Die Ecuador-Partnerschaft

Seit 59 Jahren unterhält die Erzdiözese partnerschaftliche Beziehungen mit der Katholischen Kirche Ecuadors und kann auf eine lebendige Geschichte zurückblicken. Diözesanrat, Kolping, Landvolk und über 50 Pfarreien und Gruppen pflegen durch verschiedene Aktivitäten den Austausch mit den jeweiligen Partnerorganisationen. Das "junge Gesicht" der Partnerschaft vertreten durch den BDKJ und auf ecuadorianischer Seite die PJN trifft sich ebenso regelmäßig hier wie dort im Rahmen des "AK Amistad".

Die Abteilung Weltkirche unterstützt, fördert und vernetzt diese Partnerschaftsarbeit, ist stets mit dem Partnerschaftsbüro in Quito in Verbindung und gibt den Newsletter el eco heraus. Der Freiwilligen- und Priesteraustausch und die vielen Begegnungen in Ecuador und München sind ein Ausdruck gelebter weltkirchlicher Erfahrungen. Diese Partnerschaft als Gebets-,Lern- und Solidargemeinschaft begeistert und verbindet!

Jährlich werden 2 Mio. Euro aus dem Haushalt des Erzbistums für soziale Programme, Projekte aus den Bistümern und Sonderprojekte in Ecuador zur Verfügung gestellt.

Infos und Fotos zur Besuchsreise nach Ecuador von Reinhard Kardinal Marx und seiner Delegation im September 2017 finden Sie hier.

Erstes virtuelles Partnerschaftstreffen Ecuador - München

Partnerschaftsbischof Mons. Eduardo Castillo, Erzbischof von Portoviejo / Ecuador hat am 26.09.2020 zum ersten virtuellen Partnerschaftstreffen über Facebook eingeladen. Neben persönlichen und geistlichen Impulsen aus Ecuador und München war das Hauptthema die Situation der beiden Partnerländer in der Coronapandemie. Kolping International zeigt einen Film über die Verteilung der Lebensmittelpakete in Ecuador. Das erste virtuelle Partnerschaftstreffen fand in spanischer Sprache statt.

Impulse gaben: 
Monika König, ehemalige Freiwillige und engagiert für den Fachbereich Internationaler Freiwilligendienst der Erzdiözese München und Freising
Marco Muñoz, Koordinator der nationalen Jugendpastoral in Ecuador
Fabián Juca Vivar, seit August 2019 Incoming-Freiwilliger in der Bahnhofsmission München
Mons. Rafael Cob García, Bischof von Puyo, Amazonía
Jennifer Becker, Verantwortlich für die Internationale Kooperation des Kolpingwerkes der Erzdiözese München und Freising
Jeanette Calvachi Noboa, Exekutiv-Direktorin der Stiftung Kolping Ecuador
https://www.facebook.com/cooperacionfraterna/

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2830995993892047&id=1056091831075444&sfnsn=scwspmo&extid=pu2F6rVUJmNXbkLh&d=n&vh=e

Erstes Partnerschaftstreffen Ecuador-München

Partnerschaftstag und Partnerschaftsgottesdienst 2020 als virtuelles Angebot

Die aktuelle Situation bedingt durch die weltweite Pandemie hat die bisherigen Partnerschaftsformen in der Ecuador-München-Partnerschaft deutlich verändert. Reisen vor Ort in Ecuador sind viele Monate nicht möglich, das betrifft zu einem das Partnerschaftsbüro in Quito wie alle geplanten Reisen der bestehenden Partnerschaftsgruppen, bis weit in 2021 hinein. Ebenso wurden Freiwilligendienste in Ecuador vorerst ausgesetzt und es konnten keine ecuadorianischen Freiwillige nach Deutschland ausreisen.
Der seit 2017 durchgeführte Partnerschaftstag sollte dieses Jahr erstmal nicht in Quito durchgeführt werden. Als Gastgeber für den diesjährigen Partnerschaftstag 2020 hatte sich Erzbischof und Partnerschaftsbischof Eduardo Castillo aus Portoviejo freundlich eingebracht.
Wenige Wochen vor dem geplanten Termin kam die Idee, auf eine virtuelle Partnerschaftsveranstaltung umzustellen, an der beide Partnerseiten teilnehmen können. So wurde das erste virtuelle Treffen mit diversen Akteuren und Interessenten aus Ecuador sowie der Erzdiözese München und Freising geboren.
Das virtuelle Treffen bestand aus Kurzbeiträgen von ecuadorianischen und Münchner Akteuren der Partnerschaft. Der Erfahrungen aus der Vorbereitung und dem Treffen sind durchaus positiv. Die jeweiligen Teilnehmer waren von der Veranstaltung angetan und sprachen sich für eine Fortsetzung dieser Art der Partnerschaftsarbeit aus.
Am Tag darauf wurde in der Kathedrale von Portoviejo unter Vorsitz von Erzbischof Eduardo Castillo der Gottesdienst zum Partnerschaftssonntag 2020 gefeiert, der ebenso über die sozialen Medien mitzuverfolgen war.
Die derzeitige Situation lässt die bisherigen traditionellen Partnerschaftsformen überdenken und neue Formate entwickeln. Das tut einer weltkirchlichen Partnerschaft, die fast 60 Jahre alt ist, gut und bringt Chancen mit sich. Das aktuelle Nichtreisen zeigt, dass viele Reisen nicht notwendig sind und damit dem Planeten Gutes tun. Auch inhaltliche Treffen oder Beiträge sind über die modernen Medien möglich und zudem mit deutlich weniger Aufwand verbunden, um Menschen zusammen zu bringen.
Es ist zu hoffen, dass nach der Pandemie die neuen Formen der Partnerschaftsarbeit soweit integriert sind, dass sie nicht sofort wieder verschwinden, denn sie sind ein wertvoller Zugewinn.“
 
