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Gebet mit Kardinal Marx

Einladung zum Gebet mit Erzbischof Reinhard Kardinal Marx




Die Fastenzeit ist eine Einladung, gemeinsam und mit Jesus Christus zusammen diese 40 Tage zu erleben, um neu zu begreifen, wozu wir als Kirche gesandt sind, und auch um zu verstehen, was hinter uns bleiben muss, wo wir uns ändern müssen und wo wir Wege der Erneuerung gehen können. Nur aus der Kraft des Gebetes kommt der Mut, auch wirklich einen Weg der Erneuerung zu gehen. Deshalb lädt Herr Erzbischof in dieser Fastenzeit zu drei Gebetszeiten in die Bürgersaalkirche in München ein, um gemeinsam für die Erneuerung der Kirche zu beten.
Umkehr - Vortrag 2019
 
Fastenkalender_Ankuendigung
2.000 Gottesdienste zur Fastenzeit in München
Internetseite listet Angebote auf / Besondere Predigtreihen in St. Michael und Pfarrverband Isarvorstadt
 

Die am Aschermittwoch, 6. März, beginnende Fastenzeit gestalten Katholiken in München mit besonderen Predigtreihen, Konzerten und zahlreichen weiteren geistlichen Angeboten. Mehr als 2.000 Gottesdienste und Veranstaltungen in der Innenstadt listet eine Internetseite des Erzbistums München und Freising auf, die unter www.fastenzeit-in-muenchen.de sowie unter www.ostern-in-muenchen.de erreichbar ist. Die Angebote, die neben der Fastenzeit die Ostertage umfassen und bis zum Weißen Sonntag, 28. April, reichen, können nach Stichworten, Pfarreinamen, Postleitzahlen und Zeiträumen durchsucht werden.
 
Zu „Dynamischen Fastenpredigten“ mit fünf Predigerinnen aus München lädt der Pfarrverband Isarvorstadt ein, zu dem die Kirchen St. Anton (Kapuzinerstraße 36a) und St. Andreas (Zenettistraße 46) gehören. Katharina Karl, Professorin für Pastoraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, eröffnet die Reihe am Samstag und Sonntag, 9. und 10. März, mit dem Thema „hin und her“, Äbtissin M. Carmen Taschmurat OSB von der Münchner Abtei Venio beschließt sie am 6. und 7. April unter dem Motto „aus und vorbei“.

Alle Predigerinnen und Themen finden sich im Internet unter www.pfarrverband-isarvorstadt.de.
 
Unter dem Motto „Was mich bewegt…“ stehen die Fastenpredigten in der Jesuitenkirche St. Michael (Neuhauser Straße 6, Fußgängerzone), jeweils sonntags um 18 Uhr. David W. Theil spricht am 10. März über seine Erfahrungen als Dekan des Dekanats München-Innenstadt. Notfallseelsorger Andreas Müller-Cyran predigt am 17. März, Klaus Peter Franzl, Leiter des Ressorts Personal im Erzbischöflichen Ordinariat München, am 24. März, Hochschulseelsorger Holger Adler SJ am 31. März. Rainer Maria Schießler schließt die Reihe am 7. April mit einer Predigt über seine Arbeit als Pfarrer von St. Maximilian ab.
 
In der 40-tägigen Fastenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt, bereiten sich Christen auf das Osterfest, das höchste Fest des Kirchenjahres, vor. Ein bewusster Verzicht auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel ist dabei eine Form des äußeren Fastens. Zur Fastenzeit gehören aber auch eine aufrichtige Bußhaltung, die Erneuerung der Taufentscheidung und die Bereitschaft, mit anderen zu teilen und Notleidenden zu helfen. (gob)
 
Der gedruckte „Münchner Begleiter für die Kar- und Ostertage“ erscheint dann am 5. April 2019 und liegt in allen Innenstadtkirchen und bei der Münchner Stadtinformation, sowie in der Dombuchhandlung aus.
 
 
 
MP 19
 

BITTE VORMERKEN!

Maiandacht
 
 

Im Rückblick:

LANGE NACHT DER MÜNCHNER MUSEEN AM SAMSTAG, 20. OKTOBER 2018 (von 19 bis 2 Uhr)

Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Für alles gibt es eine Zeit…
Bei der „Langen Nacht der Münchner Museen“ schenkt in der ehemaligen
Karmeliterkirche die katholische Cityseelsorge über 1000 Besuchern wertvolle Zeit für sich
 
Als die ersten interessierten Gäste, die in besonders stimmungsvoll gehülltes Licht getauchte  Karmeliterkirche betreten, wissen viele noch nicht, was sie hier erwarten wird. Denn zugleich betritt man nicht nur einen für die meisten unbekannten ehemaligen Kirchenraum, sondern steht bereits mit beiden Beinen auf dem ausgerollten blauen Teppich, genauer gesagt auf dem blauen „Entschleunigungsteppich“.
 
