Kardinal Reinhard Marx gießt aus einer goldenen Kanne Wasser über den Fuß einer Polizistin bei der Fußwaschung am Abend der Messe vom Letzten Abendmahl im Liebfrauendom.
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Ein symbolischer Akt der Wertschätzung: Kardinal Reinhard Marx wäscht einer Polizistin die Füße.
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Unterwegs im Geist der Nächstenliebe

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste leisten unverzichtbare Dienste für unsere Gesellschaft. Ihren Wert für das Gemeinwohl unterstrich Kardinal Reinhard Marx mit der traditionellen Fußwaschung in der Messe vom Letzten Abendmahl.

In der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag setzte Kardinal Reinhard Marx ein bewusstes Zeichen gegen die Anfeindungen, denen seit Jahren zunehmend Polizistinnen und Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte ausgesetzt sind. Zwölf Vertreterinnen und Vertretern der Einsatzkräfte wusch der Erzbischof im Liebfrauendom die Füße – ein symbolischer Akt der Wertschätzung, stellvertretend für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die für die Allgemeinheit im Einsatz sind, wie er in seiner Predigt betonte.

„Ein christlich geprägtes Land muss Menschen wie Sie haben: Rettungskräfte, Menschen, die sich für andere einsetzen, für die Kranken, die Schwachen, die Bedrohten an Leib und Leben. Das gehört zu unserer christlich geprägten Kultur dazu. Wir sehen mit Sorge, dass manche Leute das nicht anerkennen, nicht sehen und nicht wertschätzen“, so der Kardinal. Um so mehr wolle er ins Bewusstsein rufen: „Ihr seid wichtig. Ihr seid im Geist der Nächstenliebe unterwegs für die ganze Gesellschaft. Vergelt's Gott dafür!“ (hs / ra)