie der Kirche insbesondere in der Ehe- und Familienpastoral.

Vollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz

München, 20. März 2017. Die bayerischen Bischöfe treffen am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. März, zur Frühjahrsvollversammlung der Freisinger Bischofskonferenz in Bamberg zusammen. Themen der Beratungen im Bistumshaus St. Otto in Bamberg sind unter anderem Ökumene, Migration, Jugendarbeit sowie die katholische Hochschullandschaft in Bayern.   Zum Abschluss des Treffens informieren Kardinal Reinhard Marx als Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz, der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, sowie der Leiter des Katholischen Büros Bayern, Prälat Lorenz Wolf, die Vertreter der Medien bei einer   Pressekonferenz am Donnerstag, 23. März, um 13.30 Uhr, im Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32, Bamberg.    Zudem gibt es zuvor gegen 12 Uhr die Möglichkeit zu Bildaufnahmen von den laufenden Beratungen.   Am Mittwoch, 22.

Wallfahrt der Schausteller und Zirkusleute mit Weihbischof Stolberg

München, 20. März 2017. Mit Schaustellern und Zirkusleuten aus Süddeutschland feiert der Münchner Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Montag, 27. März, um 14 Uhr einen Wallfahrtsgottesdienst in der Stiftskirche von Altötting. Die Wallfahrt beginnt um 13.30 Uhr am Hotel „Zur Post“, Kapellplatz 2, mit einer Prozession der Schausteller und Zirkusleute mit ihren Fahnen zur Gnadenkapelle. Nach einer Statio ziehen die Wallfahrer von dort zur Stiftskirche weiter. 
 
Die elfte Wallfahrt nach Altötting für Menschen im Zirkus- und Schaustellergewerbe ist eine von drei Wallfahrten, die die „Katholische Circus- und Schaustellerseelsorge“ der Deutschen Bischofskonferenz 2017 unter dem Leitwort „Gottes Stimme hören – mit Christus unterwegs“ veranstaltet. Die beiden anderen Wallfahrten fanden bereits im Februar in Kevelaer und Anfang März in Werl statt. (ck)

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München, 8. März 2017. Die Telefonseelsorge in den Regionen München und Freilassing sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt Interessierte am Donnerstag, 30. März, um 19.30 Uhr in den Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing (Martin-Oberndorfer-Straße 2) zu einem weiteren Infoabend ein, bei dem sie über die einjährige, kostenlose Ausbildung informiert.    Die  Mitarbeiter bieten Informationen zum Inhalt der Ausbildung, dem Auswahlverfahren sowie zur späteren ehrenamtlichen Tätigkeit in der Telefonseelsorge. Für die Ausbildung, deren Kosten die Telefonseelsorge trägt, kann sich bewerben, wer bereit ist, anschließend mindestens zwei Jahre lang für die Telefonseelsorge tätig zu sein.   Die Ausbildung beginnt im Mai mit einem gemeinsamen Wochenende in einem Kloster. Daran schließt sich an mehreren Terminen eine Schulung in Gesprächsführung an. Ab August hospitieren die Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge, begleitet durch weitere Schulungs- und Austauschtermine, bevor die Ausbildung im März 2018 mit einem Fest abgeschlossen wird.

Deutscher Klimapreis für St.-Ursula-Gymnasium Lenggries

München, 9. März 2017. Das katholische St.-Ursula-Gymnasium in Lenggries hat den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung gewonnen. Im Rahmen zweier Praxis-Seminare haben Schülerinnen einen begehbaren „Ökologischen Fußabdruck“ geplant und angelegt. Dafür wird das Mädchengymnasium am 22. Mai in Berlin als einzige bayerische Schule mit einem von fünf Preisen ausgezeichnet, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Am Freitag, 24. März, wird der Ökologie-Lehrpfad auf dem Gelände der Jugendsiedlung Hochland in Königsdorf eröffnet, wo er für die umwelt- und erlebnispädagogische Arbeit genutzt werden soll.

