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Stadtpastoral

Aussicht vom Alten Peter
Bild: Stadtpastoral

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt…“

(Jeremia 29,7)

Diesem Wort aus dem Alten Testament fühlt sich der Fachbereich Stadtpastoral verpflichtet – in der City von München, wie auch in den Städten unseres Erzbistums. Überall dort, wo ein lebendiges Miteinander zu finden ist, möchten wir im Zusammenspiel mit den Menschen der Botschaft Jesu, auf vielfältige Art und Weise, ein neues „Gesicht“ geben. Wir orientieren uns an den Bedürfnissen in der City – egal ob für Touristen oder Pilger, ob zum Einkaufen oder zum Arbeiten, für alle wollen wir mit kreativen Gestaltern Impulsgeber und Unterstützer sein. 

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Zum Fachbereich „Stadtpastoral“ gehören ebenso die Sachgebiete:

 

Bald auf dem Weg zu Ihnen...

Der neue Adventsbegleiter!
Adventsbegleiter 2018
 

LANGE NACHT DER MÜNCHNER MUSEEN AM SAMSTAG, 20. OKTOBER 2018 (von 19 bis 2 Uhr)

Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Für alles gibt es eine Zeit…
Bei der „Langen Nacht der Münchner Museen“ schenkt in der ehemaligen
Karmeliterkirche die katholische Cityseelsorge über 1000 Besuchern wertvolle Zeit für sich
 
Als die ersten interessierten Gäste, die in besonders stimmungsvoll gehülltes Licht getauchte  Karmeliterkirche betreten, wissen viele noch nicht, was sie hier erwarten wird. Denn zugleich betritt man nicht nur einen für die meisten unbekannten ehemaligen Kirchenraum, sondern steht bereits mit beiden Beinen auf dem ausgerollten blauen Teppich, genauer gesagt auf dem blauen „Entschleunigungsteppich“.
 
Sogleich wird man von Beginn an hineingenommen, in die von der Berliner Interventionsgruppe „Stiftung Freizeit“ und der katholischen Münchner Cityseelsorge geschaffenen Installation „ZEIT:LOS!“. Ziel ist es, den Besuchern Momente der Entschleunigung und der bewussten Wahrnehmung zu ermöglichen. Dabei wird eingeladen, die Zeit, jede Minute, die einem an diesem Abend zur Verfügung steht, ausschließlich für sich selbst zu nutzen. Doch wie kann dieses Ziel erfüllt werden?
 
Der blaue „Entschleunigungsteppich“ führt die Besucher zu unterschiedlichen Stationen, die genau dies ermöglichen sollen, nämlich, die Sinne zu schärfen, das Wesentliche zu entdecken und den Augenblick für sich zu genießen. So wird u. a. an einer Station die Möglichkeit gegeben, die eigene Lebenszeit zu visualisieren, das Smartphone gegen einen Apfel einzutauschen oder gar den Boden unter den Füßen (wieder) zu spüren, in dem man die Schuhe auszieht und in drei Schritten die Füße durch den Sand, den Kunstrasen oder zuletzt über den blanken Holzboden der Karmeliterkirche gleiten lässt.
 
Wer mit seiner Partnerin, seinem Partner oder spontan einem zufälligen Gegenüber gute Gespräche führen möchte, kann dies ganz unkompliziert tun: eine eigene „Sprecher-Zuhörer-Kabine“ steht bereit und lädt zum „Slow-Talk“ ein. Vorausgesetzt man findet dort einen Platz, da die Station in dieser Nacht sehr häufig, gerne auch mal von zwei Paaren gleichzeitig, genutzt wird.
 
Ist die Lust groß, einfach mal die Beine in den Himmel zu strecken? Dann kann sich der Besucher an diesem Abend in die gemütlichen Sitzkissen oder Liegestühle fallen lassen, dort ein Glas Wein genießen und den sanften Klängen der Musik lauschen. Die Ohren zu schärfen wird auch an der „Hör-Station“ ermöglicht, hier sind mehrere akustische Verstärker, wie u. a. ein altes Hörrohr oder Kopfhörer angebracht, um die Ohren neu einzustellen. Gleiches gilt auch für die Augen bei ein einer weiteren Station, die geschaffen wurde, um jeden Blickwinkel des Raums bewusst in Augenschein zu nehmen.
 
Alle Stationen stehen zugleich unter einem biblischen Leitwort. So werden die Besucher gleich zu Beginn gefragt: „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ (1. Korinther 6,19); sogleich wird man ermutigt alle Last des Alltags am Eingang abzugeben und einfach einmal die Schulter zu kreisen oder kräftig Luft zu holen und durchzuatmen.
 
