KV-Wahl 2018

Häufige Fragen zur KV-Wahl

Kandidatur
Wer darf kandidieren?
Als Kirchenverwaltungsmitglied kann gewählt werden, wer
-       der römisch-katholischen Kirche angehört,
-       seinen Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde hat*,
-       kirchensteuerpflichtig** ist und
-       am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat (Art. 8 GStVS).

* Im begründeten Einzelfall kann das Erzbischöfliche Ordinariat auf Antrag eine Befreiung erteilen (Art. 8 Abs. 3 GStVS).
** Kirchensteuerpflichtig sind dem Grunde nach z.B. auch Rentnerinnen und Rentner, Studentinnen und Studenten, Hausfrauen und Hausmänner.
Wählen
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind Personen,
-       die der römisch-katholischen Kirche angehören,
-       ihren Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben* und
-       am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben (Art. 11 GStVS).

* Die Stimmabgabe in einer anderen Kirchengemeinde ist nicht möglich. Anders als bei den PGR-Wahlen kann das aktive Wahlrecht für einen anderen Ort nicht beantragt werden.
Der Grund liegt im Staatskirchenrecht: Die Kirchenverwaltung entscheidet über die Verwendung des Kirchgeldes (eine Form der Kirchensteuer) und dieses ist in der Kirchengemeinde des Hauptwohnsitzes zu entrichten. Der/Die Steuerzahler/-in muss die Personen wählen können, die über die Verwendung seiner/ihrer Steuermittel entscheiden.

Ferner gilt bzgl. Ausschluss oder Ruhen des Wahlrechts Art. 12 GStVS.
Wie und wo kann ich wählen?
Das hängt davon ab, wie in Ihrer Kirchengemeinde gewählt wird:

Bei Urnenwahl (wie bei politischen Wahlen) können Sie zu den Wahlzeiten im Wahllokal Ihre Stimme abgeben. Oder Sie fordern bis 14.11.2018 bei Ihrem Pfarramt Briefwahlunterlagen an.

Bei Allgemeiner Briefwahl erhalten Sie die Wahlunterlagen unaufgefordert in Ihrem Briefkasten.
Wahlverfahren
Wie funktioniert die Urnenwahl?
Der/die Wähler/-in sucht am Wahltag – wie gewohnt – das Wahllokal auf und füllt den Stimmzettel dort aus.
Was ist eine Allgemeine Briefwahl?
In diesem Fall werden allen Wahlberechtigten innerhalb der Kirchengemeinde die Wahlunterlagen vollständig und unaufgefordert an die private Adresse zugestellt. Der/die Wähler/-in kann den Stimmzettel bequem zuhause ausfüllen und dann an die Pfarrei zurückschicken.
Wer entscheidet ob die KV-Wahl in einer Pfarrei als Urnenwahl oder als Allgemeine Briefwahl durchgeführt wird?
Der jeweilige Wahlausschuss und das Erzbischöfliche Ordinariat München. Der Wahlausschuss kann einen Antrag auf Allgemeine Briefwahl stellen, über den das Ordinariat dann entscheiden muss. Nähere Informationen dazu folgen in den kommenden Monaten.
Muss die KV-Wahl zwingend als Allgemeine Briefwahl durchgeführt werden?
Nein. Eine Allgemeine Briefwahl wird nicht angeordnet werden.
Kann in jeder Pfarrei die Allgemeine Briefwahl durchgeführt werden?
Nein. Leider kann in Pfarreien in denen eine oder mehrere Filial-KVs gewählt werden aus technischen Gründen nur eine Urnenwahl stattfinden.
Wahlorganisation
Welche Unterstützung wird rund um die KV-Wahlen vom Erzbischöflichen Ordinariat München angeboten?
Unterstützung ist für die Kandidatensuche, die Vorbereitung der Wahl (z.B. Vorlagen für Wahlunterlagen) und die Einführung und Schulung der künftigen KV-Mitglieder geplant. Die Inhalte werden derzeit erarbeitet – sobald es neue Informationen dazu gibt, werden diese hier veröffentlicht.
Wann muss der Wahlausschuss gebildet werden?
Bestenfalls bis zum 1. Juli 2018.
Die Wahlordnung schreibt zwar acht Wochen vor dem Wahltermin vor. Organisatorische Fristen bestehen aber teilweise schon früher (Die Durchführung als Allgemeine Briefwahl würde dann unmöglich). Einen Zeitplan finden Sie unter Tipps & Materialien zur KV-Wahl.
Weitere Fragen
Warum findet die KV-Wahl am 18.11.2018 (Volkstrauertag) statt?
Da 2018 neben PGR- und KV-Wahlen eine Reihe weiterer wichtiger Wahlen in Bayern stattfinden (z.B. Landtagswahlen, Evangelischer Kirchenvorstand) sind die sieben bayerischen (Erz-)Diözesen in der einheitlichen Terminfindung stark eingeschränkt.
Ein weiterer eingrenzender Faktor ist dabei das Kirchenjahr selbst, das mit seinen festen Terminen und Veranstaltungen, den Spielraum reduziert.
Nach der Wahl
Wie lange bleibt die bisherige Kirchenverwaltung im Amt?
Die bisherige Kirchenverwaltung bleibt so lange im Amt, bis sich die neu gewählte Kirchenverwaltung mit ihrer ersten Sitzung konstituiert hat.
Wann muss die konstituierende Sitzung der neuen Kirchenverwaltung sattfinden?
Nachdem das endgültige Wahlergebnis feststeht, ist die konstituierende Sitzung baldmöglichst einzuberufen - spätestens jedoch vor dem Ablauf eines Zeitraums von drei Monaten nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses (Art. 9 Abs. 4 KiStiftO). Das ist spätestens der 1. März 2019.
 
Sie haben Fragen, die auf dieser Website nicht beantwortet werden?
Sie haben Rückmeldungen oder möchten Feedback rund um das Thema Kirchenverwaltung oder Kirchenverwaltungswahlen geben? Dann wenden Sie sich bitte an unser Projektbüro KV-Wahlen 2018.
Matthias Rößner


Ihr Ansprechpartner:
Herr Matthias Rößner
Telefon 089 2137 – 28 38
E-Mail: kvwahlen2018@eomuc.de