Interreligiöse Friedensmeditation
Bildnachweis: iStock.com (ipopba)
Auf vielfachen Wunsch hin führen wir die
Interreligiösen Friedensmeditationen 2025 / 2026 
Gemeinsam schweigen und meditieren für Frieden und Versöhnung
mit Impulsen aus Buddhismus, Hinduismus, Sufismus, Christentum …
online weiter: 


Jeden 1. und 3. Mittwoch des Monats von 19:00 – 19:45 Uhr
Konkret: 03.09. / 17.09. / 01.10. / 15.10. / 05.11. / 19.11. / 03.12. / 17.12.2025 //
07.01. / 21.01. / 04.02. / 18.02./ 04.03. / 18.03. / 01.04. / 15.04. / 06.05. / 20.05. / 03.06. / 17.06. / 01.07. / 15.07.2026

Anleitung durch Meditationslehrerinnen verschiedener Traditionen.

Eine Kooperationsveranstaltung von: Fachbereich Dialog der Religionen des EOM, Dolpo Tulku e.V., Via Integralis, Haus Gries; Stiftung Spiritualität und Interreligiöser Dialog, WCCM (World Community for Christian Meditation), Inayatiyya (Ein Sufiweg spiritueller Freiheit), missio München, Contemplative Outreach (Centering Prayer). 

Zugangs-Link
https://eu01web.zoom.us/j/62031206743pwd=TVZhU001c290R1JOeEo0MkJ0S1ZhZz09

Sommerakademie - Auf der anderen Seite des Jordan
Drei Wochen Bibel, Archäologie und Spiritualität in Jordanien - Termin: 02.08. - 23.08.2026

siehe Flyer im Anhang sowie: Sommerakademie - Auf der anderen Seite des Jordan

Montag, 27. April 2026, 17:00 Uhr
Wo stehen wir heute im Dialog mit Juden und Muslimen?
Der Dialog zwischen Christen, Juden und Muslimen ist heute wichtiger denn je. Er schafft Verständnis, baut Brücken und trägt zum friedlichen Zusammenleben bei. Auch die katholische Kirche hat sich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil für die Begegnung und den Dialog mit anderen Religionen geöffnet. Seither ist sie ein aktiver Mitgestalter des interreligiösen Dialogs weltweit.
Der Vortrag beleuchtet, wo wir aktuell im interreligiösen Austausch stehen, welche Herausforderungen bestehen und welche Chancen sich für eine offene, respektvolle Gesellschaft ergeben.
 
Referent: Dr. Andreas Renz, Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München und Kath. Vorsitzender der GCJZ-München Oberbayern e.V.
 
Ort und Veranstalter: Diözesanbüro des Kath. Deutschen Frauenbunds, Dachauer Str. 5, IV. Stock, 80335 München
Kosten: 8 Euro / 13 Euro Nichtmitglieder
Anmeldung: https://www.frauenbund-muenchen.de/anmeldung/?va=6496 oder Tel. 089/599 18-780

Montag, 16. März, 19: 00 Uhr
Nymphenburger Gespräche: Nahrung für die Seele
Ein interreligiöser Abend zum Thema Fasten
Viele Religionen kennen die Praxis des Fastens als spirituelle Übung, die Geist und Körper neu auf Gott hin ausrichten soll. Dabei ist Fasten heute zugleich Teil eines Selbstoptimierungs-Trends, der wenig mit der eigentlichen Idee zu tun hat. Auf der anderen Seite wird Fasten als per se leibfeindliche Geisteshaltung abgelehnt und gar kein Sinn darin gesehen. Wir wollen an diesem Abend religiöse Menschen kennenlernen, die uns den Sinn und die unterschiedlichen Weisen des Fastens in den abrahamitischen Religionen näherbringen – und beschließen den Abend gemeinsam mit einem Iftar, dem abendlichen Fastenbrechen im Ramadan.
 
Es diskutieren gemeinsam:
- Prof. Dr. Stefanos Athanasiou (Orthodoxe Theologie, LMU München)
- Rabbiner Dr. Tom Kucera (Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom)
- muslimische Vertreter*in von IDIZEM e.V.
Moderation: Dr. Andreas Renz (Theologe, Erzbischöfl. Ordinariat München)
 
Eine Veranstaltung des Kooperationsprogramms Nymphenburger Gespräche (Evangelische Stadtakademie München, Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat, Freunde Abrahams e.V., IDIZEM e.V., Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom, Münchner Volkshochschule) in Zusammenarbeit mit Kultur im Trafo

Ort: Neuhausen, Kultur im Trafo, Nymphenburger Str. 171a
Eintritt: 9,- €
Anmeldung: Nymphenburger Gespräche: Nahrung für die Seele – Münchner Volkshochschule