Erprobung neuer Leitungsmodelle für Pfarreien im Erzbistum

München, 20. März 2017. Im Erzbistum München und Freising sollen im Auftrag von Erzbischof Kardinal Reinhard Marx neue Modelle zur Leitung von Pfarreien erprobt werden. Dazu starten auch Pilotprojekte, bei denen Teams aus haupt- und ehrenamtlichen Laien Pfarreien leiten sollen. Bei einem Pressegespräch zur Vorstellung der Leitungsmodelle in München am Montag, 20. März, bekräftigte Kardinal Marx, es sei notwendig, „neue Wege zu gehen, um deutlich zu machen: Die Kirche muss vor Ort bleiben“. Es gelte, die Zukunft der Pastoral nicht defizit-, sondern ressourcenorientiert zu entwickeln: „Wir müssen uns stärker an den vorhandenen Charismen und Ressourcen orientieren“, so Marx: „Wir müssen ausgehen von dem, was uns zur Verfügung steht, von den vielen Menschen, die da sind, die etwas tun wollen: Wie können wir sie ermutigen, wie können wir sie begleiten?“

Diözesangeschichte im Zeichen von Jubiläen

München, 22. Februar 2017. Von einem Schwerpunkt zur Reformationsgeschichte über 200 Jahre Bayerisches Konkordat bis zu Erfahrungen von Geistlichen im Krieg reicht das Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising im Jahr 2017 anbietet. In der ersten Jahreshälfte wird die im Herbst 2016 begonnene Veranstaltungsreihe zum Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren fortgesetzt. Tobias Appl von der Universität Regensburg beleuchtet am Dienstag, 25. April, die Religionspolitik der bayerischen Herzöge Albrecht V. und Wilhelm V. Schließlich lädt Roland Götz vom Archiv des Erzbistums München und Freising am Dienstag, 23. Mai, zu einer Begegnung mit Archivalien zur Reformation ein.   Eine personengeschichtliche Annäherung an den Klerus des Erzbistums München im 19. Jahrhundert nimmt der Historiker Stefan Trinkl am Dienstag, 20. Juni, vor. Am Dienstag, 19. September, spricht der emeritierte Kirchenhistoriker Karl Hausberger von der Universität Regensburg anlässlich des 200. Jubiläums über das Bayerische Konkordat von 1817 und damit über die Grundlage der Neuordnung der bayerischen Kirche am Beginn des 19.

Pilotprojekte: Teams aus Laien sollen Pfarreien leiten

München, 16. März 2017. Im Erzbistum München und Freising sollen im Auftrag von Erzbischof Kardinal Reinhard Marx neue Modelle zur Leitung von Pfarreien erprobt werden. Dazu starten auch Pilotprojekte, bei denen Teams aus haupt- und ehrenamtlichen Laien Pfarreien leiten sollen. Kardinal Marx informiert darüber in einem   Pressegespräch am Montag, 20. März, um 10.30 Uhr im Palais Holnstein, Kardinal-Faulhaber-Straße 7, 80333 München.   Bei dem Pressegespräch stehen außer dem Kardinal der Leiter des Projekts „Pastoral planen und gestalten“, Robert Lappy, der Leiter des Ressorts Personal, Monsignore Klaus Peter Franzl, sowie der Leiter des Ressorts Seelsorge, Monsignore Thomas Schlichting, als Gesprächspartner zur Verfügung.   Das im Jahr 2013 von Kardinal Marx initiierte Projekt „Pastoral planen und gestalten“ soll die Entwicklung der Pastoral in den Pfarreien und Pfarrverbänden im Blick haben und mit entsprechenden Initiativen, Veranstaltungen und Arbeitshilfen sowie der Begleitung von Entwicklungsprozessen unterstützen.

Kardinal Marx: Kirche muss vor Ort sichtbar sein

Ebersberg, 18. März 2017. Kardinal Reinhard Marx hat sich dagegen ausgesprochen, die Seelsorge in immer größeren Pfarrverbänden zu organisieren. „Die Kirche vor Ort ist von außerordentlicher Bedeutung. Wir würden viele Chancen vergeben, wenn wir uns von den territorialen Wurzeln zurückziehen“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 18. März, in Ebersberg.

Diözesanratsvorsitzender ruft zu fairem Wahlkampf auf

Ebersberg, 18. März 2017. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising, hat Christen dazu aufgerufen, sich für einen fairen und konstruktiven Bundestagswahlkampf einzusetzen. „Im Ringen um die politische Ausrichtung unseres Landes haben wir alle den Auftrag zu versöhnen, auszugleichen und zu differenzieren. Den Lautsprechern, Scharfmachern, Vereinfachern halten wir unsere Vorstellungen eines guten, friedlichen, sozialen und christlichen Miteinanders entgegen“, sagte Tremmel bei der Vollversammlung des höchsten Laiengremiums der Erzdiözese am Samstag, 18. März, in Ebersberg.

