Collage Geflüchtete und Helfer

Fördermittel für Flüchtlinge

Die Erzdiözese München und Freising stellt Fördermittel für die Flüchtlingshilfe in folgenden Bereichen zur Verfügung:

1. Konkrete Hilfen und Sachmittel

Formulare und Hand mit Kugelschreiber, Schrift Hier die aktuellen Formulare
Die Mittel sind vorgesehen für die Unterstützung von haupt- und ehrenamtlichen HelferInnen bei der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen, für die Durchführung konkreter Aktionen und Maßnahmen sowie für individuelle Zuschüsse für Flüchtlinge.


Bitte beachten Sie, dass eine Antragstellung nur erfolgen kann durch:


  • Haupt- und ehrenamtliche VertreterInnen der Pfarrverbände und Pfarreien
  • Katholische soziale Beratungsstellen und Dienste
  • Katholische Bildungsträger
  • Ordensgemeinschaften

2. Sondermittel zur Existenzsicherung vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Die Erzdiözese München und Freising unterstützt in vielfältiger Weise die Menschen, welche aus Not, Verfolgung und Krieg nach Deutschland gekommen sind. Anlässlich der Corona Pandemie hat sich die soziale und finanzielle Lage für viele Flüchtlinge und Migrant/innen dramatisch verschlechtert. Aus diesem Grund werden die bestehenden Richtlinien der „Konkreten Hilfen“ befristet erweitert.

Ansonsten gelten die üblichen Richtlinien und Ausführungsbestimmungen. Die Anträge können mit dem gewohnten Antragsformular (siehe oben) eingereicht werden.

 
Erweiterte Voraussetzungen und Höhe der Unterstützungsleistungen

Die Höhe der finanziellen Unterstützung richtet sich nach dem Einkommen und der persönlichen Situation des Klienten.

· In der Regel werden einmalige Beträge bis max. € 500,- gewährt.
· Im akuten Bedarfsfall kann nach frühestens einem Monat eine weitere Hilfe beantragt werden. Die max. Förderhöhe im Einzelfall beträgt € 1.500,-.
· Die Beantragung ist möglich für alle Flüchtlinge und Migrant/innen, auch mit bereits längerer Aufenthaltsdauer und Aufenthaltstitel in Deutschland.
· Die Mittel können bei Bedarf direkt an die Klient/innen überwiesen werden.
 
 
Beispiele für Unterstützungsleistungen in besonderen Notlagen:

· Kauf von Lebensmitteln, Kleidung
· Strom- oder Heizkostennachzahlungen
· Mietbeihilfe, um Wohnungslosigkeit zu vermeiden.
· Überbrückungshilfe beim Übergang von einer Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit bzw. Beantragung einer Rente.
· Zuschuss zu Kosten, die im Übergang von Arbeitslosigkeit in eine Beschäftigung anfallen,wie z.B. Bewerbungskosten.
· Überbrückungshilfen wegen Kurzarbeit.
· Anschaffung oder Reparatur von Haushaltsbedarf.

3. Unterstützung bei Bildungsprojekten

Die Erzdiözese München-Freising stellt auch Mittel zur Unterstützung von Bildungsangeboten zur Verfügung. Weitere Informationen hier

4. Sondermittel Ukraine Sondermittel Überbrückungshilfe Ukraineflüchtlinge (Stand April 2022): Informationen für Antragssteller

Die Erzdiözese München und Freising unterstützt in vielfältiger Weise die Menschen, welche wegen des Kriegs in der Ukraine nach Deutschland gekommen sind. Die Geflüchteten sind in öffentlichen Unterkünften, aber auch bei vielen privaten Haushalten untergebracht. Die Ukrainer haben sofort Anspruch auf Jobcenterleistungen. Die Erfahrung zeigt aber, dass viele Ankommende geraume Zeit warten müssen, bis die staatlichen Leistungen fließen. Oft gehen die Ehrenamtlichen und die privaten Quartieranbieter in erhebliche Vorleistungen. Aus diesem Grund werden die bestehenden Richtlinien der „Konkreten Hilfen“ befristet erweitert.
 
Ansonsten gelten die üblichen Richtlinien und Ausführungsbestimmungen. Die Anträge können mit dem gewohnten Antragsformular eingereicht werden.
 
Erweiterte Voraussetzungen und Höhe der Unterstützungsleistungen
Die Höhe der finanziellen Unterstützung richtet sich nach der persönlichen Situation des Klienten.
 
  • In der Regel werden einmalige Beträge bis max. € 500 gewährt.
  • Im akuten Bedarfsfall kann nach frühestens einem Monat eine weitere Hilfe beantragt werden.
Beispiele für Unterstützungsleistungen in besonderen Notlagen
 
  • Kauf von Lebensmitteln, Kleidung
  • Mietbeihilfen für private VermieterInnen, um Wohnungslosigkeit zu vermeiden
  • Anschaffung von Haushaltsbedarf
Anträge für Poolmittel
Um vor Ort schnell handlungsfähig zu sein und helfen zu können, gibt es die Möglichkeit, Poolmittel bis zu einer Höhe von € 5.000 zu beantragen. Diese Mittel können nach den üblichen Richtlinien in Beträgen bis zu € 500 an Einzelpersonen und Familien verteilt werden.
Nach dem Verbrauch der Mittel und nach Vorlage eines Verwendungsnachweises können bei Bedarf weitere Poolmittel beantragt werden.

Ansprechpartner für Konkrete Hilfen, Sachhilfen und Sondermittel Existenzsicherung

Ressort 6 - Caritas und Beratung 
Abteilung Diakonische Aufgaben

Martin Schopp

Erzbischöfliches Ordinariat München
Schrammerstraße 3
80333 München

Telefon: 089 - 2137-1220
Fax: 089 - 2137-275387
Ressort6-fluechtlingshilfe@eomuc.de