Jedes Jahr im Sommer stellt die Erzdiözese München und Freising ihren Jahresabschluss und Lagebericht für das vergangene Jahr sowie den Haushalt für das aktuelle Jahr vor. Außerdem werden Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt.
Der Finanzbericht der Erzdiözese berichtet über die Verwendung von Kirchensteuermitteln und enthält jeweils den Jahresabschluss und Lagebericht für das vergangene Jahr sowie den Haushalt für das aktuelle Jahr. Die Broschüre „Informationen zur Kirchensteuer“ bietet in aller Kürze die relevantesten Informationen.
Zudem werden Jahresabschlüsse und Lageberichte weiterer wichtiger Rechtsträger veröffentlicht, zu denen nähere Informationen bei den Stiftungen der Erzdiözese zur Verfügung stehen.
Die Jahresabschlüsse und Lageberichte des Überdiözesanen Fonds finden Sie bei der Freisinger Bischofskonferenz.
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2025 und Haushalt 2026 vor“
Die Doppik, also die „doppelte Buchführung in Konten“, wurde im Erzbistum im Jahr 2015 eingeführt. Sie ist eine Methode der Buchführung, die vor allem in der Wirtschaft eingesetzt wird, und besteht aus der Planung von Gewinn- und Verlustrechnung einerseits und einer Investitionsplanung andererseits.
Die Doppik bietet als großen Vorteil eine bessere Übersicht über die finanziellen Mittel und eine bessere Planbarkeit, beispielsweise in Bezug auf Investitionen, Gebäudeerhalt oder Altersvorsorge. Damit soll sichergestellt werden, dass Kirche auch langfristig ihre Aufgaben erfüllen und ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Weitere Vorteil sind mehr Transparenz und bessere Kontrollmöglichkeiten.
Für jedes Geschäftsjahr legt die Erzdiözese freiwillig einen Jahresabschluss nach den strengen gesetzlichen Regelungen des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften vor. Er enthält unter anderem die Bilanz, die Gegenüberstellung von Verwendung (Aktiva, gegliedert nach Anlage- und Umlaufvermögen) und Herkunft der finanziellen Mittel der Erzdiözese (Passiva, gegliedert nach Eigen- und Fremdkapital). Sie dient zur Orientierung über die jeweilige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Neben der Bilanz ist die Gewinn- und Verlustrechnung ein wesentlicher Teil des Jahresabschlusses. Sie listet Erträge und Aufwendungen auf. Aus ihr ist zu entnehmen, aus welchen Quellen die Einnahmen des Erzbistums stammten und wofür die Gelder ausgegeben wurden. Zusätzlich enthält der Jahresabschluss einen Anhang mit ergänzenden Angaben zu Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung und einen Lagebericht, der die aktuelle und zukünftige Situation der Erzdiözese mit Blick auf Chancen und Risiken beschreibt.
Zusätzlich legt das Erzbistum jeweils einen Haushalt, eine systematische Zusammenstellung aller geplanten Einnahmen und Ausgaben, für das folgende Geschäftsjahr vor. Ziel eines Haushalts ist die optimale Planung im Hinblick auf die vorhandenen Ressourcen und deren Verwendung zur Erfüllung bestimmter Aufgaben.
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2024 und Haushalt 2025 vor“
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2023 und Haushalt 2024 vor“
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2022 und Haushalt 2023 vor“
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2021 und Haushalt 2022 vor“
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2020 und Haushalt 2021 vor“
Pressemitteilung: „Erzdiözese legt Jahresabschluss 2019 und Haushalt 2020 vor“
Pressemitteilung: „Erzbistum legt Jahresabschluss 2018 und Haushalt 2019 vor“
Pressemitteilung: „Erzbistum legt Jahresabschluss 2017 und Haushalt 2018 vor“
Pressemitteilung: „Erzbistum legt Jahresabschluss 2016 und Haushalt 2017 vor“
Pressemitteilung: „Erzbistum veröffentlicht umfangreiche Berichte zur Finanz- und Vermögenslage“