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Ursulinenkloster zu attraktivem Bildungsstandort weiterentwickelt

Kardinal Marx segnet ehemaliges Klostergebäude in Landshut nach umfangreichem Umbau Ursulinenrealschule, Christliches Bildungswerk und Klostermuseum teilen sich sanierte Räume

München/Landshut, 13. Juli 2026. Mit dem umgebauten Ursulinenkloster in Landshut überführt die Erzdiözese München und Freising das pädagogische Erbe des Ursulinenordens in die Gegenwart, sichert langfristig den Standort der Erzbischöflichen Realschule vor Ort und schafft ein attraktives Bildungs- und Kulturzentrum mit unterschiedlichen Partnern unter einem Dach. Nach der denkmalgerechten Generalsanierung des ehemaligen Klosters teilt sich die Ursulinenrealschule die neuen Räume mit dem Christlichen Bildungswerk Landshut und dem neuen, vom Diözesanmuseum Freising geleiteten Klostermuseum. Dort werden Gemälde, Skulpturen, Möbel und weitere Gegenstände aus dem ehemaligen Ursulinenkloster St. Josef in einer Dauerausstellung gezeigt.
 

Den Abschluss des ersten Bauabschnitts der 2021 begonnenen Sanierungsarbeiten, die nach einem zweiten, weniger umfangreichen Abschnitt im Herbst 2027 beendet sein sollen, feiert Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, am Freitag, 17. Juli, um 14 Uhr im Landshuter Ursulinenkloster mit einer Andacht und der Segnung der neuen Räumlichkeiten sowie des Klostergartens. Von der umfangreichen Generalsanierung und dem Nutzungskonzept für das ehemalige Klostergebäude als Bildungs- und Kulturstandort können sich Journalistinnen und Journalisten ein Bild machen bei einem 
 

Presserundgang

durch das ehemalige Ursulinenkloster

am Freitag, 17. Juli, 10 Uhr,

Regierungsplatz 537a in Landshut.

 

Es informieren Sandra Krump, Ressortleiterin Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat München, und Thomas Gruber, Projektsteuerer von Hitzler Ingenieure aus Landshut.
 

„Mit der Weiterentwicklung des ehemaligen Klosters zu einem ganzheitlichen Bildungs- und Kulturstandort führen wir diesen traditionsreichen Ort im Geist der Ursulinen in die Zukunft“, sagt Ressortleiterin Sandra Krump. „Mit drei starken und profilierten Partnern in einem Gebäude, die ein breites Spektrum des Bildungsbereichs abdecken, wollen wir auf die jahrhundertelange, christlich geprägte Erfahrung in Schule und Bildung zurückgreifen und davon ausgehend neue pädagogische Ansätze entwickeln und Raum für frische Ideen schaffen.“ Die mit hohem Aufwand sanierten Räume des ehemaligen Klosters seien ein einzigartiger Ort in der Mitte der Stadt, an dem die räumlichen Voraussetzungen geschaffen worden seien für neue Wege und Formate im Bereich der Bildung, damit sich dort eigene, schöpferische Dynamiken entfalten können, so Krump.
 

Die Generalsanierung des im 17. Jahrhundert errichteten und 2015 von der Erzdiözese München und Freising vom Ursulinenorden übernommenen Klosters, das maßgeblich der schulischen Erziehung der Mädchen der Stadt Landshut durch die Ursulinenschwestern gedient hatte, wird zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Seit 2021 erfolgte unter anderem die statische Ertüchtigung einzelner Bauteile einschließlich der Fundamente, Böden, Decken und Dächer, die Erneuerung der Strom- und Wasserversorgung, der Einbau einer neuen Heizungstechnik, der Ausbau der Innenräume, unter anderem zur Schaffung eines Speisesaals und eines Offenen Ganztagesangebots der Realschule, und die Neugestaltung des Innenhofs. Im Zuge der Arbeiten sanierte die Erzdiözese auch die alte Stadtmauer neben der Modulschule, die auf dem Grundstück neben dem Kloster zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs in Containerbauweise errichtet worden war. Zusätzlich ließ die Erzdiözese zur Entlastung des städtischen Kanal- und Abwassernetzes im Klosterhof auf eigene Initiative ein Regenrückhaltebecken verbauen, welches das anfallende Wasser bei Starkregen erst mit Verzögerung an die Kanäle der Stadt abgibt.
 

 Seit April 2026 nutzen die Schülerinnen, Lehrkräfte und Mitarbeitenden der Ursulinenrealschule die neuen Räume und einen der beiden Innenhöfe für den Betrieb der Schule, deren Nutzungsfläche von 3.900 auf 6.300 Quadratmeter erweitert wurde. Im zweiten Bauabschnitt, der bis Herbst 2027 laufen wird, erfolgen Maßnahmen zur Modernisierung und Sanierung des Gebäudetrakts am Bischof-Sailer-Platz. Insgesamt umfasst die Generalsanierung eine Bruttogeschossfläche von rund 18.000 Quadratmetern.

Von Anfang an waren Restauratoren, Archäologen und Bauforscher in die Arbeiten eingebunden. Regelmäßig fanden Abstimmungen mit der Bayerischen Landespflege für Denkmalschutz sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Landshut statt. Im Verlauf der Arbeiten traten beispielsweise alte Brunnen, Abschnitte der historischen Stadtmauer sowie verschiedene Fundamente von alten Gemäuern des Klosters zutage, die weiteren Aufschluss über die historische Nutzung der Gebäude ermöglichten.

            Die Erzdiözese München und Freising investiert in die Generalsanierung des Klosters, den Umbau zum Bildungsstandort und den Fortbestand der Erzbischöflichen Ursulinenrealschule in Landshut rund 50 Millionen Euro in den jetzt fertiggestellten Bauabschnitt, dazu kommen weitere Kosten für den zweiten Bauabschnitt in Höhe von rund 12 Millionen Euro sowie Kosten für die Modulschule und den Abbruch der alten Turnhalle. (hor)

 

Hinweise: 

Medienvertreterinnen und Medienvertreter, die am Presserundgang teilnehmen möchten, werden um Anmeldung gebeten per Telefon unter 089/2137-1263 oder per E-Mail an pressestelle@eomuc.de.

Eine kleine Auswahl an Fotos nach Abschluss des ersten Bauabschnitts stehen für die Berichterstattung zum Download unter www.erzbistum-muenchen.de/presse zur Verfügung.

Die Ursulinenrealschule, das Christliche Bildungswerk Landshut und das Diözesanmuseum Freising bieten von Samstag, 18. Juli, bis Donnerstag, 23. Juli, die „Bildungswoche Ursulinenkloster“ mit zahlreichen Führungen, Veranstaltungen, Aktionen und Angeboten in Landshut an. Weitere Informationen unter https://ursula.de

Klosterhof Landshut

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