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An der Schwelle neues Plakat
 

An der Schwelle: „Auf dem Weg zur Krippe“
Neuauflage der adventlichen Besinnung mit Gästen in der Bürgersaalkirche

Nach einer gelungenen Premiere im vergangen Jahr, lädt die Cityseelsorge erneut in der diesjährigen Adventszeit Passanten
der Münchner Innenstadt ein, die Schwelle der Bürgersaalkirche zu betreten und sich dem vorweihnachtlichen Trubel kurz zu entziehen.
Jeweils mittwochs um 17.30 Uhr werden die „Münchner Dombläser“ am Eingang der Bürgersaalkirche auf diese Veranstaltungsreihe
aufmerksam machen und anschließend mit ihrer Musik Momente der Rast ermöglichen.
 
Am vergangenen ersten Adventsmittwoch war der Leiter der Münchner Sternwarte Benjamin Mirwald zu Gast und schilderte seine Sicht der Dinge am Sternenhimmel.
Ein ausführliches Portrait finden Sie hier
     
Am zweiten Adventsmittwoch, 13.12.2017 begrüßen wir ab 17.30 Uhr den Schäfer Bonaventura Lohner aus Au a. Inn in der Münchner Bürgersaalkirche, der uns von seiner Arbeit in der Natur und den Tieren berichten wird. Einen ausführlichen Vorbericht finden Sie hier
     
  Am dritten Adventsmittwoch, 20.12.2017 schließt die Reihe mit einer „Geburtshelferin“ ab, die aus Ihrem Hebammen-Alltag und vom „Wunder des Lebens“ erzählen wird.
Alle Gäste stehen am Ende der Veranstaltung gerne den weiteren Fragen der Besucher zur Verfügung.

 
„An der Schwelle“ ist eine adventliche Veranstaltungsreihe des Fachbereichs Stadtpastoral im Ressort Seelsorge und kirchliches Leben im Erzbischöflichen Ordinariat München in Zusammenarbeit mit der Marianischen Männerkongregation (MMK) an der Münchner Bürgersaalkirche.
 
Weitere Informationen und weitere Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit auch unter:
www.advent-in-muenchen.de

 

Im Rückblick

Rosa Glas






LANGE NACHT DER MÜNCHNER MUSEEN 2017 IN DER EHEM. KARMELITERKIRCHE:
 
DIE ERINNERUNGSMANUFAKTUR
Was auch immer geschehen ist, war schon vorher da, und was geschehen soll,
ist schon geschehen…  
nach Kohelet 3,15
Titel
Erinnerung
Eine ERINNERUNGSMANUFAKTUR
oder: Wenn meine Erinnerung ein Farbe erhält

Erstmalig ist die Stadtpastoral
bei der Langen Nacht der Münchner Museen dabei
 
Irgendetwas ist anders als sonst – dort wo täglich viele Menschen im gewohnten Alltagsgetriebe vorbeigehen, bleiben sie an diesem Abend spontan stehen. Ein sich stets veränderndes Farbbild strahlt aus den großen Fenstern der ehemaligen Karmeliterkirche in die Lange Münchner Museumsnacht und lockt Neugierige an.
 
Betritt man den Raum, geht es nicht minder bunt zu. Genau in der Mitte steht ein weit ausladendes Regal, in großen Buchstaben darüber: ERINNERUNGSMANUFAKTUR.
„Was soll das sein?“ fragen so manche Besucher. Doch bald darauf steht auch deren farbiges „Erinnerungsglas“ bei den vielen anderen Gläsern im Regal. Somit weiß jeder nun ganz genau, dass ihr bzw. sein Glas etwas Einzigartiges hat, genauso wie ihre bzw. seine unvergessliche Erinnerung, die sie/er dazu auf ein eigenes Etikett aufgeschrieben und am Glas befestigt hat.

Der Besucher wird an diesem Abend nicht allein gelassen. Hilfsbereite Menschen gehen auf die Fragenden zu und doch entscheidet jeder selbst, welche Farbe oder Farbmischung – und ganz wichtig, wieviel Farbe er für seine Erinnerung(en) benötigt.