Sogleich wird man von Beginn an hineingenommen, in die von der Berliner Interventionsgruppe „Stiftung Freizeit“ und der katholischen Münchner Cityseelsorge geschaffenen Installation „ZEIT:LOS!“. Ziel ist es, den Besuchern Momente der Entschleunigung und der bewussten Wahrnehmung zu ermöglichen. Dabei wird eingeladen, die Zeit, jede Minute, die einem an diesem Abend zur Verfügung steht, ausschließlich für sich selbst zu nutzen. Doch wie kann dieses Ziel erfüllt werden?
 
Der blaue „Entschleunigungsteppich“ führt die Besucher zu unterschiedlichen Stationen, die genau dies ermöglichen sollen, nämlich, die Sinne zu schärfen, das Wesentliche zu entdecken und den Augenblick für sich zu genießen. So wird u. a. an einer Station die Möglichkeit gegeben, die eigene Lebenszeit zu visualisieren, das Smartphone gegen einen Apfel einzutauschen oder gar den Boden unter den Füßen (wieder) zu spüren, in dem man die Schuhe auszieht und in drei Schritten die Füße durch den Sand, den Kunstrasen oder zuletzt über den blanken Holzboden der Karmeliterkirche gleiten lässt.
 
Wer mit seiner Partnerin, seinem Partner oder spontan einem zufälligen Gegenüber gute Gespräche führen möchte, kann dies ganz unkompliziert tun: eine eigene „Sprecher-Zuhörer-Kabine“ steht bereit und lädt zum „Slow-Talk“ ein. Vorausgesetzt man findet dort einen Platz, da die Station in dieser Nacht sehr häufig, gerne auch mal von zwei Paaren gleichzeitig, genutzt wird.
 
Ist die Lust groß, einfach mal die Beine in den Himmel zu strecken? Dann kann sich der Besucher an diesem Abend in die gemütlichen Sitzkissen oder Liegestühle fallen lassen, dort ein Glas Wein genießen und den sanften Klängen der Musik lauschen. Die Ohren zu schärfen wird auch an der „Hör-Station“ ermöglicht, hier sind mehrere akustische Verstärker, wie u. a. ein altes Hörrohr oder Kopfhörer angebracht, um die Ohren neu einzustellen. Gleiches gilt auch für die Augen bei ein einer weiteren Station, die geschaffen wurde, um jeden Blickwinkel des Raums bewusst in Augenschein zu nehmen.
 
Alle Stationen stehen zugleich unter einem biblischen Leitwort. So werden die Besucher gleich zu Beginn gefragt: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (1. Korinther 6,19); sogleich wird man ermutigt alle Last des Alltags am Eingang abzugeben und einfach einmal die Schulter zu kreisen oder kräftig Luft zu holen und durchzuatmen.
 
Am Ende des „Entschleunigungsteppichs“ wird man zurück in die Kindheit geführt. Wer liebte es nicht gerne im Sand zu spielen? Denn an diesem Abend ist das Element „Sand“ mehrfach vorhanden und nutzbar. Zum einen gibt es Sanduhren an jeder Station, um auch (wieder) ein Gespür für die uns geschenkte Zeit zu bekommen, zum anderen ist es möglich, seine Zeit in Form von Sand zu schöpfen und diese genüsslich anschließend durch die große kunstvoll geschaffene „Sand-Zeit-Rutsche“ rieseln zu lassen, was sichtbar allen viel Freude bereitet.
 
 
Viel Freude bereiten in dieser langen und sicher unvergesslichen Museumsnacht natürlich auch die genussvollen Momente: zeitlose Musik der Harald-Scharf-Band und kleine kulinarische Höhepunkte. Sie laden ein, verschwenderisch mit der geschenkten neuen Zeit umzugehen. Der Bandleader Harald Scharf ist ein musikalischer Allrounder und zudem preisgekrönter Bassist, Komponist und Arrangeur diverser Jazz- und Weltmusikensembles. Mit seinen Musikern spielt er bis weit nach Mitternacht coolen Clubsound, eine Mischung aus Funk, Soul und  groovigem Jazz, der wie gemacht scheint für diese Museumsnacht.
 
Die Stationen auf dem „Entschleunigungsteppich“, die bereits im Sommer 2017 mitten in der Münchner Innenstadt ausgelegt und nun nochmals in der ehemaligen Karmeliterkirche verfeinert wurden, sind übrigens preisgekrönt. Die Münchner Cityseelsorge erhielt hierfür im Mai dieses Jahres vom Hamburger Verein „Andere-Zeiten e. V.“ den Missionspreis für pastorale Innovationen im öffentlichen Raum.
 
Die über 1000 begeisterten Besucher  die an dieser „Langen Nacht der Münchner Museen“ gezählt wurden, bestätigen dies. Sie dürfen sich bereits heute auf eine Neuauflage im nächsten Jahr freuen und gespannt sein, mit welcher innovativen Aktion die Cityseelsorge sie überraschen wird.
 
