Luftaufnahme der Rückseite des Diözesanmuseums auf dem Freisinger Domberg.
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Eines der größten kirchlichen Museen der Welt: das Diözesanmuseum auf dem Domberg.

Diözesanmuseum in Freising: Wo Glaube neu gesehen wird

Der Domberg in Freising – ein Ort voller Geschichte, Spiritualität und atemberaubender Kunst. Hier verschmelzen Jahrhunderte alte Traditionen mit zeitgenössischer Kreativität, und das alles in einer einzigartigen Atmosphäre, die inspiriert und berührt.

Kultur berührt – besonders im neuen Diözesanmuseum auf dem Freisinger Domberg: Es ist eines der größten kirchlichen Museen der Welt und begeistert mit einer beeindruckenden Sammlung, welche die Zeitspanne vom frühen Christentum bis in die Gegenwart umspannt. Wechselnde Sonderausstellungen setzen auserlesene Akzente im Jahresverlauf. Ein außergewöhnliches Highlight ist die ehemalige Hauskapelle: Der amerikanische Lichtkünstler James Turrell schuf einen berührenden sakralen Ort, in dem sich Grenzen von Raum und Zeit verlieren.

Die Lichtinstallation von James Turrell

In einer weißen Halle mit offenen Rundbögenfenstern führt im Hintergrund eine Treppe in einen Raum, der orangefarben erleuchtet ist.
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Pures Licht, in Farbe gehüllt: Die Lichtinstallation „A Chapel for Luke and his scribe Lucius the Cyrene“

Im hektischen und überfrachteten Alltag sehnen wir uns oft nach Ruhe und Raum für Besinnung. Die seit 2022 bestehende Lichtinstallation des amerikanischen Künstlers James Turrell schafft genau hierfür Platz. Die Besuchenden treten ein ins pure Licht und finden sich vollständig von Farbe umhüllt wieder. Eine spirituelle Erfahrung, die Zeit und Raum vergessen lässt!

Schausammlung und Sonderausstellungen

Eine Frau sitzt in Rückenansicht mit einem kleinen Jungen und einem kleinen Mädchen auf einer weißen Couch, die im Diözesanmuseum vor einem Gemälde steht.
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Wechselnde Sonderausstellungen laden zum Reflektieren ein.

Der Sammlungsbestand des Diözesanmuseums umfasst etwa 50.000 Objekte aus allen Bereichen kirchlicher Kunst und Kultur. Es gehört weltweit zu den größten religionsgeschichtlichen Museen. Schwerpunkte sind unter anderem spätmittelalterliche kirchliche Kunst sowie kunsthistorisch bedeutende Werke des süddeutschen Barocks und Rokokos.

Wechselnde Sonderausstellungen laden zudem zum Reflektieren ein – über Vergangenes, Aktuelles, Kommendes, aber auch über grundsätzliche Themen, die Menschen zu allen Zeiten bewegen. So wird aus dem großen Fundus der Vergangenheit geschöpft und ausgewählte Aspekte mit gegenwärtigen Gedanken und zukünftigen Fragen verknüpft.

Werkstatt: Kreative Erfahrungen sammeln, sich selbst ausdrücken

Inspiriert von unserer Schausammlung und den wechselnden Sonderausstellungen bieten die offenen Werkstätten abwechslungsreiche Workshops an, bei denen kleine Kunstwerke selbst geschaffen werden können. Kinder, aber auch Erwachsene sind herzlich eingeladen, hier selbst kreativ zu werden.

Mary’s Mantle Chapel von Kiki Smith

Auf dem Museumsgelände steht, etwas abseits, eine kleine Kapelle, die 2023 von der amerikanischen Künstlerin Kiki Smith in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Brückner & Brückner für das Museum gebaut wurde. Einen spannenden Kontrast zu der Ziegelfassade, die aus ausrangierten Dachziegeln der Stadtpfarrkirche Ruhpolding besteht, eröffnet die goldene Heilig-Geist-Taube, die im Innenraum von der Decke schwebt. Der Schutzmantelmadonna geweiht bietet die Kapelle allen Raum, die sich nach Geborgenheit sehnen. Sie will Zufluchtsstätte für alle Trostsuchenden sein.


