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Papst Leo XIV. mit Kardinal Reinhard Marx im Vatikan im Juni 2025, etwa einen Monat nach der Papstwahl.

Kardinal Marx blickt zurück auf ein Jahr Papst Leo XIV.

Am Papstsonntag feiert Kardinal Reinhard Marx einen besonderen Gottesdienst im Liebfrauendom. Vorab beschreibt er, wie er Papst Leo XIV. im ersten Jahr seines Wirkens erlebte, auch in den persönlichen Begegnungen.

Bald ist es ein Jahr her, dass die Welt gebannt nach Rom geblickt und auf den neuen Papst gewartet hat. Am 8. Mai wurde Kardinal Robert Francis Prevost zum Nachfolger des verstorbenen Papstes Franziskus gewählt.

„Im ersten Jahr seines Wirkens habe ich Papst Leo XIV. auch in den persönlichen Begegnungen stets als jemanden erlebt, der den Ausgleich und die Einheit sucht und der das Pontifikat in den Dienst des Friedens in der Welt stellt und mit klaren Worten unermüdlich an die universale Botschaft Christi von Liebe, Gewaltlosigkeit und Barmherzigkeit erinnert“, blickt Kardinal Reinhard Marx zurück.

Kardinal Reinhard Marx in schwarzer Kardinalskleidung mit rotem Scheitelkäppchen, roten Knöpfen, roter Schärpe und Brustkreuz.
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„Papst Leo hat sich immer wieder deutlich und gut vernehmbar gegen Krieg und Terror ausgesprochen (...).  Dafür bin ich ihm in diesen schwierigen Zeiten, in denen Krieg von vielen Mächtigen in Kauf genommen oder sogar bewusst eingesetzt wird, sehr dankbar.“

Kardinal Reinhard Marx

Weiter erklärt der Erzbischof von München und Freising: „Papst Leo hat sich immer wieder deutlich und gut vernehmbar gegen Krieg und Terror ausgesprochen und seine Stimme für die Armen und Unterdrückten erhoben, die sonst nur wenig Fürsprache erfahren. Dafür bin ich ihm in diesen schwierigen Zeiten, in denen Krieg von vielen Mächtigen in Kauf genommen oder sogar bewusst eingesetzt wird, sehr dankbar."

Gottesdienst zum Papstsonntag im Münchner Liebfrauendom

Anlässlich der Papstwahl begeht die Weltkirche jährlich einen Sonntag im Umfeld des Wahltags als „Papstsonntag“. Kardinal Marx wird am Sonntag, 3. Mai, um 10 Uhr einen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom feiern.

„Wir wollen mit diesem Gottesdienst für das Pontifikat von Papst Leo XIV. danken und um den Segen Gottes für sein Wirken bitten“, sagt Kardinal Marx. Zugleich solle im Rahmen des Gottesdienstes auch „des verstorbenen Papstes Franziskus und seiner segensreichen zwölfjährigen Amtszeit gedacht werden“.

Kardinal Marx betont: „Ohne eine Kopie seines Vorgängers zu sein, steht Papst Leo XIV. doch in einer klaren Kontinuität zu Papst Franziskus, der die Aufmerksamkeit der Welt stets auf die an den Rand gedrängten Menschen lenkte und sich unermüdlich für Frieden und Versöhnung einsetzte. Dieses Zeugnis ist unvergessen!“ (hor/af)