Kardinal Marx warnt Europa vor militärischer Aufrüstung

Ebersberg, 18. März 2017. Kardinal Reinhard Marx hat vor einer neuen militärischen Aufrüstung in Europa gewarnt. „Alle werden sagen, wir brauchen mehr Waffen. Ich sage: Da müssen wir umsteuern“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Funktion als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) bei der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Samstag, 18. März, in Ebersberg. Vor dem Hintergrund der Diskussion um eine Aufstockung der Rüstungsetats der Nato-Mitgliedstaaten forderte Marx eine andere Sichtweise: „Sicherheit bedeutet nicht mehr Militär. Stattdessen gehört Entwicklungspolitik zur Sicherheitspolitik dazu.“

Korbiniansmedaille für Alois Glück

München, 16. März 2017. Der ehemalige bayerische Landtagspräsident und von 2009 bis 2013 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, wird am Samstag, 18. März, durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, mit der Korbiniansmedaille geehrt. Die Verleihung findet im Rahmen der Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising im Alten Speicher in Ebersberg (Im Klosterbauhof 4) gegen 16.45 Uhr statt.

Neuer Vorsitzender der Regional-KODA gewählt

München/Augsburg, 16. März 2017. Zum neuen Vorsitzenden der Kommission für das Arbeitsvertragsrecht der bayerischen Diözesen (Bayerische Regional-KODA) wurde auf deren Vollversammlung am Donnerstag, 16. März, in Augsburg Ordinariatsrat Martin Floß, Dienstgebervertreter aus der Erzdiözese München und Freising und Sprecher der Dienstgeberseite, gewählt. Der Vorsitz der Kommission wechselt jeweils zwischen Dienstgeber- und -nehmerseite. Mit Beginn der neuen Amtszeit zum 1. April geht der Vorsitz auf die Dienstgeberseite über.

Diözesaner Bußgottesdienst mit Weihbischof Haßlberger

München, 9. März 2017. Der zentrale Bußgottesdienst für das Erzbistum München und Freising wird am Donnerstag, 16. März, um 18 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone gefeiert. Weihbischof Bernhard Haßlberger leitet die Feier der Versöhnung unter dem biblischen Leitwort „Im Himmel herrscht Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt“. Sie verbindet die gemeinschaftliche Besinnung und Gewissenserforschung mit der Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung im Beichtstuhl oder im Beichtgespräch zu empfangen. Weihbischof Haßlberger und weitere Priester stehen dafür während des Gottesdienstes als Beichtväter zur Verfügung. Abgeschlossen wird die Feier der Versöhnung mit einem gemeinsamen Lobpreis der Barmherzigkeit Gottes.

Diözesanrats-Tagung befasst sich mit Krise der EU

München, 13. März 2017. Mit der Krise der Europäischen Union befasst sich der Diözesanrat der Katholiken der Erzdiözese München und Freising in seiner Frühjahrsvollversammlung unter dem Motto „Ach Europa! Bist du noch zu retten?“. Bei der Tagung am Samstag, 18. März, ab 9 Uhr im Alten Speicher in Ebersberg (Im Klosterbauhof 4) wirken Kardinal Reinhard Marx in seiner Funktion als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) sowie die Europaabgeordnete Angelika Niebler, Vorsitzende der Europagruppe der CSU, als Experten mit. Außerdem stehen auf der Tagesordnung Arbeitsberichte von Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats, und von Kardinal Marx als Erzbischof von München und Freising. Zum Abschluss der Vollversammlung feiern die rund 180 Delegierten um 18 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Sebastian (Bahnhofstraße 7).

Fachtagung zum Umgang mit Trauer in der Schule

München, 10. März 2017. Mit dem Umgang mit Trauer in der Schule befasst sich die bayernweite Fachtagung der Krisenseelsorge im Schulbereich am Donnerstag und Freitag, 16. und 17. März, im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried in München. Mehr als 40 Seelsorgerinnen und Seelsorger setzen sich mit aktuellen Entwicklungen und Beispielen auseinander und tauschen sich mit dem Sprecher des Krisen-Interventions- und -Bewältigungsteams Bayerischer Schulpsychologen (KIBBS), Hans-Joachim Röthlein, aus.

Weihbischof Haßlberger feiert Andacht bei Josefstag

München, 8. März 2017. Weihbischof Bernhard Haßlberger, zuständig für die Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese München und Freising, feiert am Mittwoch, 15. März, um 9.20 Uhr anlässlich des Josefstags im Berufsbildungswerk der Stiftung St. Zeno in Kirchseeon (Am Hirtenfeld 11) eine Andacht. Rund um das Hochfest des Heiligen Josef, des Schutzpatrons der Arbeiter und Jugendlichen, am Sonntag, 19. März, finden bundesweit Veranstaltungen in Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit statt, bei denen Verantwortliche aus Politik, Kirche und Gesellschaft in den Austausch mit sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Jugendlichen treten können, so auch in der Einrichtung in Kirchseeon im Landkreis Ebersberg. Diese gibt lern- beziehungsweise psychisch behinderten jungen Menschen Orientierung und Unterstützung bei ihrer beruflichen Entwicklung und Ausbildung und unterhält dazu eine Berufsschule, Werkstätten, ein Internat und Wohngemeinschaften.

