Liturgiekalender

Der Liturgiekalender für die Erzdiözese München und Freising verzeichnet die für die tägliche Messfeier vorgesehenen Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament und nennt die Heiligen und Seligen des Tages. Hier finden Sie die Lesungen des Tages auf einen Klick.

Wochentag (5. Woche der Osterzeit)

1. Lesung

Phil 4,4-9

Schwestern und Brüder! Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in Christus Jesus bewahren.
Im Übrigen, Brüder und Schwestern: Was immer wahrhaft, edel, recht, was lauter, liebenswert, ansprechend ist, was Tugend heißt und lobenswert ist, darauf seid bedacht! Und was ihr gelernt und angenommen, gehört und an mir gesehen habt, das tut!
Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.

Antwortpsalm

Ps 103 (102),1-2.3-4.8-9.13-14.17-18a (R: 1a)

Preise den HERRN, meine Seele,  und alles in mir seinen heiligen Namen! Preise den HERRN, meine Seele,  und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! - (Kv)
Der dir all deine Schuld vergibt  und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang rettet  und dich mit Huld und Erbarmen krönt. - (Kv)
Der HERR ist barmherzig und gnädig,  langmütig und reich an Huld. Er wird nicht immer rechten  und nicht ewig trägt er nach. - (Kv)
Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,  so erbarmt sich der HERR über alle, die ihn fürchten. Denn er weiß, was wir für Gebilde sind,  er bedenkt, dass wir Staub sind. - (Kv)
Doch die Huld des HERRN währt immer und ewig  für alle, die ihn fürchten. Seine Gerechtigkeit erfahren noch Kinder und Enkel,  alle, die seinen Bund bewahren. - Kv

Evangelium

Mk 9,34b-37

In jener Zeit hatten die Jünger auf dem Weg miteinander darüber gesprochen, wer von ihnen der Größte sei.
Da setzte sich Jesus, rief die Zwölf und sagte zu ihnen: Wer der Erste sein will, soll der Letzte von allen und der Diener aller sein.
Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.