Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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Weihbischof Wolfgang Bischof sendet in Neufahrn Pastoralassistentinnen und Pastoralassistent aus

München, 12. Juni 2017. Zwei Frauen und einen Mann sendet Weihbischof Wolfgang Bischof bei einer festlichen Eucharistiefeier am Samstag, 24. Juni, um 10 Uhr in der Kirche St. Franziskus, Bahnhofstr. 34a in Neufahrn zu ihrem Dienst als Pastoralassistentinnen und Pastoralassistent aus. Sie werden im September ihren Dienst in der Seelsorge antreten. Im Anschluss an den Gottesdienst ist zu einem Stehempfang geladen. Leitwort der Aussendungsfeier ist das Schriftwort „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir“ aus dem alttestamentlichen Buch Jeremia.

Erzbistum stellt Jahresabschluss 2016 und Haushalt 2017 vor

München, 20. Juni 2017. Das Erzbistum München und Freising stellt seinen Jahresabschluss 2016, Lagebericht und Haushalt 2017 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vor. Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen zur 
   
Pressekonferenz
am Montag, 26. Juni, um 11 Uhr
im Erzbischöflichen Ordinariat München, Kapellenstraße 4.
 
Es informieren der Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, Peter Beer, Finanzdirektor Markus Reif sowie der Geschäftsführer der St. Korbinian-, der St. Antonius- und der Bischof-Arbeo-Stiftung, Stefan Fritz. (ck)
 
 
Hinweis:
Medienvertreter werden gebeten, sich zu der Pressekonferenz anzumelden unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@erzbistum-muenchen.de.
 

Marx: „Gottes- und Nächstenliebe gehören zusammen“

München, 21. Juni 2017. Kardinal Reinhard Marx hat die zentrale Rolle der Caritas im Wirken der Kirche gewürdigt. „Niemand zweifelt daran, dass Caritas ein Erkennungszeichen dafür ist, was Christsein bedeutet“, sagte der Erzbischof von München und Freising beim Festgottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Landes-Caritasverbandes Bayern am Mittwoch, 21. Juni, in der Pfarrkirche St. Johann Baptist in München-Haidhausen. Das Reich Gottes blitze in dieser Welt auf, „wenn die Liebe vorbehaltlos geschenkt wird – insbesondere an die Armen und Schwachen, Kranken, Sünder, Gefangenen, wenn niemand ausgegrenzt oder übersehen wird“, erklärte Kardinal Marx. Jesus Christus habe zum Vorschein gebracht, dass „Gottesliebe nie zu trennen ist von der Sorge um den Nächsten“, so der Erzbischof. „Das ist die Grundlage der Caritas. Es geht um Heilung der Welt.“Kardinal Marx erinnerte daran, dass es Jesus Christus wohl bewusst war, dass Gottes- und Nächstenliebe auf die Schriften des Alten Testaments zurückgingen. Das Volk Israel sei in ein Land gezogen, indem es keine Klassengesellschaft, kein Oben und kein Unten gegeben habe, wo Kranke, Arme, Witwen und Fremde versorgt worden seien.

Kinderchor der Staatsoper singt bei Opernfestspiel-Gottesdienst

München, 19. Juni 2017. Zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, zuständig für die Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising, am Sonntag, 25. Juni, um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone (Neuhauser Straße 6). Der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper und das ATTACCA Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters gestalten den Gottesdienst mit der Messa a quattro voci, bekannt als Messa di Gloria, von Giacomo Puccini. Theresa Geyer aus dem Kinderchor wirkt auch als Kantorin an der Heiligen Messe mit, weitere Vertreter der Staatsoper als Lektoren.

Fachgespräch: Rolle der Kirche in der Integration

München, 20. Juni 2017. Mit der Rolle der Kirche bei der Integration von Flüchtlingen befasst sich ein Fachgespräch des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising am Dienstag, 27. Juni, um 19 Uhr im Pater-Rupert-Mayer-Haus in München (Lämmerstraße 3). Martin Lauterbach, Leiter der Arbeitsgruppe Grundsatzfragen der Integration und Integrationsaufgaben im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, hält einen Vortrag zum Thema „Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“.

Kardinal Marx weiht sieben neue Priester

München/Freising, 19. Juni 2017. Bei einem feierlichen Gottesdienst am Samstag, 1. Juli, um 9 Uhr im Freisinger Mariendom spendet der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sieben Diakonen das Sakrament der Priesterweihe. Sein Amtsvorgänger Kardinal Friedrich Wetter und die für die drei Seelsorgsregionen der Erzdiözese zuständigen Bischofsvikare, Weihbischof Wolfgang Bischof (Süd), Weihbischof Bernhard Haßlberger (Nord) und Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg (München), nehmen daran teil.

Angebot für verwitwete ältere Menschen

München, 20. Juni 2017. „Zusammen ist man weniger allein“ ist ein neues Angebot der Seniorenseelsorge im Dekanat Mühldorf überschrieben, das sich an verwitwete ältere Menschen richtet. Auftakt ist am Montag, 3. Juli, ab 14.30 Uhr im Erkerzimmer des Stifts St. Veit in Neumarkt-St. Veit
   
„Viele Verwitwete wünschen sich jemanden, mit dem sie sich unterhalten oder spazieren gehen können. Oder der ihnen dabei hilft, das Regal aufzubauen und den Einkauf zu erledigen“, sagt Michael Tress, Seniorenseelsorger des Dekanats Mühldorf. Aber es sei gar nicht so einfach, Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das neue Angebot will diese Lücke schließen. Bei Kaffee und Kuchen sollen Begegnung und Austausch ermöglicht werden.
 
Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis 26. Juni bei Michael Tress unter der Telefonnummer 0170/2207805 anzumelden. (glx)
   

„Städte zu Orten wirklichen menschlichen Lebens machen“

München, 18. Juni 2017. Angesichts des weltweiten Wachstums von Städten hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, urbane Räume zu „Orten wirklichen menschlichen Lebens“ zu machen. Fragen etwa des Wohnraums für Familien, der Arbeit oder des Verkehrs in der Stadt seien auch Fragen für die Kirche, so der Erzbischof von München und Freising am Sonntag, 18. Juni, im Münchner Liebfrauendom beim Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Benno, Bischof von Meißen im elften Jahrhundert und Patron der Landeshauptstadt München.