Erster ökumenischer Bundeskongress der Krankenhausseelsorger

München, 8. März 2017. Zum Ersten Ökumenischen Kongress der Seelsorgenden im Krankenhaus und Gesundheitswesen treffen sich von Mittwoch, 15., bis Freitag, 17. März, mehr als 400 katholische und evangelische Krankenhausseelsorger, Referenten aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens und der Wissenschaft, sowie Verbands- und Einrichtungsvertreter aus Deutschland und dem benachbarten Ausland in München. Die Konferenz unter dem Titel „Ich war krank und ihr habt mich besucht – Auftrag, Vernetzung, Perspektiven“ befasst sich mit Praxis und Zukunft der Krankenhausseelsorge, dem Dialog mit Wissenschaft und Forschung sowie dem notwendigen Austausch und der Vernetzung der verschiedenen Disziplinen im Gesundheitswesen.

Im Dialog zwischen Kunstgeschichte und Glauben

München, 24. Februar 2017. Angesichts bedeutender Kunstwerke in den Münchner Pinakotheken ins Gespräch über die Reformation und Martin Luther kommen: Das bietet die monatliche Veranstaltungsreihe „Glaubensbekenntnisse“, zu der die Kunstvermittlung der Pinakotheken, die Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising und die Evangelische Stadtakademie München im Jahr 2017 anlässlich des 500. Jahrestages des Beginns der Reformation einladen.   Den Auftakt machte am Dienstag, 17. Januar, um 18 Uhr ein Gespräch zu „Die vier Apostel“ von Albrecht Dürer in der Alten Pinakothek unter dem Titel „Hier stehen wir und könnten auch anders“. Die beiden zusammengehörenden Gemälde, die als „Die vier Apostel“ bekannt sind, zeigen in überlebensgroßer Darstellung die Apostel Johannes, Petrus und Paulus, als vierte Gestalt aber keinen Apostel, sondern den Evangelisten Markus. Wenige Jahre nach Beginn der Reformation wirft Dürer damit Fragen auf nach der Bedeutung der Bibel, nach Autoritäten im Glauben und dem Verhältnis von Schrift und Amt.   Die Reihe wurde am Donnerstag, 23.

Campus St. Michael in Traunstein wächst weiter

München/Traunstein, 14. März 2017. Die Weiterentwicklung des Campus St. Michael in Traunstein geht voran: Im Studienseminar, Herzstück des Campus, ist seit der Einführung eines neuen Konzepts die Zahl der Seminaristen stark gestiegen. Es präsentiert sich am Samstag und Sonntag, 18. und 19. März, interessierten Jungen bei „Test und Demo Days“. Der Campus ist zudem zentraler Veranstaltungsort der Chiemgauer Medienwochen, die sich dem Thema Medienkompetenz widmen, und Gastgeber der Eröffnungsveranstaltung am Mittwoch, 22. März, um 18 Uhr.

Konzertreihe „Paradisi gloria“ zum Reformationsgedenken

München, 16. Januar 2017. Die Konzertreihe „Paradisi gloria“ mit moderner geistlicher Musik in der Münchner Herz-Jesu-Kirche thematisiert in ihrer neuen Saison das Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren. Unter dem Motto „Ecclesia semper reformanda“, „Die Kirche bedarf der ständigen Erneuerung“, greifen die vier Konzerte des Münchner Rundfunkorchesters musikalische Werke auf, die auf verschiedene Weise den Ideen „jener epochalen Umwälzung“ verpflichtet sind, wie es im Programmheft der Reihe heißt.