 
Nachtrag:
An der Station „Heiliger Rat“ auf dem „Entschleunigungsteppich“ gab es u. a. die „AUSZEIT-Parkuhren“, die rasch vergriffen waren. Allen, die weitere „AUSZEIT-Parkuhren“ für sich oder ihre Lieben benötigen, können sich gerne bei der Münchner Cityseelsorge (siehe Kontakt) melden und bestellen.
 
 
Lange Nacht
Bild: Stadtpastoral
Lange Nacht
Band: Harald Scharf - Bild: Stadtpastoral
 

Die Citypastoral München regt zum Entschleunigen an "Nimm dir Zeit!" - Eine Entschleunigungsspur in der Münchner Innenstadt

Entschleunigungsspur
Bild: Stadtpastoral
Kiste_Nimm_Dir_Zeit
Bild: Stadtpastoral


Ende Mai, sowie beim diesjährigen Münchner Bennofest, legte die Citypastoral zusammen mit der StiftungFREIZEIT aus Berlin eine Entschleunigungsspur vor St. Michael, sowie vor dem Liebfrauendom aus.

Hinter der Einladung, dieser Spur zu folgen, stand das Motto "Nimm dir Zeit!".
Die Citypastoral bot mit ihrer Entschleunigungsspur kleine Inseln zum Anhalten an mit dem Ziel, "den wertvollen spirituellen Schatz, den wir haben", an die Menschen zu vermitteln, so Abteilungsleiter Georg Schmidtner.

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Schild Entschleunigung
Zuhörer_Sprecher
Bild: Stadtpastoral
Entschleunigungsspur von weitem
 
 
 
 
Missionspreis
Bild: Stadtpastoral

Fachbereich Stadtpastoral erhält „Andere-Zeiten-Missionspreis 2018“
für interaktives Projekt „NIMM DIR ZEIT – eine Entschleunigungsspur“
München.
Der auffällige blaue „Entschleunigungsteppich“ mitten in der Münchner Fußgängerzone sorgte im vergangen Sommer für viel Aufsehen bei den Passanten. Der Fachbereich Stadtpastoral lud dabei alle Interessierten ein, sich einmal bewusst Zeit für sich und den Augenblick zu nehmen. Durch verschiedene Elemente, wie u. a. bequeme Sitzgelegenheiten, eigene Entschleunigungs-Parkuhren oder einer „Apfel-Smartphone-Tausch-Station“ wurde es den vorbeiströmenden Passanten leichter gemacht kurze Momente der Ruhe zu finden.
 
Mit dem interaktiven Projekt „NIMM DIR ZEIT“, das der Fachbereich Stadtpastoral zusammen mit der Berliner Architekten-Künstler-Gruppe „StiftungFREIZEIT“ entwickelt hat, wurden die klassischen „Störfaktoren der Innenstadt“ stärker in den Blickpunkt gerückt, wie u. a. Lärm, Hektik, und Termindruck. Mit der „Entschleunigungsspur“ wurden dazu Antworten und Gelegenheiten geschaffen, die das Tempo reduzieren und die es ermöglichen das Umfeld bewusst wahrzunehmen, den eigenen Bedürfnissen nachzuspüren und somit Momente des „Getrieben-seins“ zu durchbrechen. 
 
Der Fachbereich Stadtpastoral unter der Leitung von Georg Schmidtner und seines Mitarbeiters Florian Wagner bewarb sich erstmalig mit der „Entschleunigungsspur“ für den diesjährigen „Missionspreis“, der vom Verein „Andere Zeiten“ ausgelobt wird.
 
180515_Preisübergabe
Sehr groß ist die Freude nun, dass der Fachbereich Stadtpastoral zu den drei Preisträgern des diesjährigen „Andere-Zeiten-Missionspreises“ gehört und diesen Preis am 3. Mai 2018 in Hamburg persönlich in Empfang nehmen durfte.
 
Mit dem Missionspreis will der Verein „Andere Zeiten“ neue, mutige und originelle Aktionen zur Verbreitung und Festigung des christlichen Glaubens in Deutschland auszeichnen. Er wird einmal im Jahr verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert, über deren Aufteilung eine Jury entscheidet. Der Verein sucht Projekte von Kirchengemeinden und Initiativen, die an ungewöhnlichen Orten ein spirituelles Erleben ermöglichen. 1998 gründete Pastor Hinrich C. G. Westphal den gemein-nützigen Verein „Andere Zeiten“. Er ist ökumenisch und steht den christlichen Kirchen nah.

Die „Entschleunigungsspur“ selbst kann auch weiterhin von interessierten Pfarreien, Institutionen, Gruppen und Gremien beim Fachbereich Stadtpastoral ausgeliehen werden. Weitere Informationen jederzeit unter stadtpastoral@eomuc.dewww.kirche-im-zentrum.de oder unter
Tel. 089/2137-1430.
  
Weitere Informationen auch unter: Weitere Informationen auch unter:
http://www.anderezeiten.de/foerderung/mp-ausschreibung/mp-preistraeger/
 
 
 
Ihr direkter Kontakt zur Stadtpastoral:
 
 

Was ist heute in der Münchner Innenstadt los?