PGR-Wahl 2018

RÜCKBLICKEN, AUSWERTEN, WEITERGEBEN
Hilfestellungen für die Reflexion der PGR-Arbeit

Bevor man mit etwas Neuem weitermacht, muss man erst einmal zusammen einen guten Abschluss finden. In vier Jahren PGR-Arbeit ist viel geschehen: Viele Sitzungen, Gespräche, Begegnungen, Momente der Einigkeit, Erfolge, aber auch Konflikte, Pleiten und all das, was unerledigt geblieben ist. Es ist wichtig, diese Zeit nicht einfach sang- und klanglos zu Ende gehen zu lassen. Deshalb: Halten Sie Rückschau. Halten Sie fest, was der PGR alles geleistet hat.
Kaum ein PGR dürfte alles geschafft haben, was er an Ideen und Handlungsfeldern zu Beginn der nun ablaufenden Amtsperiode formuliert hat. Manches war eben nicht wichtig genug, dass es bearbeitet werden sollte. Dann ist es auch gut so. Manche Punkte sind aber wichtig, haben das Gremium wiederholt beschäftigt und konnten nicht zu einem befriedigenden Abschluss geführt werden, weil das Thema immer noch aktuell ist. In solchen Fällen ist es wichtig, dass der neue PGR das Thema gleich von Anfang an wahrnimmt. Deshalb: Formulieren Sie Anregungen für die Zukunft.

Hier finden Sie ausführliche Materialien zur Gestaltung eines solchen Reflexionstreffens finden (Ablauf eines Klausurtages, Fragebogen, methodischen Anregungen, Bibelteilen etc.).
Für die Begleitung von (Bilanz-)Klausurtagen sowie für die Vermittlung von Referentinnen und Referenten stehen die Regionalgeschäftsstellen des Diözesanrats zur Verfügung. Auch die Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung kann angefragt werden (Tel. 089/2137-2149 oder -2073, www.gemeindeberatung-muenchen.de). Über die Geschäftsstelle des Diözesanrats kann eine Liste von Bildungshäusern angefordert werden, damit man auch rechtzeitig einen geeigneten Raum für die Abschlussklausur findet: www.erzbistum-muenchen.de/pgr-klausur.

Abschlussgottesdienst

Zum Ende der Amtszeit des PGR gehört auch ein gemeinsamer Abschlussgottesdienst. Man kann diesen Gottesdienst entweder in der Pfarrkirche im Rahmen eines regulären Gemeindegottesdienstes feiern, oder ihn ans Ende der Abschlussklausur setzen. Dann findet er unter Umständen an einem anderen Ort und im kleinen Kreis statt.

In vielen Gemeinden ist es auch Brauch, dass in ein und demselben Gottesdienst dem bisherigen PGR für seine Arbeit gedankt wird und der neue dafür einen Segen erhält. Dieser Gottesdienst markiert gleichermaßen das Ende einer Amtszeit, den Übergang und Neuanfang.
Lied zum Motto der PGR-Wahl
"Du bist Christ - mach was draus" - so lautet nicht nur der Slogan der Kampagne zu den Pfarrgemeinderatswahlen. Es ist auch der Titel des Lieds zur Kampagne. Das Lied ist der Tradition des Neuen Geistlichen Lieds verpflichtet und bewusst einfach gesetzt, so dass es in vielfältigen Situationen (Dank für ausscheidende PGR-Mitglieder, Vorstellungsgottesdienst mit Kandidat*innen / mit Gewählten, Kommunion- und Firmkatechese) und mit unterschiedlichsten musikalischen Gegebenheiten (Orgel, Band, Musikgruppe, Chor, …) eingesetzt werden kann. [Download Noten und Text | PDF] | [Gedanken der Komponistin]
 
Evtl. auch hilfreich: Unterrichtsstunde für den Kath. Religionsunterricht. [Weiter]

Abschlusswanderung

Zum Ende der PGR-Zeit kann man etwas gemeinsam unternehmen, wie etwa eine Wanderung mit einem geselligen Abschluss in der Region. [Siehe dazu Idee Gipfelgespräch]

Danke sagen

Beim Diözesanrat können für ausscheidende PGR-Mitglieder Dankurkunden bestellt werden. Die Dankurkunden werden vom Vorsitzenden des Diözesanrates und vom jeweiligen Bischofsvikar unterschrieben. Für besonders verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) kann ein Ehrenzeichen angefordert werden. Bitte die Urkunden mit einem Vorlauf von
mindestens drei Wochen bestellen. [Weiter]