100.000 Euro für hungernde Menschen in Ostafrika

München, 14. März 2017. Das Erzbistum München und Freising unterstützt die von einer schweren Hungersnot betroffenen Menschen in Ostafrika mit einer Spende von 100.000 Euro. Die Mittel aus dem diözesanen Katastrophenhilfsfonds werden Caritas international zur Verfügung gestellt. Das Hilfswerk leistet in Ostafrika Nothilfe durch die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen und Trinkwasser. Zudem wird Diesel für den Betrieb von Tiefbrunnen bereitgestellt und die Reparatur der Wasserversorgung unterstützt. Ist die akute Krise vorüber, hilft Caritas international beim Neustart: Nutztiere, Saatgut und Setzlinge werden verteilt, die Wasserversorgung ausgebaut und die Menschen in Anbaumethoden, Wassermanagement und Katastrophenvorsorge weitergebildet.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 13. März 2017. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising drei Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:

Seelsorgsregion München:

Dekanat Trudering
Pfarrei Zorneding
Pfarrer Mathias Häusl, 53, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Höhenkirchen, zum 1. September

Seelsorgsregion Nord:
 
Dekanat Weihenstephan
Pfarrei Eching bei Freising
Pfarrer Martin Guggenbiller, 49, bisher Pfarrer von München-St. Florian und Pfarradministrator von München-St. Peter und Paul/Trudering, zum 1. Juli 

Seelsorgsregion Süd:

Dekanat Rottenbuch
Pfarrverband Peiting-Hohenpeißenberg
Pfarrvikar Robert Kröpfl Obl. OT, 36, bisher Pfarrvikar im Pfarrverband Attenkirchen und im Pfarrverband Nandlstadt, zum 1. Juli

Caritas und Erzdiözese setzen sich für sexuelle Gesundheit bei Flüchtlingen ein

München, 14. März 2017. Mit einer bayernweit einmaligen interaktiven Ausstellung engagieren sich der Diözesan-Caritasverband und die Erzdiözese München und Freising für die sexuelle Gesundheit für Menschen mit Fluchthintergrund. Unter dem Titel „Only Human. Leben. Lieben. Mensch sein.“ entwickelte die Psychosoziale AIDS-Beratungsstelle der Caritas eine Wanderausstellung rund um die Themenbereiche Frauen- und Männergesundheit, HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten sowie Beziehungen und Geschlechterrollen. Nach der Devise „Wissen schützt“ werden in der Ausstellung so sensibel wie möglich und so konkret wie nötig tabuisierte Inhalte auf Bildtafeln, in Filmen und Apps gezeigt.

Marx: Papst Franziskus ist „Zeuge christlicher Freiheit“

München, 12. März 2017. Kardinal Reinhard Marx hat Papst Franziskus als „Zeuge christlicher Freiheit und christlichen Freimuts“ gewürdigt. Der Heilige Vater sei „eine überzeugende, glaubwürdige Gestalt, und viele Menschen entdecken in ihm das, was wir einen wirklich freien Menschen nennen“, so der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz bei einem Gottesdienst am Sonntag, 12. März, im Münchner Liebfrauendom zum vierten Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus. Es gelinge dem Heiligen Vater, „das zu sagen, was ihm wichtig ist, was vom Evangelium her geboten ist – aber nie im Blick auf die eigene Person, auf die eigene Kirche, sondern im Blick auf alle Menschen. Das beeindruckt.“

Weihbischof Bischof ruft Christen zu mehr Zusammenarbeit auf

München, 10. März 2017. Bei einem Versöhnungsgottesdienst in der Apostelkirche Miesbach hat Weihbischof Wolfgang Bischof katholische und evangelische Christen dazu aufgerufen, sich gemeinsam auf die Weitergabe des christlichen Glaubens zu konzentrieren: „Allzulange haben wir den Blick nur auf uns gerichtet, statt mit den Augen Jesu die Welt zu betrachten und das Wort Gottes allen Menschen zu verkünden“, sagte der Weihbischof laut Manuskript in seiner Predigt am Samstag, 11. März. Es gelte, sich nicht auf die „Probleme, die wir miteinander haben“, zu konzentrieren, sondern auf „das, was uns verbindet“, den gemeinsamen „Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums“.

Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst in Miesbach

München, 6. März 2017. Zu einem Versöhnungsgottesdienst kommen katholische und evangelische Christen am Samstag, 11. März, um 17 Uhr in der Apostelkirche Miesbach zusammen. Weihbischof Wolfgang Bischof, zuständig für die Seelsorgsregion Süd des Erzbistums München und Freising, und Dekan Martin Steinbach, zuständig für das evangelisch-lutherische Dekanat Bad Tölz, leiten die ökumenische Feier gemeinsam mit Walter Waldschütz, Dekan des Dekanats Miesbach,  Michael Mannhardt, Leiter des Pfarrverbands Miesbach, und Anika Sergel-Kohls, Pfarrerin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Miesbach-Hausham. Zuvor findet um 15 Uhr im Gemeindesaal der Apostelkirche ein Erzählcafé statt. Alle Interessierten sind eingeladen, von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten. Gegenseitige Verletzungen und schmerzhafte Erinnerungen sollen dabei ebenso zur Sprache kommen wie bereichernde Begegnungen und Erfahrungen von Versöhnung zwischen katholischen und evangelischen Christen.

