„Im Geist der Nächstenliebe unterwegs für die ganze Gesellschaft“

Kardinal Marx wäscht am Gründonnerstag zwölf Einsatzkräften aus Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten die Füße

München, 2. April 2026. Am Gründonnerstag hat Kardinal Marx die Bedeutung all derer hervorgehoben, die das Evangelium im Gemeinwesen lebendig werden lassen. „Ein christlich geprägtes Land muss Menschen wie Sie haben: Rettungskräfte, Menschen, die sich für andere einsetzen, für die Kranken, die Schwachen, die Bedrohten an Leib und Leben. Das gehört zu unserer christlich geprägten Kultur dazu“, sagte der Erzbischof von München und Freising in der Messe vom Letzten Abendmahl am 2. April im Münchner Liebfrauendom.

Als Zeichen der Wertschätzung wusch er zwölf Frauen und Männern aus Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten die Füße, stellvertretend für alle Haupt- und Ehrenamtlichen, die im Blaulichtbereich für die Allgemeinheit im Einsatz sind. Die symbolische Handlung der Fußwaschung am Gründonnerstag erinnert daran, dass Jesus Christus vor dem Letzten Abendmahl in Jerusalem seinen Jüngern die Füße wusch.

„Ihr seid wichtig. Ihr seid im Geist der Nächstenliebe unterwegs für die ganze Gesellschaft. Vergelt's Gott dafür!„ Mit diesen Worten würdigte der Kardinal die Einsatzkräfte. Ihr Dienst verdiene gesellschaftliche Anerkennung, die jedoch nicht selbstverständlich sei. „Wir sehen mit Sorge, dass manche Leute das nicht anerkennen, nicht sehen und nicht wertschätzen“, sagte er. Mit der Fußwaschung, so der Kardinal, wolle er deshalb bewusst ein Zeichen setzen. (hs)

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