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Veranstaltungstipp

Fronleichnam 2018
 
 
Missionspreis
Bild: Stadtpastoral

Fachbereich Stadtpastoral erhält „Andere-Zeiten-Missionspreis 2018“
für interaktives Projekt „NIMM DIR ZEIT – eine Entschleunigungsspur“
München.
Der auffällige blaue „Entschleunigungsteppich“ mitten in der Münchner Fußgängerzone sorgte im vergangen Sommer für viel Aufsehen bei den Passanten. Der Fachbereich Stadtpastoral lud dabei alle Interessierten ein, sich einmal bewusst Zeit für sich und den Augenblick zu nehmen. Durch verschiedene Elemente, wie u. a. bequeme Sitzgelegenheiten, eigene Entschleunigungs-Parkuhren oder einer „Apfel-Smartphone-Tausch-Station“ wurde es den vorbeiströmenden Passanten leichter gemacht kurze Momente der Ruhe zu finden.
 
Mit dem interaktiven Projekt „NIMM DIR ZEIT“, das der Fachbereich Stadtpastoral zusammen mit der Berliner Architekten-Künstler-Gruppe „StiftungFREIZEIT“ entwickelt hat, wurden die klassischen „Störfaktoren der Innenstadt“ stärker in den Blickpunkt gerückt, wie u. a. Lärm, Hektik, und Termindruck. Mit der „Entschleunigungsspur“ wurden dazu Antworten und Gelegenheiten geschaffen, die das Tempo reduzieren und die es ermöglichen das Umfeld bewusst wahrzunehmen, den eigenen Bedürfnissen nachzuspüren und somit Momente des „Getrieben-seins“ zu durchbrechen. 
 
Der Fachbereich Stadtpastoral unter der Leitung von Georg Schmidtner und seines Mitarbeiters Florian Wagner bewarb sich erstmalig mit der „Entschleunigungsspur“ für den diesjährigen „Missionspreis“, der vom Verein „Andere Zeiten“ ausgelobt wird.
 
180515_Preisübergabe
Bild von Sarah Seifert, Andere Zeiten e. V. /
Preisübergabe am 03.05.2018 im Andere-Zeiten-Haus in Hamburg durch Laudatorin (links) Friederike von Kirchbach an Georg Schmidtner, Markus Blößl (Stiftung Freizeit) und Florian Wagner, sowie von Jurymitglied Sarah Schaefer-Kehnert (rechts)
180515_Preis Andere Zeiten
Sehr groß ist die Freude nun, dass der Fachbereich Stadtpastoral zu den drei Preisträgern des diesjährigen „Andere-Zeiten-Missionspreises“ gehört und diesen Preis am 3. Mai 2018 in Hamburg persönlich in Empfang nehmen durfte.
 
Mit dem Missionspreis will der Verein „Andere Zeiten“ neue, mutige und originelle Aktionen zur Verbreitung und Festigung des christlichen Glaubens in Deutschland auszeichnen. Er wird einmal im Jahr verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert, über deren Aufteilung eine Jury entscheidet. Der Verein sucht Projekte von Kirchengemeinden und Initiativen, die an ungewöhnlichen Orten ein spirituelles Erleben ermöglichen. 1998 gründete Pastor Hinrich C. G. Westphal den gemein-nützigen Verein „Andere Zeiten“. Er ist ökumenisch und steht den christlichen Kirchen nah.
 




Die „Entschleunigungsspur“ selbst kann auch weiterhin von interessierten Pfarreien, Institutionen, Gruppen und Gremien beim Fachbereich Stadtpastoral ausgeliehen werden. Weitere Informationen jederzeit unter stadtpastoral@eomuc.dewww.kirche-im-zentrum.de oder unter
Tel. 089/2137-1430.
 
Der nächste Einsatz der „Entschleunigungsspur“ ist vom 13. bis 22.07.2018  im Pfarrverband Pasing „Maria Schutz“ vorgesehen.

 
Weitere Informationen auch unter: Weitere Informationen auch unter:
http://www.anderezeiten.de/foerderung/mp-ausschreibung/mp-preistraeger/
 

UNSER TIPP

Bennofest Banner
 

Rückblick

„An der Schwelle“ – eine adventliche Begegnung in der Bürgersaalkirche
Ein Sterndeuter, ein Hirte und eine Geburtshelferin auf dem Weg zur Krippe

Nach einer gelungenen Premiere im vergangen Jahr, lud die Cityseelsorge erneut Passanten der Münchner Innenstadt ein, die Schwelle der Bürgersaalkirche zu betreten,
um sich dem vorweihnachtlichen Trubel kurz zu entziehen. Jeweils mittwochs um 17.30 Uhr machten die „Münchner Dombläser“  stimmungsvoll am Eingang der Bürgersaalkirche
auf diese Veranstaltungsreihe aufmerksam, anschließend ermöglichten sie mit ihrer Musik Momente der Rast.
 