Gottesdienst zum St.-Patrick’s-Day mit Father Ray Kelly

München, 7. März 2017. Mit einem Gottesdienst in englischer, gälischer und deutscher Sprache wird in der Pfarrkirche St. Ludwig in der Münchner Maxvorstadt am Samstag, 11. März, um 18 Uhr der irische Nationalheilige St. Patrick gefeiert. Der irische Priester Father Ray Kelly, der durch eine eigene Version des „Hallelujah“ von Leonard Cohen bekannt wurde, und der irische Jesuit Pater Niall Leahy SJ, der im Pfarrverband Grünwald tätig ist, werden die Messe gemeinsam feiern. Neben Father Ray Kelly übernehmen die musikalische Gestaltung Tenor Dean Power, Harfenistin Teresa O’Donnell, Violinistin Abbie McDonagh und Dudelsackspieler Dermot Hyde. Ab 17.40 Uhr sind die Gottesdienstbesucher eingeladen, ein neues Lied von Father Ray Kelly einzuüben.

„Glaube immer wieder neu leben und ins Gespräch bringen“

München, 3. März 2017.  Kardinal Reinhard Marx ruft die Christen zu Beginn der Fastenzeit dazu auf, angesichts der verstärkten Debatten über Religion ihren Glauben neu zu reflektieren und in die gesellschaftlichen Diskussionen einzubringen. „Von einem Verschwinden der Religion kann keine Rede sein“, stellt der Erzbischof von München und Freising in seinem Hirtenbrief zum Beginn der Österlichen Bußzeit fest. Allein dadurch, dass „mittlerweile viele Muslime“ in Deutschland lebten und „zum Teil seit vielen Jahren unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger“ seien, sei Religion „neu zum Thema“ geworden, so Marx. Die Frage, was es bedeute, an Gott zu glauben, stelle sich als neue Herausforderung: „Wie können wir als Christen in der größeren Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen, Glauben und Unglauben, in unserer Gesellschaft neu die Faszination des christlichen Bekenntnisses entdecken und bezeugen?“

Kunstimpulse und Diskussionen zur documenta 14

München, 22. Februar 2017. Zu einer Auseinandersetzung mit dem Motto der Kunstausstellung documenta 14 „Von Athen lernen“ lädt der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising zusammen mit der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche „Artheon“, der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst DG und der Evangelischen Stadtakademie ein. Flankiert werden die Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde von Impulsen zu Kunstwerken, etwa zum „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujín, das zur documenta in Kassel entstehen soll und dessen Konzept beim ersten Termin der Veranstaltungsreihe vorgestellt wird. Die argentinische Künstlerin will aus verbotenen Büchern aus aller Welt eine Installation nach dem Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis schaffen. 

„Gott neu denken“ in sechs Modulen

Freising/München, 16. März 2017. Im Diskurs mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften will eine Vorlesungsreihe mit anschließender Diskussion im Kardinal-Döpfner-Haus am Freisinger Domberg und anderen Orten zu einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Gottesbild anregen und dieses weiterentwickeln. Schließlich werfen nach Ansicht der Veranstalter neue Forschungsergebnisse insbesondere aus Physik, Biologie, Psychologie und der Hirnforschung „für viele kritische Zeitgenossen neu Fragen nach der Existenz Gottes auf“. 

Online-Veranstaltungsübersicht für die Fastenzeit und Ostern

München, 1. März 2017. Zum Aschermittwoch, 1. März, ist der Begleiter für die Fastenzeit und Ostern in München online gegangen. Unter www.fastenzeit-in-muenchen.de oder www.ostern-in-muenchen.de lassen sich Termine für Gottesdienste, Konzerte, Besinnungs- und Kulturangebote in katholischen Pfarreien und Einrichtungen des Dekanats München-Innenstadt bis zum Weißen Sonntag, 23. April, abrufen.

