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Johannes Trischler neuer Vorsitzender des Katholikenrats

Katholische Laien der Region München wählen neuen Vorstand für vier Jahre

            München, 3. Juli 2026. Johannes Trischler ist neuer Vorsitzender des Katholikenrats der Region München. Rund 80 Mitglieder des höchsten Laiengremiums in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising wählten den 39-jährigen Juristen bei ihrer Vollversammlung am Freitagabend, 3. Juli, im Haus der Weltkirche in der Münchner Pettenkoferstraße.

Johannes Trischler gehört dem Pfarrverband Altschwabing an. Sein gesellschaftliches Engagement begann in der Ministrantenarbeit und in katholischen Jugendverbänden; er war Mitglied des Stadt- und Regionalvorstands des Bundes der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) in der Region München, engagierte sich im Münchner Jugendrat sowie als Studierendenvertreter an der Ludwig-Maximilians-Universität. Aktuell ist Trischler ehrenamtlich im Vorstand des Kreisjugendrings München-Stadt, sowie seit 18 Jahren als Mitglied des Bezirksausschusses Schwabing-Freimann tätig. Der Volljurist hat berufliche Stationen in der freien Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung durchlaufen, momentan ist er Baujurist der Stadt Freising. Trischler engagiert sich seit 2016 im Diözesanrat und seit 2020 im Katholikenrat.

Neuen erste stellvertretende Vorsitzenden ist Romana Forst, zweiter stellvertretender Vorsitzender bleibt Werner Attenberger. In den Vorstand gewählt wurden darüber hinaus Johannes Engel, Valerie Gastager, Uwe Globisch, Elvira Holzmayr-Goppel und Anto Tadic; amtliche Mitglieder des Vorstands sind zudem Sabine Adolph, Benedikt Breil, Jutta Ellmauer, Stephanie Lemke und Dekan David Teil an. Hiltrud Schönheit (66), bisherige Vorsitzende des Katholikenrats, war aus familiären Gründen nicht erneut angetreten und hat sich aus dem Gremium zurückgezogen.

Der Katholikenrat der Region München ist die höchste Vertretung der Laien in der Seelsorgsregion München der Erzdiözese München und Freising und setzt sich zusammen aus Delegierten der Dekanatsräte, der muttersprachigen Gemeinden, der katholischen Verbände und Gemeinschaften des Laienapostolats, zudem Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, Berufsgruppen und Ordensgemeinschaften sowie hinzugewählten Personen des öffentlichen Lebens. Die Mitglieder treffen sich jeweils im Frühjahr und im Herbst zu Vollversammlungen. Das Laiengremium bezieht Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen; es beschäftigte sich in den vergangenen vier Jahren etwa intensiv mit bildungspolitischen Fragestellungen oder dem veränderten Kommunikationsverhalten in Kultur und Gesellschaft. Zudem begleitet das Gremium kirchliche Entwicklungen und Neuorganisationsprozesse, etwa die Dekanatsreform. Der Katholikenrat wirkt bei Gottesdiensten und Veranstaltungen mit, zum Beispiel beim Bennofest, der Fronleichnamsprozession und der Andacht im Mai in der Bürgersaalkirche. Darüber hinaus dient das Gremium der Vernetzung innerhalb der Kirche und in die Stadtgesellschaft hinein. Jährlich verleiht der Katholikenrat die Pater-Rupert-Mayer-Medaille für herausragenden Einsatz aus christlicher Verantwortung. (glx)

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