 

Auf einem Platz mit grauen Steinplatten, links daneben stehen zwei kleine Bäume in Bottichen, im Hintergrund stehen grün belaubte Bäume. In der Mitte erhebt sich eine Kapelle aus dunklen Dachziegeln, der zwei Flügeltüren geöffnet sind. Im Inneren ist links ein kleines Rundbogenfenster zu sehen. Rechts hängt in der Luft ein blauer Mantel.
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Die Fassade von Mary's Mantle Chapel besteht aus Dachziegeln der Stadtpfarrkirche Ruhpolding.

Offenheit: Architektur, die der Seele Raum gibt

Im Jahre 1974 zog das Diözesanmuseum in den 1870 errichteten, klassizistischen Bau auf dem Freisinger Domberg ein, der zuvor ein Knabenseminar zur Förderung des Nachwuchses an Priesteramtskandidaten beherbergt hatte. Erst mit dem langen Umbau von 2013 bis 2022 änderte sich das Ambiente grundlegend: Das Bauwerk wurde heller und vor allem offener. Die Umgestaltung hatte es sich zum Ziel gemacht, die historische Substanz zu erhalten, aber den Charakter des Hauses vollkommen zu verändern. 

Neben der freundlicheren Atmosphäre soll die offene Architektur dazu dienen, die Werte des Diözesanmuseums nach außen zu transportieren und zu verdeutlichen: In diesem Haus sind alle Menschen herzlich willkommen! Gleichzeitig bieten die zahlreichen Arkaden und Rundbogenfenster neben malerischen Ausblicken auf Freising bis zu den Alpen auch die Möglichkeit, mit Blickachsen zu spielen. So wird etwa das berühmte und geschichtsträchtige Lukasbild mit der Installation von James Turrell in Beziehung gesetzt.

Die dreistöckige, weiße Front des Diözesanmuseums Freising mit Rundbögenfenstern in den ersten beiden Etagen und kleinen quadratischen Fenstern im dritten Stock. Zur Rundbogentür in der Mitte des Erdgeschosses führt von rechts eine Treppe und von links eine Rampe.
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Der Umbau von 2013 bis 2022 hat das Bauwerk heller und offener gestaltet.

Die lange Geschichte des Dombergs

Bereits seit 7.000 Jahren ist der Domberg von Menschen besiedelt, wie ein Bärenzahn-Amulett beweist, das heute im Depot des Museums verwahrt wird. Doch vor allem ab dem Mittelalter war die Freisinger Anhöhe ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde. Noch heute ist die Vergangenheit hier greifbar. Ein Besuch im Dom etwa versetzt die Besuchenden in eine Welt längst vergangener Tage. Anlässlich der Tausendjahrfeier des Bistums 1724 von den Gebrüdern Asam umgestaltet, verzaubert der über und über mit Stuck und Fresken verzierte Innenraum mit seiner barocken Pracht und Fülle.

Genuss für Leib und Seele

Theke und Barbereich des Restaurants im Diözesanmuseum, gefertigt auf hellem Holz. Im Hintergrund sind auf Glasregalen Gläser, Flaschen sowie ein Kaffeevollautomat und Zapfhähne aufgereiht.
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Den Tag genussvoll ausklingen lassen.

Nach einem kulturellen Streifzug bietet die Gastronomie auf dem Domberg die Möglichkeit, den Tag genussvoll ausklingen zu lassen. Genießen Sie die ausgesuchten Speisen in historischen Räumen – oder in den Sommermonaten auf der stimmungsvollen Sonnenterrasse, die einen grandiosen Ausblick bietet.

Ganz in meinem Sinne

  • vollständiger Verlust der Tiefenwahrnehmung von Raum und Zeit durch die Installation von James Turrell
  • eine Führung, die mich in neue Welten der Kunst entführt
  • ein Workshop voller Kreativität
  • ein Sundowner auf der Terrasse des DIMU-Restaurants

Diözesanmuseum

Leitung: Dr. Christoph Kürzeder

Domberg 21

85354 Freising

089 2137-4240
mehrere Hände klatschen zusammen
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Unser Team

Wir sind die Tourismusseelsorge im Erzbistums München und Freising. Wir sind an Orten, die Lebendigkeit ausstrahlen und Sinn stiften. Gerne begleiten wir Sie auf dem Weg dorthin.