Die Wiederentdeckung der jüdischen Geschwister
60 Jahre katholische und evangelische Lernprozesse im christlich-jüdischen Dialog
Dienstag, 03. Februar 2026 von 19:00-21:00 Uhr
Die Haltung der christlichen Kirchen zum Judentum war jahrhundertelang von Abgrenzung und Abwertung, in späteren Zeiten auch von Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung gekennzeichnet. Erst mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 60 Jahren hat die katholische Kirche das Judentum wieder als eigene Wurzel entdeckt und gewürdigt und einen Dialog mit den jüdischen Geschwistern begonnen. Ähnliche Entwicklungen gab es in den evangelischen Kirchen.
Der Abend will die Erfolge dieses Lernprozesses rekapitulieren, aber auch kritisch nach aktuellen Schwierigkeiten und den Aufgaben für die Zukunft fragen. Dr. Müller und Dr. Renz beleuchten das Thema zunächst mit zwei Impulsreferaten und führen dann ein moderierts Gespräch mit Blick auf Themen, die derzeit offen oder schwierig sind im jüdisch-christlichen Verhältnis.
Dr. Klaus Müller ist Pfarrer in der badischen Landeskirche und Bereichsleiter für Interreligiöses Gespräch im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe und Landeskirchlicher Beauftragter für das christlich-jüdische Gespräch. Seit 2015 hat Dr. Müller außerdem den Vorsitz der Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) inne.
Dr. Andreas Renz ist Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat München, Lehrbeauftragter an der LMU München, Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zum interreligiösen Dialog sowie katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München.
Moderation: Dr. Rainer Oechslen
Ort: Aula des Gymnasiums Seligenthal, Landshut, Bismarckplatz 14, 84034 Landshut
Veranstalter: CBW Landshut in Kooperation mit der Abtei Seligenthal
Gebühr: 10,00 EUR
Wegen begrenzter Platzkapazitäten ist eine vorherige Anmeldung über das CBW Landshut dringend erforderlich.

KI und die Religionen - oder: Wie sich die Gottesfrage neu stellt …
Donnerstag, 05. Februar 2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Die Rasanz der technologischen Entwicklung der letzten Jahrzehnte betrifft nicht allein die Gesellschaft, sondern stellt auch die Religionen vor Fragen und Herausforderungen. Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz scheint dem Ganzen die Krone aufzusetzen und aufzuzeigen, dass der Mensch Religion in einer vollvernetzten Welt mit KI-basierten Hilfssystemen und Möglichkeiten gar nicht mehr zu benötigen scheint. Doch ist das so? Wie sieht die Zukunft von Spiritualität und theologischer Debatte aus? Was bedeutet Endlichkeit noch, wenn KI Unsterblichkeit suggeriert? Wie begegnen die Religionen dieser Entwicklung? Dies diskutiert der islamische Religionsphilosoph und Autor des Buches "Gott 2.0. Grundfragen einer KI der Religion" Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi mit uns.
Referent: Prof. Dr. Milad Karimi, Universität Münster
Ort: mvhs Bildungszentrum, Einsteinstr. 28
Anmeldung: KI und die Religionen - oder: Wie sich die Gottesfrage neu stellt… – Münchner Volkshochschule
Eine Veranstaltung des Kooperationsprogramms „Nymphenburger Gespräche“ (Evangelische Stadtakademie München, Fachbereich Dialog der Religionen im Erzbischöflichen Ordinariat, Freunde Abrahams e.V., IDIZEM e.V., Liberale Jüdische Gemeinde Beth Shalom, Münchner Volkshochschule)
 

Dem Klang der Stille lauschen
Freitag, 27.02.2026, 18.00 Uhr bis Sonntag, 01.03.2026, 13.00 Uhr
Alle großen Religionen wissen um die Gegenwart Gottes in uns. Verschiedene Traditionen bezeichnen die Urerfahrung seiner Präsenz als innere Quelle, „Fülle-Leere“, große Stille, Christus in uns.
An diesem Wochenende gönnen wir uns Zeit, aus der Betriebsamkeit unseres Alltags herauszutreten, uns im Schweigen dem tragenden Grund unseres Lebens zu öffnen und davon beschenken zu lassen. Verschiedene meditative Schritte machen es möglich, zu sich selbst „nach Hause“ zu kommen, achtsam für das Hier und Jetzt zu werden und dem göttlichen Klang der Stille zu lauschen, der auch unser Alltagsleben durchtönt.
Elemente:
·         Meditativer Tagesbeginn (mit Gebärdegebet) und -abschluss
·         Impulse
·         Gemeinsame Meditationszeiten
·         Durchgehendes Schweigen
Leitung und Begleitung:
Dr. Renate Kern, Referentin im Fachbereich Dialog der Religionen des Erzbischöflichen Ordinariats München
Ort:
Exerzitienhaus Leitershofen bei Augsburg
Kosten:
Kursgebühr inkl. Verpflegung und Unterkunft im Einzelzimmer: 180,50 €
Anmeldung:
Bis spätestens zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn im Exerzitienhaus Leitershofen telefonisch 0821 / 9 07 54 – 0 oder per E-Mail: info@exerzitienhaus.org

Flyer