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Kardinal Reinhard Marx und Generalvikar Christoph Klingan im Garten der Casa Santa Maria.
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Kardinal Marx bei Maiandacht in Rom: „Maria zeigt uns, was möglich ist“

Bei bestem Wetter hat Kardinal Reinhard Marx feierlich einen Maibaum in Rom gesegnet. Unser Erzbischof ermutigte bei einer Andacht Christinnen und Christen, Zuversicht aus ihrem Glauben zu schöpfen.

„Alles kann, wer glaubt. Das sollten wir uns in dieser Welt und in der Kirche sagen, wenn wir Zeiten der Resignation und der Verzweiflung erleben“, hat Kardinal Reinhard Marx im Rahmen einer feierlichen Maiandacht im Garten der Casa Santa Maria, dem Begegnungszentrum der Erzdiözese München und Freising in Rom, betont. Die Andacht fand statt am Samstag, 9. Mai, der auch der Gedenktag der seligen Maria Theresia von Jesu Gerhardinger ist.

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Nun steht ein Maibaum im Begegnungszentrum Casa Santa Maria und mit ihm ein Stück bayerische Tradition in Rom.

Der Erzbischof von München und Freising bezog sich mit seinen Worten auf den Ausspruch Jesu aus dem Markusevangelium (9,23). „Der Glaube gibt uns ein Grundvertrauen, dass alles mit Gott gut wird, dass sich neue Möglichkeiten erschließen werden“, erklärte Kardinal Marx. Er erinnerte daran, dass auch die Münchner Ordensgründerin Maria Theresia von Jesu Gerhardinger aus der Verbundenheit zur Jungfrau Maria Glauben und Vertrauen zu Gott geschöpft habe.

Kardinal Marx: „Glaube versetzt Berge, Häuser und Institutionen“

„Maria hat uns gezeigt, was möglich ist, wenn ein Mensch glaubt“, erläuterte Kardinal Marx, „sie hat geglaubt und Gott ist in die Welt gekommen, er hat  Hand und Fuß bekommen.“ Wer also wie sie und Maria Theresia von Jesus Gerhardinger auf Gott vertraue, der könne mit diesem Glauben „Berge versetzen, Häuser, Einrichtungen und Institutionen.“ Christinnen und Christen sollten deshalb auf die Gottesmutter schauen, denn Maria „kann uns lehren, hoffnungsvoll mit der Kirche und mit den Menschen in die Zukunft zu gehen.“ Musikalisch gestaltet wurde die Maiandacht von den Perlseer Sängerinnen und der Blechbläsergruppe Augustiner Blech mit traditioneller alpenländischer Musik.

Im Anschluss stellten Ehrenamtliche einen Maibaum im Garten der Casa Santa Maria auf, nachdem dieser von Kardinal Marx gesegnet wurde als „Zeichen für eine Brücke zwischen Heimat und Fremde, der Verbundenheit und der Weltoffenheit.“ Der etwa zwölf Meter hohe Maibaum besteht aus einem Fichtenstamm und zeigt auf acht Metallschildern Motive mit Bezug zur Erzdiözese München und Freising und zur Casa Santa Maria. (fho/af)

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„Der Glaube gibt uns Grundvertrauen“, sagte Kardinal Reinhard Marx bei der Andacht unter freiem Himmel.