Die Queerpastoral engagiert sich für die Gleichberechtigung von LSBTI+-Personen in der Kirche, vermittelt Kontakte zu queersensiblen Seelsorgerinnen und Seelsorgern und unterstützt bei der Vorbereitung von Queergottesdiensten. Sie vernetzt sich mit der queeren Community und ihren Fachstellen und setzt sich mit Ausgrenzung und Diskriminierung auseinander. Die Queerpastoral bietet Tagungen, Schulungen, Aus- und Fortbildungen für Haupt- und Ehrenamtliche an und informiert über aktuelle Veranstaltungen.
Die Queerpastoral bietet folgende Unterstützungsangebote:
Seit dem 1. Dezember 2024 sind 16 Ansprechpersonen für die Queerseelsorge in der Erzdiözese tätig. Mit ihnen möchte die Regenbogenpastoral das seelsorgliche und pastorale Angebot für queere Menschen ausweiten.
Durch ihre Teilnahme an der Fortbildung „LSBTIQ*-Kompetenz für pastorale Mitarbeiter:innen“ und ihr Interesse an diesem Engagement erfüllen Sie die Voraussetzung für den Einsatz in der Queerseelsorge. Wir verbinden damit das Ziel, dass es an vielen Orten ein seelsorgliches Angebot mit verlässlichen Qualitätsstandards gibt, welches für queere Menschen leicht erreichbar ist.
Wir hoffen, dass durch ihr Engagement pastorale Prozesse in den Pfarreien, Verbänden und kirchlichen Einrichtungen initiiert werden können, damit diese für queere Menschen inklusiver und sicherer werden und zu Orten werden, an denen sich queere Menschen willkommen und wohl fühlen und sich aktiv einbringen können.
Was machen die Queerseelsorgerinnen und -seelsorger konkret?
Die Queerseelsorgerinnen und -seelsorger stehen im Rahmen Ihrer regulären Dienstzeiten für folgende Aufgaben zur Verfügung:
Im Caritasverband München und Freising gibt es ein offenes Vielfaltsnetzwerk. Dieses wurde von Mitarbeitenden für Mitarbeitende ins Leben gerufen. Im dazugehörigen Teams-Raum werden allgemeine Informationen geteilt. Queere Mitarbeitende haben hier die Möglichkeit sich mit Kolleg:innen zu vernetzen. Alle Angebote der Caritas können von queeren Menschen in Anspruch genommen werden.
Zugang zum Netzwerk über lgbtiq.oberbayern@caritasmuenchen.org.
Darüber hinaus gibt es einige Einrichtungen, die sich mit ihren Angeboten spezifisch an queere Menschen in bestimmten Lebenssituationen richten oder bei Themen, die für LGBTIQ-Personen besonders relevant sein können, viel Erfahrung besitzen.
Alten- und Servicezentrum Glockenbach, München
Bunte Runde - Caritas ASZ Isarvorstadt
Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien, München-Sendling
Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Berchtesgadener Land
Erziehungsberatungsstelle Bad Tölz
Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Ebersberg
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, Traunstein
Caritas Aids-Beratungsstelle, München
KUBU – Kinder- und Jugendhaus, München-Glockenbachviertel
Der Arbeitskreis Regenbogenpastoral ist 2019 im Auftrag von Generalvikar Peter Beer von Ruth Huber gegründet worden, um „Schritte auf dem Weg zu einer regenbogenfreundlichen Pastoral“ zu planen. Schnell bildete sich eine kleinere Steuerungsgruppe, die „Thesen zur Regenbogenpastoral in der Erzdiözese München und Freising“ formulierte und das Projekt „Regenbogenpastoral“ beantragte. Obwohl das Projekt zügig genehmigt wurde, ging es damit erst nach der Corona-Zeit richtig los. 2025 wurde der Arbeitskreis in AK Queerpastoral umbenannt.
Die Aufgaben des AKs bestehen darin, die Queerpastoral in München und Freising
durch Ideen und Impulse weiterzuentwickeln
ihre Schwerpunkte zu definieren und deren Umsetzung beratend zu begleiten
ihre Arbeit praktisch zu unterstützen und
die Anliegen der Queerpastoral in den jeweils eigenen Tätigkeitsbereich zu vermitteln
Schrammerstraße 3
80333 München
Montag 8:30 - 12:00 Uhr / 13:00 - 17:00 Uhr
Dienstag 13:00 - 17:00 Uhr
Freitag 8:30 - 12:00 Uhr / 13:00 - 17:00 Uhr
Erzdiözese München und Freising (KdöR)
Dr. Michael Brinkschröder
Bestellreferenz 10420001
Postfach 310426
80104 München
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