„Entscheidender Partner für die Weiterentwicklung des Dombergs“

Kardinal Marx würdigt Freisings langjährigen Oberbürgermeister Eschenbacher bei dessen Verabschiedung

München, 29. April 2026. Kardinal Reinhard Marx hat Tobias Eschenbacher bei dessen feierlichen Verabschiedung nach 14 Jahren im Amt als Oberbürgermeister der Stadt Freising als entscheidenden Partner für die Weiterentwicklung und teilweise Neugestaltung des Freisinger Dombergs gewürdigt. Er sei ein wichtiger Fürsprecher gewesen, „der unser Anliegen verstand und unterstützte, der wusste, wie wichtig im Rahmen eines solchen Großprojekts die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bauherrn und dem Rathaus ist“, sagte der Erzbischof von München und Freising laut Manuskript am Mittwochabend, 29. April, in Freising. In seiner Amtszeit sei es ihm immer wieder gelungen, so Marx, „Horizonte zu erweitern, Hindernisse zu überwinden und Verbindungen zu festigen – zwischen Stadt und Kirche, Bürgern und Verwaltung, Haupt- und Ehrenamtlichen“.  

Der Erzbischof würdigte, dass Eschenbacher mit der Neugestaltung der Innenstadt einen Beitrag dazu geleistet habe, „dass Freising ein lebendiger Ort der Gegenwart ist und bleibt. So wie wir als Erzdiözese mit der Neugestaltung den Domberg als Anziehungspunkt in der Stadt Freising und vor allem auch als einen pulsierenden Ort des Glaubens, der Kultur und der Begegnung erhalten und weiterentwickeln wollen.“ Als Oberbürgermeister habe er die Erzdiözese „in den verschiedenen Bauabschnitten eng begleitet“; die besondere Bedeutung des Dombergs für die Stadt wie für die Erzdiözese sei ihm dabei stets bewusst gewesen.

In vielen persönlichen Begegnungen sei deutlich geworden, unterstrich der Kardinal, dass die Kirche für Eschenbacher nicht einfach nur eine Institution neben anderen gewesen sei, sondern eine entscheidende Bedeutung für ihn und das Leben in der Stadt habe. Als Beispiele nannte er das Bistumsjubiläum im Jahr 2024, als „1300 Jahre Korbinian in Freising“ gefeiert wurden, sowie den großen St. Martins-Umzug und die jährlichen Korbiniansfeste in der Stadt. „Dass Sie dieses bedeutende Fest für die Erzdiözese zu Ehren unseres Bistumsgründers regelmäßig mit großer Selbstverständlichkeit und mit spürbarer Anteilnahme mitgefeiert haben, war ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Geschichte und der geistlichen Tradition Freising.“

Das Engagement im Diözesanrat der Erzdiözese sei „ein weiterer Ausdruck dieser Verbundenheit“, so Marx weiter, der betonte: „Sie haben das Ehrenamt stets wertgeschätzt und sich in die Beratungen und Prozesse dieses wichtigen Gremiums gern eingebracht. Das zeigt: Kirche lebt nicht nur durch ihre Amtsträger, sondern vor allem auch durch die zahlreichen Frauen und Männer, die sich für sie und ihre Anliegen mit viel Zeit, Energie und Verantwortung einsetzen.“ Eschenbachers Engagement habe auch mit seinem Lebensweg zu tun, hob der Kardinal hervor: „Sie kommen aus der kirchlichen Jugendarbeit – und ich glaube, man konnte das in der Zusammenarbeit immer spüren: in der Offenheit für Begegnung, im Blick für Gemeinschaft und im Verständnis für die Belange der Kirche.“ (hor)  

 

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