Die Fortbildung ist nur für pastorale Mitarbeitende des Erzbistums München und Freising
„Wenn um einen Segen gebeten wird, drückt man eine Bitte um Gottes Hilfe aus, eine Bitte, besser leben zu können“. – „Entscheidungen, die unter bestimmten Umständen Teil der pastoralen Klugheit sein können, müssen nicht notwendig zur Norm werden. Das Kirchenrecht soll und kann nicht alles abdecken, und auch die Bischofskonferenzen können dies nicht tun, da das Leben der Kirche durch viele Kanäle neben den normativen fließt.“
In dieses Spannungsverhältnis stellt die Erklärung Fiducia supplicans Segensfeiern für queere oder für nach einer Scheidung neu verliebte Paare. Die Handreichung „Segen gibt der Liebe Kraft“ gibt Seelsorger:innen in deutschen Diözesen einen weiten Rahmen vor, um solche Segensfeiern in der Praxis umzusetzen.
Wie können Seelsorger:innen diesen Spielraum theologisch sinnvoll und zugleich sensibel gegenüber queeren Paaren und deren Wünschen gestalten? Wie dienen wir der Liebe?
Ausgehend von Segensfeiern für queere Paare, wollen wir den Blick weiten: Wie begegnen wir queeren Menschen überhaupt in der Sakramentenpastoral? Zwischen der Taufe von Kindern aus Regenbogenfamilien und der Trauerfeier für queere Menschen liegen für Seelsorger:innen vielfältige pastorale Chancen, die es zu nutzen gilt…
Termin:
18./19.06.2026, Beginn 14:30 Uhr, Ende 19:00 Uhr
Die genauen Arbeitszeiten werden mit dem Referenten vor Ort vereinbart.
Ort:
Schloss Fürstenried, München
Referent:
Bernd Mönkebüscher, Pfarrer in Hamm, Buchautor, Mitinitiator von #mehrSegen, #Liebegewinnt und #Outinchurch
Kursleitung:
Dr. Michael Brinkschröder, kath. Theologe und Soziologe, Fachreferent für Queerpastoral in der Erzdiözese München und Freising, Co-Sprecher der BAG Queerpastoral
Die Anmeldung finden Sie in SF-Learning
Information zur Arbeitszeit: Bitte stellen Sie für die Veranstaltungstage einen Abwesenheitsantrag in Fiori für „Dienstlich angeordnete Fortbildung“.
Hinweis Kosten: Die Teilnahme ist für Mitarbeitende des EOM kostenfrei! Die Wertschätzung zeigen Sie mit einer verbindlichen Teilnahme. Bei einer Abmeldung werden bisher keine Kosten in Rechnung gestellt