Erklärung zur Sozialwahl 2017

Bonn/München, 22. Februar 2017. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklären zur anstehenden Sozialwahl 2017: „Im kommenden April/Mai findet nach sechs Jahren wieder die Sozialwahl statt. Gewählt werden die Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten in den gesetzlichen Sozialversicherungen wie beispielsweise den Kranken- und Rentenversicherungen. Dazu kandidieren die drei christlichen Sozialverbände – das Kolpingwerk Deutschland, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) – auf einer gemeinsamen Liste.  Die Kandidatinnen und Kandidaten aus den drei christlichen Sozialverbänden verfolgen das Anliegen, christliche Werte in die Entscheidungen der Sozialversicherungsträger einzubringen. Sie treten ein für die Solidarität der Jungen mit den Alten, der Gesunden mit den Kranken und der Leistungsstärkeren mit den Leistungsschwächeren. Als Christinnen und Christen haben wir Entscheidendes beizutragen, wenn es um die Mitgestaltung der sozialen Sicherungssysteme geht: die Orientierung am Wohl und der Würde des Einzelnen – ohne Ansehen der Person, die Sorge um gerechte Strukturen und die Stärkung der sozialen Selbstverwaltung als Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.

„Fastenzeit soll keine Überforderung sein, sondern Zuspruch“

München, 6. März 2017. Zum Beginn der Fastenzeit lädt Kardinal Reinhard Marx die Gläubigen dazu ein, die sieben Wochen bis Ostern als Zuspruch zum Leben zu erfahren und nicht als Überforderung oder Unterdrückung: „Gott sagt uns: ,Mensch, du sollst leben! Und du sollst frei sein‘“,  so der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks, der am Samstag, 4. März, ausgestrahlt wurde.  In der Österlichen Bußzeit könne jeder, „den Ballast abwerfen, der uns am Leben hindert, die Gewohnheiten ändern, die uns beschweren. Wir können lebendig sein für uns und für die Menschen in unserer Nähe“, sagt Marx. 

„Frauen der Reformation“: Ausstellung in Giesinger Lutherkirche

München, 9. März 2017. Die weibliche Seite der Reformation zeigt von 22. Februar bis 11. März eine Sonderausstellung in der evangelisch-lutherischen Lutherkirche in München-Giesing. Die Schau, die von einem ökumenischen Team organisiert wurde, darunter die Frauenseelsorge des Erzbistums München und Freising, erzählt Lebensgeschichten von ausgewählten Frauen und macht die Bedeutung und Rolle der Frauen in der Reformationszeit sichtbar. Bei der Eröffnung der Ausstellung am 21. Februar stellten katholische und evangelische Vertreterinnen die in der Ausstellung portraitierten Frauen vor, unter anderem die kirchenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Diana Stachowitz, die ehemalige Zweite Bürgermeisterin von München, Gertraud Burkert, und die evangelisch-lutherische Stadtdekanin Barbara Kittelberger.   Die Ausstellung in der Lutherkirche ist jeweils von 10 Uhr bis 16 Uhr zugänglich. Sie stellt zwölf Frauen der Reformationszeit vor, unter anderem Argula von Grumbach, Anna II. zu Stolberg, Felicitas von Selmnitz und Caritas Pirckheimer. Weitere Schautafeln greifen einzelne Themen heraus, zum Beispiel das Wirken von Frauen in Pädagogik und Publizistik oder ihr Verhältnis zu Täufertum und spiritualistischen Strömungen.

„Weg des Christseins ist ein Abenteuer der Liebe“

München, 5. März 2017. Kardinal Reinhard Marx hat mit 50 Erwachsenen im Liebfrauendom einen Gottesdient zu deren Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, Firmung und Eucharistie gefeiert. „Der Weg des Christseins ist ein Abenteuer des Geistes und der Liebe. Sich auf ihn einzulassen bedeutet, dass er uns in immer neue Weiten führt. Das Entdecken ist nie zu Ende“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt am Sonntag, 5. März.
 
Der Kardinal wünschte den Taufbewerbern, die in der Osterzeit die Sakramente empfangen werden, für die kommenden Wochen „Rückenwind in der Gemeinschaft derer, die Sie begleiten, auf dass Sie ein Fest des neuen und unzerstörbaren Lebens finden werden“.
 
Die Möglichkeit, dem Reich Gottes zu begegnen, liege in der Person Jesu Christi. „Gott der Geheimnisvolle, der die Liebe ist, kommt auf mich zu, umarmt mich.“ Gott selbst sei ganz nach unten zu den Menschen gekommen, um sie zu finden. (kel)

Kardinal Marx feierte mit 55 Erwachsenen ihre Taufzulassung

München, 6. März 2017. Rund 55 Erwachsene feierten  am Sonntag, 5. März, um 14.30 Uhr, im Münchner Liebfrauendom ihre Zulassung zu den Sakramenten der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, leitete den Gottesdienst, der von der Frauenschola des Domchors musikalisch gestaltet wurde. Während des Gottesdienstes wurden die Taufbewerber mit Namen aufgerufen und durch Handauflegung gesegnet.