Alois Bierl, Moderator vom Münchner Kirchenradio, begrüßte an allen  Abenden Gäste in der Oberkirche, die man häufig in Verbindung mit dem Weihnachtsfest bringt.
So war am ersten Adventsmittwoch der Leiter der Münchner Sternwarte Benjamin Mirwald zu Gast und schilderte seine Sicht der Dinge am Sternenhimmel. Ein ausführliches Portrait finden Sie hier
    
Eine weitere Anfahrt hatte am zweiten Adventsmittwoch der Schäfer Bonaventura Lohner aus Au a. Inn, der von seiner Arbeit in der Natur und den Tieren berichtete.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier
     
Am dritten Adventsmittwoch schloss die Reihe mit der „Geburtshelferin“ Regina Imminger ab, die aus Ihrem Hebammen-Alltag und vom „Wunder des Lebens“ erzählte.
Einen interessanten Einblick in ihre Arbeit finden Sie hier
  
   
Insgesamt waren rund 300 interessierte Besucher zu den drei Veranstaltungen in die Oberkirche der Münchner Bürgersaalkirche gekommen, um sich für eine knappe halbe Stunde Momente
der Ruhe und Besinnung zu gönnen und sich auf das nahende Weihnachtsfest einzustimmen.
 
„An der Schwelle“ ist eine adventliche Veranstaltungsreihe des Fachbereichs Stadtpastoral im Ressort Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit
mit der Marianischen Männerkongregation (MMK) an der Münchner Bürgersaalkirche.
 
Weitere Informationen und weitere Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit auch unter:
www.advent-in-muenchen.de

Advent in der Bürgersaalkirche
Bild: Stadtpastoral
Hebamme
Hebamme Regina Imminger und Alois Bierl vom Münchner Kirchenradio (Bild: Stadtpastoral)
Schäfer
Schäfer Bonaventura Lohner aus Au a. Inn (Bild: Stadtpastoral)
Eingang
Am Eingang der Münchner Bürgersaalkirche macht ein Mitarbeiter auf die Veranstaltung die Passanten aufmerksam (Bild: Stadtpastoral)
Bürgersaalkirche
Bild: Stadtpastoral
Mirwald
Leiter der Volkssternwarte München Dr. Benjamin Mirwald (Bild: Stadtpastoral)
Dombläser
die Münchner Dombläser am Eingang der Bürgersaalkirche (Bild: Stadtpastoral)
 
Rosa Glas






LANGE NACHT DER MÜNCHNER MUSEEN 2017 IN DER EHEM. KARMELITERKIRCHE:
 
DIE ERINNERUNGSMANUFAKTUR
Was auch immer geschehen ist, war schon vorher da, und was geschehen soll,
ist schon geschehen…  
nach Kohelet 3,15
Farbverteilung
Erinnerung
G
Titel
Eine ERINNERUNGSMANUFAKTUR
oder: Wenn meine Erinnerung ein Farbe erhält

Erstmalig ist die Stadtpastoral
bei der Langen Nacht der Münchner Museen dabei
 
Irgendetwas ist anders als sonst – dort wo täglich viele Menschen im gewohnten Alltagsgetriebe vorbeigehen, bleiben sie an diesem Abend spontan stehen. Ein sich stets veränderndes Farbbild strahlt aus den großen Fenstern der ehemaligen Karmeliterkirche in die Lange Münchner Museumsnacht und lockt Neugierige an.
 
Betritt man den Raum, geht es nicht minder bunt zu. Genau in der Mitte steht ein weit ausladendes Regal, in großen Buchstaben darüber: ERINNERUNGSMANUFAKTUR.
„Was soll das sein?“ fragen so manche Besucher. Doch bald darauf steht auch deren farbiges „Erinnerungsglas“ bei den vielen anderen Gläsern im Regal. Somit weiß jeder nun ganz genau, dass ihr bzw. sein Glas etwas Einzigartiges hat, genauso wie ihre bzw. seine unvergessliche Erinnerung, die sie/er dazu auf ein eigenes Etikett aufgeschrieben und am Glas befestigt hat.

Der Besucher wird an diesem Abend nicht allein gelassen. Hilfsbereite Menschen gehen auf die Fragenden zu und doch entscheidet jeder selbst, welche Farbe oder Farbmischung – und ganz wichtig, wieviel Farbe er für seine Erinnerung(en) benötigt.

