Archiv Pressemitteilungen

Hier finden Sie alle von der Pressestelle herausgegebenen Pressemitteilungen ab dem Jahr 2001.
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„Ich werde für Idee der verantwortlichen Freiheit kämpfen“

Rottach-Egern, 21. Januar 2017. Die an den Idealen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten orientierten Gesellschaften des Westens sollten sich nach Worten von Kardinal Reinhard Marx angesichts einer sich möglicherweise andeutenden Zeitenwende neu ihrer Grundlagen vergewissern. „Es wird nur gelingen, wenn wir den Geist der westlichen Ideen wieder stärker durch grundsätzliche Fragestellungen herausarbeiten. Kann der Westen gedacht werden ohne Christentum?“, sagte Marx am Freitagabend, 20. Januar, bei der Entgegennahme des „Freiheitspreises der Medien 2017“ in Rottach-Egern. Freiheit dürfe niemals beliebig sein. „Verantwortliche Freiheit ist immer auf andere Menschen bezogen. Sie muss gebunden sein, ansonsten läuft sie ins Leere.“

Die Heilige Schrift mit allen Sinnen erleben

München, 17. Januar 2017.  Mit einem Bibelfest wird am Samstag, 21. Januar, die Ausstellung „Expedition Bibel“ eröffnet, die einlädt, die Heilige Schrift mit allen Sinnen zu erkunden. Die Schau, die zum Anfassen, Anschauen, Schmecken, miteinander Unterhalten, Diskutieren und Nachdenken einlädt, kann bis Sonntag, 5. Februar, täglich von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr in der ehemaligen Karmeliterkirche München (Karmeliterstraße 2) besucht werden. Mit der Ausstellung, die vom Fachbereich für Gehörgeschädigte in der Erzdiözese veranstaltet wird, wird gefeiert, dass das Erzbistum München und Freising inzwischen alle drei Lesejahre für den Gottesdienst in Deutscher Gebärdensprache produziert hat und im Internet zur Verfügung stellt.

Altarweihe mit Kardinal Reinhard Marx in Arzbach

München, 17. Januar 2017. Der neue Altar der Filialkirche Mariä Unbefleckte Empfängnis in Arzbach bei Wackersberg, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, wird in einem Festgottesdienst am Sonntag, 22. Januar, um 10 Uhr durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, geweiht. Seit Anfang 2016 war das Innere des Gotteshauses renoviert und gleichzeitig neu gestaltet worden.   Der Künstler Thomas Link aus Waal bei Landsberg am Lech gestaltete Altar, Ambo und Taufstein aus Botticino-Marmor. Sie bestehen jeweils aus einem quadratischen, pfeilerartigen Unterbau, der durch eine halbkugelförmige, gelenkartige Überleitung aus Bronze mit Altarplatte, Buchauflage und Taufschale verbunden wird. Außerdem wurden neue Leuchter sowie Sitzgelegenheiten für Priester und Ministranten geschaffen, und der Tabernakel erhielt eine zusätzliche Rahmung.   Das Fenster in der Apsis hinter dem Hochaltar, das zuletzt zugemauert war, wurde wieder geöffnet, aber mit einem teilweise lichtdurchlässigen Material überdeckt: So soll die Kreuzigungsgruppe auf dem Hochaltar zwar nicht überblendet, aber hinterleuchtet werden und der Altarraum insgesamt mehr Licht erhalten.

Polizeigottesdienst im Liebfrauendom

München, 12. Januar 2017. Mit einem feierlichen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom gedenken Polizisten aus ganz Bayern am Donnerstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr ihres Schutzpatrons, des Heiligen Sebastian. Die Messe leitet Weihbischof Bernhard Haßlberger, den die Freisinger Bischofskonferenz mit der Polizeiseelsorge beauftragt hat. An seiner Seite zelebrieren Landespolizeidekan Andreas Simbeck und Karl-Dieter Schmidt, Diözesanbeauftragter für die katholische Polizeiseelsorge im Bistum Regensburg. Bei dem Gottesdienst soll um den Schutz der Polizisten in „extrem herausfordernden Zeiten“ gebetet werden, so Simbeck, schließlich seien diese neben der erhöhten Terrorgefahr häufig körperlicher und verbaler Gewalt ausgesetzt. Dazu kämen weitere Herausforderungen etwa durch die Flüchtlingssituation oder die Anschaffung neuer Waffen.

Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst in neuen Räumen

München, 19. Januar 2017. Die neuen Räume des Vereins Ausstellungshaus für christliche Kunst (VAH) in München, Finkenstraße 4, segnet Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, am Donnerstag, 26. Januar, um 17 Uhr gemeinsam mit Andreas Hildmann, ehemaliger Beauftragter der evangelisch-lutherischen Landeskirche für Kunst und Künstlerseelsorge und Vorstandsmitglied des VAH. Der 1918 gegründete Verein hat sich der Förderung zeitgenössischer Kunst im christlichen Kontext verschrieben und unterstützt maßgeblich die Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, die im gleichen Gebäude ihre Galerie betreibt.  

Landeskomitee fordert „echte Wahlfreiheit“ für Eltern

München, 19. Januar 2017. Das Landeskomitee der Katholiken in Bayern fordert gesellschaftspolitische Schritte, „um zu einer echten Wahlfreiheit für Eltern zu kommen, sich für eine Kombination aus Familien- und Erwerbstätigkeit oder für die ausschließliche Kindererziehung  entscheiden zu können“. In einer vom Präsidium des Laiengremiums jüngst verabschiedeten Stellungnahme werden konkrete Schritte genannt, damit Eltern freier über das Verhältnis von Familie und Beruf entscheiden können.

