Weitere Anlaufstellen

Neben den Angeboten, die von der Erzdiözese München und Freising ausgehen, gibt es viele weitere mögliche Anlaufstellen für Betroffene.

  • Das Hilfeportal Sexueller Missbrauch ist eine unabhängige Anlaufstelle für Menschen, die sexuelle Gewalt in ihrer Kindheit oder Jugend erlitten haben, sowie für Angehörige und Fachkräfte: http://www.hilfe-portal-missbrauch.de; Tel. 0800 22 55 530. Es handelt sich um ein Angebot des Unabhängigen Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung.
  • Die Deutsche Bischofskonferenz bietet unter http://www.gegengewalt-anfrauen-inkirche.de kostenlose und anonyme Beratung für Frauen an, die im kirchlichen Raum Gewalt erfahren haben und zum Zeitpunkt der Taten bereits volljährig waren.
  • Die TelefonSeelsorge steht rund um die Uhr für anonyme Gespräche zu allen Themenbereichen zur Verfügung: online.telefonseelsorge.de; Tel. 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
  • Betroffene sexuellen Missbrauchs können für Strafverfahren eine Psychosoziale Prozessbegleitung beantragen. Die Begleiterinnen und Begleiter informieren über die Abläufe des Strafverfahrens und stehen dem Tatopfer im gesamten Verfahren zur Seite: https://www.justiz.bayern.de/service/psychosoziale-prozessbegleitung/

  • Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz & Traumaambulanz am Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München bietet psychotherapeutische Behandlung, beispielsweise bei einer posttraumatischen Belastungsstörung: https://www.psy.lmu.de/traumaambulanz/index.html; Tel. 089 2180 72565.
  • Das Münchner Institut für Traumatherapie (MIT) zeichnet sich dadurch aus, dass als Traumafolge vorrangig die Belastung der Beziehungen angesehen und die therapeutische Arbeit daraufhin ausgerichtet wird: https://traumatherapie-institut.de; Tel. 0 89 36 10 90 70.
  • In der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar der TU München bietet die Ambulanz für Traumafolgestörungen ein individuelles Therapieangebot an: https://www.psychosomatik.mri.tum.de/de/behandlungsschwerpunkte/traumafolgestoerungen; Tel. 089 4140 4313.