Kardinal Marx: Solidarität mit inhaftierten Journalisten

München, 1. März 2017. Beim traditionellen Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“ im Münchner Liebfrauendom hat Kardinal Reinhard Marx die Unterdrückung der Freiheit der Kunst und des Wortes weltweit kritisiert und zum Gebet für verfolgte und inhaftierte Kunst- und Medienschaffende aufgerufen. „Wir sind verbunden mit allen Künstlern und Journalisten, wir sind solidarisch mit ihnen, überall dort, wo sie unterdrückt werden oder im Gefängnis sitzen, gerade jetzt aktuell“, sagte der Erzbischof von München und Freising in seiner Predigt, am Mittwoch, 1. März. „Wir wollen immer an die denken, die wegen der Suche nach der Wahrheit unterdrückt und eingesperrt werden.“

Diskussionsabend: Wie gefährlich sind unsere Ängste?

München, 24. Februar 2017. Mit der Abwertung von Gruppen wie Langzeitarbeitslosen oder Flüchtlingen und den ihr zugrundeliegenden Ängsten befasst sich ein Diskussionsabend unter dem Titel „Wie gefährlich sind unsere Ängste?“ am Donnerstag, 2. März, um 18.30 Uhr im Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die im Oktober 2016 veröffentlichte Studie „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Bayern“ des Instituts für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, die ergab, dass Abwertung und Ausgrenzung insbesondere von Muslimen, Langzeitarbeitslosen, Sinti und Roma sowie Flüchtlingen ein verbreitetes Phänomen sind und sich in unterschiedlicher Intensität in allen gesellschaftlichen Schichten zeigen.

„Aschermittwoch der Künstler“ mit Kardinal Reinhard Marx

München, 22. Februar 2017. Die Grenzen des Menschen thematisiert in diesem Jahr der Gottesdienst zum „Aschermittwoch der Künstler“, den der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 1. März, um 18.45 Uhr im Münchner Liebfrauendom feiert. Traditionell nehmen an der Feier insbesondere Künstler und Kulturschaffende teil. Um 18 Uhr beginnt im Liebfrauendom eine Ouvertüre zum Gottesdienst, die Video-, Klang- und Performancekünstler unter dem Titel „An der Grenze“ gestalten.

Schwester Apollonia wohnt jetzt in der Oberpfalz

München/Altomünster, 28. Februar 2017. Nach der im Januar vollzogenen Auflösung des St. Birgitta-Klosters Altomünster im Landkreis Dachau ist die einzige dort noch lebende Ordensschwester M. Apollonia Buchinger am Montag, 27. Februar, aus dem Gebäude ausgezogen. Die Ordensfrau bezog am selben Tag eine Wohnung in Vilseck in der Oberpfalz. Schwester Apollonia will dort für drei Monate leben, um ihren weiteren Lebensweg zu klären. Das Erzbistum München und Freising hat die am Marktplatz des Ortes liegende Zwei-Zimmer-Wohnung angemietet und trägt die vollständigen Miet- und Nebenkosten. Zudem leistet die Erzdiözese die Beiträge zu den Sozialversicherungen und überweist auf ein für Schwester Apollonia eigens eingerichtetes Konto einen monatlichen Betrag für Verpflegung und sonstigen persönlichen Bedarf.

Erzbistum bittet um Einschätzung zu Siegerentwürfen für Kardinal-Döpfner-Haus

Freising, 10. Februar 2017. Ein Entwurf des Berliner Architekturbüros gmp International ist als Sieger aus dem Wettbewerb für das Kardinal-Döpfner-Haus auf dem Freisinger Domberg hervorgegangen. Die Architekten sehen für das Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising einen teilweisen Neubau mit zwei parallel angeordneten Zimmerflügeln vor, die durch eine Treppenhalle mit einer mehrere Stockwerke hohen Glasfront zum Diözesanmuseum auf der Westseite des Dombergs verbunden werden und auf der Ostseite an den historischen Gebäudeteil anschließen. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Diplom-Ingenieur Lutz Heese, Ehrenpräsident der Bayerischen Architektenkammer, hatte am Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. Februar, in Freising getagt. Der Entwurf füge sich „stimmig und in sehr angemessener Weise in den städtebaulichen Kontext des Dombergs ein“, heißt es in der Begründung des Preisgerichts. Dem Ziel eines offenen und der Öffentlichkeit zugewandten Gebäudes werde „die Situierung der großzügigen Eingangshalle in besonderer Weise gerecht“, die „ein Ort der Begegnung und des Austausches“ sei.