Zu diesen farbigen Erinnerungen gehören kleine und große Momente im Leben – von Erfolgen und Misserfolgen, von Abenteuern, Enttäuschungen, Neuanfängen, unvergessliche Begegnungen und Abschieden. So erinnert sich jemand gerne an die Geburt seiner Tochter, ein anderer an das Scheitern im Studium; eine erinnert sich an den ersten Helikopterflug im Urlaub, ein anderer an die Hochzeit oder den ersten Kuss, sowie die letzte Erinnerung an einen lieben Menschen und sehr vieles mehr.
 
Für viele ist das „Erinnerungsglas“ erst perfekt, wenn auch noch ein passender Aufkleber auf dem Glasdeckel angebracht ist. Eine reichhaltige Auswahl mit ganz unterschiedlichen (Bibel-)Zitaten liegt dazu aus, so z. B. „Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände – nach Jesaja 49,16“ oder: „Der Herr, dein Gott ist mit dir bei allem, was du unternimmst – nach Josua 1,9“, ebenso: „Du bist vertraut mit all meinen Wegen! – nach Psalm 139,3“, aber auch ein Zitat des Mystikers Franz von Sales darf nicht fehlen: „Blühe, wo du gepflanzt bist“.
 
Die ERINNERUNGSMANUFAKTUR unterscheidet sich wahrscheinlich von ihrer Art dann doch deutlich von allen anderen Veranstaltungen in dieser Museumsnacht: Nicht ein Kunstwerk eines bestimmten Meisters gilt es zu bestaunen, vielmehr wird die eigene prägende Erinnerung zum Teil eines Gesamtwerkes – ohne dieses eine Glas ist sozusagen das Kunstwerk unvollständig. Einen kleinen, aber sehr wichtigen Teil des eigenen Lebens zu bestaunen und zu erkennen, dass all dies geschehen durfte auf dem gemeinsamen Weg mit einem der alle Höhen- und Tiefenwege mitgeht – was kann es denn Schöneres, Bestaunenswerteres geben?
 
Für viele ist dies ein sehr emotionaler Moment, der eine ganz besondere Stimmung erzeugt und wunderbar vom Chor „Vox Nova“ unter der Leitung von Andreas Stadler aufgenommen wird. Ihr ruhiger Madrigalgesang lädt dabei zum Verweilen und Nachklingen ein, gerne bei einem Glas Wein und einem kleinen belegtem Brot in den verschiedenen sanft ausgeleuchteten Ecken der ehemaligen Karmeliterkirche.
 
Am frühen Morgen erstrahlen die Gläser in den Regalen mit ihren farbigen und kostbaren Erinnerungen einer ganzen Stadt. In dieser Nacht wurde neu Geschichte geschrieben; passend an einem Ort, an dem sich nur eine Mauerstärke entfernt, die Erinnerungen des gesamten Erzbistums im dortigen Archiv befinden.
 
Am Ende haben über 1.000 Menschen die ERINNERUNGSMANUFAKTUR besucht. Georg Schmidtner und Florian Wagner vom Fachbereich Stadtpastoral, sowie die Erschaffer der Manufaktur, die „StiftungFreizeit“ aus Berlin, sind dankbar für das große Interesse, sowie die vielen persönlichen Erinnerungen und Gespräche. Sie freuen sich auf eine weitere „Lange Nacht der Münchner Museen“ im nächsten Jahr, bei dem diese Geschichte weitergeschrieben werden soll.
 
Erinnerungsmanufaktur
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NIMM DIR ZEIT

Die Citypastoral München regt zum Entschleunigen an "Nimm dir Zeit!" - Eine Entschleunigungsspur in der Münchner Innenstadt



Ende Mai, sowie beim diesjährigen Münchner Bennofest, legte die Citypastoral zusammen mit der StiftungFREIZEIT aus Berlin eine Entschleunigungsspur vor St. Michael, sowie vor dem Liebfrauendom aus.

Hinter der Einladung, dieser Spur zu folgen, stand das Motto "Nimm dir Zeit!".
Die Citypastoral bot mit ihrer Entschleunigungsspur kleine Inseln zum Anhalten an mit dem Ziel, "den wertvollen spirituellen Schatz, den wir haben", an die Menschen zu vermitteln, so Abteilungsleiter Georg Schmidtner.

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Entschleunigungsspur
Bild: Stadtpastoral
Kiste_Nimm_Dir_Zeit
Bild: Stadtpastoral
Schild Entschleunigung
Zuhörer_Sprecher
Bild: Stadtpastoral
Entschleunigungsspur von weitem
 
Ihr direkter Kontakt zur Stadtpastoral:
 
 

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