Am Ende des „Entschleunigungsteppichs“ wird man zurück in die Kindheit geführt. Wer liebte es nicht gerne im Sand zu spielen? Denn an diesem Abend ist das Element „Sand“ mehrfach vorhanden und nutzbar. Zum einen gibt es Sanduhren an jeder Station, um auch (wieder) ein Gespür für die uns geschenkte Zeit zu bekommen, zum anderen ist es möglich, seine Zeit in Form von Sand zu schöpfen und diese genüsslich anschließend durch die große kunstvoll geschaffene „Sand-Zeit-Rutsche“ rieseln zu lassen, was sichtbar allen viel Freude bereitet.
 
 
Viel Freude bereiten in dieser langen und sicher unvergesslichen Museumsnacht natürlich auch die genussvollen Momente: zeitlose Musik der Harald-Scharf-Band und kleine kulinarische Höhepunkte. Sie laden ein, verschwenderisch mit der geschenkten neuen Zeit umzugehen. Der Bandleader Harald Scharf ist ein musikalischer Allrounder und zudem preisgekrönter Bassist, Komponist und Arrangeur diverser Jazz- und Weltmusikensembles. Mit seinen Musikern spielt er bis weit nach Mitternacht coolen Clubsound, eine Mischung aus Funk, Soul und  groovigem Jazz, der wie gemacht scheint für diese Museumsnacht.
 
Die Stationen auf dem „Entschleunigungsteppich“, die bereits im Sommer 2017 mitten in der Münchner Innenstadt ausgelegt und nun nochmals in der ehemaligen Karmeliterkirche verfeinert wurden, sind übrigens preisgekrönt. Die Münchner Cityseelsorge erhielt hierfür im Mai dieses Jahres vom Hamburger Verein „Andere-Zeiten e. V.“ den Missionspreis für pastorale Innovationen im öffentlichen Raum.
 
Die über 1000 begeisterten Besucher  die an dieser „Langen Nacht der Münchner Museen“ gezählt wurden, bestätigen dies. Sie dürfen sich bereits heute auf eine Neuauflage im nächsten Jahr freuen und gespannt sein, mit welcher innovativen Aktion die Cityseelsorge sie überraschen wird.
 
 
Nachtrag:
An der Station „Heiliger Rat“ auf dem „Entschleunigungsteppich“ gab es u. a. die „AUSZEIT-Parkuhren“, die rasch vergriffen waren. Allen, die weitere „AUSZEIT-Parkuhren“ für sich oder ihre Lieben benötigen, können sich gerne bei der Münchner Cityseelsorge (siehe Kontakt) melden und bestellen.
 
 
Lange Nacht
Bild: Stadtpastoral
Lange Nacht
Band: Harald Scharf - Bild: Stadtpastoral
 
Lange Nacht
Lange Nacht
Lange Nacht
Bilder: Stadtpastoral
 
 
Missionspreis
Bild: Stadtpastoral

Fachbereich Stadtpastoral erhält „Andere-Zeiten-Missionspreis 2018“
für interaktives Projekt „NIMM DIR ZEIT – eine Entschleunigungsspur“
München.
Der auffällige blaue „Entschleunigungsteppich“ mitten in der Münchner Fußgängerzone sorgte im vergangen Sommer für viel Aufsehen bei den Passanten. Der Fachbereich Stadtpastoral lud dabei alle Interessierten ein, sich einmal bewusst Zeit für sich und den Augenblick zu nehmen. Durch verschiedene Elemente, wie u. a. bequeme Sitzgelegenheiten, eigene Entschleunigungs-Parkuhren oder einer „Apfel-Smartphone-Tausch-Station“ wurde es den vorbeiströmenden Passanten leichter gemacht kurze Momente der Ruhe zu finden.
 
Mit dem interaktiven Projekt „NIMM DIR ZEIT“, das der Fachbereich Stadtpastoral zusammen mit der Berliner Architekten-Künstler-Gruppe „StiftungFREIZEIT“ entwickelt hat, wurden die klassischen „Störfaktoren der Innenstadt“ stärker in den Blickpunkt gerückt, wie u. a. Lärm, Hektik, und Termindruck. Mit der „Entschleunigungsspur“ wurden dazu Antworten und Gelegenheiten geschaffen, die das Tempo reduzieren und die es ermöglichen das Umfeld bewusst wahrzunehmen, den eigenen Bedürfnissen nachzuspüren und somit Momente des „Getrieben-seins“ zu durchbrechen. 
 