Erzbistum übernimmt St. Birgitta-Kloster in Altomünster

München, 19. Januar 2017. Das Erzbistum München und Freising übernimmt das St. Birgitta-Kloster Altomünster im Landkreis Dachau. Bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 19. Januar, im Erzbischöflichen Ordinariat München teilten die bisherige Apostolische Kommissarin, Schwester M. Gabriele Konrad, und der Generalvikar des Erzbischofs, Peter Beer, mit, dass ein entsprechendes Dekret der vatikanischen Ordenskongregation, der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, am Dienstag, 17. Januar, vollzogen worden sei.

„Gott neu denken“ in sechs Modulen

Freising/München, 14. November 2016. Im Diskurs mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften will eine Vorlesungsreihe mit anschließender Diskussion im Kardinal-Döpfner-Haus am Freisinger Domberg und anderen Orten zu einer intellektuellen Auseinandersetzung mit dem Gottesbild anregen und dieses weiterentwickeln. Schließlich werfen nach Ansicht der Veranstalter neue Forschungsergebnisse insbesondere aus Physik, Biologie, Psychologie und der Hirnforschung „für viele kritische Zeitgenossen neu Fragen nach der Existenz Gottes auf“. 

„Am Ziel der einen Kirche festhalten“

München, 19. Januar 2017. Beim zentralen Münchner Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen hat Kardinal Reinhard Marx dazu aufgerufen, „am Ziel der einen Kirche festzuhalten“. Man dürfe nicht „zu schnell zufrieden sein mit dem, was wir bereits erreicht haben“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 18. Januar, in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Matthäus. Marx feierte den Gottesdienst zusammen mit Heinrich Bedford-Strohm,  Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Bischof Sofian von Kronstadt (Rumänische Orthodoxe Kirche) sowie weiteren Vertretern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.

Kunstimpulse und Diskussionen zur documenta 14

München, 18. Januar 2017. Zu einer Auseinandersetzung mit dem Motto der Kunstausstellung documenta 14 „Von Athen lernen“ lädt der Fachbereich Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising zusammen mit der Gesellschaft für Gegenwartskunst und Kirche „Artheon“, der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst DG und der Evangelischen Stadtakademie ein. Flankiert werden die Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde von Impulsen zu Kunstwerken, etwa zum „Parthenon der Bücher“ von Marta Minujín, das zur documenta in Kassel entstehen soll und dessen Konzept beim ersten Termin der Veranstaltungsreihe vorgestellt wird. Die argentinische Künstlerin will aus verbotenen Büchern aus aller Welt eine Installation nach dem Vorbild des Tempels auf der Athener Akropolis schaffen.

Kardinal Marx predigt in der Münchner St. Matthäus-Kirche

München, 11. Januar 2017. Mit zahlreichen Gottesdiensten begehen Christen aller Konfessionen vom 18. bis zum 25. Januar die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der zentrale ökumenische Gottesdienst in München beginnt am Mittwoch, 18. Januar, um 19 Uhr in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Matthäus, Nussbaumstraße 1. Predigen wird der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx.   An der Gestaltung des Gottesdienstes sind außerdem beteiligt: Heinrich Bedford-Strohm,  Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Bischof Sofian von Kronstadt (Rumänische Orthodoxe Kirche) sowie weitere Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Ein Schatz in irdenen Gefäßen“. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Münchner Motettenchor unter der Leitung von Benedikt Haag.   Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 gefeiert. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt.

Zukunft des St. Birgitta-Klosters in Altomünster

München, 17. Januar 2017. Über die Zukunft des St. Birgitta-Klosters Altomünster, Landkreis Dachau, informieren Schwester M. Gabriele Konrad, Apostolische Kommissarin, und Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, bei einem   Pressegespräch am Donnerstag, 19. Januar, um 11 Uhr im Erzbischöflichen Ordinariat München, Kapellenstraße 4, 80333 München.   Schwester M. Gabriele Konrad von den Franziskanerinnen von Schönbrunn, Landkreis Dachau, war Ende 2015 von der vatikanischen Ordenskongregation, der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, zur Apostolischen Kommissarin des St. Birgitta-Klosters ernannt worden. Die damalige Vorsitzende der Vereinigung der geistlichen Schwestern in der Erzdiözese München und Freising war damit betraut worden, „die Gemeinschaft auf dem Weg zur unvermeidlichen Auflösung des Klosters zu leiten“, wie es in dem Dekret aus dem Vatikan heißt. (gob)Hinweis: Für das Pressegespräch wird um Anmeldung gebeten in der Pressestelle unter Telefon 089/2137-1263 oder per E-Mail an

Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter

München, 17. Januar 2017. Die Telefonseelsorge sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt Interessierte zu mehreren Abendveranstaltungen ein, bei denen sie über die einjährige, kostenlose Ausbildung informiert. Mehrere Termine stehen zur Auswahl, die jeweils um 18.30 Uhr beginnen: am Dienstag, 24. Januar, in der Dienststelle München (Landwehrstraße 66) und am Mittwoch, 25. Januar, in der Dienststelle Mühldorf (Kaiser-Ludwig-Straße 15). Weitere Informationsabende finden statt am Donnerstag, 9. Februar, im Pfarrsaal St. Andreas in Berchtesgaden (Nonntal 4), am Donnerstag, 2. März, in der Dienststelle Mühldorf und am Dienstag, 7. März, in der Dienststelle München. Die Veranstaltung am Donnerstag, 30. März, im Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing (Martin-Oberndorfer-Straße 2) beginnt um 19.30 Uhr.  

Gespräch zu Andy Warhols „Converse Extra Special Value“ in Pinakothek der Moderne

München, 18. Januar 2017. Angesichts bedeutender Kunstwerke in den Münchner Pinakotheken ins Gespräch über die Reformation und Martin Luther kommen: Das bietet die monatliche Veranstaltungsreihe „Glaubensbekenntnisse“, zu der die Kunstvermittlung der Pinakotheken, die Kunstpastoral der Erzdiözese München und Freising und die Evangelische Stadtakademie München im Jahr 2017 anlässlich des 500. Jahrestages des Beginns der Reformation einladen.   Den Auftakt machte am Dienstag, 17. Januar, um 18 Uhr ein Gespräch zu „Die vier Apostel“ von Albrecht Dürer in der Alten Pinakothek unter dem Titel „Hier stehen wir und könnten auch anders“. Die beiden zusammengehörenden Gemälde, die als „Die vier Apostel“ bekannt sind, zeigen in überlebensgroßer Darstellung die Apostel Johannes, Petrus und Paulus, als vierte Gestalt aber keinen Apostel, sondern den Evangelisten Markus. Wenige Jahre nach Beginn der Reformation wirft Dürer damit Fragen auf nach der Bedeutung der Bibel, nach Autoritäten im Glauben und dem Verhältnis von Schrift und Amt.   Die Reihe wird am Donnerstag, 23.

Kardinal Marx zum Tod von Bundespräsident a. D. Roman Herzog

Bonn, 10. Januar 2017. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat den verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog als herausragende politische Persönlichkeit und engagierten Christ gewürdigt. „In prägenden Reden hat er die grundlegenden Probleme der Gesellschaft benannt und ist dafür eingetreten, dass Deutschland auch international Verantwortung übernimmt. Roman Herzog war ein ermutigender Mensch, der Hoffnung und Zuversicht vermittelt hat.“

Impuls- und Werkstattreihe will „Leben neu denken“

Freising/Dachau, 9. Januar 2017. Ökologisch denken, sozial leben, spirituell sein: Mit einer Impuls- und Werkstattreihe wollen das Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus in Freising und das Dachauer Forum in Kooperation mit der Katholischen Landvolkshochschule Petersberg und dem BUND Naturschutz „Leben neu denken“. Damit nehmen die Veranstalter den von Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ geforderten Dialog zur Sorge um die Schöpfung auf.   Das erste Modul „Ökologisch denken“ beginnt am Dienstag, 10. Januar, um 19 Uhr im Dachauer Forum, Hotel Central Dachau, mit einem Vortrag des Autors Franz-Theo Gottwald zum Thema „Ernährung ökologisch sichern – eine agrar-ethische Perspektive“.    Von Wirtschaften am Vorbild der Natur über Auswege aus der „Gesellschaft der Ichlinge“ und die Kunst des Müßiggangs bis zu Exkursionen etwa zur Justizvollzugsanstalt Laufen-Lebenau mit einem Gespräch mit Gefängnisseelsorger Diakon Alfred Stadler sind Interessierte bis Ende Mai zu 24 unterschiedlichen Programmpunkten eingeladen.

Sternsinger aus Dachau bringen Kanzlerin Merkel Segen

Dachau/München/Berlin, 9. Januar 2017. Vier Jugendliche aus der Pfarrgemeinde St. Peter in Dachau haben am Montag, 9. Januar, das Erzbistum München und Freising beim traditionellen Sternsinger-Empfang im Bundeskanzleramt in Berlin vertreten. Die zwei Mädchen und zwei Jungen im Alter von 13 bis 15 Jahren hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 59. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel mit dem Begriff „Leben“ die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.

Kardinal Marx: „Miteinander in Vielfalt ist möglich“

München, 9. Januar 2017. Kardinal Reinhard Marx sieht im Reformationsjahr den Auftrag, der Gesellschaft zu zeigen, „dass ein freundschaftliches Miteinander in Verschiedenheit und Vielfalt möglich ist“. Die Gemeinsamkeiten mit der evangelischen Kirche seien „viel größer als das, was uns trennt“, betont der Erzbischof von München und Freising in einem Radiobeitrag für die Sendereihe „Zum Sonntag“ des Bayerischen Rundfunks vom 7. Januar. „Das glaubwürdige Zeugnis für das Evangelium ist nur gemeinsam möglich, nicht im Gegeneinander.“

Konzertreihe „Paradisi gloria“ zum Reformationsgedenken

München, 16. Januar 2017. Die Konzertreihe „Paradisi gloria“ mit moderner geistlicher Musik in der Münchner Herz-Jesu-Kirche thematisiert in ihrer neuen Saison das Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren. Unter dem Motto „Ecclesia semper reformanda“, „Die Kirche bedarf der ständigen Erneuerung“, greifen die vier Konzerte des Münchner Rundfunkorchesters musikalische Werke auf, die auf verschiedene Weise den Ideen „jener epochalen Umwälzung“ verpflichtet sind, wie es im Programmheft der Reihe heißt.

Kardinal Reinhard Marx eröffnet Bach-Zyklus in St. Michael

München, 2. Januar 2017. Mit einem umfangreichen Johann-Sebastian-Bach-Zyklus wird an der Jesuitenkirche St. Michael in der Münchner Fußgängerzone im Jahr 2017 des 500. Jahrestags der Reformation gedacht. Den Auftakt macht eine Wort-Gottes-Feier mit einer Predigt des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Sonntag, 8. Januar, um 16 Uhr, in der die Kantate „Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm“ (BVW 171) erklingt. Das Collegium Monacense St. Michael, das Barockorchester „La Banda“ und der Organist Peter Kofler musizieren unter der Leitung von Chordirektor Frank Höndgen.

Kardinal Marx: Im Wahljahr 2017 „am Guten orientieren“

München, 31. Dezember 2016. Kardinal Reinhard Marx ruft in seiner traditionellen Jahresschlusspredigt die Menschen dazu auf, sich insbesondere im Wahljahr 2017 für „ein gutes Miteinander in unserem Gemeinwesen einzusetzen“. Dafür einzutreten, „dass die Orientierung am richtigen, am guten Leben im Blick bleibt“, sei „eine Aufgabe gerade der Christen in einer pluralen Gesellschaft, die immer mehr um Einzelinteressen kreist und zu einem Zusammenhalt nicht mehr fähig ist“, sagt der Erzbischof von München und Freising und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz laut Redemanuskript am Silvestertag, Samstag, 31. Dezember, im Münchner Liebfrauendom. „Wenn wir auf eine Lebensführung, die sich am Guten orientiert, verzichten, ist unsere Kultur wertlos geworden“, so Kardinal Marx. „Wenn das einzige Ziel der Einzelnen und Gruppen die Absicherung des eigenen Lebens und Wohlstandes ist, wie kann das noch zu einer gemeinsamen Kultur werden, zu einer Zivilisation, die anziehend und zukunftsfähig ist?“

„Man könnte meinen, Politiker haben Segen der Sternsinger besonders nötig“

München, 29. Dezember 2016. Anlässlich des Besuchs der Sternsinger in der Bayerischen Staatskanzlei hat der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof zu Besonnenheit bei politischen Auseinandersetzungen aufgerufen. „2017 wird kein einfaches Jahr werden: Da ist ein Wahlkampf, der nicht entgleisen darf in Attacken und Verunglimpfungen“, schreibt Bischof in seiner Silvesterkolumne in der BILD-Zeitung. Zudem erinnerte er daran, dass Flüchtlinge integriert werden müssten. In den vielen Kriegen und Krisen müssten Wege zum Frieden gesucht werden. Eine wichtige Aufgabe sei es auch, gegen das soziale Ungleichgewicht anzugehen. „Da sind Arme, Schwache, Abgehängte, die vom Rand der Gesellschaft in ihre Mitte geholt werden müssen“, forderte der für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese München und Freising zuständige Weihbischof.

Kardinal Marx: „Wo Kinder leiden, erheben wir unsere Stimme“

Freising, 28. Dezember 2016. Mit rund 600 kleinen Königen und Königinnen und deren Begleitern hat der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 28. Dezember, in Freising die diözesane Sternsingeraktion 2017 eröffnet. Der Kardinal erinnerte am Fest der Unschuldigen Kinder daran, dass im Lauf der Geschichte immer wieder Kinder gelitten hätten. „Ihr seid ein Zeichen, dass, wo Kinder leiden, wir unsere Stimme erheben wollen“, sagte Marx in seiner Predigt an die Sternsinger gewandt. Die Aktion 2017 steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“

Hunderte Könige und Königinnen auf dem Freisinger Domberg

München/Freising, 22. Dezember 2016. Mit mehreren Hundert kleinen Königen und Königinnen feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, am Mittwoch, 28. Dezember, in Freising die diözesane Eröffnung der Sternsingeraktion 2017. Um 11 Uhr feiern die Buben und Mädchen mit dem Erzbischof einen Gottesdienst im Mariendom. Im Anschluss ziehen die Sternsingerinnen und Sternsinger mit ihren festlichen Gewändern, Kronen und Sternen durch Freising. Nach der Mittagspause im Kardinal-Döpfner-Haus erwartet sie ein abwechslungsreiches Begegnungs- und Erlebnisprogramm rund um den Freisinger Domberg.

Mit Gottesdiensten und Konzerten ins neue Jahr

München, 27. Dezember 2016. In zahlreichen Münchner Kirchen finden zum Jahreswechsel Gottesdienste, Andachten und Konzerte statt. Viele Pfarreien laden am Silvestertag, Samstag, 31. Dezember, am frühen Abend zu Gottesdiensten oder Andachten zum Jahresschluss ein. Im Liebfrauendom hält der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um 17 Uhr die traditionelle Jahresschlusspredigt, die auch in die Jesuitenkirche St. Michael übertragen wird. Anschließend hält im Liebfrauendom Dompropst Weihbischof Bernhard Haßlberger eine Andacht mit Musik für Orgel und Trompete. In St. Michael feiert Kardinal Marx die Jahresschlussandacht, die von Solisten, Chor und Orchester mit Werken von Wolfang Amadeus Mozart gestaltet wird. Dort sind die Gläubigen von 22 Uhr bis 24 Uhr auch zu Stille und Besinnung eingeladen mit einem Programm aus meditativer Orgelmusik, geistlichen Impulsen und Phasen des Schweigens. Eine Silvesterandacht besonders für Jugendliche beginnt um 16 Uhr in der Jugendkirche in Haidhausen.

Kardinal Marx: Wir lassen nicht zu, dass unsere Gesellschaft durch Angst, Hass, Misstrauen vergiftet wird

München, 24. Dezember 2016. Eine Stimmung der Beunruhigung, der Sorge und der Angst macht sich nach Wahrnehmung von Kardinal Reinhard Marx zunehmend bei vielen Menschen in Deutschland breit. Dagegen setzt der Erzbischof von München und Freising, der auch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, die Weihnachtsbotschaft. „Wir lassen nicht zu, dass unser Herz, unser Miteinander in unserer Gesellschaft vergiftet wird, zerstört wird durch Angst, Hass, Misstrauen und Unversöhnlichkeit“, sagte Marx laut Redemanuskript in seiner Predigt an Heiligabend bei der Christmette im Münchner Liebfrauendom: „Denn dann hätten die Mächte des Bösen, die sich auch im menschenverachtenden Terrorismus zeigen, gewonnen. Das dürfen wir nicht zulassen!“

Kardinal Marx zur Gewalttat in Berlin

Berlin / München, 20. Dezember 2016. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz,  Kardinal Reinhard Marx, erklärt zur Gewalttat auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin am Montag, 19. Dezember 2016:

„Die Nachrichten aus Berlin haben mich tief erschüttert. Die Gewalt auf dem Weihnachtsmarkt ist das Gegenteil dessen, was die Besucher wollten. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Toten und Verletzten. Für alle werde ich beten. In dieser schweren Stunde für die Stadt Berlin und unser Land gilt es, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und zusammenhalten.“

Online-Landkarte führt zu Krippen in der Erzdiözese

München, 15. Dezember 2016. Per Mausklick können sich Interessierte einen Überblick über Weihnachtskrippen in der Erzdiözese München und Freising verschaffen. Wo sich diese genau befinden und wann die Krippen zugänglich sind, lässt sich auf der Internetseite www.erzbistum-muenchen.de/krippen erfahren. Dort sind auch zahlreiche Bilder und Informationstexte hinterlegt.

Staunend durch die Advents- und Weihnachtszeit

München, 22. November 2016.  Gestaltet mit Krippenszenen und Meditationen lädt der „Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit in München“ dazu ein, das reiche Angebot an Gottesdiensten und Veranstaltungen in der Innenstadt zu besuchen. Unter dem Motto „Staunenswert sind deine Werke“ listet die mehr als 100 Seiten starke Publikation vom ersten Adventswochenende, Freitag, 25. November, bis zum Hochfest Erscheinung des Herrn am Freitag, 6. Januar, besondere Gottesdienste, Konzerte, Besinnungsangebote, Vorträge, Ausstellungen, Führungen und Adventsbasare auf.

Katholiken feiern die Geburt Jesu Christi

München, 20. Dezember 2016. Mit festlichen Gottesdiensten gedenken die Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising an Weihnachten der Geburt Jesu Christi. Die Feier des Hochfestes der Geburt des Herrn beginnt bereits am Heiligen Abend, Samstag, 24. Dezember, mit feierlichen Christmetten. Am Tag des Hochfestes selbst, Sonntag, 25. Dezember, laden die Pfarreien zu festlichen Gottesdiensten ein. Auch am Fest des Heiligen Stephanus, Montag, 26. Dezember, kommen die Gläubigen zu zahlreichen Gottesdiensten zusammen. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, 8. Januar.

Weihbischof zu Stolberg feiert Heiligabend mit Wohnungslosen

München, 19. Dezember 2016. Gemeinsam mit wohnungslosen Frauen und Männern feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg am Heiligen Abend, Samstag, 24. Dezember, das Weihnachtsfest. Er wird dabei das Weihnachtsevangelium verkünden und sich mit einer Ansprache an die Gäste wenden. Zu der Veranstaltung des Katholischen Männerfürsorgevereins München, die um 18 Uhr im Festsaal des Hofbräuhauses in München beginnt, werden etwa 800 Gäste erwartet.   Zu der Feier sind Menschen ohne eigenen Wohnraum eingeladen, die auf der Straße leben oder übergangsweise in Heimen und Pensionen. Die Zutrittskarten werden durch die Organisationen der Wohnungslosenhilfe vergeben. Mehr als 100 ehrenamtliche Helfer unterstützen den Männerfürsorgeverein bei der Organisation und Ausrichtung der Feier, die durch Spenden der Mitglieder und weiterer Unterstützer sowie Zuschüsse finanziert wird.   Der Katholische Männerfürsorgeverein München ist ein vorwiegend in der Erzdiözese München und Freising tätiger caritativer Fachverband. Dem Auftrag seines Gründers Adolf Mathes folgend wendet sich der Verein an wohnungslos, arbeitslos, suchtkrank oder straffällig gewordene Menschen.

Weihnachtsfeier für Studierende aller Religionen

München, 19. Dezember 2016. Eine Weihnachtsfeier für Studierende aller Konfessionen und Religionen, die über die Feiertage in München bleiben, veranstalten die Katholischen Hochschulgemeinden der Technischen Universität (TU) München und der Katholischen Stiftungsfachhochschule München an Heiligabend, Samstag, 24. Dezember. Ab 17 Uhr lernen alle in den Räumen der Hochschulgemeinde der TU, Karlstraße 32, beim gemeinsamen Baumschmücken, Kochen und anschließenden Essen, Feiern und Singen deutsche Weihnachtsbräuche kennen. Im Anschluss an das Festessen besteht um 22 Uhr Gelegenheit, die Christmette mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, im Münchner Liebfrauendom zu besuchen. (ck)

Hinweise:
Weitere Informationen zum Angebot der Katholischen Hochschulgemeinden bei Florian Wolters, E-Mail: wolters@khg-tum.de.

Gläubige im Erzbistum sammeln 150.000 Euro für Ecuador

München, 22. Dezember 2016. Etwa 150.000 Euro haben die Gläubigen in der Erzdiözese München und Freising gesammelt, um die Menschen in ihrem südamerikanischen Partnerland Ecuador nach dem schweren Erdbeben vom April 2016 beim Wiederaufbau zu unterstützen. Immer wieder wurde in Pfarreien und Verbänden im Erzbistum auf die Situation in Ecuador aufmerksam gemacht und der Opfer, Verletzten und Geschädigten des Erdbebens im Gebet gedacht.   Rund 60.000 Euro gingen auf dem zentralen Spendenkonto ein, das die Erzdiözese mit Hilfe des kirchlichen Hilfswerks Adveniat eingerichtet hatte. Dazu zählen unter anderem die Erlöse aus einem Benefizkonzert im Korbinianshaus der kirchlichen Jugendarbeit in München-Haidhausen, bei dem die Brass Band del Ecuador und die ecuadorianische Sopranistin Karina Benalcázar auftraten. Der katholische Sportverband DJK organisierte in Oberndorf bei Haag, Landkreis Mühldorf am Inn, ein Fußballturnier. Eine Bastelgruppe der Pfarrei Christi Himmelfahrt in München-Waldtrudering spendete einen Teil ihres Verkaufserlöses beim Christkindlmarkt. In vielen Pfarreien wurden Kollekten für die Menschen in Ecuador abgehalten.

Hans Tremmel: „Christen müssen Grenzen überwinden“

München, 21. Dezember 2016. Besonders Christen müssen sich nach Überzeugung von Hans Tremmel für die Überwindung nationaler und religiöser Grenzen einzusetzen: „Auch wenn es manchem in diesen emotional aufgeladenen Zeiten nicht gefallen mag – Gott ist nicht Jude oder Katholik, nicht Europäer oder Afrikaner, nicht Protestant oder Muslim geworden, sondern Mensch“, so der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising in einem Beitrag für die Weihnachtsausgabe der Münchner Kirchenzeitung.

Gebet für die Opfer von Berlin

München, 20. Dezember 2016. Die Gläubigen sind aufgerufen, beim heutigen Mittagsgebet im Münchner Liebfrauendom besonders der Opfer der Gewalttat auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche am Montag, 19. Dezember, zu gedenken und für sie, ihre Angehörigen und die Verletzten zu beten. Das Angelus-Gebet um 12 Uhr wird von Domzeremoniar Diakon Bernhard Stürber gestaltet. (kel)

Zwei neue Mitglieder für Münchner Domkapitel

München, 20. Dezember 2016. Der Moosburger Dekan Reinhold Föckersperger und der Rosenheimer Dekan Daniel Reichel sind mit Urkunde vom 1. Dezember 2016 neue Mitglieder des Metropolitankapitels München am Dom Zu Unserer Lieben Frau. Die feierliche Aufnahme fand im Rahmen einer Messe mit dem Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sowie Domdekan Prälat Lorenz Wolf am Dienstag, 20. Dezember, um 7.30 Uhr statt. Föckersperger und Reichel übernehmen die beiden Kanonikate, die nach der Emeritierung von Prälat Wolfgang Schwab im Jahr 2013 und Prälat Josef Obermaier im Jahr 2015 freigeworden waren.   Reinhold Föckersperger (60) steht seit Ende 2015 dem Dekanat Moosburg vor und ist auch Landkreisdekan für den Landkreis Freising. Seit 2015 leitet der gebürtige Landshuter den Pfarrverband Moosburg-Pfrombach. Er wurde 1985 in Freising zum Priester geweiht und verbrachte seine Kaplansjahre in Miesbach und Erding. Von 1990 bis 1999 leitete er die Gemeinden in Wörth und Hörlkofen, von 1999 bis 2015 die Pfarrei St. Johannes in Erding, wo er auch den Pfarrverband Erding-Langengeisling mit aufbaute.

Kardinal Marx: Mit Medizin im Gespräch bleiben

München, 18. Dezember 2016. Kirche und Medizin müssen nach Ansicht von Kardinal Reinhard Marx im Gespräch über ethische Fragen am Beginn des Lebens bleiben. Angesichts der „Herausforderungen in der Forschung, die uns Sorgen machen“, müsse Kirche „immer wieder unterstreichen, dass das, was rechtlich erlaubt ist, nicht automatisch auch moralisch erlaubt ist“, so der Erzbischof von München und Freising bei einem Gottesdienst zum 100-jährigen Bestehen der Münchner Universitätsfrauenklinik an der Maistraße am Sonntag, 18. Dezember.

„Betet für mich!“

München,  19. Dezember 2016. Am Samstag, 17. Dezember 2016, hat Papst Franziskus das 80. Lebensjahr vollendet. Aus diesem Anlass würdigte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von München  und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den Heiligen Vater:„Unvergessen sind die Bilder, als am 13. März 2013 Kardinal Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus den Balkon von St. Peter in Rom betritt. Mit einer tiefen Verneigung vor den Menschen auf dem Petersplatz und der ganzen Welt bittet Franziskus die Gläubigen: ‚Betet für mich!‘ Diese Bitte durchzieht das ganze bisherige Pontifikat. Kaum einen Besucher, Audienzteilnehmer, Staatschef, Kirchenvertreter, Gläubigen oder Ungläubigen verabschiedet der Papst nicht mit der Bitte, für ihn zu beten.   Wir dürfen dankbar sein für Papst Franziskus, der jetzt 80 Jahre alt wird und dem wir noch viele, engagierte und mutige, die Kirche belebende und die Menschen stärkende Lebensjahre in seinem Pontifikat wünschen. Aus dem vielfältigen Bemühen und Beten des Papstes für die Kirche möchte ich drei Aspekte herausgreifen:   Mit Papst Franziskus lernt die Kirche neu, an die Ränder unserer Gesellschaften zu gehen.

Annette Schavan hält Vortrag über Barmherzigkeit in Herz Jesu

München, 12. Dezember 2016. Die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, hält am Sonntag, 18. Dezember, in der Münchner Herz-Jesu-Kirche einen Vortrag über Barmherzigkeit als Grundgedanke des christlichen Glaubens und die Bedeutung der geistlichen Werke der Barmherzigkeit. Cellist Julius Berger gestaltet den Abend musikalisch. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe zum Thema Barmherzigkeit der Pfarrei Herz Jesu, die seit Anfang 2016 anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heilige Jahrs der Barmherzigkeit regelmäßig zu Vorträgen und Konzerten einlädt. Das Portal der Herz-Jesu-Kirche, das größte Kirchenportal der Welt, das zu den Veranstaltungen der Reihe bei guter Witterung geöffnet wird, ist zugleich eine von acht Heiligen Pforten der Barmherzigkeit im Erzbistum München und Freising.

Rupert Graf zu Stolberg zum Bischof geweiht

München, 10. Dezember 2016. München hat einen neuen Weihbischof: Bei einem Festgottesdienst im Liebfrauendom am Samstag, 10. Dezember, ist Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, geweiht worden. In seiner Predigt sagte der Erzbischof, Aufgabe der Bischöfe und der Kirche insgesamt sei auch, „in unserem Land mit dafür zu sorgen, dass bei aller Erregung, bei allen heftigen Auseinandersetzungen der Blick auf das Wesentliche“ nicht verloren gehe. Es sei wichtig, „klare Orientierung“ zu behalten „in einer solchen Lage der starken Gefühle, der Stimmungen, die auch dazu führen können, dass das Miteinander erschwert wird, dass die Menschen gegeneinander stehen“. Stattdessen müsse eine „heilsame Unruhe“ befördert werden, so Kardinal Marx, die „zu einem klaren Kopf“ führe, „zu Entscheidungen, die nie von Hass geprägt sind, sondern von der Hoffnung, von der Zuversicht, von der Aufgabe, die uns gestellt wird“.

Kardinal Marx fordert Rahmenordnung für neue Medien

München, 1. Dezember 2016. Angesichts der Entwicklung in den neuen, digitalen Medien hält Kardinal Reinhard Marx die Frage ihrer künftigen Gestaltung für drängend. Zum einen fordert er eine „Selbstverpflichtung der Medien“, zum anderen verbindliche Vorgaben: „Ohne institutionelle Rahmenordnung wird man hier nicht weitergehen können. Die Ideologie des ganz freien Marktes halte ich für einen Irrtum“, so der Erzbischof von München und Freising am Mittwochabend, 30. November, an der Münchner Hochschule der Jesuiten für Philosophie (HfPh). Marx sprach im Rahmen der Auftaktveranstaltung des „Zentrums für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft“, das die HfPh, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und die Katholische Stiftungsfachhochschule München (KSFH) im Rahmen ihrer neu vereinbarten „Kooperationspartnerschaft Katholischer Hochschulen in Bayern“ gründeten.

„Global denken – lokal handeln“

München, 8. Dezember 2016. Kardinal Reinhard Marx hat angesichts globaler Herausforderungen dazu aufgerufen, vor Ort Verantwortung zu übernehmen: Das Leitwort „Global denken – lokal handeln“, das vor allem im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit etabliert wurde, gelte heute gleichermaßen für die Aufgaben in Bereichen wie dem Klima- und Umweltschutz. Jeder Einzelne müsse – mit den Worten von Papst Franziskus – „das eine Haus der Schöpfung im Blick“ haben und zugleich „vor Ort mit seiner Verantwortung“ die Aufgabe übernehmen, „dieses eine Haus zu schützen, das allen gehört, auch den künftigen Generationen“, so der Erzbischof von München und Freising in der Messe zum Patrozinium des Münchner Liebfrauendoms am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria am Donnerstagabend, 8. Dezember.

Bürgersaalkirche lädt zum Innehalten ein

München, 30. November 2016. Jeden Mittwoch in der Adventszeit sind die Menschen in der Betriebsamkeit der Münchner Neuhauser Straße eingeladen, an und in der Bürgersaalkirche den vorweihnachtlichen Alltag für 24 Minuten zu unterbrechen. Los geht es jeweils um 17.30 Uhr.  Den Auftakt zu der neuen Veranstaltungsreihe „An der Schwelle“ machen jeweils die Münchner Dombläser am Eingang der Bürgersaalkirche. Sie führen mit ihrer Musik in die Kirche hinein, wo kurze adventliche Weg-Impulse auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen. Veranstaltet werden die 24 Minuten „staade Zeit“ vom Fachbereich Stadtpastoral im Ressort Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit mit der Marianischen Männerkongregation an der Münchner Bürgersaalkirche. (uq)
 
 
Hinweis:
Weitere Veranstaltungshinweise für den Advent in der Münchner Innenstadt lassen sich unter www.advent-in-muenchen.de nachlesen.

Vortragsreihe zum Thema Flucht im Kardinal-Döpfner-Haus

München, 13. Dezember 2016. Mit der Vortragsreihe „Die Welt aus den Fugen“ nimmt sich die Stiftung Bildungszentrum des Themas Flucht aus verschiedenen Perspektiven an. Von dieser globalen Sicht ausgehend richtete sich der Blick am Donnerstag, 24. November, auf „Fluchtursachen made in Europe“. Stefan Rostock von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist am Beispiel von Syrien und dem Senegal näher auf Arbeitsbedingungen, Krieg um Rohstoffe sowie Folgen des Klimawandels eingegangen, die direkt oder indirekt mit Europa zusammenhängen.    Am Mittwoch, 14. Dezember, setzen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit den Chancen und Herausforderungen der Migration für die Region auseinander. Beginn ist um 19 Uhr.   Zum Abschluss der Reihe stellt am Donnerstag, 9. Februar, der Autor und Regisseur Michael Richter ausgehend von seinem Buch „Neue Heimat Deutschland. Zuwanderung als Erfolgsgeschichte“ positive Beispiele für Integration vor. Zudem wird ein Geflüchteter von seinen Erfahrungen berichten.

Stadtpastoral lädt mit „Ruhe-Kissen“ zum Innehalten ein

München, 29. November 2016. Mithilfe von kleinen „Ruhe-Kissen“ lädt die Münchner Stadtpastoral in der Vorweihnachtszeit ein, innezuhalten und Momente der Stille zu finden. Die Papierschachteln in Kissenform sind mit unterschiedlichen Motiven und Texten zum Thema „Stille“ gestaltet. In den Schachteln finden sich jeweils ein biblischer Vers, eine passende Impulsfrage sowie schalldämpfende Ohrstöpsel.   Die „Ruhe-Kissen“ haben eine Auflage von 10.000 Stück. Sie werden in den kommenden Wochen, aber auch über die Adventszeit hinaus, in der Fußgängerzone an Passanten verteilt sowie bei Gottesdiensten und Veranstaltungen angeboten.   Die Stadtpastoral lädt in der Adventszeit jeweils mittwochs um 17.30 Uhr außerdem dazu ein, an und in der Bürgersaalkirche den vorweihnachtlichen Alltag für 24 Minuten zu unterbrechen. Den Auftakt zu der neuen Reihe „An der Schwelle“ machen jeweils die Münchner Dombläser am Eingang der Bürgersaalkirche. Sie führen mit ihrer Musik in die Kirche hinein, wo kurze adventliche Impulse auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen.

„Zuerst die Menschen sehen und dann die Unterschiede“

Landshut, 9. Dezember 2016. Die Integration jugendlicher Flüchtlinge ist nach Worten von Kardinal Reinhard Marx eine vordringliche kirchliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die weitere finanzielle Mittel aufgebracht werden müssen. „Es lohnt sich hundertprozentig hier Geld auszugeben. Wir müssen den Jugendlichen helfen, dass sie bei uns ankommen können, wir müssen sie aufnehmen. Denn viele von ihnen werden sehr lange oder für immer bleiben. Dafür müssen wir etwas aufbringen. Hierzu möchte ich alle politisch Verantwortlichen ermutigen“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Freitag beim Besuch eines Wohnheims für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge des Katholischen Jugendsozialwerkes in Landshut (KJSW).

„Friedenslicht aus Betlehem“ ist in München angekommen

München, 12. Dezember 2016. Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben das „Friedenslicht aus Betlehem“ am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, nach München gebracht. Bei einem der größten ökumenischen Jugendgottesdienste im deutschsprachigen Raum wurde das Licht um 15.30 Uhr im Münchner Liebfrauendom feierlich ausgesandt. Gemeinsam mit zahlreichen jungen Menschen feierten den Aussendungsgottesdienst in diesem Jahr der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis.

Oberammergau: Erstmals eigene Seelsorgerin für die Passionsspiele

München/Oberammergau, 19. Dezember 2016. Erstmals begleitet das Erzbistum München und Freising die Oberammergauer Passionsspiele während der Vorbereitungs- und Aufführungszeit mit einer eigens dafür beauftragten pastoralen Mitarbeiterin. Bei einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul am Sonntag, 18. Dezember, hat Weihbischof Wolfgang Bischof die Pastoralreferentin und promovierte Theologin Angelika Winterer in ihre Aufgabe eingeführt, die sie im September angetreten hat.

Kardinal Marx weiht Rupert Graf zu Stolberg zum Bischof

München, 6. Dezember 2016. Bei einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom wird der Münchner Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg am Samstag, 10. Dezember, um 9.30 Uhr durch den Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, zum Bischof geweiht. Zu dem Festgottesdienst werden zahlreiche Gläubige aus dem Erzbistum sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft erwartet, vor allem aus der Seelsorgsregion München, für die Stolberg als Weihbischof zuständig sein wird. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Münchner und alle Interessierten auf den Domvorplatz zu einer Begegnung mit dem neuen Weihbischof und einem Imbiss eingeladen. Stolberg ist von Papst Franziskus zum Weihbischof der Erzdiözese München und Freising und Titularbischof von Sassura, einem erloschenen frühchristlichen Bistum in Nordafrika, ernannt worden.

Kardinal Marx trifft jugendliche Flüchtlinge und Helfer

Landshut/München, 1. Dezember 2016. Im Rahmen seines diesjährigen vorweihnachtlichen Besuchs am Freitag, 9. Dezember, trifft Kardinal Reinhard Marx unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die im Jugendwohnheim Landshut des Katholischen Jugendsozialwerks München (KJSW) in der Marienburger Straße 7-9 wohnen, sowie deren Helfer. Anlässlich seines Besuchs überbringt der Erzbischof von München und Freising auch eine Spende über 10.000 Euro, mit der ein Raum ausgestaltet werden soll, in dem die Flüchtlinge und Jugendliche aus Landshut einander begegnen können. Der Kardinal informiert über seinen Besuch bei einem Pressegespräch um 11.30 Uhr.