Kirchen beteiligen sich an „Tag des offenen Denkmals“

Führungen, Ausstellungen und Blicke hinter die Kulissen von Sakralbauten und Denkmälern im Erzbistum

München, 4. September 2026. Zahlreiche Sakralbauten und denkmalgeschützte Gebäude im Erzbistum München und Freising öffnen am Sonntag, 13. September, unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ im Rahmen des bundesweiten „Tags des offenen Denkmals“ ihre Türen. Besucherinnen und Besucher können an vielen Orten Spiritualität, Geschichte und Kunst erleben und dabei auch einen Blick hinter die Kulissen historischer Gebäude und ihrer heutigen Nutzung werfen.

Das zu einem zeitgemäßen Bildungsstandort weiterentwickelte Ursulinenkloster in Landshut (Neustadt 535) gibt Einblicke in die Verbindung von Denkmalpflege und heutiger Nutzung. Nach der umfangreichen Sanierung können Besucherinnen und Besucher bei Führungen um 10 und 11 Uhr verschiedene Bereiche des Klosters und die jüngsten Bau- und Sanierungsmaßnahmen kennenlernen. Weitere Angebote führen durch die Ursulinenkirche und laden dazu ein, historische Stadtgeschichte auf besondere Weise zu erleben. Auch das Kloster Beuerberg (Königsdorfer Straße 7), Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, das vor einem Jahr als kirchliches Seminar- und Kulturzentrum mit Übernachtungs- und Gastronomieangebot wiedereröffnet wurde, lädt mit Führungen um 11, 12.30 und 14 Uhr, einem Mitmach-Angebot unter dem Titel „Postkarten aus dem Kloster“ im Klosteratelier ab 13 Uhr und einem Konzert des Bayerischen Jugend-Barockorchesters um 17 Uhr zum Besuch ein.

In Schloss Fürstenried in München (Forst-Kasten-Allee 103), das seit 1925 als Exerzitienhaus der Erzdiözese genutzt wird, beginnt der Tag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Hauskapelle. Von 12 bis 16.30 Uhr werden Führungen durch Schloss und Park sowie Imkerführungen angeboten. Im Schlosspark können dabei die hauseigenen Bienenvölker besucht werden, angeboten werden zudem Kaffee, Kuchen und Spezialitäten. In München-Schwabing beteiligt sich die Katholische Akademie in Bayern (Gunezrainerstraße 7) mit dem barocken Schloss Suresnes und dem historischen Viereckhof an dem Denkmaltag. Beide Bauwerke können von 11 bis 17 Uhr selbstständig besichtigt werden. Viermal am Tag – um 11.30, 13, 14.30 und 16 Uhr – geben Vorträge unter dem Titel „Die Geschichte unserer Denkmale“ Einblicke in die Geschichte der beiden Gebäude. Bei gutem Wetter kann auch der Park besucht werden.

In Unterweikertshofen, Landkreis Dachau, öffnet die barocke Pfarrkirche St. Gabinus (St.-Gabinus-Weg 4) von 13 bis 17 Uhr ihre Türen. Neben Kirchenführungen um 13 und 14.30 Uhr informieren Ausstellungstafeln über die Restaurierung der vergangenen Jahre. So wird nicht nur die historische Ausstattung der Kirche sichtbar, sondern auch die Arbeit, die für ihren Erhalt notwendig ist. Ein besonderer Anlass erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz: Im Jubiläumsjahr, 300 Jahre nach der Weihe, findet dort um 10 Uhr ein Festgottesdienst statt; um 14 und 16.30 Uhr werden Führungen durch die Kreuz- und Stiegenkirche angeboten. Die katholische Doppelkirche Heilig Kreuz wurde zwischen 1723 und 1726 errichtet. Unter der Oberkirche befindet sich eine Grabkapelle mit einer sogenannten Heiligen Stiege: Zwei Treppen mit jeweils 28 Stufen führen nach oben, während der mittlere Bereich für das Gebet auf den Knien bestimmt ist. Darüber hinaus öffnen zahlreiche weitere Kirchen und Denkmäler in der Erzdiözese ihre Türen. Führungen gibt es unter anderem in Kirchen in München, in den Landkreisen Dachau, Ebersberg, Erding, Rosenheim und Bad Tölz-Wolfratshausen. In vielen Pfarreien stehen zudem Kirchenführerinnen und Kirchenführer bereit, die Besucherinnen und Besuchern besondere Einblicke in Geschichte, Kunst und Architektur der Kirchenräume geben. (tr)

Hinweis:
Weitere Informationen zum „Tag des offenen Denkmals“ und alle Angebote im Erzbistum finden sich auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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