Zu diesen farbigen Erinnerungen gehören kleine und große Momente im Leben – von Erfolgen und Misserfolgen, von Abenteuern, Enttäuschungen, Neuanfängen, unvergessliche Begegnungen und Abschieden. So erinnert sich jemand gerne an die Geburt seiner Tochter, ein anderer an das Scheitern im Studium; eine erinnert sich an den ersten Helikopterflug im Urlaub, ein anderer an die Hochzeit oder den ersten Kuss, sowie die letzte Erinnerung an einen lieben Menschen und sehr vieles mehr.
 
Für viele ist das „Erinnerungsglas“ erst perfekt, wenn auch noch ein passender Aufkleber auf dem Glasdeckel angebracht ist. Eine reichhaltige Auswahl mit ganz unterschiedlichen (Bibel-)Zitaten liegt dazu aus, so z. B. „Sieh her: Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände – nach Jesaja 49,16“ oder: „Der Herr, dein Gott ist mit dir bei allem, was du unternimmst – nach Josua 1,9“, ebenso: „Du bist vertraut mit all meinen Wegen! – nach Psalm 139,3“, aber auch ein Zitat des Mystikers Franz von Sales darf nicht fehlen: „Blühe, wo du gepflanzt bist“.
 
Die ERINNERUNGSMANUFAKTUR unterscheidet sich wahrscheinlich von ihrer Art dann doch deutlich von allen anderen Veranstaltungen in dieser Museumsnacht: Nicht ein Kunstwerk eines bestimmten Meisters gilt es zu bestaunen, vielmehr wird die eigene prägende Erinnerung zum Teil eines Gesamtwerkes – ohne dieses eine Glas ist sozusagen das Kunstwerk unvollständig. Einen kleinen, aber sehr wichtigen Teil des eigenen Lebens zu bestaunen und zu erkennen, dass all dies geschehen durfte auf dem gemeinsamen Weg mit einem der alle Höhen- und Tiefenwege mitgeht – was kann es denn Schöneres, Bestaunenswerteres geben?
 
Für viele ist dies ein sehr emotionaler Moment, der eine ganz besondere Stimmung erzeugt und wunderbar vom Chor „Vox Nova“ unter der Leitung von Andreas Stadler aufgenommen wird. Ihr ruhiger Madrigalgesang lädt dabei zum Verweilen und Nachklingen ein, gerne bei einem Glas Wein und einem kleinen belegtem Brot in den verschiedenen sanft ausgeleuchteten Ecken der ehemaligen Karmeliterkirche.
 
Am frühen Morgen erstrahlen die Gläser in den Regalen mit ihren farbigen und kostbaren Erinnerungen einer ganzen Stadt. In dieser Nacht wurde neu Geschichte geschrieben; passend an einem Ort, an dem sich nur eine Mauerstärke entfernt, die Erinnerungen des gesamten Erzbistums im dortigen Archiv befinden.
 
Am Ende haben über 1.000 Menschen die ERINNERUNGSMANUFAKTUR besucht. Georg Schmidtner und Florian Wagner vom Fachbereich Stadtpastoral, sowie die Erschaffer der Manufaktur, die „StiftungFreizeit“ aus Berlin, sind dankbar für das große Interesse, sowie die vielen persönlichen Erinnerungen und Gespräche. Sie freuen sich auf eine weitere „Lange Nacht der Münchner Museen“ im nächsten Jahr, bei dem diese Geschichte weitergeschrieben werden soll.
 
Erinnerungsmanufaktur
Erinnerungsmanufaktur
Erinnerungsmanufaktur
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Erinnerungsmanufaktur
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Erinnerung
Farbverteilung
G
Chor

Im Rückblick

NIMM DIR ZEIT

Die Citypastoral München regt zum Entschleunigen an "Nimm dir Zeit!" - Eine Entschleunigungsspur in der Münchner Innenstadt



Ende Mai, sowie beim diesjährigen Münchner Bennofest, legte die Citypastoral zusammen mit der StiftungFREIZEIT aus Berlin eine Entschleunigungsspur vor St. Michael, sowie vor dem Liebfrauendom aus.

Hinter der Einladung, dieser Spur zu folgen, stand das Motto "Nimm dir Zeit!".
Die Citypastoral bot mit ihrer Entschleunigungsspur kleine Inseln zum Anhalten an mit dem Ziel, "den wertvollen spirituellen Schatz, den wir haben", an die Menschen zu vermitteln, so Abteilungsleiter Georg Schmidtner.

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Ihr direkter Kontakt zur Stadtpastoral: