Liturgiekalender

Der Liturgiekalender für die Erzdiözese München und Freising verzeichnet die für die tägliche Messfeier vorgesehenen Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament. Hier finden Sie die Lesungen des Tages auf einen Klick.

Wochentag (19. Woche)

1. Lesung

Ez 2,8 - 3,4

So spricht Gott, der Herr: Du, Menschensohn, höre, was ich zu dir sage. Sei nicht widerspenstig wie das Haus der Widerspenstigkeit! Öffne deinen Mund und iss, was ich dir gebe!
Und ich schaute und siehe: Eine Hand war ausgestreckt zu mir; und siehe, in ihr war eine Buchrolle. Er rollte sie vor mir auf. Sie war innen und außen beschrieben und auf ihr waren Klagen, Seufzer und Weherufe geschrieben.
Er sagte zu mir: Menschensohn, iss, was du vor dir hast! Iss diese Rolle! Dann geh, rede zum Haus Israel!
Ich öffnete meinen Mund und er ließ mich jene Rolle essen. Er sagte zu mir: Menschensohn, gib deinem Bauch zu essen, fülle dein Inneres mit dieser Rolle, die ich dir gebe! Ich aß sie und sie wurde in meinem Mund süß wie Honig.
Er sagte zu mir: Menschensohn, mach dich auf, geh zum Haus Israel und sprich mit meinen Worten zu ihnen!

Antwortpsalm

Ps 119 (118),14 u. 24.72 u. 103.111 u. 131 (R: vgl. 103a)

Am Weg deiner Zeugnisse habe ich Freude,  wie an jeglichem Reichtum. Deine Zeugnisse sind mein Ergötzen,  sie sind meine Berater. - (Kv)
Gut ist für mich die Weisung deines Mundes,  mehr als große Mengen von Gold und Silber. Wie süß ist dein Spruch meinem Gaumen,  meinem Mund ist er süßer als Honig. - (Kv)
Deine Zeugnisse sind auf ewig mein Erbland,  denn sie sind das Entzücken meines Herzens. Meinen Mund tat ich auf und lechzte,  nach deinen Geboten habe ich Verlangen. - Kv

Evangelium

Mt 18,1-5.10.12-14

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen. Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.
Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, lässt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück, geht hin und sucht das verirrte?
Und wenn er es findet - amen, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben.
So will auch euer himmlischer Vater nicht, dass einer von diesen Kleinen verloren geht.