Kardinal Marx würdigt verstorbenen Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl

Bonn/München, 16. Juni 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat den verstorbenen Bundeskanzler a. D. der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Helmut Kohl, als Persönlichkeit mit historischem Weitblick gewürdigt. Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz sprach Kardinal Marx der Witwe des Verstorbenen seine Anteilnahme aus. Mit dem Tod von Helmut Kohl gehe eine Ära zu Ende, schreibt Kardinal Marx in einer Kondolenz.„Die Kirche in Deutschland ist dankbar für das christliche Zeugnis von Helmut Kohl. Wo die Werte einer freiheitlichen Gesellschaft mit den Füßen getreten wurden – wo auch immer auf der Welt –, da setzte er sich für die Beachtung dieser Werte ein. Europa wollte und konnte er aus seinen christlich geprägten Überzeugungen heraus gestalten. Dabei war es dem Verstorbenen ein großes Anliegen, auf der Grundlage der Katholischen Soziallehre für eine Soziale Marktwirtschaft einzutreten, die den Menschen in den Vordergrund stellt“, so Kardinal Marx.Bundeskanzler Kohl sei ein regelmäßiger Gast auf Katholikentagen gewesen und habe sich oft Rat bei Theologen geholt.

München feiert den Heiligen Benno und seine Gründung

München, 2. Juni 2017. München feiert in diesem Jahr das Fest des Stadtpatrons, des Heiligen Benno, zusammen mit dem Jahrestag seiner Gründung: Das von der Seelsorgsregion München des Erzbistums München und Freising und des Katholikenrates der Region München rund um den Liebfrauendom veranstaltete Bennofest unter dem Motto „Kirche ist bunt“ ergänzt und erweitert mit seinem vielfältigen Angebot am Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni, das Programm des Münchner Stadtgründungsfests.

Gästebrief lädt zu Gottesdiensten und Pilgerwegen

München, 6. Juni 2017. Mit dem Gästebrief 2017 lädt das Erzbistum München und Freising zu Sonntagsgottesdiensten in rund 1.000 Orten und etwa 400 Berggottesdiensten in den Sommermonaten ein. Die 56-seitige Broschüre, die sich vor allem an Urlauber und Ausflügler richtet, verzeichnet auch Sonntagsgottesdienste in rund 20 Sprachen in München sowie Beratungsangebote. Inhaltlich befasst sich der reich bebilderte Gästebrief mit der Thematik „Salz“, geleitet vom biblischen Wort „Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13).

Kardinal Marx: „In der Taufe sind wir eins“

München, 15. Juni 2017. Kardinal Reinhard Marx hat in seiner Predigt zum Fronleichnamsfest die Gläubigen dazu aufgerufen, die Einheit der Christen weiter voranzutreiben und als getaufte Christen gemeinsam Zeugnis für den Glauben abzulegen. „Wichtig ist, was gemeinsam ist: das Zeugnis des auferstandenen Herrn Jesus Christus“, sagte der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Donnerstag, 15. Juni, auf dem Marienplatz in München. „In der Taufe sind wir eins.“ Marx betonte: „Katholisch sein bedeutet nicht, gegen andere zu sein, sondern es bedeutet, die Fülle des Glaubens bezeugen zu wollen.“ Gerade am Fest Fronleichnam gelte es deutlich zu machen: „Wir streben die Einheit aller Christen an.“

Fronleichnamsprozession zieht durch München

München, 8. Juni 2017. Zehntausend Gläubige werden zum Fronleichnamsfest in München erwartet. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert am Donnerstag, 15. Juni, um 9 Uhr ein Pontifikalamt auf dem Marienplatz. Die Prozession führt zum Segensaltar am Wittelsbacher Platz und anschließend zum Königsplatz, wo der eucharistische Segen gespendet wird. Die Fronleichnamsfeier steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Christus – gemeinsame Mitte“. Durch die Begegnung des Auferstandenen mit seinen Jüngern hätten diese „Freude, Zuversicht, neue Hoffnung, ja, neuen Lebensmut“ erfahren, schreibt Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, in der Einladung zur Prozession. Jesus Christus sei „der Mittelpunkt, der uns alle vereint“, erklärt zu Stolberg. „Von ihm geht alles aus, er ist der Orientierungspunkt unseres Lebens, die Mitte, die uns anstrahlt, uns Kraft und Leben schenkt und uns immer wieder aussendet hin zu den Menschen, um zu Boten der Hoffnung und der Liebe zu werden.“ Diese Ausrichtung auf Jesus Christus brächten die Gläubigen auch zum Ausdruck, so der Weihbischof, wenn sie sich am Fronleichnamsfest um das Allerheiligste versammelten und im Eucharistischen Brot den Grund ihrer Hoffnung durch die Straßen trügen.

Musikantenwallfahrt auf den Petersberg bei Flintsbach

München, 12. Juni 2017. Bis zu 1000 Pilger werden am Sonntag, 18. Juni, zur traditionellen Sänger- und Musikantenwallfahrt auf den Petersberg bei Flintsbach (Dekanat Inntal, Landkreis Rosenheim) erwartet. Ab 9 Uhr ziehen die Wallfahrer entlang des „Apostelwegs“ auf den Petersberg, wobei an jeder der 13 Stelen gebetet, gesungen und musiziert wird. Um 10.30 Uhr feiert Weihbischof Bernhard Haßlberger mit den Pilgern einen Festgottesdienst an der Peterskirche auf dem Petersberg. Mit Austausch und Begegnung bei Gesang und Musik klingt die Wallfahrt aus.