Der Fachbereich Stadtpastoral unter der Leitung von Georg Schmidtner und seines Mitarbeiters Florian Wagner bewarb sich erstmalig mit der „Entschleunigungsspur“ für den diesjährigen „Missionspreis“, der vom Verein „Andere Zeiten“ ausgelobt wird.
 
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Bild Stadtpstoral
Sehr groß ist die Freude nun, dass der Fachbereich Stadtpastoral zu den drei Preisträgern des diesjährigen „Andere-Zeiten-Missionspreises“ gehört und diesen Preis am 3. Mai 2018 in Hamburg persönlich in Empfang nehmen durfte.
 
Mit dem Missionspreis will der Verein „Andere Zeiten“ neue, mutige und originelle Aktionen zur Verbreitung und Festigung des christlichen Glaubens in Deutschland auszeichnen. Er wird einmal im Jahr verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert, über deren Aufteilung eine Jury entscheidet. Der Verein sucht Projekte von Kirchengemeinden und Initiativen, die an ungewöhnlichen Orten ein spirituelles Erleben ermöglichen. 1998 gründete Pastor Hinrich C. G. Westphal den gemein-nützigen Verein „Andere Zeiten“. Er ist ökumenisch und steht den christlichen Kirchen nah.
 
Die „Entschleunigungsspur“ selbst kann auch weiterhin von interessierten Pfarreien, Institutionen, Gruppen und Gremien beim Fachbereich Stadtpastoral ausgeliehen werden. Weitere Informationen jederzeit unter stadtpastoral@eomuc.dewww.kirche-im-zentrum.de oder unter
Tel. 089/2137-1430.
 
 
Weitere Informationen auch unter:
http://www.anderezeiten.de/foerderung/mp-ausschreibung/mp-preistraeger/
 
 
 

Aktuell Interessantes Material für Ihre Seminare

Parkuhr
Ruhe-Päckchen, Auszeit-Parkuhr. Bild: Stadtpastoral
Bestellen Sie unter Stadtpastoral@eomuc.de
 

Die Citypastoral München lädt zum Anhalten und Nachspüren ein "Nimm dir Zeit!" - Eine Aktion zum Entschleunigen vor St. Michael in der Münchner Innenstadt

Im letzten Jahr legte die Citypastoral zusammen mit der StiftungFREIZEIT aus Berlin eine Entschleunigungsspur vor St. Michael, sowie vor dem Liebfrauendom aus.

Hinter der Einladung, dieser Spur zu folgen, stand das Motto "Nimm dir Zeit!".
Die Citypastoral bot mit ihrer Entschleunigungsspur kleine Inseln zum Anhalten an mit dem Ziel, "den wertvollen spirituellen Schatz, den wir haben", an die Menschen zu vermitteln, so Abteilungsleiter Georg Schmidtner.

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Verkehrszeichen
Bild: Stadtpastoral
Kirche
Bild: Stadtpastoral

Aktion Ruhe-Kissen

Ruhe-Kissen
Bild: Stadtpastoral
Aktion „Ruhe-Kissen“
 
Egal an welcher Straße, an welchem Platz und Ort man sich auch (in der Stadt) aufhält – überall dringen eine Vielzahl von Stimmen, Lärmgeräuschen und lautstarken Appellen an unser Ohr. Die Möglichkeit wirklich zur Ruhe zu kommen, in die Stille zu gehen, sei es auch nur für wenige Augenblicke, ist nicht einfach. Die vielen Störgeräusche im Alltag machen es sehr schwer, Momente der inneren Einkehr und Besinnung zu finden.
 
Aus diesem Grund startete der Fachbereich Stadtpastoral zur Adventszeit 2016 die Aktion „Ruhe-Kissen“: Jeder Interessierte erhielt in der belebten Innenstadt ein kleines „Ruhe-Kissen“ aus Karton, gefüllt mit schalldämpfenden Ohrstöpseln. Ergänzt wurden diese Kissen mit einem ermutigenden Bibelwort und einem eigenen „Ruhe-Raum“ im Innenteil. Damit kann jeder sich selbst (handschriftlich) erinnern, Momente der Ruhe und Besinnung bewusst im Alltag einzuplanen. Die „Ruhe-Kissen“ wurden zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Orten zwischen Stachus und Viktualienmarkt verteilt. Die Aktion stieß auf große Resonanz. So kam es immer wieder zu kurzen Gesprächen. Viele fanden die Kissen als gute Idee und Kontrast zum lauten Innenstadtlärm. Insgesamt wurden ca. 3.000 Ruhe-Kissen verteilt. Auch 2017 soll die „Ruhe-Kissen“-Aktion fortgeführt werden.



 
 
 

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