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Das Labyrinth - der Weg Anleitung für eine Andacht zum Abschluss des Schuljahrs

Wir beginnen mit einem Lied.

Lied (auf die Melodie: spannenlanger Hansel)
Wege gehen, Wege gehen wir tagaus tagein,
guter Gott begleite uns, lass uns nicht allein,
geh mit uns auf Schritt und Tritt und bei Tag und Nacht,
guter Gott begleite uns und gib auf uns Acht.
Wollknäuel mit verschiedenen Farben in Nahaufnahme
Welche Rolle Wollknäuel bei einer Jahresabschlussandacht spielen können, erfahren Sie in unserem Anleitungsbeispiel. (Foto: unsplash / Jason Leung)
Zum Rückblick
 
Heute feiern wir zum letzten Mal in diesem Schuljahr. Wir haben ein Jahr miteinander verbracht. Das war eine lange Zeit, in der wir viel erlebt haben.
 
  • Ein Korb mit Schnüren wird in die Mitte des Stuhlkreises gestellt.
In der Erinnerung könnte es sein, dass es uns wie ein großer Knäuel an verschiedenen Dingen erscheint. Vieles haben wir gelernt, aber wir haben auch Freude miteinander erlebt und schöne Erlebnisse gehabt, wir haben miteinander gesungen und gespielt. Weil ich sicher bin, dass jedem von Euch eine Erinnerung kommt, bitte ich Euch, an einer Schnur anzuziehen und dazu ein Erlebnis aus dem letzten Jahr zu nennen.

  • GL beginnt und zieht so an einer Schnur, dass sie am Ende den Korb noch berührt und zu seinem Platz hinführt.
    z.B.: „Ich erinnere mich an den ersten Schultag, als ich Euch alle gemeinsam zum ersten Mal gesehen habe.“
    Nächstes Kind folgt…
 
Am Ende ist ein neues Bild entstanden. Wie würdet Ihr das Bild bezeichnen, woran erinnert es Euch? (Stern, Windrad, Sonne…)
 
Das Bild zeigt, dass wir eine gemeinsame Mitte haben, dass wir eine Klasse waren (den Kindern fallen wahrscheinlich noch andere Gemeinsamkeiten ein…)
…und dass jeder etwas Eigenes aus den erlebten Situationen macht: Unsere Schnüre haben verschiedene Farben, unterschiedliche Längen, und sie führen zu anderen Orten.

  • GL nimmt den Korb aus der Mitte.
Und so geht jeder von uns weiter, baut an seiner Schnur weiter und sein Leben geht neue Wege. Mit dem neuen Weg verbinden wir Vorstellungen, Hoffnungen, Wünsche und Träume. Jeder legt sein oder jede legt ihr eigenes Zukunftsbild und Ihr könnt beim Legen darüber nachdenken, was das nächste Schuljahr bringen soll und was Ihr Euch wünscht.
 
Der Zukunftsblick – Wünsche für mich

  • Körbe mit unterschiedlichem Legematerial (Perlen, Naturmaterial, Filzteile) werden gebracht und jedes Kind legt an „seinem“ Ende ein eigenes Bild.
Wenn die Kinder fertig sind:
Lied: Wünsche schicken wir wie Sterne Weil Du da bist – Kindergotteslob Nr.156

Wünsche für die anderen
Wir haben Wünsche für uns, welche, die wir vielleicht laut sagen würden - aber auch welche, die wir für uns behalten wollen. Wichtig sind für uns aber auch die Dinge, die uns andere wünschen.
 
Ich lade Euch jetzt ein, aus Eurem Bild ein Teil herauszunehmen und sie einem anderen zu schenken. Und vielleicht verbindet Ihr es mit einem guten Wort, mit einem Wunsch für den anderen – sozusagen einem Segen für sie oder ihn.

  • GL beginnt, nimmt ein Stück aus dem eigenen Bild und bringt es zu einem Kind aus dem Kreis, das das Stück in sein Bild integriert.
Dazu spricht er / sie laut einen Wunsch aus, z.B. „Ich wünsche Dir, dass Du gute neue Freunde findest“.
 
Das ausgewählte Kind nimmt wiederum ein Element aus seinem Bild und bringt es einem anderen mit einem Wunsch.
 
Wenn alle dran waren, singen wir:
Lied: Wünsche schicken wir wie Sterne
Wollknäuel aus melierter Wolle
(Foto: pixabay / Kerstin Riemer)
Die „Jesuskerze“ wird entzündet und ein Kind trägt sie neben dem Evangeliar.
 
Evangelium: Joh 14,1-6
Im Johannesevangelium gibt es Texte, die unter der Überschrift „die Abschiedsreden“ zusammengefasst werden: Jesus spricht zu den Jüngern und übergibt ihnen beim Abschied sozusagen alles, was ihm wichtig ist.
 
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:
Euer Herz lasse sich nicht verwirren: Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich Euch dann gesagt: ich gehe, um einen Platz für Euch vorzubereiten? (…) Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt Ihr. Thomas sagte zu ihm. Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie können wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

  • Das Kind stellt die Kerze in die Mitte der Schnüre.
Jesus bittet die Jünger ihn loszulassen und in die Richtung zu blicken, in der es weitergeht. Und er übergibt ihnen sein Erbe und seinen Glauben.
 
Wie gehen wir gut damit um, dass wir uns jetzt trennen und jeder und jede den eigenen Weg weitergeht?
Wir lassen zurück, was wir gerne verlassen und was uns nicht guttut.
Wir behalten in guter Erinnerung, was schön war.
Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und für alles, was wir gelernt haben (evtl. fallen den Kindern Ergänzungen ein).
 
Wir schließen unsern Kreis mit unseren Händen.
Wir beten das Vaterunser.
 
Vaterunser
 
Segensbitte
Der Herr begleite uns auf unseren Wegen. Er sei bei uns, wenn wir neue Menschen kennenlernen. Er zeige uns Wissen und neue Erkenntnis. Er bereite uns gute Überraschungen und schenke uns neues Leben.
So segne uns der barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen
 
Lied vom Anfang
Dabei reichen wir uns die Hände und gehen im Kreis oder in einer Spirale nach innen und wieder nach außen.

Kinderpastoral
Preysingstr. 93
81667 München
Telefon: 089 - 48092-2211
Kinderpastoral(at)eomuc.de
http://www.erzbistum-muenchen.de/kinderpastoral
Fachbereichsleiterin:
Monika Mehringer, Gemeindereferentin

Basteltipp

Zur Jahresschlussandacht gibt es auch einen Basteltipp.

Hier zeigen wir Euch, wie man ein einfaches Labyrinth selbst bastelt.