Märtyrer von Dachau waren „Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit“

München, 13. Juni 2017. Als „Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit“ hat Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg die Seligen Märtyrer von Dachau gewürdigt, derer am Montag, 12. Juni, erstmals mit einem neu eingeführten Gedenktag im Erzbistum München und Freising gedacht wurde. Anlässlich der offiziellen Aufnahme des Gedenktags in den Liturgischen Kalender feierte Stolberg am Abend einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom.   Die 56 bislang seliggesprochenen Märtyrer von Dachau stünden stellvertretend für viel mehr Menschen. Sie machten deutlich, dass es nicht nur eine Zeit der Barbarei gewesen sei, in der Deutschland in tiefste Abgründe versunken sei, sondern auch eine Zeit, in der es immer wieder Lichtstrahlen gab, die den Weg durch die dunklen Wolken des Nationalsozialismus gefunden hätten, so Stolberg. „Dafür stehen diese 56 Märtyrer. Ja, sie waren Lichtstrahlen in einer dunklen Zeit!“   „Das Konzentrationslager Dachau war in der Geschichte der Christenheit das größte Priestergefängnis, das es je gab. Wenn man so will auch der größte Priesterfriedhof, den es jemals gab“, sagte Stolberg.

Marx: Schöpfung spricht von der „unendlichen Liebe Gottes“

Wendelstein, 11. Juni 2017. Mit einem feierlichen Gottesdienst auf dem Wendelstein hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 11. Juni, die Wendelsteinkirche nach ihrer aufwändigen Restaurierung wiedereröffnet. In seiner Predigt vor rund 500 Gottesdienstteilnehmern betonte der Erzbischof die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für die Natur. Das „Haus der Schöpfung“ gehöre „nicht einzelnen Personen, nicht einzelnen Kontinenten, sondern allen, dem Leben selbst“. Gerade heute sei diese gemeinsame Verantwortung „so wichtig“, sagte Kardinal Marx. Wenn es dagegen um Einzelinteressen gehe, „da gehen wir als Christen nicht mit“, so der Erzbischof. „Auch wenn wir nicht immer wissen, was wir genau tun sollen, gilt es, alle Bemühungen zu unterstützen, dieses Haus der Schöpfung zu beschützen.“

„Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist ein Reichtum“

München/Garching, 10. Juni 2017. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat die Bedeutung der Ehe und der Familie in der modernen Gesellschaft hervorgehoben. „Man kann gläubige Familie, ein gläubiger Mensch sein in einer Umgebung, die dem vielleicht entgegensteht“, sagte Kardinal Marx am Samstag, 10. Juni, bei einem Gottesdienst anlässlich der Jahresversammlung des Landesverbandes Katholischer Männergemeinschaften in Bayern. Eine Ehe zu führen sei nicht einfach, jedoch „etwas Großes“, das Gott den Menschen zutraue, erklärte Marx in der Pfarrkirche St. Severin in Garching. „Die Differenz zwischen den Geschlechtern ist ein Reichtum.“

Kardinal Marx feiert Wiedereröffnung der Wendelsteinkirche

München, 8. Juni 2017. Bei einem Festgottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, wird am Sonntag, 11. Juni, um 11 Uhr auf dem Wendelstein die höchstgelegene Kirche Deutschlands wiedereröffnet. Die Kirche, die der Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae, Schutzfrau Bayerns, geweiht ist, war seit 2015 aufwändig restauriert worden. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch die Musikkapelle Brannenburg und den Kirchenchor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Brannenburg, zu der die Wendelsteinkirche gehört. Der Festgottesdienst findet bei gutem Wetter unter freiem Himmel statt, bei schlechtem Wetter im Wendelsteinhaus.

Neuer Gedenktag für Selige Märtyrer von Dachau

München, 6. Juni 2017. Erstmals wird kommenden Montag, 12. Juni, im Erzbistum München und Freising der neu eingeführte Gedenktag für die Seligen Märtyrer von Dachau gefeiert. Anlässlich der offiziellen Aufnahme des Gedenktags in den Liturgischen Kalender feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Montag, 12. Juni, um 17.30 Uhr.   Im Konzentrationslager Dachau waren zwischen 1933 und 1945 mehr als 200.000 Menschen inhaftiert, vor allem politische Gegner der Nationalsozialisten, Juden, Sinti und Roma sowie sogenannte Bibelforscher und Homosexuelle. Vor allem von 1940 an waren zunehmend auch Geistliche der Verfolgung und Misshandlung ausgesetzt, mehr als 2.700 waren in Dachau inhaftiert. Unter den Klerikern aus ganz Europa – aus 138 Diözesen und 25 Orden – stammten mit 1.780 Geistlichen die meisten aus Polen. Fast die Hälfte davon überlebte das Lager nicht.   200 der Gefangenen gelten der Kirche als Märtyrer, dazu gehören 56 Priester, Ordensleute und Laien, die bisher selig gesprochen wurden und derer nun immer am 12.

Gegen Angst und Gewalt die christliche Botschaft setzen

München, 4. Juni 2017. Kardinal Reinhard Marx hat beim Pfingstgottesdienst im Münchner Liebfrauendom der Opfer des Terroranschlags von London gedacht. „Wir wollen alle Menschen einschließen, die in besonderer Weise bedrängt und bedrückt sind: die Opfer der Gewalt, die Verletzten, die Toten, die Angehörigen. Alle sind in unserem Herzen in dieser Feier der Heiligen Eucharistie gegenwärtig, und wir sind mit ihnen verbunden“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Pfingstsonntag, 4. Juni. Er rief dazu auf, Terror und Gewalt die christliche Botschaft entgegenzusetzen: „Immer wieder sind wir bedrückt über die schrecklichen Ereignisse, die überall auf dem Globus deutlich machen, dass die Mächte der Gewalt und des Bösen nicht zum Schweigen gebracht werden, sondern immer wieder aufstehen. Aber wir wissen: Die Macht Christi ist stärker! Er ist stärker als der Tod, als die Sünde, als die Angst. Deswegen haben wir eine besondere Verpflichtung, gegen alle Angst, gegen alle Gewalt die Botschaft zu setzen, die von Jesus von Nazareth kommt.“

