Schwarz gekleidete Frau im Anschnitt trägt einen Strauß weißer Rosen und anderer Blumen, im Hintergrund verschwommen ein Friedhof.
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„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.“ (Psalm 23) – Zeichen der Anteilnahme und tröstliche Worte sind in Zeiten der Trauer wertvoll.

Wenn die Worte fehlen: Texte für Todesanzeigen und Kranzschleifen

Abschiednehmen von einem geliebten, einzigartigen Menschen, Trauernden Trost geben: Hier finden Sie einfühlsame Texte, die bei der Formulierung von Trauerkarten, Beileidsbekundungen oder Abschiedsreden helfen. Finden Sie Trost in Worten und Inspiration, um dem Abschied einen würdevollen Rahmen zu geben.

Der Umgang mit Verlust lässt uns nach den richtigen Worten ringen. Wie finden wir sie? Hier finden Sie Unterstützung und Vorschläge.

Mögliche Texte für Todesanzeigen

  • In großer Trauer und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von …
  • Im Glauben an die Auferstehung nehmen wir Abschied von …
  • Wir sind erschüttert durch den Tod von ..., der/die so früh aus dem Leben gerissen wurde. Gott schenke uns Trost und Hoffnung.
  • Wir nehmen Abschied von ... In Glauben und Zuversicht ist er/sie heimgegangen in den Frieden Gottes.
  • …. hat am …. seinen/ihren irdischen Lebensweg vollendet und ist heimgegangen zu seinem/ihrem Schöpfer.

Mögliche Texte für Kranzschleifen

Rote Rosen, darüber Ausschnitt einer Trauerschleife mit der Aufschrift Zum Abschied
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Kranzschleifen: Ein letzter Gruß für Verstorbene und ein Trost für die Trauernden.
  • Verbunden über den Tod hinaus
  • Im Vertrauen auf Gott
  • In Liebe und Dankbarkeit
  • Im Glauben an das ewige Leben
  • Lebe in Christus
  • In Gebet und stillem Gedenken
  • Zum Paradies mögen Engel dich geleiten

 

Textvorschläge für Sterbebilder

Für Sterbebilder eignen sich Worte aus der Bibel, Zitate oder kurze Gedichte, vielleicht auch ein Text, der dem oder der Verstorbenen besonders wichtig war.

Worte aus der Bibel

  • Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen (Ps 23)
  • Fürchte Dich nicht, denn ich erlöse dich, ich rufe dich bei deinem Namen, mein bist du (vgl. Jes 31,1)
  • Selig die Trauernden, sie werden getröstet werden (Mt 5,4)
  • Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden. (vgl. Mt 25,21)
  • Ich bin die Auferstehung und das Leben: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh 12,24)
  • Für jetzt bleiben: Glaube, Hoffnung, Liebe (1 Kor 13,13)
  • Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht (Joh 12,24)

Zitate

Die Zeit Gott zu suchen, ist dieses Leben.
Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.
Franz von Sales

Herr, Dir in die Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt.
Eduard Mörike

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer

Gebete

Barmherziger Gott,
du bist mein Leben mitgegangen in allen Höhen und Tiefen.
Immer wieder durfte ich deine Güte erfahren.
Am Ende meiner Zeit komme ich zu dir
in der Hoffnung, für immer geborgen zu sein in deiner Liebe.
Amen.

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, Du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir.
(Liedtext nach Ps 31)

Gedicht

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen.
Mein sind die Jahre nicht, die etwa mögen kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht,
so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.
Andreas Gryphius