Ein Paar sitzt auf einer Bank und schaut gemeinsam in eine Karte.
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„Die Seele liebt ihre kleine Auszeit“, heißt es nicht umsonst im Volksmund.

Der Benediktusweg in Benediktbeuern: Weisheit, die die Zeit überdauert

Gegründet im 8. Jahrhundert in „Buron“, das später Benediktbeuern genannt wurde, entwickelte sich das Kloster zu einem bedeutenden spirituellen Zentrum. Diese wiederum speiste seine Kraft aus einer reichen geistlichen Tradition, der Benediktsregel (Regula Benedicti) aus dem 5. Jahrhundert.

Der Wechsel von Aktion und Kontemplation, von Geschäftigkeit und Ruhe, von Beten und Arbeiten, das ist das, was diese Regel im Kern ausmacht. Doch wer diese Worte in der Benediktsregel sucht, wird nicht fündig werden. „Ora et labora“ fasst die Regel dennoch in drei Worten kurz zusammen – auch wenn diese Formel erst viel später entstanden ist.

Und das Wichtigste? „Das et (und)“, sagte mal schmunzelnd der heutige Benediktinerabt Johannes Eckert. Es gehöre beides zusammen.

Ein Paar sitzt auf einer Bank und schaut gemeinsam in eine Karte.
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Mehr als ein einfacher meditativer Spaziergang: Der Benediktusweg.

Ein Mehrweg

Der Benediktusweg rund um das Kloster Benediktbeuern ist mehr als ein einfacher meditativer Spaziergang rund um die markanten barocken Klostergebäude. Auf diesem Pfad, der dem heiligen Benedikt und seinen Lehren gewidmet ist, begegnet man inspirierenden Impulsen für das Leben im Hier und Heute. 

Schon die erste Station des Rundwegs lässt innehalten: Eine schlichte Stele, darauf ein Zitat aus der Regel Benedikts: „Höre und neige deines Herzens Ohr.“ Die Worte wirkten wie ein Schlüssel, der eine Tür öffnete. Gerne lässt man den Blick über die sanfte Hügellandschaft schweifen, die das Kloster Benediktbeuern umgibt. Plötzlich scheint die Welt stillzustehen, ganz so als spüre man: Dieser Ort bietet mehr als nur einen Spaziergang.

Inspirierende Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert.

Benediktusweg und Kloster Benediktbeuern

Eine Reise in die Stille der Natur

Der Benediktusweg ist ein meditativer Rundweg mit zwölf Stationen. Jede Stele ist ein Impulsgeber, eine Einladung, über eigene Lebensthemen, aber auch über die Welt und was sie zusammenhält, nachzudenken. 

Für Nick, ein interessierter Gast, war besonders die Station über die Kraft des Schweigens ein Moment der Erkenntnis: „Schweigen ist nicht leer,“ las er. „Es füllt die Seele.“ Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte er sich wirklich präsent – hier, inmitten der Natur, begleitet von den Bergen und der Weisheit eines Heiligen.

Tradition, modern inspiriert

Ein Paar schaut gemeinsam auf eine Informationsstele am Waldrand.
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QR-Codes an den Stationen bieten zusätzliche Informationen und Audios an.

Das Kloster Benediktbeuern ist der Mittelpunkt und strahlt eine Aura der Ruhe und Beständigkeit aus. Hier treffen Spiritualität, Bildung und Nachhaltigkeit aufeinander. Führungen durch die Kräutergärten, Meditationskurse oder ein stiller Moment im Klostergarten – all das macht diesen Ort zu einem Zentrum für Körper und Geist. Wer auf dem Benediktusweg mehr erfahren möchte: QR-Codes an den Stationen bieten zusätzliche Informationen oder laden ein, die Impulse als Audiodatei zu erleben.

Ganz in meinem Sinne:

  • alte Weisheiten für mein Leben im Heute 
  • ein Rundweg, der in Kürze die Seele erfrischt 
  • tief einatmen im Meditationsgarten des Klosters

Möchten auch Sie dem Alltag entfliehen und – sei es nur kurz – eine Erfahrung machen, die noch lange nachklingt? Der Benediktusweg bei Benediktbeuern erwartet Sie.

Alle Informationen finden Sie hier: Benediktbeuern: Benediktusweg.

mehrere Hände klatschen zusammen
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