Kardinal Marx zum Pariser Weltklimaschutzabkommen

München, 2. Juni 2017. Zur Entscheidung des US-amerikanischen Präsidenten zur Aufkündigung des Pariser Weltklimaschutzabkommen erklärt der Präsident der ComECE und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx:   „Auch wenn die Entscheidung des US-amerikanischen Präsidenten zu erwarten war, bleibt sie ein herber Rückschlag für den internationalen Klimaschutz und trübt die weltweite Zuversicht nach der Einigung auf der Pariser Klimakonferenz. Bis zum Schluss hatte man gehofft, dass die Gespräche im Rahmen der G7 und das Zusammentreffen mit Papst Franziskus die Entscheidung positiv beeinflussen könnten. In der Enzyklika Laudato si‘, die der Papst dem Präsidenten beim Treffen in der letzten Woche mitgegeben hatte, betont Franziskus, dass die Schwäche internationaler Politik darin liegt, dass allzu viele Sonderinteressen die Oberhand über das Gemeinwohl gewinnen. Es ist bedauerlich, dass sich diese Analyse erneut bestätigt und globale Verantwortung an der Landesgrenze endet. Die internationale Staatengemeinschaft darf sich davon nicht entmutigen lassen, insbesondere die Europäer sind aufgefordert, geschlossen eine Vorreiterrolle bei der Bewahrung der Schöpfung einzunehmen.

Christus ins Zentrum stellen, damit Kirchen zusammenwachsen

München, 5. Juni 2017. Die Hoffnung als Gemeinsamkeit und Verbindung aller Christinnen und Christen stellte Kardinal Reinhard Marx bei einer ökumenischen Vesper im Münchner Liebfrauendom am Abend des Pfingstsonntags, 4. Juni, heraus. Die Hoffnung zeige einen Weg, der über das hinausgehe, was Menschen sich zurechtlegen, berechnen und strategisch planen könnten. „Die Hoffnung ist stärker, das haben wir Christen in diese Gesellschaft mit einzubringen – das können wir gemeinsam tun, nicht getrennt voneinander“, so Marx, der damit die ökumenische Verbundenheit der Kirchen hervorhob. Die ökumenische Vesper zum Pfingstfest feierten der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, gemeinsam mit dem rumänisch-orthodoxen Bischof Sofian von Kronstadt und weiteren Vertretern der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation.

„Christus zu repräsentieren ist kein Ehrenamt auf goldenen Sesseln“

München, 3. Juni 2017. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat am Samstag, 3. Juni, vier Priesteramtskandidaten zu Diakonen geweiht. „Diakone, Priester und Bischöfe sind nicht für sich selber da, sondern für das Volk Gottes“, erklärte Marx in seiner Predigt im Münchner Liebfrauendom: „Christus zu repräsentieren ist kein Ehrenamt auf goldenen Sesseln.“   Zum unveränderbaren Wesen des dreifachen Amtes von Diakon, Priester und Bischof in der katholischen Kirche zähle die Berufung des Amtes von Christus her: „Er gibt die Grundgestalt des Amtes vor“, so Kardinal Marx. Niemand könne Amtsträger in der Kirche werden, der nicht Christus nachfolgt. „Wie Jesus gelebt hat, so wollen auch wir versuchen zu leben“, sagte Marx. Dies beinhalte vor allem Gehorsam und die Bereitschaft, immer wieder neu aufzubrechen, „Neues zu wagen, an neue Orte zu ziehen, neuen Menschen zu begegnen und neue Sprachen zu lernen“. Es handle sich um „eine nomadische Existenz“, erläuterte der Kardinal.   Gerade zum Amt des Diakons gehöre auch die „Hinwendung zu den Kranken, Armen, Ausgestoßenen, Schwachen“, betonte Marx.

„Die Würde der Arbeit ist eine Säule der freien Gesellschaft“

Berchtesgaden, 5. Juni 2017. Anlässlich des 500-jährigen Bestehens des Salzbergwerks Berchtesgaden hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung der Arbeit für die Zukunft hervorgehoben. „Die Würde der Arbeit ist eine Säule der demokratischen, freien Gesellschaft“, sagte der Erzbischof von München und Freising bei einem Festgottesdienst auf dem Berchtesgadener Schlossplatz: „Eine Grundlage der Freiheit ist, dass jeder eine Chance bekommt und jeder Arbeit hat, der arbeiten kann und will.“ Wenn Menschen Angst um ihre Arbeitsplätze haben müssten, „wenn sie spüren, meine Arbeit ist nichts wert, meine Arbeit hat keine Zukunft, dann wählen sie oft radikale, populistische Richtungen, und dann geht die ganze Gesellschaft aus den Fugen“, so Kardinal Marx: „Nur dann, wenn wir es schaffen, immer wieder aufs Neue, würdige Arbeit zu ermöglichen und jedem eine Chance zu geben, werden wir auch eine Gesellschaft sein, die Recht und Gerechtigkeit hat.“ Angesichts der rasanten technologischen Veränderungen empfinde er das als „eine große Herausforderung für die nächsten Jahrzehnte“, betonte der Erzbischof: „Aber es muss der Mensch im Mittelpunkt stehen!

DGB und katholische Kirche in Bayern würdigen ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge

München, 1. Juni 2017. Bei einem Gespräch des Bezirksvorstandes des DGB Bayern mit der Freisinger Bischofskonferenz haben der Vorsitzende des DGB Bayern, Matthias Jena, und der Vorsitzende der Bischofskonferenz und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, das anhaltend große Engagement zehntausender ehrenamtlicher und hauptberuflicher Helfer für die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge gewürdigt. „Die Bereitschaft zu helfen ist in den Pfarreien ungebrochen. Dies ist ein beeindruckendes Zeichen, für das wir sehr dankbar sind“, sagte Marx bei dem Gespräch in seinem Amtssitz im Palais Holnstein in München. „Unsere Demokratie lebt von diesem unglaublichen Engagement in der ganzen Gesellschaft, das seit der Ankunft der ersten Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof vor zwei Jahren anhält. Es ist für mich eine große Freude, das zu sehen“, erklärte Jena.

Christen feiern „Geburtstag der Kirche“

München, 29. Mai 2017. Mit feierlichen Gottesdiensten gedenken Christinnen und Christen am Hochfest Pfingsten, Sonntag, 4. Juni, der Herabkunft des Heiligen Geistes, die in der biblischen Apostelgeschichte geschildert wird. Der Heilige Geist ermöglichte den in Jerusalem versammelten Jüngern Jesu Christi, den Glauben in fremden Sprachen zu verkünden und so den Grundstein für seine Verbreitung in der ganzen Welt zu legen. Deshalb wird das Hochfest Pfingsten auch „Geburtstag der Kirche“ genannt.

Vier Priesteramtskandidaten empfangen Diakonenweihe

München, 29. Mai 2017. Vier Priesteramtskandidaten empfangen am Samstag, 3. Juni, um 9 Uhr die Diakonenweihe in München und gehen damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zum Priesteramt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, leitet den Weihegottesdienst im Münchner Liebfrauendom, zu dem Gläubige aus dem ganzen Erzbistum, insbesondere aus den Heimatpfarreien der Weihekandidaten, erwartet werden. Die Capella Cathedralis und die Münchner Dombläser gestalten den Gottesdienst mit der Stephanus-Messe von Max Eham.

Marx und Bedford-Strohm feiern ökumenische Pfingstvesper

München, 29. Mai 2017. Eine ökumenische Vesper zum Pfingstfest feiern der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, und der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm, am Sonntag, 4. Juni, um 17 Uhr im Münchner Liebfrauendom. Anlass ist der 500. Jahrestag der Reformation, dessen die evangelisch-lutherische und die katholische Kirche im Jahr 2017 gemeinsam gedenken. Am Pfingstfest, das als „Geburtstag der Kirche“ gilt und an dem der Herabkunft der Heiligen Geistes gedacht wird, wollen sich die beiden Kirchen ihrer Verbundenheit und ihrer gemeinsamen Sendung vergewissern. Bei der Vesper wirken weitere Vertreter der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in München mit.

150 Jahre Bittgang nach St. Emmeram

München, 30. Mai 2017. Anlässlich 150 Jahren Bittgang zur St. Emmeramskapelle im Münchner Stadtteil Oberföhring feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Pfingstmontag, 5. Juni, um 10 Uhr einen Festgottesdienst in der Oberföhringer Pfarrkirche St. Lorenz (Muspillistraße). Anschließend leitet der Münchner Weihbischof den Bittgang von St. Lorenz zur St. Emmeramskapelle.   Der jährlich am Pfingstmontag stattfindende Bittgang, an dem sich neben den Mitgliedern des Pfarrverbands St. Thomas und St. Lorenz auch Gläubige der Pfarreien St. Valentin-Unterföhring und St. Emmeram-Engelschalking beteiligen, geht zurück auf ein Gelübde im Jahr 1867. Nachdem die Menschen „mehrere Jahre hindurch von Schauer und sonstigen Feldunglück heimgesucht“ worden waren, wie es auf einem Bild in der Oberföhringer Pfarrkirche St. Lorenz heißt, gelobte die Pfarrgemeinde Oberföhring, jedes Jahr am Pfingstmontag einen Bittgang zu Ehren des Heiligen Emmeram zu halten. Der Heilige wurde um Fürbitte angerufen, damit die Gemeinde künftig „von Hagel, Mausfraß und anderen Übeln befreit bleiben möchte“ – so steht es in einem Rundschreiben aus der Zeit, wie die Festschrift zum Jubiläum dokumentiert.

Kardinal Marx zum Anschlag auf koptische Christen in Ägypten

Bonn/Brüssel, 26. Mai 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft ComECE, Kardinal Reinhard Marx, erklärt zu dem Anschlag am Freitag, 26. Mai, südlich von Kairo:   „Erneut sind heute koptische Christen Opfer eines Anschlags geworden. Bei dem Angriff von Bewaffneten auf einen Bus haben mindestens 26 Menschen ihr Leben verloren, viele sind verletzt. Die Nachricht hat mich tief erschüttert. Meine Gebete und Gedanken sind bei den Menschen, die ihr Leben verloren haben, bei allen Verletzten und den Angehörigen. Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und der katholischen Gläubigen in Deutschland möchte ich allen koptischen Christen und Papst Tawadros II., dem Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche, mein tief empfundenes Mitgefühl aussprechen.  Die heutige Bluttat reiht sich ein in eine Vielzahl von Anschlägen, denen koptische Christen in Ägypten in den vergangenen Jahren zum Opfer gefallen sind. Erst im April wurden Bombenattentate auf zwei koptische Kirchen verübt. Diese nicht enden wollende Gewalt gegen die christliche Minderheit macht fassungslos.

Kardinal Marx segnet Ehepaare in Freising

München, 2. Juni 2017. Alle Ehepaare und besonders jene, die in diesem Jahr ein Ehejubiläum feiern, lädt Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, zu einem Festgottesdienst mit Segnung der Ehepaare und anschließendem Begegnungsprogramm am Sonntag, 8. Oktober, auf dem Freisinger Domberg ein. Das Ehepaarfest wurde in den vergangenen Jahren jeweils von mehr als 600 Paaren besucht. Es steht auch in diesem Jahr unter dem Motto „Einander anvertraut – Danken für viele Ehejahre“. Zum Auftakt feiert Kardinal Marx um 10.30 Uhr im Freisinger Mariendom den Dank- und Segensgottesdienst mit den Eheleuten.

Stellenwechsel leitender Priester im Erzbistum

München, 18. April 2017. In den kommenden Monaten werden im Erzbistum München und Freising einige Leitungsstellen von Seelsorgeeinheiten neu besetzt. Die Neubesetzungen, gegliedert nach Dekanaten in den jeweiligen Seelsorgsregionen des Erzbistums:   Seelsorgsregion Nord:   - Dekanat Freising Freising-St. Lantpert Pfarrer Peter Lederer, 57, zusätzlich zur Leitung des Pfarrverbands St. Korbinian (Dekanat Freising), zum 6. Juni  Seelsorgsregion München:- Dekanat Ottobrunn PV Unterhaching Pfarrer Axel Windecker, 46, bisher Leiter der Pfarrei Freising-St. Lantpert (Dekanat Freising), zum 1. September- Dekanat Giesing PV Grünwald Pfarrer Eugen Strasser-Langenfeld, 59, bisher Leiter der Stadtkirche Bad Reichenhall (Dekanat Berchtesgaden), zum 1.

Diözesangeschichte im Zeichen von Jubiläen

München, 21. Juni 2017. Von einem Schwerpunkt zur Reformationsgeschichte über 200 Jahre Bayerisches Konkordat bis zu Erfahrungen von Geistlichen im Krieg reicht das Programm, das der Verein für Diözesangeschichte von München und Freising im Jahr 2017 anbietet. Die kommenden Veranstaltungen:Am Dienstag, 19. September, spricht der emeritierte Kirchenhistoriker Karl Hausberger von der Universität Regensburg anlässlich des 200. Jubiläums über das Bayerische Konkordat von 1817 und damit über die Grundlage der Neuordnung der bayerischen Kirche am Beginn des 19. Jahrhunderts.     Zum Abschluss des Jahresprogramms stehen zwei Vorträge zum Themenkomplex Kirche und Krieg auf dem Programm. Das Leben eines Theologiestudenten der Erzdiözese München und Freising in den Jahren von 1936 bis 1947 zeichnet der Theologe Tobias Lechner am Dienstag, 24. Oktober, am Beispiel des Münchner Priesters Josef Lechner nach. Am Dienstag, 21. November, berichtet Markus Nappert über Kriegserfahrungen Freisinger Seminaristen im Ersten Weltkrieg.

„Jugendliche haben ein Recht darauf, von Jesus zu hören“

München, 31. Mai 2017. Bei einem Gottesdienst in der Münchner Jugendkirche „Zum Guten Hirten“ hat Kardinal Reinhard Marx die Bedeutung der kirchlichen Jugendarbeit hervorgehoben. „Die Jugendlichen haben ein Recht darauf, von Jesus zu hören“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Mittwoch, 31. Mai, anlässlich der Einführung von Richard Greul und der Verabschiedung von Daniel Lerch als Diözesanjugendpfarrer. Junge Menschen seien auf der Suche, so Kardinal Marx: „Da spürt man eine besondere Sensibilität der Jugend für die großen Fragen. Und wenn wir dann nicht präsent sind und Christus lebendig bezeugen, verraten wir unseren Auftrag.“

Stadtgründungsfest und Bennofest 2017

München, 22. Mai 2017. In diesem Jahr findet im Rahmen des Stadtgründungsfestes der Landeshautstadt München auch das Bennofest, veranstaltet von der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising und des Katholikenrates der Region München, statt.In einem gemeinsamen Pressegespräch stellen Bürgermeister Josef Schmid, Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, sowie Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg und die Katholikenratsvorsitzende Johanna Rumschöttel das Programm des Stadtgründungsfestes und des Bennofestes vor. Anschließend Fototermin vor der Bennopforte des Liebfrauendoms.Wir laden Sie herzlich ein zum Pressegespräch am Freitag, 2. Juni 2017 um 11 Uhr im Pfarrsaal des Münchner Liebfrauendoms, Frauenplatz 1Um Antwort, ob Sie an diesem Pressetermin teilnehmen werden, wird bis Dienstag, 30. Mai, an presse-veranstaltungen.raw@muenchen.de gebeten.Ansprechpartner für die PresseReferat für Arbeit und Wirtschaft Dr.

Neuer Diözesanjugendpfarrer Richard Greul wird eingeführt

München, 29. Mai 2017. Mit einem Gottesdienst in der Jugendkirche „Zum Guten Hirten“ im Kirchlichen Zentrum in München-Haidhausen (Preysingstraße 83-105) führt der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den neuen Diözesanjugendpfarrer Richard Greul am Mittwoch, 31. Mai, um 16 Uhr in sein Amt ein. Gleichzeitig verabschiedet er den bisherigen Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch, der das Amt sechs Jahre innehatte. An dem Gottesdienst zum Thema „Der Heilige Geist verbindet“ werden auch zahlreiche Jugendverbände mit ihren Fahnen und Bannern teilnehmen.

„Frieden und Gerechtigkeit, Freiheit und Menschlichkeit zeugen von wahrhafter Frömmigkeit“

Bonn, 29. Mai 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, richtet auch in diesem Jahr eine Grußbotschaft an die Muslime in Deutschland, um ihnen zum Beginn des Fastenmonats Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens die Segenswünsche der Bischöfe und der deutschen Katholiken zu übermitteln: „Verehrte muslimische Gläubige, Sie mühen sich in der 30-tägigen Fastenzeit, den göttlichen Willen zu ergründen und sich für Gottes Stimme besonders zu öffnen. Möge der barmherzige Gott Ihren Ruf erhören, Sie und Ihre Familien in dieser Fastenzeit begleiten und Ihnen beistehen. Ich wünsche Ihnen im Namen der katholischen Christen in unserem Land eine gesegnete Fastenzeit und ein glückliches Fest zum Ende des Ramadan.“