Markus Linsler
Coordinador de la Cooperación Fraterna con la Arquidiócesis de Múnich y Freising

„WELTEN-SPRÜNGE – Eifel, Amazonas und zurück“

Nach 20 Jahren ist Friederike Peters aus Ecuador zurück. Aber mit den Menschen vor Ort will sie „unbedingt weiterhin in Kontakt bleiben, über sie berichten und auch Projekte weiterhin begleiten“ sagt sie. Friederike Peters war im  Auftrag  „Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe, AGIAMONDO in dem lateinamerikanischen Land tätig.  Die frühere Gemeindereferentin aus Aachen erfährt ihr jetziges Leben als „Welten-Sprünge“ – direkt vom Amazonasbecken in die Eifel. In Ecuador hat sie erlebt, wie die Erdölindustrie den Menschen sprichwörtlich den Boden unter den Füssen wegreißt und das, sagt sie, „hat auch sehr viel mit dem Wohlstand hier zu tun“.

In Weidenbach, einem kleinen Ort  in der Vulkaneifel,  hat sie sich inzwischen ein neues zu Hause geschaffen. Ein Jahr lang berichtet sie jetzt jede Woche über ihre Erfahrungen in Ecuador – und in der Eifel.
Rio Napo

Fürbitte für Ecuador in der Coronapandemie

Wir schauen auch auf unsere Partnerkirche in Ecuador, mit der wir als weltkirchliche Familie verbunden sind. Wir beten für die Ecuadorianer*innen, die dem Erzbistum in besonderer Weise nah geworden sind und jetzt angesichts der Corona-Pandemie von ihrer Machtlosigkeit aber auch von ihrer Kraft im Glauben erzählen.“ 

30.000 Euro an Spenden für Ecuador

Die Abteilung Weltkirche hatte über die Pressestelle der Erzdiözese München und Freising einen Spendenaufruf für Ecuador gestartet. Wegen der katastrophalen Situation in Guayaquil ab März/April 2020 wurde über die Ecuadorhilfe der Erzdiözese über eine Million Dollar für hygienische und medizinische Zwecke freigegeben. Der zusätzliche Spendenaufruf hat eine Summe von 33.000 Euro ergeben. Dieser Betrag ist bereits auf das Konto des Partnerschaftsbüros in Quito überwiesen, von wo aus es an vier Projekte im Bereich der Lebensmittelhilfe und der digitalen Ausstattung von Schulen in Quito und Latacunga weitergeleitet worden ist.

Menschen in der Corona-Krise

Spendenkonto für Hilfen in Ecuador

Kontoinhaber: Erzdiözese München und Freising
Liga-Konto:  DE87 7509 0300 0002 1700 00
Verwendungszweck: "Spende Corona-Hilfe Ecuador"

Die Spender-Adresse muss auf dem Überweisungsträger mit angeben werden, sofern eine Spendenquittung gewünscht wird.

https://www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/coronavirus/partnerschaftshilfe-fuer-ecuador
 


Die letzte Ausgabe unseres Newsletters "El Eco"!

El Eco 24 klein
Lesen Sie hier die neueste Ausgabe unseres Newsletters "El Eco" mit dem Schwerpunktthema "Corona in Ecuador" und weiteren Infos aus der Abteilung Weltkirche.

Feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsleitlinien 2017

Am 3. Oktober 2017 wurden im Rahmen des Besuchs einer Delegation der ecuadorianischen Bischofskonferenz bei einem Empfang im Erzbischöflichen Palais in München die neuen Partnerschaftsleitlinien unterschrieben. Auf dem Foto sehen Sie den Erzbischof der Erzdiözese München und Freising Reinhard Kardinal Marx und den Vorsitzenden der ecuadorianischen Bischofskonferenz Monseñor Luis Cabrera bei der Unterzeichnung. Außerdem im Bild Msgr. Thomas Schlichting, Leiter des Ressort Seelsorge und Kirchliches Leben, Prof. Hans Tremmel, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken sowie Monseñor Pavón.
Partnerschaft
Hier finden Sie die Partnerschaftsleitlinien zum Einsehen oder Downloaden:

Die Geschichte der Partnerschaft

Den Anfangspunkt markiert die Begegnung zwischen Kardinal Döpfner und Bischof Bernardino Echeverria Ruiz.

Mehr...

Kurzfilmreihe: Bilder aus Ecuador

Hier erhalten Sie lebendige Eindrücke von der Partnerschaft und von Land und Leuten in Ecuador.

Mehr...