Emeritierter Weihbischof Engelbert Siebler 80 Jahre alt

München, 26. Mai 2017. Der emeritierte Münchner Weihbischof Engelbert Siebler vollendet am Montag, 29. Mai, sein 80. Lebensjahr. Siebler, den Gläubigen in der Erzdiözese München und Freising als unermüdlicher Seelsorger vertraut, war von 1986 bis 2012 Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München.   In seinen 26 Jahren als Weihbischof hat Siebler bei 1.472 Gottesdiensten 68.192 Gläubigen das Sakrament der Firmung gespendet und übernimmt bis heute in der Erzdiözese viele Firmgottesdienste. Darüber hinaus prägte er das öffentliche Glaubensleben in der Landeshauptstadt – etwa durch die Wiederbelebung der Karfreitagsprozession als „Kreuzweg der Völker“ oder durch das von ihm initiierte jährliche ökumenische Friedensgebet in der Münchner Franziskanerkirche St. Anna. In seiner Zeit als Weihbischof feierte er regelmäßig den Heiligen Abend mit Obdachlosen im Münchner Hofbräuhaus.   Im Jahr 1937 in München geboren, wurde Engelbert Siebler nach dem Studium der Theologie und Germanistik an der Universität München 1963 von Weihbischof Johannes Neuhäusler zum Priester geweiht.

Ökumenisches Zeichen auf dem evangelischen Kirchentag

Berlin, 26. Mai 2017. Bei einer gemeinsamen Bibelarbeit auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin haben der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Freitag, 26. Mai 2017, den Stellenwert der Ökumene für die Gesellschaft hervorgehoben. Bei Ihren Betrachtungen der alttestamentlichen Geschichte der Brüder Jakob und Esau (Gen 33,1–17) stellten sie vor rund 3.000 Christen die gestärkte Geschwisterlichkeit zwischen evangelischer und katholischer Kirche heraus. „Wir können beieinander wohnen", sagte Landesbischof Bedford-Strohm auf dem Kirchentag, der im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums steht. „Wie wunderbar ist es, dass wir nicht um den Segen konkurrieren müssen, sondern ihn gemeinsam erhalten."  Kardinal Marx betonte im Dialog mit Landesbischof Bedford-Strohm, dass sich die Welt nach Versöhnung sehne: „Wenn wir als Christen von Solidarität und gemeinsamem Aufbruch sprechen, haben wir eine Verpflichtung auch selbstkritisch auf uns zu blicken.

Erklärung zur Sozialwahl 2017

Bonn/München, 22. Februar 2017. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erklären zur anstehenden Sozialwahl 2017: „Im kommenden April/Mai findet nach sechs Jahren wieder die Sozialwahl statt. Gewählt werden die Vertreterinnen und Vertreter der Versicherten in den gesetzlichen Sozialversicherungen wie beispielsweise den Kranken- und Rentenversicherungen. Dazu kandidieren die drei christlichen Sozialverbände – das Kolpingwerk Deutschland, die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA) – auf einer gemeinsamen Liste.  Die Kandidatinnen und Kandidaten aus den drei christlichen Sozialverbänden verfolgen das Anliegen, christliche Werte in die Entscheidungen der Sozialversicherungsträger einzubringen. Sie treten ein für die Solidarität der Jungen mit den Alten, der Gesunden mit den Kranken und der Leistungsstärkeren mit den Leistungsschwächeren. Als Christinnen und Christen haben wir Entscheidendes beizutragen, wenn es um die Mitgestaltung der sozialen Sicherungssysteme geht: die Orientierung am Wohl und der Würde des Einzelnen – ohne Ansehen der Person, die Sorge um gerechte Strukturen und die Stärkung der sozialen Selbstverwaltung als Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung.

Monsignore Schlichting weihte vier Glocken für Poing

Poing, 26. Mai 2017. Vier neu gegossene Glocken für die neue Pfarrkirche Sel. Rupert Mayer in der Pfarrei St. Michael in Poing (Landkreis Ebersberg) hat Monsignore Thomas Schlichting am Fest Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai, in Poing geweiht. Zunächst zelebrierte Schlichting, der das Ressort Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München leitet, in der Pfarrkirche St. Michael, Anzinger Straße 2, einen Festgottesdienst. Von der Kirche aus führte ein Umzug zu den neuen Glocken, die dann vom Baubetriebshof zur Baustelle an der neuen Kirche geleitet wurden. Dort wurden die vier Glocken auf dem Vorplatz der neuen Kirche geweiht und eingehoben. Anschließend ertönten sie zum ersten Mal.

Kunst zum Mitmachen in St. Rupert in München

München, 22. Mai 2017. Zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit spirituellen Themen lädt die interaktive Veranstaltungsreihe „ART of Rupert“ in der Kirche St. Rupert in München, Gollierplatz 1, ein. Den Auftakt bildete die Veranstaltung „gsalzn“ am 13. Mai mit der Münchner Schauspielerin Ruth Geiersberger.   Am 20. Mai ist ein aus dem Holz alter Kirchenbänke gezimmertes Kreuz geschmückt worden. Die Teilnehmer haben unter Anleitung einer Goldschmiedin Blattgold auf die Holzoberfläche aufgetragen. Erzpriester Apostolos Malamoussis ordnete das Geschehen theologisch ein und erklärte die griechisch-orthodoxen Gesänge, die von Priester Ploutarchos Konstantinidis vorgetragen wurden. Andreas Götz improvisierte an der Orgel. Vier Geschichtenerzähler der Berliner Compagnie Theater Anu gestalten die Veranstaltung am Samstag, 27. Mai, um 18.30 Uhr, die von Gemeindereferentin Elisabeth Stanggassinger theologisch begleitet wird. Andreas Götz gestaltet die Inszenierung an der Orgel musikalisch mit. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.

Kardinal Marx zum Anschlag in Manchester

Bonn/Brüssel, 23. Mai 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft ComECE, Kardinal Reinhard Marx, schreibt in seiner Kondolenz an den Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales, Kardinal Vincent Gerard Nichols, zu dem Anschlag am 22. Mai in Manchester: „Mit Bestürzung und großer Trauer habe ich die Nachricht von dem Selbstmordattentat in Manchester aufgenommen, bei dem vor allem viele junge Menschen zu den Opfern zählen. Ich übermittle Ihnen, den Gläubigen und Ihrem Land mein tief empfundenes Mitgefühl in diesen schmerzlichen Stunden. Dass bei einem Pop-Konzert mit Absicht so viele junge Menschen getötet und verletzt werden, macht uns fassungslos. Das Attentat trifft England und ganz Europa. Mehr denn je müssen wir zusammenstehen für Frieden, Humanität und Solidarität.Meine Gedanken und Gebete sind bei den Toten, den Verletzten und deren Angehörigen. Angesichts der sinnlosen Gewalt versagen jegliche Worte. Sie dürfen sicher sein, dass die Kirche in Deutschland Ihnen im Gebet verbunden ist.

Festgottesdienste und Brauchtum zu Christi Himmelfahrt

München, 22. Mai 2017. Mit feierlichen Gottesdiensten und traditionsreichem Brauchtum begehen die katholischen Pfarreien im Erzbistum München und Freising am Donnerstag, 25. Mai, das Hochfest Christi Himmelfahrt. Im Münchner Liebfrauendom feiert Domkapitular Klaus Peter Franzl um 10 Uhr einen Festgottesdienst, der von der Capella Cathedralis unter der Leitung von Anton Zapf mit der Missa Regina coeli von Giovanni Pierluigi da Palestrina und „Ascendit Deus“ von Joseph Kromolicki gestaltet wird.

Brückenwallfahrt und Familienfest auf dem Petersberg

München, 17. Mai 2017. Mit einer Brückenwallfahrt und einem Familienfest am Fest Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 25. Mai, am Petersberg bei Erdweg, Landkreis Dachau, feiert die Katholische Landvolkshochschule Petersberg das Jubiläumsjahr des Heiligen Klaus von der Flüe. Der Schweizer Bergbauer und Einsiedler ist auch Schutzpatron der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Bruder Klaus wurde 1417, also vor 600 Jahren, in Flüeli im schweizerischen Kanton Obwalden geboren.

„Vielfalt verbindet.“

München, 11. Mai 2017. Mit einem Gemeinsamen Wort der Kirchen laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, zur 42. Interkulturellen Woche ein. Sie findet vom 24. bis 30. September 2017 statt und steht unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet.“. Deutschlandweit sind mehr als 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten geplant.

„Nicht Miesmacher sein, sondern Vorboten der Zukunft“

München, 13. Mai 2017. Kardinal Reinhard Marx hat die Christen dazu aufgerufen, eine Botschaft der Hoffnung in die Welt zu tragen. Es sei ihr Auftrag, „in dieser Gesellschaft nicht die Miesmacher der Nation zu sein, nicht die resignativen Truppen der Vergangenheit, sondern die Vorboten der Zukunft Gottes“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Samstag, 13. Mai, bei einem Festgottesdienst auf dem Münchner Marienplatz. Alle bayerischen Bischöfe und rund 10.000 Pilger aus ganz Bayern begingen damit den 100. Jahrestag der Einführung des Festtages der Patrona Bavariae, der Schutzfrau Bayerns. An dem Festgottesdienst nahmen auch Ministerpräsident Horst Seehofer, Landtagspräsidentin Barbara Stamm sowie zahlreiche weitere Spitzenvertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft teil.

Rauminstallation der Stadtpastoral lädt zur Entschleunigung ein

München, 18. Mai 2017. Ein Innehalten im Alltag bietet die Münchner Stadtpastoral von Montag, 22. Mai, bis Mittwoch, 24. Mai in der Neuhauser Straße vor St. Michael an. Die 20 Meter lange Rauminstallation „Nimm dir Zeit – eine Entschleunigungsspur“ ermöglicht an verschiedenen Stationen erfahr- und erlebbare Ruhepunkte. Passantinnen und Passanten bleibt es selbst überlassen, welche der Angebote sie für wie lange nutzen wollen. Die Entschleunigungsspur ist bei guter Witterung am Montag, 22. Mai, von 13 bis 18 Uhr und am Dienstag und Mittwoch, 23. und 24. Mai, von 10 bis 18 Uhr aufgebaut.

Vortrag von Kardinal Koch in Bad Reichenhall

Bad Reichenhall, 15. Mai 2017. Der im Vatikan für die Ökumene zuständige Kardinal Kurt Koch kommt am Samstag, 20. Mai, um 19 Uhr zu einem Vortragsabend nach Bad Reichenhall. Im Pavillon bei der Evangelischen Stadtkirche (Kurstraße 5) spricht der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen zum Thema „Einheit vor uns?“ und blickt damit aus katholischer Perspektive auf das Reformationsgedenken, das im Jahr 2017 begangen wird. Im Anschluss an den Vortrag ist Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.

Kardinal Marx feiert 300 Jahre Ponlachkirche

München, 16. Mai 2017. Kardinal Reinhard Marx feiert am Sonntag, 21. Mai, um 9.30 Uhr einen Festgottesdienst auf dem Tittmoninger Burghof. Er beschließt damit die Festwoche zum 300-jährigen Bestehen der Wallfahrtskirche Maria Brunn zu Ponlach. Die Kirche im Tittmoninger Ortsteil Ponlach wurde im Rahmen einer Festwoche, die unter dem Thema „Meine Seele preiset die Größe des Herrn“ (Lk 1,46) begangen wird, nach Renovierungsarbeiten wieder eröffnet. Vor dem Pontifikalamt wird das dort verehrte Gnadenbild der Gottesmutter in der Wallfahrtskirche abgeholt (9 Uhr) und mit einer Prozession zum Burghof geleitet.
 
Mehr als 340.000 Euro wurden in die Instandsetzung der barocken Wallfahrtskirche im Landkreis Traunstein investiert, das Erzbischöfliche Ordinariat trug knapp 300.000 Euro davon bei. Insbesondere durch Feuchtigkeitsschäden waren die Erneuerung der Außenfassade und vielfältige Restaurierungsmaßnahmen im Innenraum notwendig geworden. Durch den Einbau einer automatisch geregelten Belüftung wird zudem die Schadensursache angegangen. (glx)